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Lautsprecherhalterung für Mastbefestigung

  • Martin Krenn
  • 10. August 2011 um 08:33
  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 10. August 2011 um 08:33
    • #1

    Hallo Leute!

    Vor kurzem habe ich den Beschallungsauftrag für eine größere VA bekommen. Kurzum - es geht um die Beschallung eines 120m langen Teilabschnittes der Hauptstraße durch meinen Heimatort.

    Anforderung des Veranstalters wie immer: Auf den ersten 25-30m darfs schon etwas zur Sache gehen und auf der Reststrecke sollte die Moderation und etwas Hintergrundmusik gut hörbar sein.

    Vorne an der Bühne wird - wie auch bei der letzten VA im Ort - mit AZ Bässen und Jobst-Tops gearbeitet was sich eigentlich ganz gut bewährt hat.
    Was sich allerdings nicht bewährt hat war die Aufstellung der Delay-Lines (12er und 10er LD-System-Aktiv-Tops) und zwar nicht aus Sicht des Klanges sondern aus Sicht des Arbeitsaufwandes, der Sicherheit und der Optik.
    Alleine der Verkabelungsaufwand war enorm - aber das brauche ich euch wohl nicht zu erzählen :wink:

    Jetzt wurden allerdings aufgrund der Neugestaltung der Hauptstraße alle 25-30m neue Laternenmasten (mit extra Stromanschluss genau für solche Zwecke) aufgestellt. Hätte man mich gefragt, hätte ich mir auch noch eine XLR-Leitung rein gewünscht :grin:
    Nun stellt sich mir nur mehr die Frage der Befestigung der Lautsprecher an den runden ~100mm Laternenmasten. Gibt es da eine fertige Lösung mit irgendwelchen Schellen/Couplern und einem Zapfen für den Stativflansch? Falls sowas noch keiner im Programm hat - wie würdet ihr zu einer Selbstbaulösung aus den Originalhaltern von LD oder zB K&M 241 und solchen Rohrschellen http://www.hilti.at/holat/page/module/product/prca_rangedetail.jsf?lang=de&nodeId=-35197 stehen? Die Lautsprecher sind mit 13,6 bzw. 17,5kg ja nicht wirklich schwer... Oder lieber doch zu jedem Masten ein Stativ hinstellen und großzügig absperren, dass keiner drüberfält oder dran rumfummelt?


    lG
    Martin

  • tufkamar
    Gast
    • 10. August 2011 um 09:27
    • #2

    wenn ich mir anschaue, wie an solchen Masten meist andere Dinge befestigt werden (Ampeln, Verkehrsschilder) würde ich vermuten, daß die Selbstbaulösung ok geht.

    Evtl. kannst Du aber einfach mal bei einem Hersteller von solchen Masten nachfragen - oder mal bei einem Hersteller von dem überlicherweise verwendeten Befestigungsmaterial, z.B.

    http://www.band-it-idex.de/de/products/Ba…ms%20Index.html
    http://www.hela-mast.de/

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 10. August 2011 um 09:45
    • #3

    Danke für die Links - solche Bandsysteme sieht man ja sehr häufig für die verschiedensten Anwendungszwecke entlang der Straße - und ich hätte auch schon im INet danach gesucht, aber da ich keine Bezeichnung wusste hab ich natürlich nichts gefunden. Vom Masthersteller gibt es angeblich keine konkrete Lautsprecher-Lösung - aber alles was sie an ihren Masten befestigen wird auch mit diesen Bändern gemacht.
    Mir würde die Variante mit den Rohrschellen eben ganz gut gefallen, da ich durch die Gummieinlage die Beschichtung der Masten nicht beschädigen kann.

    lG
    Martin

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 10. August 2011 um 10:32
    • #4

    Hi

    und an jeden top noch ne funke dran um die mit ne signal zu versorgen und musst kein xlr kabel dran hängen :)

    gruss Andre´

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 10. August 2011 um 11:38
    • #5

    An die Geschichte mit dem Funk habe ich natürlich auch schon gedacht :grin:
    Lässt sich sowas in der Praxis ohne allzugroße Qualitätseinbußen umsetzen?? Delay könnte man wohl kürzer einstellen, da durch die Funken schon eine gewisse Verzögerung entsteht?! Ist zumindest bei meinen alten DB-Funkmikros so :wink:
    Könnte man dazu auch ein Taschensender-Funkmikro missbrauchen? :?:

    lG
    Martin

  • tufkamar
    Gast
    • 10. August 2011 um 12:17
    • #6

    mit ordentlichen Funkstrecken ist das keim Problem - da gibt's auch keine Latenz.

