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Frage zu Safeties

  • Daniel Taufall
  • 20. März 2011 um 14:57
  • Daniel Taufall
    Verifiziert
    Beiträge
    76
    • 20. März 2011 um 14:57
    • #1

    Moin,

    möchte mir jetzt Safeties für meine Anlage zu legen. Die Anschaffung soll jedoch gut überlegt sein, da die ja nicht ganz günstig sind und ich ungern das Geld "zum Fenster raus werfen" würde.

    Soweit wie ich gesehen haben gibt es drei "Arten":

    • Ohne Zertifikat
    • Mit Zertifikat
    • BGV C1 zertifiziert

    Zu welcher Version sollte ich denn da nun greifen? Ist für ne Hobby Anlage also nichts, was jedes Wochenende genutzt wird oder dauerhaft montiert ist.

    Ausserdem steht bei den Safeties immer ein Gewicht. Ist das die maximale Last oder die maximale zu sichernde Gerätelast?

    Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

    Vielen Dank schonmal

    Gruß

    Daniel

  • Bernd Masu
    Beiträge
    1.022
    • 20. März 2011 um 15:06
    • #2

    Es gibt auch preisgünstige Anbieter für neue Safeties. Im Internet und z.B. im Ebay danach suchen. Wichtiger Unterschied: Mit oder ohne Kauschen. Für BVG C1 sind mit Kauschen vorgeschrieben.

    Zitat

    Ausserdem steht bei den Safeties immer ein Gewicht. Ist das die maximale Last

    Maximale Belastung. In den Vorschriften: Das Safety muß die mehrfache Belastung aushalten, als wie Gewicht daran abgesichert ist.

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • tufkamar
    Gast
    • 20. März 2011 um 19:38
    • #3

    was die Gewichtsangabe zu bedeuten hat sollte eigentlich angegeben sein - es muss nicht zwingend die maximale Last nach BGV-C1 sein - sprich, im anderen Fall entsprechend umrechnen.

    Ansonsten würde ich generell nur noch "C1-Safties" nehmen - spart im Falle des Falles Ärger und Stress.

    Bei der Länge auf den maximalen Fallweg achten...

  • Haico Fleck
    Beiträge
    99
    • 8. April 2011 um 17:46
    • #4

    Hallo,

    man sollte ich auch die Frage stellen, was ein C1-Safety eigentlich ist ;)

    Der Durchmesser des Safetys ist über die BGV C1 ausschlaggebend für das maximale Gewicht des zu sichernden Gerätes. Das Safety muss verpresst sein und ein Kettennotglied beinhalten (keine Karabiener!)

    Grüße

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 22. April 2011 um 15:27
    • #5
    Zitat von "Haico Fleck"

    Der Durchmesser des Safetys ist über die BGV C1 ausschlaggebend für das maximale Gewicht des zu sichernden Gerätes. Das Safety muss verpresst sein und ein Kettennotglied beinhalten (keine Karabiener!)


    Wenn ich mich richtig erinnere, sind folgende Punkt zu beachten:
    -Seildurchmesser alias Tragkraft
    -Verbinder unverlierbar angebracht, verschraubbar
    -Fallweg max. 10cm (nach SR 2.0, die aber abgelöst ist)
    -beidseitig gekauscht

    Am Anfang war das Licht

  • Haico Fleck
    Beiträge
    99
    • 5. Mai 2011 um 16:23
    • #6
    Zitat von "SimonFB"


    -Fallweg max. 10cm (nach SR 2.0, die aber abgelöst ist)
    -beidseitig gekauscht

    20cm habe ich noch im Kopf. Laut BGV C1 bzw. BGI810. Suche es die Tage gerne noch mal raus.

    Die beidseitige Kauschen sind teilweise zurückgezogen worden. Allerdings habe ich mich noch nicht mit dem "Nur wenn, dann..." beschäftigt. Ich halte die Kauschen für sinnvoll.

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 7. Mai 2011 um 19:09
    • #7
    Zitat von "Haico Fleck"


    Die beidseitige Kauschen sind teilweise zurückgezogen worden.


    quelle ??

