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Selbstbau-PA / Wiederstände an Lautsprecher

  • chris_bergmann
  • 14. Januar 2012 um 04:48
  • chris_bergmann
    Beiträge
    2
    • 14. Januar 2012 um 04:48
    • #1

    Hallo an alle im Forum,
    habe mich heute hier mal angemeldet da ich nicht wirklich das passende im www gefunden habe.

    Vorab ein paar Information:
    - Selbstbau-PA für unseren Jugendclub
    - Vorhandenes / bereits gekauftes Material: 4x Emminence OMEGA PRO 18A , 2x Thomann the Amp TA-2400 , 4 x Emminence Kappa-12 , 2x 18Sound ND-1460 Treiber mit Horn für die Topteile

    Zum Vorhaben:
    unser Bürgermeister hat bisschen Geld für unseren Jugendclub "locker" gemacht. Da wir, unsere Jugend, so gut wie alle Veranstaltungen übers Jahr hier im Dorf machen, konnten wir Ihn überzeugen das wir keine fertigen Lautsprecher kaufen SONDERN selbst bauen.

    Wir haben uns nun für 2 doppel 18er Subs sowie für 2 Topteil Namens SK-212 von der Soundklinik entschieden. Gehäuse sind bereits gebaut. Alles auch soweit i.o. - Verwendet wurde MDF.

    Jetzt habe ich ein kleines Problem mit dem Anschluss der OMEGA PRO 18A - Chassis. Diese gibt es in 4 Ohm aber auch in einer 8 Ohm Version. Wir haben vor 1er Woche die 8 Ohm Version beim großem T bestellt. Haben aber die Möglichkeit auch noch umzutauschen. Also statt der 8 Ohm die 4 Ohm Version zu nehmen.
    Wie wäre es denn am besten geklemmt. Unsere Endstufen machen bis 4 Ohm. Leider habe ich davon überhaupt keine Ahnung. Wie klemme ich die 2 Chassis in einem Sub das die Endstufe die 1200 Watt bringt???
    Die Chassis vertragen ja 800 Watt RMS. Das sind bei 2 Chassis in einem Sub 1600 Watt RMS - Die Endstufe spielt bei 4 Ohm bis 1200 Watt / pro Kanal - Was völlig OK wäre..... Damit sollten auch die Lautsprecher nicht kaputt gehen.

    Sollten wir weitere Subs benötigen, so werden wir auch weitere Endstufen dazu kaufen.

    Ich würde mich über ein paar Informationen freuen.

    LG, der Chris

  • Enno Gieske
    Beiträge
    64
    • 14. Januar 2012 um 08:02
    • #2

    Moin moin,

    da Ihr schon Doppel18er gebaut habt, ist der Lautsprecher (wenn richtig verdrahtet) bei 4 Ohm. Dazu solltet Ihr die interne Verdratung Parallel vorgenommen haben. Also am Terminal beide Bässe Plus auf Plus und Minus auf Minus. Zwei 8 Ohm parallel ergibt 4 Ohm. Drei Parallel sind 2,667 und vier sind dann 2 Ohm.

    Was auch immer gedacht wird: Lautsprecher können nicht kaputt gehen, wenn die Endstufe weniger liefert als die Lautsprecher vertragen. Das ist genau das Gegenteil.Wenn Endstufe zu schwach ist und zu weit aufgerissen wird, fängt sie schnell das clippen an http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cber…verarbeitung%29. Das kann den Lautsprechern schneller das Genick brechen als ein paar ordentliche Watt mehr.

    Wie sieht es mit Frequenzweiche aus? Das in den Tops eine rein gekommen ist, brauch ich sicherlich nicht zu fragen? Wie sieht es mit einer aktiven Weiche zwischen Mischpult und Verstärker aus? Zur Trennung von Subs und Tops?

  • mike j.
    Reaktionen
    1
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    2.924
    • 14. Januar 2012 um 10:13
    • #3

    8 Ohm Version ist OK. 2x Doppel 18er => jeweils einer an einen Kanal des 1. t.Amps. Intern verdrahtet auf 4 Ohm (also beide Chassis parallel) nutzt das den Amp optimal aus.

    Was die Subs brauchen ist unbedingt einen Lowcut. Besorge dir hierfür einen kleinen Controller (der TS irgendwas von t.racks würde reichen) oder mindestens eine 3 Wege Weiche, die den Midrange auf ca 40Hz runterregeln kann oder eine 2 Wege Weiche mit 40 - 50Hz Subsonic. Sinnvoller wäre der Controller, mit dem hast noch Equalizer und Limiter mit dabei.

