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P.Audio X-12P reparieren (Gehäuseschaden)

  • Jochen Schmeing
  • 18. April 2011 um 15:20
  • Jochen Schmeing
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    • 18. April 2011 um 15:20
    • #1

    Es musste ja mal passieren...

    Eine von meinem P.Audio X-12P Kunststoffboxen hat kürzlich auch ca. 2 mtr. Fallhöhe Bekanntschaft mit meinem Beton-Lagerfußboden gemacht. Das Gehäuse ist auseinander gebrochen, die Aufnahmen für die Schrauben sind weggebrochen.

    Nach dem ersten Schock das Dingen mit Gaffa verarztet und siehe da, alles wunderbar. Sie spielt wie am ersten Tag. Nur das Gehäuse sieht bescheiden aus und ist so (gaffamumifiziert) nicht mal als DJ-Monitor zu gebrauchen.

    Also, wie kann ich die Box am besten, unauffälligsten und kostengünstigsten reparieren?
    Ich dachte möglicherweise an Allcon 10 Konstruktionsklebstoff, oder empfiehlt sich da etwas anders?

    Bin für jeden Tipp dankbar.

    Beste Grüße
    Jochen

    Beste Grüße

    Jochen

  • DJheini
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    • 18. April 2011 um 17:04
    • #2

    Wichtig wärte erstmal zu wissen, um welchen Kunststoff es sich handelt.
    So kann man keinen Tipp für einen passenden Klebstoff geben.
    Sollte eigentlich irgendwo auf dem Kunststoff vermerkt sein,
    zum Zweck des richtogen Receiclings. Vermutlich PE, PP oder ABS.
    Edit: Laut Manual handelt es sich wohl um Polycarbonat.
    Schau mal bei den Klebstoffherstellern, wie Loctite, Henkel usw.
    was sich da am Besten eignet.

    http://www.technicoll.eu/de/catalog/sel…CFdSHzAodEF--HA

    http://www.loctite.de/SID-014C610B-4…eiche-29954.htm

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jochen Schmeing
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    • 19. April 2011 um 10:18
    • #3

    Danke für den Tipp.

    Ich werde mal die Anleitung raussuchen und schauen, was da verarbeitet ist.
    Soweit ich mich erinnere waren da zwischen den beiden Gehäuseteilen noch Gummidichtungen in der Nut,
    die klebetechnisch auch berücksichtigt werden wollen. So ein Aufwand. :(

    Ich brauche Gaffa in Kunststoffboxenoptik.
    Pattex unter die Schuhe und den Schuldigen unter die Decke kleben ist einfacher. ;) Der war aber in diesem Falle ich, so dass das nicht gemacht wird.


    Beste Grüße
    Jochen

    Beste Grüße

    Jochen

  • Music&MoreHoldorf
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    • 19. April 2011 um 16:40
    • #4

    Mit alcon10 sollte das eigentlich gehen, hab auch schonmal nen ld-systems lautsprecher mit normalem alcon10 baukleber geklebt, der härtet schnell aus und ist bombenfest ;) anscließend kann man die sichtbaren geklebten stellen, mit etwas lack,edding oder so wieder einschwärzen.

    mfg

  • Mechwerkandi
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    • 19. April 2011 um 17:35
    • #5
    Zitat von "RalfLange-Stuntebeck"


    anscließend kann man die sichtbaren geklebten stellen, mit etwas lack,edding oder so wieder einschwärzen.


    Schwarze Schuhkrem. Kein Jux, funktioniert tatsächlich, verdeckt auch oberflächliche Schrammen.

  • Reini
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    • 19. April 2011 um 19:31
    • #6
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Schwarze Schuhkrem. Kein Jux, funktioniert tatsächlich, verdeckt auch oberflächliche Schrammen.


    und jedesmal schwarze Finger :grin:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • deep-house
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    • 19. April 2011 um 21:07
    • #7

    wiki sagt dazu:
    Da die meisten Kunststoffkleber mit Hilfe von Lösungsmitteln (z. B. Aceton) den Kunststoff „anlösen“, funktionieren sie meist nicht mit Polyethylen. Außerdem verhindert die unpolare hydrophobe Oberfläche dies, was auch das Bedrucken von PE stark erschwert. Nach einer Behandlung mit Laser, Plasmen (Hochdruckplasma z.B.„Corona-Entladung“) oder Niederdruckplasma) oder starken Säuren (z.B. Chromschwefelsäure) lässt sich PE jedoch verkleben und bedrucken. Das Kleben von PE ist mit Cyanacrylat-Klebstoffen nach der Vorbehandlung mit einem entsprechenden Polyolefin-Primer problemlos möglich.

    Gebrochene Teile aus Polyethylen lassen sich dagegen besser mit einem regelbaren Heißluftgebläse verschweißen.

    Gruß UweS.

