Saubere Arbeit!
Bezüglich Klang:
Meist muss man den Tiefpassfilter für die Bandpasshörner schon recht tief ansetzen damit bei 100 hz nicht zuviel Pegel vorhanden ist
(gültig für viele 1 x 18" Bandpasshörner).
Meist schon bei etwa 90 Hz. Dadurch wird dem Pegelüberschuss bei 100-150 hz ganz gut entgegengewirkt.
Dann bei 50 hz nen par dBchen anheben und es passt klanglich meist ganz gut.
Richtig Spaß macht sowas dann im Mono 4rer Stack. Dann kann meist das equing bei 50 hz auch etwas dezenter ausfallen und man erhält auch untenrum richtig "Schub".
Anständige Gehäuse für 4 x 18" Eminence Woofer bauen?
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Ich habe mal ein Beispiel für den Pegelgewinn beim Stacken hochgeladen.
Hier ging es um das Audio Zenit PW410h 4x10" Bandpasshorn, welches sich aber schon länger nicht mehr im Programm befindet.
Von Natur aus machen 4x10" untenrum noch weniger Pegel als ein 18" Chassis im Bandpasshorn.getestet:
- single Sub
- 2 Subs übereinander
- 4 rer Stack, 2 nebeneinander, 2 übereinanderMan sieht deutlich, dass sich vom single Sub auf doppel Sub nichts getan hat. Aber als dann noch zwei weitere hinzu kamen bekam man erheblichen Zuwachs beim Tiefgang.
-3 db verschiebt sich um ca 8 hz nach unten.
Dazu noch etwas Equing und das Ganze machte richtig Laune. (allerdings wirklich nur im 4rer Stack).Beim 1 x 18" Bandpasshorn dürfte es im 2er Stack etwas besser aussehen was den Tiefgang betrifft.
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Hmmm, also ich sehe kein Tiefgangzuwachs.
Zuwachs von etwa 130hz sieht man.
+6dB von 1 auf 2 sieht man auch.
Was ich sehe ist von 2 auf 4 +6dB bis etwa 60Hz und danach Pegelgewinn von etwa 4-5dB. -
So ein 4er Monostack mit dem 18er Bandpasshorn macht in der Tat richtig Spass und kann durchaus tief runter. Controllersetting hier steht bei + 3dB bei 38 HZ, Q hab ich nich im Kopf, nach Gehör...
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...Q 0,5 - 0,7

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Kuh 0,815
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ja wie ich sie auf und einstelle muss ich mal gucken. Wichtig ist jetzt noch das der Hochton mit kommt. Habt ihr da Empfehlungen? Bin die ganze Zeit an überlegen was sinnvoll wäre. 1 x 12 oder 2 x 12 oder mit 15er oder doch coax?
LG
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ja, das sieht dem "turbo devices" ähnlich, sowas gibt's als TSW124 mit dem PD.2450, schiebt fast bis an die untere Hörgrenze.
Mein Rat:
macht nen neuen thread für die passenden Topteile auf.
Mike.
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Gut Thomas, schau mal selber genauer hin über breiteres Spektrum und analysiere mal.
Die 58Hz machen +6dB von 1 zu 2 und von 2 zu 4 gleich (was auch Theorie exakt entspricht). Obenrum liefern 4 zu 2 jedoch weniger Pegel als Theoretischmöglichen.
Für mich ganz klar, es wurde nicht am Tiefgang zugelegt, sondern andere Anteile fallen. Sonst muss der Abfall zu tiefere Frequenzen hin milder aussehen, erst dann ist Zugewinn drinn.
Überleg mal... Ich bearbeite Position 2 mit Shelving ab 60Hz -2dB...Erreiche ich dann damit mehr Tiefgang (denn -3dB Punkt verschiebt sich dadurch)? -
hat hier eig noch niemand ne Simu mit dem Kappa 18 im AW Audio BandpassHorn gepostet !?