  • Mario.Kock
    Beiträge
    164
    • 14. Januar 2012 um 10:25
    • #4

    Zur Vervollständigung der Frage:

    Parallelschaltung von Lautsprechern:

    1/Zges = 1/Zlt1 + 1/Zlt2 ... + 1/Zltn

    Zges = Gesamtimpedanz
    Zlt1 = Lautsprecher 1
    Zlt2 = Lautsprecher 2
    Zltn = Lautsprecher n

    d.h. in eurem Fall

    1/Zges = 1/8 + 1/8 = 4 Ohm (bei je 8 Ohm Chassis) -> T-Amp(*) freut sich
    1/Zges = 1/4 + 1/4 = 2 Ohm (bei je 4 Ohm Chassis) -> T-Amp(*) freut sich nicht (da nicht 2 Ohm stabil)

    Anklemmen: http://de.wikipedia.org/wiki/Parallelschaltung

    * Hoffe T-Amp war richtig geraten :grin:

    Habt ihr eigentlich ne aktive Weiche/ Controler bzw. passive Weiche dazwischen ????

  • ralle14
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    2.512
    • 14. Januar 2012 um 10:49
    • #5

    Der Omega kann sowieso keine 800W in einem BR-Gehaeuse sauber in Schall umwandeln. Die Thomann 2400 reicht locker.

  • mike j.
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    • 14. Januar 2012 um 11:03
    • #6
    Zitat

    Der Omega kann sowieso keine 800W in einem BR-Gehaeuse sauber in Schall umwandeln.

    aha, woher diese Erkenntnis?

  • Enno Gieske
    Beiträge
    64
    • 14. Januar 2012 um 12:30
    • #7

    Bie 4,8mm Xmax würde ich dem das auch nicht wirklich zutrauen.

  • chris_bergmann
    Beiträge
    2
    • 18. Januar 2012 um 02:40
    • #8

    Sooo, bin wieder anwesend und freue mich über die zahlreichen Beiträge.

    Controller haben wir ein drivrack PA von dbx.
    Gehäuse sind Bassreflex-Gehäuse.

    Die verkabelung ist uns nun klar. Weiter gehts mit einer Aussage im letzten Beitrag:
    "Bie 4,8mm Xmax würde ich dem das auch nicht wirklich zutrauen."

    Das stört mich dann schon ein bisschen. Wir möchten ja nicht mehrmals anfangen und uns "versuchen" - Daher bringe ich einfach noch mal die Frage nach den richtigen Chassis an.
    Wie gesagt haben wir derzeit die Emminence OMEGA 18 Pro da. Umtauschen können wir sie noch.
    Welchen würdet Ihr empfehlen??? Ich habe die letzten paar Stunden noch mal vieles durchgeschaut. Unter anderem auch den Emminence Sigma Pro 18" gefunden. Dieser wird mit 650 W angegeben und einer Maximum Linear Excursion (Xmax) 6.7 mm und Maximum Mechanical Limit (Xlim) 15.0 mm
    Welcher Wert ist nun ausschlaggebend?

    Habe mir auch die Mühe gemacht und die Gehäuse-Daten mal durchgerechnet. Komme auf ein Gesamtvolumen von ca 300 Liter. (Ich hoffe ich habe richtig gerechnet)
    Danach bin ich ein paar km gefahren und war bei einem Freund seinem Freund und wiederum dessen Freund :lol:

    Er stellt für div. Veranstalter und Radiosender die Technik. Sein System ist ein d&b J-Serie. Habe mich daraufhin mal da und dort im Internet belesen. Nachdem ich die Daten des subs hatte habe ich mir auch diese durchgerechnet und komme auf das ungefähr gleiche Volumen.
    Nur bisschen anders aufgebaut halt. Kontakt habe ich zu dem Verleiher hergestellt da ich von dessen Technik bei einer Veranstaltung dermaßen beeindruckt war. Ja, man kann sagen: es hat mich umgehauen.
    Mir ist bewusst dass wir das auf keinen Fall so hin bekommen --- DAS ERWARTEN WIR AUCH NICHT --- aber ordentlich Bass sollte es schon sein...... Im Freien und in der Halle....

    Mir wurde auch von diesem Techniker gesagt das die dort verbauten Chassis nur 400 Watt haben. Also würde das auch kein Problem mehr mit unserer Endstufe darstellen da diese ja an 4 Ohm 1200 Watt leistet. Jemand meinte in dieser Runde hier das die Endstufen mehr Leistung als die Chassis haben sollten. --> Konnte ich mir nicht vorstellen. ALSO habe ich mich an die Webseite des großén T gesetzt und habe mich bisschen belesen. In der Tat wird dort empfohlen das die Endstufe 50% mehr Leistung haben sollte als die angeschlossenen Lautsprecher.