  • DJheini
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    • 19. April 2011 um 22:40
    • #8

    Im Manual auf Seite 2 steht Polycarbonat.

    http://www.paudiothailand.com/pdf/products/X-12P.pdf

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jochen Schmeing
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    • 20. April 2011 um 11:13
    • #9

    DJheini

    Yep, das ist sie. Und ich such mit einen Wolf nach der Anleitung. Vielen Dank.

    Ich denke, ich werde mal eine Probeklebung an einer unauffälligen Ecke machen und die Box dann 4 Wochen in die Ecke stellen.

    Beste Grüße

    Jochen

  • Andi Groß
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    • 20. April 2011 um 13:10
    • #10

    Mein Tipp: Dichlotethan/methan. Geringfügig giftig (vorallem eine variante des Ethans, auf jeden Fall im freien arbeiten), aber Klebt nahezu nahtlos.
    Kanten fettfrei machen, Klebstelle leicht spreizen, ein paar tröpfchen von dem Zeug mit der Spritze auf/in den Spalt geben und nach 15 sekunden zusammendrücken und fixieren.
    Nacher leicht mit schleifpapier drauf und es ist wie neu. Hab schon diverse Stomverteiler/Cases so geklebt, klappt einwandfrei ;)

  • Jochen Schmeing
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    • 20. April 2011 um 15:07
    • #11

    andi

    Hm, mal ließt ja interessante Sachen über DMC (Dichlomethan)
    brennbar, krebserregend.... das Zeug muss gut sein :)

    Klebetechnisch gibt es aber auch eine Menge begeisterter Überlebender, äh Anwender.

    Woher kann man das denn beziehen ohne Waffenschein?

    Beste Grüße

    Jochen

  • Andi Groß
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    • 20. April 2011 um 15:14
    • #12

    Ich hab alle Apotheken der Stadt abgeklappert bis ich eine gefunden hab die mir für die kosten des fläschchens 10ml abgefüllt haben.

  • Jochen Schmeing
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    • 20. April 2011 um 15:33
    • #13

    Ich habe es hier gefunden.

    "Verkauf nur an volljährige Kunden, bei Bestellung bitte Kopie des Personalausweises an uns senden. "

    Vermutlich muss man auch noch ein beglaubigtes Testament mit einreichen....

    Beste Grüße

    Jochen

  • ddt
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    • 20. April 2011 um 15:59
    • #14

    da hat mans als gelernter chemiker mit sachkunde-schein schon einfacher ;)

    p.s.: dichlormethan ist NICHT brennbar

    mfg

    andreas

  • Jochen Schmeing
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    • 20. April 2011 um 16:06
    • #15
    Zitat von "ddt"

    p.s.: dichlormethan ist NICHT brennbar

    Na dann her mit den Zeug. :)
    Irgendwo las ich, man solle beider Verarbeitung nicht rauchen. Vielleicht haben die auch gemeint, man soll nicht atmen. :twisted:


    Edit: Update
    Gibt´s hier in der Apotheke für 19,30 €/Liter. Kleinste Abgabemenge: 1 Liter.

    Beste Grüße

    Jochen

  • Mechwerkandi
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    • 20. April 2011 um 16:47
    • #16
    Zitat von "Reini"


    und jedesmal schwarze Finger :grin:


    Man kann auch eine Bürste verwenden... :grin:

  • ddt
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    • 21. April 2011 um 09:58
    • #17
    Zitat von "Jochen Schmeing"

    Na dann her mit den Zeug. :)
    Irgendwo las ich, man solle beider Verarbeitung nicht rauchen. Vielleicht haben die auch gemeint, man soll nicht atmen. :twisted:
    [...]

    dcm zersetzt sich in der hitze der zigarettenglut zu unschönen produkten, unter anderem salzsäure
    und phosgen, nix gut für lunge.... :twisted:

    mfg

    andreas

  • Jochen Schmeing
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    • 22. April 2011 um 22:32
    • #18

    Ich hab jetzt ein Liter davon angeschafft. Was mach ich denn mit dem Rest?
    Das möchte man ja auch nicht im Lager rumstehen haben.

    BTW: Musste beim Abholen direkt einen Verwendungsnachweis unterzeichnen.

    Beste Grüße

    Jochen

  • Thomas
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    • 29. April 2011 um 09:01
    • #19

    warum nicht einfach ne neue Kunststoffschale besorgen?
    Bei den meisten Kunststoffkübeln sind die für nen Appel und nen Ei beim Vertrieb zu kaufen.
    Erheblich weniger Aufwand.

  • Jochen Schmeing
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    • 29. April 2011 um 09:45
    • #20
    Zitat von "Thomas"

    warum nicht einfach ne neue Kunststoffschale besorgen?
    Bei den meisten Kunststoffkübeln sind die für nen Appel und nen Ei beim Vertrieb zu kaufen.
    Erheblich weniger Aufwand.

    Wäre auch noch eine Idee.
    Obwohl ich das gute Zeug jetzt habe und nur auf einen Tag warte, wo der Wind günstig steht. :)

    Beste Grüße

    Jochen

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