(nur verständnishalber wegen)
1er und 4erStack bei 2,83V / 2Piund der Wirkungsgrad äh Basszuwachs :lol:
(schwarz) 4er Stack mit je 1Watt pro Kiste (4 Kisten sollten ja eig plus 12dB machen, wenn die böse Luftlast nicht wär
)
und (grau) single mit 16Watt ( 16 Watt sind zu 1 Watt ja auch 12dB Zuwachs)
da werden ja 2dB geklaut ?!!
aber dafür gibts ne bessere Luftankopplung und Membrandämpfung,
und deswegen klingts meist besser oder direkter (subjektiv empfunden)
aber das wissen die meisten hier ja eh
(ich hoff das haut so hin ??! wenn nicht, bitte korregieren )
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Sieht ja sehr interessant aus. Werde ich demnächst mal im 4er Stack testen wie es klingt.
Die Sache ist nur die das ja einige Leute schon geschrieben haben das ich bei den Chassis den Low Cut bei rund 45 hz setzen soll. Habe jetzt momentan den Lowcut bei 42hz mit welchem Filter weiß ich grad nicht aus dem Kopf jedoch geht es unter 42hz recht steil runter das die Chassis nicht zu viel Tiefbass bekommen. -
@ Jonnytrance
was bei 200 hz passiert interessiert beim Subwooferbetrieb nicht wirklich.
Wir befinden uns hier im Bereich Wellenlänge 1,6 Meter.
Das kann je nach Mikroposition durchaus schon spürbare Einflüsse bei der Laufzeit haben.
Für mich interessant ist der Bereich 100 hz und darunter.
Und wenn ich das Pegelniveau 70-100 hz als 0dB Wert annehme erhalte ich einen deutlich niedrigeren -3dB Punkt wenn ich vom 2er auf den 4er Stack gehe, was sich auch sehr gut mit der Praxis deckt. Es hört sich erheblich tiefer an. Im 2er Stack fehlte auch mit eqing klanglich untenrum deutlich etwas. Im 4er war es mit Setup richtig gut. -
Zitat von "PeterBalluff"
Sieht ja sehr interessant aus. Werde ich demnächst mal im 4er Stack testen wie es klingt.
Die Sache ist nur die das ja einige Leute schon geschrieben haben das ich bei den Chassis den Low Cut bei rund 45 hz setzen soll. Habe jetzt momentan den Lowcut bei 42hz mit welchem Filter weiß ich grad nicht aus dem Kopf jedoch geht es unter 42hz recht steil runter das die Chassis nicht zu viel Tiefbass bekommen.
Das ist auch immer Geschmackssache und eine Risikoabwägung - wenn Du Musikmaterial hast, wo der Anteil unten rum recht moderat ist, kann man auch mal riskieren, den Speaker für ab und zu mal aus dem xmax zu fahren, zumal da ja noch die Luftbremse dahinter ist - diejenige, die ihre speaker als CB aufbauen, haben das ja quasi als Dauerzustand (und gerade diejenigen schwören dann drauf, dass Ihre Kisten lange halten).. Das sklavische Festhalten an Simuergebnissen, die man nur halb versteht, ist oft konktraproduktiv.
Ich kann Thomas Erfahrungen aus der Praxis stützen. Natürlich ist das Ding keine Infraschleuder, aber in einem 4er Stack hat man selbst mit den "nicht langhubern", die da drin stecken nicht unbedingt das Gefühl, da kommt zu wenig Tiefbass raus... Da kenn ich so manchen "amtlichen" Doppel 15er aktueller oder älterer Produktion, der auf dem Datenblatt sich wesentlich potenter anschaut, der in der Praxis schwer abstinkt...
Natürlich geht mit einem riiichtig potenten 18er dann noch mehr in dem Gehäuse, keine Frage.Oben in der Simu muss man sich nur die Auslenkungsminima anshauen, die wandern bei zunehmender Anzahl Speaker nach unten, Reso verschiebt sich... Das ist auch in der Praxis durch Impedanzmessung nachvollziehbar.
