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Empfehlung Akku/Batterie für Sendeanlage

  • spl
  • 23. Oktober 2011 um 22:23
  • spl
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    • 23. Oktober 2011 um 22:23
    • #1

    Guten Abend,

    zZt betreibe ich eine Sendenalage (EV Re2) mit diversen Akkus und Batterien.
    Allerdings bin ich mit deren Leistung nicht sehr zufrieden.
    Soweit möglich, möchte ich gerne Akkus verwenden, da ein Ladegerät vorhanden ist und mir dieses "Kaufen-Entsorgen" nicht gefällt (!)

    Habe "Energizer Rechargeable 9V 175mAh" ausprobiert, allerdings ist nach spätestens 45min Schluss...
    Die Energieanzeige auf dem Empfänger zeigt sehr lange alle vier Balken an, die allerdings innerhalb von ca. 10min komplett ausgehen - und das wars mit der Übertragung.
    Habe im Laden bewusst zu den 175mAh gegriffen, da das die höchste dort verfügbare Leistung war.
    Immernoch zu wenig??

    Als Batterie habe ich die "Varta High Energy" ins Rennen geschickt - hält länger, die Energieanzeige nimmt nachvollziehbar kontinuierlich ab, jedoch ist nach einer Stunde auch hier Ende.

    Gibt es Empfehlungen, bei denen das Ergebnis anders aussieht?
    Am liebsten sind mit, wie gesagt, Akkus - auch wenn in der Anschaffung etwas teurer.
    Irgenwas in der zwei Std. Sendeleistung-Region würde mir schon reichen.

    Es ist schlimm, wenn man das Mikro aus der Hand gibt, nur "schnell" was gesagt werden soll, es dann länger dauert und man immer im Hinterkopf hat "uh gleich geht das Ding aus..."

    Über zahlreiche Infos und Diskussionen freue ich mich sehr.

    Viele Grüße
    Dennis

    Über Technik spricht man nicht - man arbeitet damit

  • Jürgen Klingel
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    • 23. Oktober 2011 um 22:34
    • #2

    Hm, da stimmt was nicht, eine alkalische Hochleistungsbatterie sollte min. 8 Stunden halten (sofern ich das richtige Datenblatt angeschaut habe)

    Verglichen mit einem Akku muss eine Batterie signifikant länger halten! Da die entnehmbare Kapazität größer ist...blöd ist nur, wenn der Sender derart viel Strom zieht, dass die Spannung der Batterie stark einbricht - sollte aber bei 8 Stunden Entladedauer nicht der Fall sein.
    Hat Dein Handsender womöglich einen Defekt?

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • tufkalauni
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    • 23. Oktober 2011 um 22:49
    • #3

    Dass ein Block nach einer Stunde platt ist, darf nicht sein. Das Ding muss zum Service oder auf den Müll.

  • spl
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    • 23. Oktober 2011 um 23:00
    • #4

    Einen Defekt kann ich selbstverständlich nicht ausschließen,
    die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber in meinen Augen sehr gering.

    Das Teil funktioniert einwandfrei, bis auf die geringe Durchhaltedauer der Akkus/Battierien.
    Das Gerät ist weder im Alter der technischen Defekte angekommen,
    noch wurde es so bahandelt, dass die Zeit jetzt schon reif wäre :wink:

    Gibt es Defekte, die zu einem (drastisch) höheren Energiebedarf führen?
    Wenn ja - welche? - selbst zu reparieren?

    Über Technik spricht man nicht - man arbeitet damit

    Einmal editiert, zuletzt von Dennis Will (23. Oktober 2011 um 23:02)

  • skyworker
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    • 23. Oktober 2011 um 23:02
    • #5

    Das ganze klingt auch für mich auch erst mal nach einem Defekt.
    Ganz grundsätzlich hat man bei Akkus das Problem, dass deren tatsächliche Kapazität nie so wirklich exakt bestimmt werden kann - auch nicht mit dem besten Ladegerät. Die Zellen altern einfach. Zudem sind bei praktisch allen Sendeanlagen erst mal die Batterieanzeigen auf "Batterie" und deren Entladungskennlinie abgeglichen, bei einigen (hochpreisigen) Strecken kann man das ändern. Dumm nur, dass die Entladekennlinie von Akkus deutlich anders ausfällt als die von Batterien. Während bei Letzteren die Kapazität konstant abnimmt, bricht die Kennlinie bei Akkus plötzlich ein - das ist der Effekt, den du auch schon kennst: grad noch 4/5 Anzeige, drei Silben später aus.

    Ich sags ungern - aber ich habe schon viele Akkulösungen durch und bin irgendwann wieder zur Batterie gekommen. Kollege Rockline hat mal mit der ihm eigenen Akribie verschiedene Batterien getestet und festgestellt, dass es nicht immer die teuren sein müssen. In einer Tools aus 2010 oder 2011 nachzulesen. Ich setze bevorzugt auf Duracell (wenn die beim H. im Angebot sind) oder auf Ansmann - die ich bei meinem Werkzeugdealer günstig und in ansprechenden Mengen beziehen kann. Wenn nix anderes da ist, auch mal auf das Sortiment von Tanke (Sonntags - bei mangelnder Vorbereitung) oder Plus / Netto / Aldi (Werktags - bei mangelnder Vorbereitung).