    Empfänger zu Box, (Taschen)Sender an's Pult. Ordentliche Antennen halt - 100m sind kein Pappenstil, vor allem, wenn es sicher sein soll...

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 10. August 2011 um 12:45
    • #7

    eben - 100m ist nicht gerade wenig... außerdem herrscht vom Sendepunkt bis zum letzten Empfangspunkt nicht mal freie Sicht...
    Kabel habe ich mehr wie genug hier rumfliegen - die Funkstrecken müsste ich zumieten oder kaufen und dann ist es mir doch etwas zu unsicher - ich denke, dass ich hier ein paar Meter XLR verlegen werde - braucht ja nur Mono sein und ich kann ja dann einfach zwischen den voraussichtlich 3 Delays je einen Behringer Shark zum verzögern dazwischenklemmen :wink:
    Aber das ist eigentlich schon alles ziemlich OT... Eure Meinungen zur Lautsprecherbefestigung an Laternenmasten wären gefragt :grin:

    lG
    Martin

  • tufkamar
    Gast
    • 10. August 2011 um 12:52
    • #8

    wie sehen die Laternen denn aus? Sind das "einfach" Stengel in der Landschaft mit einer Birne oben dran und einer Glaskugel drumrum oder eher in der Art von T oder L? evtl. klannst Du ja daran per Schlaufen + Stahl was fliegen...

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 10. August 2011 um 14:53
    • #9

    sind leider "einfache Stengel" in der Landschaft :grin:

  • skyworker
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    • 10. August 2011 um 15:04
    • #10

    Von wie vielen Punkten sprechen wir denn? Und von wie vielen Jobs dieser Art?

    Ich würde Stative aufstellen, das kostet nix und funktioniert.

    Wenn fünf weitere solche Jobs in diesem Jahr warten, dann könnte man mit dem Schlosser seines Vertrauens sprechen - und entsprechende Halterungen anfertigen lassen. Zwei Rundschellen mit Gummimanschette, damit der Mast nicht beschädigt wird, Ausleger mit Aussteifung nach oben oder unten dranschweißen, Stativflansch drauf und fertig. Viel kann das nicht kosten.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Eike Mache
    Beiträge
    739
    • 10. August 2011 um 15:10
    • #11

    Ja sowas: http://youtu.be/kvc0A_cWUCU?t=1m20s

    Ne, aber die Idee mit der Rohrschelle ist doch schon ok. Man könnte 2 stück nehmen. Dann einen Stabilen Winkel biegen lassen und unten auf den Winkel einen Zapfen mit Durchmesser 35 befestigen. Oder wie wolltest du von der Schelle an die Box gehen?

    Edit:
    http://eike-mache.de/android/IMG_20110810_151407.jpeg


    Haben ist besser als brauchen

  • skyworker
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    • 10. August 2011 um 15:17
    • #12

    Eine einfache Konsole oder ein L mit zwei Schellen dran. Auf den Ausleger einen Zapfen (leicht schräg nach unten?), der in den Stativflansch passt. Oder eine Öse, an der geflogen werden kann oder ein Flugbügel befestigt werden kann.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Martin Krenn
    Beiträge
    120
    • 10. August 2011 um 16:09
    • #13

    Danke für die nette Skizze Eike :D
    Genau so würde ich mir das vorstellen. Ich habe sogar gerade 2 solche Eigenbau-Halterungen in der Garage gefunden. Habe ich glaube ich mal für den Partyraum gebaut und dann nie verwendet... sind super massiv aus 40/40/3 Formrohr - kann mich da locker dranhängen ohne dass da irgendwelche Bedenken aufkommen und ich wiege doch etwas mehr wie ein LD-Plastikkübel. :grin:
    Sowas ließe sich relativ einfach nachbauen... Bandsäge und mächtiges Schweißgerät sind ja vorhanden :wink:

    Dann muss ich nur noch schauen, wo ich richtig massive Rohrschellen zu nicht astronomischen Preisen bekomme...

    skyworker: achja - wir sprechen von voraussichtlich 6 Punkten (3 Delaylines auf jeder Straßenseite)... bisher hatten wir im Ort 3 VA´s dieser Art - und in Zukunft rechne ich mit 1-2 solchen Jobs/Jahr. Aber ich denke, dass sich solche Wandhalter auch für andere Locations einsetzen lassen könnten... von daher könnte man so eine "Investition" in 3-4m Formrohr und ein Stück passendes Rundrohr sowie ein paar Rohrschellen schon riskieren :wink:

    lG
    Martin

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