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Zitat von "Thomas"
@ Jonnytrance
was bei 200 hz passiert interessiert beim Subwooferbetrieb nicht wirklich.
Wir befinden uns hier im Bereich Wellenlänge 1,6 Meter.
Das kann je nach Mikroposition durchaus schon spürbare Einflüsse bei der Laufzeit haben.
Für mich interessant ist der Bereich 100 hz und darunter.
Und wenn ich das Pegelniveau 70-100 hz als 0dB Wert annehme erhalte ich einen deutlich niedrigeren -3dB Punkt wenn ich vom 2er auf den 4er Stack gehe, was sich auch sehr gut mit der Praxis deckt. Es hört sich erheblich tiefer an. Im 2er Stack fehlte auch mit eqing klanglich untenrum deutlich etwas. Im 4er war es mit Setup richtig gut.
Sorry Thomas, aber ich sehe in deinen Messschriebe keinen Tiefgangerhöhung. Da sehe ich eher abfallender Nutzbereich. Mic positionierung erstmal egal, denn du meintest dass aus diesen Messschrieben ne Tiefpegelzugewinn rauszulesen ist. Ist es aber nicht! -
In keiner hier dargestellte Diagramm kann ich zu tieferen Frequenzen hin nen Pegelzugewinn rauslesen. Da werden die Frequenzen ab 60Hz eher geglättert.
Ich kann zustimmen, dass die tieferen Frequenzen in der Praxis lauter werden. Na...merkt ihr was? :wink:
Die Messungen bei 1m Abstand von Riesendinger sind nicht realistisch. Man sollte schon weiter messen (etwa bei 8m). -
Die Subwoofer stecken ja in einer geschlossenen Kammer drin. Ja Musik ist halt alles gemischt meißt ist es die übliche Party Musik aber manche Stücke haben dann doch schon mal etwas mehr Tiefgang. Deswegen ist momentan der Lowcut bei 42 hz steil abfallend. Da fühlte ich mich noch recht sicher alles darunter bin ich jetzt etwas skeptisch.
So hatte ich sie jetzt das erste mal genutzt:
Und so sehen sie nochmal in einer anderen Perspektive aus:
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Zitat von "Jonnytrance"
In keiner hier dargestellte Diagramm kann ich zu tieferen Frequenzen hin nen Pegelzugewinn rauslesen. Da werden die Frequenzen ab 60Hz eher geglättert.
Die Glättung kommt durch den erweiterten Hornmund.
Wirf mal einen Blick auf die Diagramme "Systemeffizienz" und "Auslenkung", da erkennst Du gut, was sich da nach unten verschiebt.Zitat
Ich kann zustimmen, dass die tieferen Frequenzen in der Praxis lauter werden. Na...merkt ihr was? :wink:
Der Effekt im Nahfeld spielt natürlich in der Warnehmung da mit rein, wir reden aber von Fernfeld und Gesamtsystemsbetrachtung. Die Erweiterung der Hornfläche ändert einfach die Effizienz des Systems "untenrum".. Dass der Effekt bei einem Bandpasshorn natürlich nicht so gravierend vorhanden ist wie bei einem 3m langen oldschool-basshorn, ist klar.Zitat
Die Messungen bei 1m Abstand von Riesendinger sind nicht realistisch. Man sollte schon weiter messen (etwa bei 8m).
klar, da hast Du prinzipiell schon Recht. Natürlich ist bei einem großen Stack wichtig, wo man misst und bei einem Horn eine Nahfeldmessung eh meist zum Scheitern verurteilt - aber wer hier hat schon die Mittel und Zeit bei einer Submessung sich auf einen planen Großparkplatz zu begeben und in 20m Entfernung dann das Cluster auszumessen.... Wir müssen bei der Arbeit ja alle Kompromisse eingehen. -
@ PeterBalluff
wie sieht das eig mit Vibrationen aus ???
der Hornmund vorn ist ja nur mit einem LängsBrett versteift,
die beiden Seitenwände aber unversteift . -