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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

RCF - LF18G401 oder L18P200-N

  • David Müller
  • 11. Oktober 2011 um 20:00
  • David Müller
    Beiträge
    39
    • 11. Oktober 2011 um 20:00
    • #1

    Hallo Leute,

    ich hab hier zwei Peavey UL118 Subs (252 Liter, direktstrahlendes Bassreflexgehäuse) herumstehen die ich gerne mit neuen Chassis bestücken würde. Der Xmax der originalen Black Widow Chassis ist mit 2mm einfach zu gering um tiefere Bässe mit möglichst hohem Pegel wiederzugeben.
    Nach ewigem herumsuchen bin ich nun bei den oben genannten Chassis hängen geblieben.

    Was meint Ihr dazu, welches der oben genannten Chassis eignet sich besser für den Job ? Oder habt Ihr vielleicht noch andere Empfehlungen ?

    Als Amp hab ich eine RedRock Modus 9, welche die Subs dann gebrückt mit 2400 Watt RMS @ 4 Ohm betreiben soll.

    Ein bisschen rumgerechnet habe ich auch schon, bei unverändertem Gehäuse würde das herauskommen...

    Und so mit angepassten Ports und einer Tuningfrequenz von 40Hz...

    Gruß,
    David

  • Mario.Kock
    Beiträge
    164
    • 12. Oktober 2011 um 14:46
    • #2

    Warum das Gehäuse behalten:

    a.) du must die Ports anpassen -> ggf. Aufwändig
    b.) passt der Ausschnitt überhaupt oder muß hier ggf. auch aufgearbeitet werden ?
    c.) 252 l ist schon ne Ansage da kannnste auch fast 2x LF18G401 drinn betreiben
    d.) ist doch wahrscheinlich ein Presspappengehäuse oder ?

    Tip: Gehäuse entsorgen und was kleineres z.B. LF18G401 in 140l Gehäuse und gut ist .... gebaut aus ordentlichen Holz, Gewarnext alles kein Hexenwerk ... alternative Chassis RCF LF18N401 oder ggf. auch Eminence Sigma 18 tut auch gut deutlich preisgünstiger .... (kriegste direkt 2 zum Preis von einem RCF). Jetzt werden wieder andere kommen und dir erzählen wie toll doch auch 18Sound etc. p.p. ist. Ich kenne bisher folgende Chassis und kann diese empfehlen:

    - RCF LF18G401 gehört LF18N401
    - Eminence Sigma 18
    - EV 180 X, 150 X
    - EV 15 B,L, DL

    Alle Chassis haben unter meinen Einsatzbedingungen bisher reibungslos gearbeitet aber ich arbeite auch nicht mit gebrückten 2,5 kW pro Chassis sondern nehme dann eher mehr Lautsprecher mit. Ob der RCF oder irgendein anderer Lautsprecher 2,5kW auf Dauer abkann wag ich mal zu bezweifeln aber das mag jeder für sich selbst entscheiden.

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 12. Oktober 2011 um 17:37
    • #3

    UL 118
    * Belastbarkeit: 500 Watt RMS, 1000 Watt Programm, 2000 Watt Peak
    * Impedanz: 4 Ohm

    * 18" Gussrahmen mit leicht zu wechselndem Korb
    * Frequenzgang: 50 Hz - 300 Hz
    * Wirkungsgrad: 98dB (1W/1m)

    * Neutrik Speakon-Buchsen
    * Bi-Amp oder Full-Range Betrieb
    * Trennung der Hoch- und Mittenfrequenzen erfolgt über eine passive Frequenzweiche
    * wendbares mit Akustikschaum beschichtetes Frontgitter
    * schwarzer "Hammer Head" Polyurea Beschichtung
    * Distanzstangenflansch für Satellitenaufstellung
    * Gehäuse aus extrem leichtem Pappel-Multiplex
    * Maße (HxBxT): 765 x 570 x 670 mm
    * Gewicht: 31,5 kg

    UL 118 S
    * 800 Watt RMS, 1600 Watt Programm, 3200 Watt Peak
    * Impedanz: 8 Ohm

    * 18" Low Rider Subwoofer, Gussrahmen, mit leicht zu wechselndem Korb
    * Frequenzgang: 38 Hz - 1 kHz
    * Wirkungsgrad: 97dB (1W/1m)

    * Anschlüsse: Neutrik Speakon
    * Nur Bi-Amp-Betrieb möglich
    * Schwarzer "Hammer Head" Polyurea Beschichtung
    * Wendbares mit Akustikschaum beschichtetes Frontgitter
    * Distanzstangenflansch für Satellitenaufstellung
    * Gehäuse aus extrem leichtem Pappel-Multiplex
    * Frontseitige Bassreflexöffnungen
    * Maße (HxBxT): 765 mm x 570 mm x 670 mm
    # Gewicht: 35,5 kg

    Ob die Gehäuse [BR-Abstimmung] beim UL 118 u. UL 118 S jetzt völlig gleich sind, fragt man am Besten den Hersteller.

