Hallo Forumgemeinde,
ich wollte mich auch Mal zu Wort melden und habe gleich eine nette Fragestellung an euch :grin:
Folgende Situation:
Wir haben vor demnächst eine geschlossene Veranstaltung für 150 Gäste als "Pilottest" zu organisieren.
Der Hintergrund sind sich massenhaft häufende Anfragen zu "Technoparties", welche in unserer Region so gut wie garnicht exestieren.
Unser Verein (ich bin der Festausschussvorsitzende) organisiert schon viele Jahre Feiern in unserer Turnhalle und wir als Jungerwachsene wollen jetzt auch mal unseren Spaß
...... Bin 23.
Organisationstechnisch brauchen wir da keine Unterstützung, bekomme da immer massig Hilfe über mein Team und viele Bekannte (u.a. Security-Firma, PA-Verleiher, DRK, usw. usw.)
Für mich geht es jetzt hauptsächlich um die benötigte PA. (Denn die Leute sollen ja, wenn es gut ankommt, auch wieder kommen)
Location: Turnhalle, ca. 400qm, Rechteckraum, Holzwände (Links und Rechts, Vorn und Hinten Kacheln)
Spannungsversorgung: 1x 16A CEE, 1x 32A CEE (beide unabhängig)
Musikart: HandsUp (Extremer Kickbassanteil), Hardstyle + Electro-House (Extremer Subbassanteil)
Personen: 150 geladene Gäste aus eigenem Kreis (geschlossene Veranstaltung) + Personal (ca. 10)
Alle vergangenen VA´s (Oldieparties, Tanz in den Mai, Weihnachts- und Faschingsfeiern) wurden mit unserer Yamaha-Einstiegs-Kombination immer sehr gut gefahren. (2x CW-118 V Sub, 2x C-115 IV Top, 1x P-7000S, 1x Yamaha P-5000S).
Die Subs haben laut Datenblatt 300W/600W Noise/PGM und die Tops 250W/500W Noise/PGM.
Endstufentechnisch ist auch genügend Luft vorhanden. (Die P5000 schafft 2x 500W RMS/8Ohm und die P7000 2x700W RMS/8Ohm).
Gelegentlich wurde bei Übermut des DJ´s mal der Hochtonschutz ausgelöst, aber nach einer kleinen Maßregelung über den Umgang mit einem EQ war die Einsicht dann doch sehr schnell da.
Da ein Freund und ich zusammen seit vielen Jahren zusammen elektronische Musik auflegen und auch schön öfters nach einem Aufbau am Vorabend unsere Scheiben in der Halle getestet haben, ist uns klar: Diese PA ist dafür einfach zu klein. Der Bass ist am Ende, bevor es anfängt Spaß zu machen. (Dazu sei gesagt, dass ich mit einem anderen Kumpel seit langer, langer Zeit auch eine passable Selbstbau-Anlage für unsere Eigenzwecke aufgebaut habe und wir keine EQ-"Peiniger" sind und auch ein Mindestmaß an Erfahrung für Beschallung mitbringen. Bei uns leuchtet am Mischpult´s nichts Rot
hehe.)
Von unserem Stammverleiher vor Ort haben wir schon für einige Outdoor-Dorffeste Bassunterstützung gemietet.
Dieser setzt komplett auf Lautsprecher von Fohhn und Endstufen von Camco/Chevin.
Für die geplante PA habe ich folgende Kombination für die Halle rausgesucht:
2x Fohhn RT-6 Top
Bestückung 2x 12” + 2”
Leistung 900W RMS
Impedanz 4 Ohm
Abstrahlwinkel 55°x40° CD-Horn
HT-Schutz
Kennschalldruck/SPL: 101 dB /135 dB
6x Fohhn PS-7
Bestückung 1x 18"
Leistung 800W RMS
Impedanz 8 Ohm
Kennschalldruck/SPL: 99 dB /132 dB
Plus natürlich der benötigten Amp-Racks. Macht eine Gesamtsystemleistung von 2x 3.300W RMS.
Das Ganze würden wir durch die jahrelange Zusammenarbeit "relativ" günstig bekommen.
Aber jetzt meine eigentliche Frage:
Anhand (hoffentlich) aller aufgezählten Gegebenheiten, ist das System überhaupt für meine Anforderung geeignet (Kick/Subbass-Kombination), oder evtl. schon komplett überdimensoniert? Sollte ich beim Aufstellen etwas beachten? (Sub-Monocluster in der Mitte, oder lieber Links und Rechts 3 Stk.?) Ich bin für alle Fragen und Antworten auf jeden Fall dankbar. Möchte gerade im Punkt Beschallung da keinen derben Missgriff machen, weil das bei der Musikrichtung nunmal der wichtigste Punkt ist.
PS: Mir ist natürlich vollkommen klar, dass ich mich auch bei unserem Verleiher in Punkto Anlagengröße etc. beraten lasssen kann, aber wenn man nur auf eine Marke setzt, dann wird man ja evtl. leicht blind auf einem Auge
... Hauptgebiet von denen sind außerdem Livegigs bis 30KW mit Bühnenbau, Licht und allem was dazu gehört.
Deshalb möchte ich gerne mal eure Meinung dazu hören.......