    Ich habe mir schon überlegt das ich dann, wenn ich alle Komponenten zusammen habe, Euch auch daran Teil haben lassen möchte... Mal schauen wie ich das umsetzen werden.

    Ich würde mich über ein paar Gedanken zu den Lausprecherchassis freuen. Ich denke ma l das wir BIS 300 € pro Chassis ausgeben können.


    LG, chris

  • Mechwerkandi
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    • 18. Januar 2012 um 08:28
    • #9
    Zitat von "chris_bergmann"


    Dieser wird mit 650 W angegeben und einer Maximum Linear Excursion (Xmax) 6.7 mm und Maximum Mechanical Limit (Xlim) 15.0 mm
    Welcher Wert ist nun ausschlaggebend?


    Lass' dich da nicht ins Bockshorn jagen.
    Es gibt einen Haufen User, die mangels individueller Betrachungsmöglichkeiten die Qualität eines Tt Chassis am Durchmesser der Schwingspule und an der Hubfähigkeit festmachen.
    So, als wenn man ein Auto nach Reifendruck und Anzahl der Dosenhalter bewerten würde. :wink:
    Viel Hub = viel Klirr.
    Aber aufpassen: Freiluft-Anwendungen erfordern in Relation zu Indoor-Geschichte fallweise ein Vielfaches an Aufwand. Ich würde diesen Anspruch zunächst etwas vorsichtig anfassen.
    Für Eure Ideen ist der Emmi ein geeignetes Chassis.

    Leistungsrelationen zwischen Verstärker und Lautsprecher sind genau so eine Sache, in die unwahrscheinlich viele Variable hineinspielen. Leistung, wenn ja, wieviel, wie sieht das Signal überhaupt aus, über welchen Zeitraum und so fort.

  • valentinabt
    Gast
    • 18. Januar 2012 um 10:42
    • #10

    wenn Ihr noch umtauschen könnte wäre es vllt eine Idee auf FANE Colossus 18xB zu gehen. (kostet beim großen T ~230€ und ist ein bewährtes robustes Chassis)

    spontan fällt mir hierzu folgendes Gehäuse ein: http://www.baseline-network.de/downloads/baup…wooferbr002.pdf

    ist sogar eine Simulation für die Auslenkung bei ~600Watt dabei, was in eurem Fall ja passen dürfte.


    Andererseits wäre es bei diesen Bässen auch ne Idee einen dickeren Amp zu kaufen.


    Ist nur eine Idee von vielen

  • ralle14
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    2.512
    • 18. Januar 2012 um 20:21
    • #11

    Die Simulation wird wohl nicht stimmen ... nichtmal ein Millimeter Auslenkung bei 600W Eingangsleistung?

  • valentinabt
    Gast
    • 18. Januar 2012 um 22:23
    • #12

    ich habs nicht kontrolliert, nur den Link angegeben

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 19. Januar 2012 um 17:30
    • #13

    Der Omega ist besser als sein Ruf, das Ding ist robust und leidensfähig. Mach Dir keinen Kopf. Das Chassis ist relativ laut, das gleicht den vermeindlich geringen xmax ein wenig aus. Man braucht etwas größere Gehäuse als bei den Langhub-Schweremembrantreibern, kommt aber auch mit relativ normaler Ampleistung auf ein respektables Ergebnis, ohne pro Treiber 2kW hinstellen zu müssen.
    Wir haben hier sowohl die 18 als auch die 15er Omegas in diverse Kisten drin und die machen alle Ihren Job gut.
    Die vermeindlichen Unterschiede sind sooo groß immer nicht, wie man beim Blick aufs Datenblatt vermutet.

    In 300 Liter grob auf 30-34Hz getuned, klappt das wunderbar, auch mit dem Hub, so lange Du Dich mit grob 40Hz relasitischer, unterer Grenzfrequenz zufrieden gibst. Trifft auf die meisten Chassis in der Preis- und Kampfklasse zu. Dass so gut wie kein Chassis in dieser Klasse die angegebene, elektrische Max Belastung bei sauberer BR Abstimmung innerhalb des linearen Hubs umsetzen kann, ist normal... (Ein Grund, warum z.B. ein 3015LF so ein Verkaufsschlager war vor der Neodymkrise, weil er diesen Mix sehr gut drauf hat- huch ein 450 Watt Chassis soll gut sein?......)

    hornresp

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