    Da der Themenstarter die erwähnten RCF-Chassis noch gar nicht besitzt, wäre "Entsorgung" o.g. Gehäuse und anschließender Selbstbau n.m.M. Unsinn.
    ggf. Verkauf als Paar und Umschauen nach was Anderem.
    Aber es wird definitiv schwerer werden als 31--35 Kg.
    Der Gebrauchtmarkt ist voller Angebote, da ist auch gutes Zeug dabei.

  • David Müller
    Beiträge
    39
    • 12. Oktober 2011 um 19:22
    • #4
    Zitat von "Mario.Kock"


    a.) du must die Ports anpassen -> ggf. Aufwändig
    b.) passt der Ausschnitt überhaupt oder muß hier ggf. auch aufgearbeitet werden ?
    c.) 252 l ist schon ne Ansage da kannnste auch fast 2x LF18G401 drinn betreiben
    d.) ist doch wahrscheinlich ein Presspappengehäuse oder ?

    Tip: Gehäuse entsorgen und was kleineres z.B. LF18G401 in 140l Gehäuse und gut ist...

    Alle Chassis haben unter meinen Einsatzbedingungen bisher reibungslos gearbeitet aber ich arbeite auch nicht mit gebrückten 2,5 kW pro Chassis sondern nehme dann eher mehr Lautsprecher mit. Ob der RCF oder irgendein anderer Lautsprecher 2,5kW auf Dauer abkann wag ich mal zu bezweifeln aber das mag jeder für sich selbst entscheiden.

    Danke erst mal. Aber warum ein neues Gehäuse bauen wenn eins vorhanden ist was ich nur leicht ändern muss. Im Grunde muss ich nur einen der zwei Ports schließen. Und das Gehäuse ist zwar recht groß, aber auch sehr leicht für die Größe.
    Das Gehäuse ist aus Pappel-Multiplex.
    Und was die Leistung angeht, da will ich ja nicht einen an 2,4 KW betreiben, sondern Beide. Endstufe = 2400 Watt @ 4 Ohm, Chassis (LF18G401) parallel 1800 Watt @ 4 Ohm.

    @ Waldschrad99

    Die UL118 und 118S sind zwar gleich groß aber vollkommen anders abgestimmt. Zudem ist in letzterer auch ein besseres Chassis verbaut.
    Wie auch immer, also seit ihr der Meinung dass sich das nicht lohnt ?! Die Sache ist eben dass ich die Subs dann im Proberaum verwenden wollte, weil ich mir für VA´s ja zwei RedRock Scena 218S holen wollte, darum wollte ich auch nicht erst mit Selbstbau anfangen.

  • severin pütz
    Beiträge
    963
    • 15. Oktober 2011 um 13:38
    • #5

    Wenns sichs von der Breite her ausgeht, kannst ja den Chassisausschnitt vergrößern und 21er Bässe verbauen.
    Den 21er von HKM gibts ja neu für 170€ inkl. Versand.

  • David Müller
    Beiträge
    39
    • 15. Oktober 2011 um 19:17
    • #6

    Naja, das wird glaube ich zu viel des Guten sein, denn sie müssen ja mit 12/2er Tops zusammenarbeiten.

    Da wir die Bässe nun auch in den Proberaum verfrachtet haben, habe ich gleich mal das Chassis rausoperiert und das Gehäuse mal genau vermessen, daher sind aus den 252 Liter nun 203 Liter geworden. 8)

  • severin pütz
    Beiträge
    963
    • 15. Oktober 2011 um 19:44
    • #7

    Na dann haste jetz die Qual der Wahl, die zwei oben genannten oder:

    RCF L18P300 / ND
    18sound LW 1400
    Eminence Omega 18 Pro
    und und und

  • David Müller
    Beiträge
    39
    • 15. Oktober 2011 um 21:19
    • #8

    Naja, nun hab ich 1000mal rumsimuliert und der LF18G401 lieferte bisher die besten Ergebnisse, daher werde ich wohl nun zu dem greifen.