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • Haico Fleck
    Beiträge
    99
    • 24. Mai 2011 um 16:49
    • #8
    Zitat von "hasenfuß"

    quelle ??

    Hoppla, ganz übersehen.

    Anscheinend lag ich hier einer Fehlinformation auf. Laut BGI ist in Deutschland die Kausche noch immer vorgeschrieben:

    http://www.vbg.de/apl/zh/bgi810_3/3_5.htm

    Zitat

    Seilendverbindungen für Sicherungsseile sind nach DIN EN 13411-3 (Pressklemmen und Verpressen) oder nach ehemaliger DIN 3090-2 (Pressverbindungen mit Pressklemmen aus Aluminium-Knetlegierungen) mit Kausche nach DIN EN 13411-1 auszuführen.

    Andere Länder sehen das wohl weniger Streng. Jedenfalls nehme ich hiermit alles zurück und behaupte das Gegenteil ;)

  • Burkhard Hesse
    Verifiziert
    Beiträge
    355
    Marktplatz Einträge
    2
    • 25. Mai 2011 um 08:32
    • #9
    Zitat von "Haico Fleck"

    und ein Kettennotglied beinhalten (keine Karabiener!)

    "nicht selbstlösend" ist hier das Zauberwort. Ein verschraubbarer oder durch Federzughülse gesicherter Karabiner ist durchaus möglich.

  • mgbiba
    Beiträge
    254
    • 25. Mai 2011 um 17:28
    • #10

    Hallo Leute,

    ein Karabiner ist keinesfalls zulässig da bei einem Karabiner der Bolzen der den Schließer mit dem Rest des Karabiners verbindet abscheren kann. Somit ist die Verbindung dann nutzlos. Nachzulesen ist das in der BGI 810-3 oder auf dieser Seite http://www.hbernstaedt.de/knowhow/sicherseil/sicherseil.html.

    schöne Grüße
    Marius

  • DJheini
    Moderator
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    • 25. Mai 2011 um 18:13
    • #11

    So, weitere Fragen bitte im Rigging Brett des Pa Forums stellen.
    Danke.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Haico Fleck
    Beiträge
    99
    • 26. Mai 2011 um 14:35
    • #12

    Noch zu den Karabienern: Nur wenn der Verschluss mittels Gewinde überbrückt wird (also verschraubbar ist).

    Grüße

  • mgbiba
    Beiträge
    254
    • 26. Mai 2011 um 15:33
    • #13

    Hallo Haico,

    auch dann darst du keine Karabiner verwenden, da der Schwachpunkt immer der Bolzen ist. Was man anwenden darf sind Kettbiner, die sind von der Form her ähnlich aber haben einen Verschluss den man komplett schrauben muss wie bei einem Kettennotglied.

    schöne Grüße
    Marius

  • mgbiba
    Beiträge
    254
    • 26. Mai 2011 um 15:33
    • #14

    Hallo Haico,

    auch dann darst du keine Karabiner verwenden, da der Schwachpunkt immer der Bolzen ist. Was man anwenden darf sind Kettbiner, die sind von der Form her ähnlich aber haben einen Verschluss den man komplett schrauben muss wie bei einem Kettennotglied.

    schöne Grüße
    Marius

  • Haico Fleck
    Beiträge
    99
    • 26. Mai 2011 um 16:19
    • #15
    Zitat von "Marius Grashorn"

    Was man anwenden darf sind Kettbiner, die sind von der Form her ähnlich aber haben einen Verschluss den man komplett schrauben muss wie bei einem Kettennotglied.

    Ist doch das was ich oben nannte ;) Sobald die "Schwachstelle" per Gewinde überbrückt ist ( wie beim Kettennotglied), ist er verwendbar. Allerdings, als weitere Einschränkung, nur mit Auge wenn sie V-Förmig ausgeführt sind.

  • mgbiba
    Beiträge
    254
    • 27. Mai 2011 um 12:42
    • #16

    Okay, dann habe ich dich falsch verstanden.

    schöne Grüße
    Marius

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