    Sonn-, Feier- und Werktags gilt: Neue Show, neue Batterien!

    Zitat

    Gibt es Defekte, die zu einem (drastisch) höheren Energiebedarf führen?
    Wenn ja - welche? - selbst zu reparieren?

    Ja, die gibt es. Ich würde den qualifizierten Service zu Rate ziehen.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • spl
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    • 23. Oktober 2011 um 23:08
    • #6

    Es ist zum Reiern!
    Da möchte man mal was für die Umwelt tun (oder sich zumindest sowas einreden)
    und nach kurzem Austausch ist man wieder bei der bekannten Wegwerfgesellschaft angekommen... :?

    Bevor an dieser Stelle weiter über Defekte spekuliert wird, werde ich die Tage einen Satz neue -Batterien- kaufen
    und mit der Eieruhr schauen, wanns aus geht.

    Grundlegend:
    Die Akkus werden für kurzen Krams herhalten, wenns wirklich länger dauern könnte, kommt eine Batterie rein.

    Über Technik spricht man nicht - man arbeitet damit

  • waldschrad99
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    • 24. Oktober 2011 um 03:01
    • #7
    Zitat

    Habe "Energizer Rechargeable 9V 175mAh" ausprobiert, allerdings ist nach spätestens 45min Schluss...
    Die Energieanzeige auf dem Empfänger zeigt sehr lange alle vier Balken an, die allerdings innerhalb von ca. 10min komplett ausgehen - und das wars mit der Übertragung.
    Habe im Laden bewusst zu den 175mAh gegriffen, da das die höchste dort verfügbare Leistung war.
    Immernoch zu wenig??
    Als Batterie habe ich die "Varta High Energy" ins Rennen geschickt - hält länger, die Energieanzeige nimmt nachvollziehbar kontinuierlich ab, jedoch ist nach einer Stunde auch hier Ende.


    Vielleicht warst einfach im falschen Laden?
    Hatte schon verschiedene Multi-Ladegeräte, aber die können nicht so richtig mit 9V Blocks umgehen, auch wenn Steckplätze vorhanden sind.
    Als typischer Waldschrad 8) nutze ich auch recht viele Akkus.
    Speziell für 9V Accublock nehm ich ne Wandwarze T.E. ELECTRONIC MW 6288GS.
    Das Teil kann messen vor dem Laden und schaltet dann individuell (2 getrennte Steckplätze) auf Erhaltungsladung um.
    Es gibt in diversen Elektronik-Läden natürlich auch andere Typen speziell für 9V Blocks.
    Als Accus nehm ich nix unter 200 mAh. Bei M-Markt fand ich welche mit 300 mAh. (steht zumindest drauf). Sind mit ca. 16e/Stück recht teuer.
    Auf Handgurken-Jobs kommt das Ladegerät natürlich mit.
    Damit Wandwarze nicht muckt, steckt sie gleich in einem geradwinklichen Schukoverteiler mit breitem Tesa geklebt.
    Das Teil steht dann demonstrativ neben dem Rackmixer = somit weiß der Kunde was er zu tun hat, wenn's Signal schwach wird. :wink:

    Weitere diverse verschiedne 9V Accus stecken in DI-20 Stereo-DI-Box (hält eeewig!), einem FISCHER-AMP Speaker-Checker, PALMER Kabeltester, SHURE Beta Handgurke + Taschensender, ZECK Aufstecksender ...
    Einzig im Multimeter steckt ne normale Batterie 9V.

    Aber in Deinem Fall (@ Themenstarter) sind's vielleicht Kriechströme - zumal sogar Batterien [nach Deiner Aussage] nur 1h halten.
    :arrow: Fachwerkstatt.

    Nachtrag Betreff Geplante Obsoleszens:
    FUTSCHI Digi-Knipse (FinePix S 5700) 2005 neu gekauft, selten benutzt, 4 Stück LR-6 / AA Accus immer schön geladen, ...
    Tat 2-3 Jahre (bei recht seltener Benutzung) was es soll.
    Gegen Ende der Garantie-Zeit laufen plötzlich irgendwelche Batterien darin aus.
    Sehr geringer "Schaden" an Verbindungsmetall im BatterieDeckel hab ich ausgebessert.
    ABER:
    Seit dem zieht das FUSCHI-Teil in wenigen Stunden [auch im ausgeschalteten Zustand] alle sorten von Accus und auch nagelneue Batterien leer.
    Weiterhin ist der Eprom-Speicher für Einstellungen wie Datum/Zeit, Auflösung, ... auch sehr schnell leer.
    Lösung:
    Ich hab dann ein Netzteil gekauft und nen passenden Stecker ans Kabel gelötet und ziehe seit dem ne Schukoleitung hinter der Digi-Knipse her :roll:
    Und wenn mal 1 Tag kein Netz drann ist, sind alle Einstellungen wieder vergessen.
    Zum Glück speichere ich auf rausnehmbare Karte - nicht auf dem internen Chip.
    Nervig ist, daß beim Umschalten des Modus (Auto, Nacht, Manuell, ...) das Teil immer ausgeht. :evil:

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