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 15. Oktober 2011 um 22:26
    • #9
    Zitat von "David Müller"

    Naja, das wird glaube ich zu viel des Guten sein, denn sie müssen ja mit 12/2er Tops zusammenarbeiten.
    Da wir die Bässe nun auch in den Proberaum verfrachtet haben, habe ich gleich mal das Chassis rausoperiert und das Gehäuse mal genau vermessen, daher sind aus den 252 Liter nun 203 Liter geworden. 8)


    Haste das Volumen vom Reflexschacht und des Chassis innen abgezogen ?
    Denn unter netto 200 L gibs nichtmehr soo viele Pappen die da noch was bringen.
    Vom früheren Simulationen an kleinen Gehäusen einiger Kollegen aus Marburg, Potsdamm u. Dresden weiß ich noch:
    Omega 18 Pro
    Oberton XB700
    --> das und und und ... kannste grad vergessen.
    Ich suche selbst demnächst noch 2 Chassis für sehr kleine 18er Kisten.
    Gemessen hab ich noch nix, die Teile stehen seit ?? in irgendeiner Ecke und warten bis ich mich endlich mal bequeme daran was zu machen. :wink:

  • severin pütz
    Beiträge
    963
    • 15. Oktober 2011 um 23:01
    • #10

    Die oben genannten Chassis laufen alle in knapp 200l und weniger, also ich weiss zumindest das man diese im Achenbach 18 verbauen kann, der eine läuft in der 175l besser (L18P200-N) und manche in der 195l Version (L18P300/18s LW 1400)

    Und auch für 150l und weniger gibts doch einige siehe Jobstis LMB-118, nicht aufgeführt sind zwei weitere Chassis von B&C weiss jetzt nicht genau die Bezeichnung und von Monacor IMG, ebenso RCF L18S801, alle samt eher für kickige/knackige Livemusik ect. .
    Nen gutes P/L Verhältnis und nen guten Kompromiss aus Kick und Tiefgang soll das Fane Chassis von Thomann haben für 179€, läuft super in 150l Tuning glaub ich 42hz.

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 16. Oktober 2011 um 14:47
    • #11

    Das ganze hängt von der Abstimmung ab. Dieses überaus große Volumen ist für sehr tief abgestimmte Basseinheiten perfekt. Im Zweifelsfall kann eine Tunnelhälfte abgedeckt werden und eine völlig andere, viel tiefere Abstimmung erreicht werden, mit bedeutend tief liegenderer Grenzfrequenz.

    Mike.

    Mike Severloh.

    Einmal editiert, zuletzt von Mike Severloh (16. Oktober 2011 um 19:12)

  • David Müller
    Beiträge
    39
    • 16. Oktober 2011 um 18:10
    • #12
    Zitat von "Waldschrad99"


    Haste das Volumen vom Reflexschacht und des Chassis innen abgezogen ?

    Also einen richtig Schacht gibts da nicht, das sind eigentlich nur zwei Öffnungen (je 22,20cm x 10cm) die so tief sind wie die Holzstärke, also ca. 1,8cm.

    Im Grunde würde ich nur einen von den Beiden verschließen und das wars, damit komme ich auf eine Tuningfrequenz von 49,19Hz.
    Wenn ich dann noch das Volumen das Chassis abziehe, komme ich auf 196 Liter. Ich hoffe mal, dass man die Versteifungen im Gehäuse nicht mit einberechnen muss ?!
    Das Ganze würde dann bisher so aussehen...

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 16. Oktober 2011 um 19:11
    • #13

    Hi,

    doch doch, alles was nich leer ist abziehen, logisch. Dann kommt man wohl auch eher auf die Maße der grösseren der besprochenen Subs.

    Jetzt gilt es nurnoch einen Schacht auf die entsprechende Länge zu bringen, voila, schon gibt's auch Tiefbass aus dem schmucken Gehäuse. Anhören über Aktiv-Weiche (mit nem Mittelhochton-System) mit dem zu spielenden Sound hilft bei der Beurteilung.

    Mike Severloh.

  • David Müller
    Beiträge
    39
    • 16. Oktober 2011 um 20:34
    • #14

    Ja die Portlänge werde ich auf 8cm verlängern, damit komme ich dann laut Simulation auf eine Tuningfrequenz von 43Hz. Dann sollten mit dem Sub 40Hz bei -3db möglich sein.

    Bei voller Belastung komme ich dann aber auf 170km/h im Bassport, kann man das außer Acht lassen ? Weil im pdf von WinIsd steht dass dies möglichst nicht höher als 100km/h sein soll.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 17. Oktober 2011 um 06:13
    • #15

    Probier mal 18W1300 in dem ungeändertem Gehäuse zu simulieren.

  • David Müller
    Beiträge
    39
    • 17. Oktober 2011 um 20:05
    • #16

    Hab den 18W1300 nun auch mal simuliert, aber da fehlt bei unverändertem Gehäuse einfach der tiefe Bassbereich. Am Gehäuse selbst muss auf jeden Fall was gemacht werden.

  • Mario.Kock
    Beiträge
    164
    • 28. Oktober 2011 um 09:13
    • #17
    Zitat

    Bei voller Belastung komme ich dann aber auf 170km/h im Bassport, kann man das außer Acht lassen ? Weil im pdf von WinIsd steht dass dies möglichst nicht höher als 100km/h sein soll.

    Kann man eigentlich nicht da es hörbare Luftgeräusche geben kann ... aber bei Pappelgehäuse u. co. passt das schon 8)

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