Also wird de facto mit "Netzspannung" an den Potis gearbeitet, was für den Threadstarter heißt: Finger weg!
Ein Eingriff im Controller ist in dem Fall wohl der einzige, elektrisch sicher gangbare Weg.
Gruß, Jürgen :wink:
Also wird de facto mit "Netzspannung" an den Potis gearbeitet, was für den Threadstarter heißt: Finger weg!
Ein Eingriff im Controller ist in dem Fall wohl der einzige, elektrisch sicher gangbare Weg.
Gruß, Jürgen :wink:
Richtig erkannt. Selbst wenn man das fachmännisch machen würde. Bezweifle ich das es ordentlich funktioniert denn die Schaltung würde meist fehl ausgelöst. Durch die Länge des Kabels. Den ganzen Aufwand kann man sich sparen wenn man gleich das richtige Gerät kauft.
Eins habe ich Vorgeschlagen :grin:
Moutarde de Dijon:
Das gleiche Strobe hatte ich auch schon offen vor mir liegen, mit dem Ziel durch Einbau von Lade-Kondensatoren weniger Stromspitzen auf der Netzphase zu bekommen, das simple Schaltungskonzept macht das Ansinnen zu Nichte! Volle Blitzleistung geht einher mit auslösendem Leitungsschutzschalter, eine Kapazität nach dem Gleichrichter ergibt eine dauernd gezündete Röhre (was sie in kürzester Zeit killt), also auch nicht das Gelbe vom Ei. Einzig ein in die Zuleitung geschalteter, niederstohmiger Leistungswiderstand funktioniert gegen das "Klack" des bösen B16-Automaten (respektive eine überlange Zuleitung - was aus Gründen des Schleifenwiderstandes bullshit ist) der Widerstand müsste bei max. Blitzfrequenz aber horrende Verlustleistung aushalten, da das Strobe > 100 A Pulsströme zieht!
Fazit: Da ich das Strobe wenig brauche finde ich mich mit den Macken ab, ansonsten müsste ich mir was "Amtlicheres" zulegen.
Noch mal, grundsätzlich: Wer weder ein Messgerät, bzw. Lötkolben besitzt, noch die Teile bedienen kann bzw. das Kürzel "VDE" nur aus der Werbung kennt, sollte tunlichst die Finger von Stromgebastel lassen, macht klein, schwarz und hässlich - MODERATION bitte!
Senf Ende ![]()
Gruß, Jürgen
danke Jungs für die hilfe, werds so lassen und mal gucken vielleicht hole ich mir ein neues.
Ich hoffe ein Martin Atomic :grin: Das lässt sich auch in einen 700W Modus schalten. Gute Elektronik schon die Röhre und den Automaten :grin: Ich kann dich da gerne Beraten. Die DMX Version des Eurolight ist ähnlich aufgebaut wie die nicht DMX Version. Ein paar diskrete Bauelemente werden durch den PIC im Gerät ersetzt.
Das mit dem Widerstand ist Murks. Da passiert garnix. Wo kein Strom fließt fällt auch nichts ab. Der Ladekondensator lädt sich trotzdem auf die maximale Spannung auf. Die Stromaufnahme lässt sich über die Schmitt-Triggerschaltung beeinflussen, die Sorgt dafür das im richtigen Moment gezündet wird. wenn man den Kondensator vergrößert, wird die Lampe nicht mehr durch den Null Durchgang gelöscht. Weil die Spannung nicht so weit zusammenbricht um den Lampe zu löschen. Wenn einmal Strom fließt durch die Röhre dann fließt er eben. So lange bis der Strom abreist. Die richtige Größe sorgt dafür. Strombegrenzt wirkt die Drossel vor der Röhre. Das selbe passiert wenn man zu schnell Triggert. Die Drossel begrenzt in dem Fall den Strom durch die Röhre. Soviel Strom kann das nicht sein. Dieser muss durch eine 1n4007. Diese macht Dauer 1A und Peak 30A bei 10 Peaks in sec sind es ca 18A. Bei mehr fliegt sie auseinander. Im Sicherungsautomat ist eine Spule drin diese reagiert auf plötzlichen Stromfluss empfindlich so das B Automaten da gerne mal Auslösen. Abhilfe schaffen hier Schraubsicherungen.
Um so etwas richtig zu machen muss man den Strom messen,begrenzen und steuern. Genau das macht die Elektronik im Atomic.
marcoboy: Du hörst Dich an, wie wenn einen Stromlaufplan des Eurolite-Strobes besitzen würdest, könnte ich den mal anschauen (gerne auch per PN)
Gruß, Jürgen :wink:
Zitat von "Jürgen Klingel"
... eine Kapazität nach dem Gleichrichter ergibt eine dauernd gezündete Röhre (was sie in kürzester Zeit killt)...
Die Kapazität hinter dem Gleichrichter sorgt nebenbei für eine höhere Spannung (was dann die Röhre killt...) :wink:
Deswegen gibt's von Blitzröhren in der Bauform XOP 15 auch zwei verschiedene:
>> für die üblichen China-Teile mit Betriebsspannung ~ 120V
>> für die älteren Geräte mit Kondensator-Ladeschaltung, analog. ohne Dimmer, Betriebsspannung über Kaskade ~ 650V.
Das Eurolight arbeitet auch mit einer Greinacher Schaltung die den Ladekondensator auf die doppelte Spitzenspannung auflädt. Das Problem ist jetzt diese diese Schaltung keinen großen Strom liefert deshalb gibt es eine dritte Diode die diese Schaltung überbrückt und den nötigen Strom bereitstellt. Im Nulldurchgang reist der Strom durch die Röhre ab und das Spiel geht von vorne los. Die Röhre wird dann in der Tat mit ca 120V gepulster Gleichspannung betrieben. Zum Zünden sind aber mehr wie 120V nötig. Von 120V lässt sich das Gas in der Röhre nicht so richtig ionisieren.
Die Kapazität des Ladekondensator bestimmt die Blitzenergie. Machst du diesen größer ist der Spitzenstrom durch die Röhre größer. Ohne die dritte Diode ist der Blitz warscheinlich nicht lang genug. Dadurch wirkt er heller. Ansonsten sehe ich keinen Sinn für die dritte Diode.
Zitat von "Jürgen Klingel"MODERATION bitte!
Bin schon da. ![]()