1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Hobby Forum
  4. Verstärker

aus Stereosignal mono machen für Brückenbetrieb Bass?

  • LARS
  • 15. August 2012 um 13:16
  • LARS
    Beiträge
    981
    • 15. August 2012 um 13:16
    • #1

    Moin,

    ich habe mir für kleinere Zwecke eine Anlage zurecht geschustert welche über einen Omnitronic DXO24 Digitalcontroller getrennt wird.
    Leider scheint der Controller keine SUM-Funktion zu haben um aus den Eingangssignalen eine Summe zu machen für Monobass.

    Ich habe quasi 2xHi und 2xLo in Stereo. Ich verfüge jedoch nur über einen Bass, so dass dieser halt entweder das linke oder rechte Low Signal bekommt.
    Als Abhilfe habe ich jetzt einen XLR Y-Stecker gebaut, der beide Low-signale vom Controller auf Chanel1 der Tamp 1400 (Brückenbetrieb) weitergibt. Das funktioniert auch einwandfrei. Die Frage ist, ist sowas gängige Praxis?`Kann man das so machen, oder belastet das irgendwie die Frequenzweiche?

    Gruß

  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.566
    Beiträge
    9.427
    Marktplatz Einträge
    1
    • 15. August 2012 um 13:48
    • #2

    Es geht, belastet aber die Ausgangstreiber der Weiche unnötig.

    Da du eh den Amp im Brückenbetrieb nutzt, gibt es eine viel einfachere und schönere Möglichkeit:
    Verkabel Amp & Controller "Normal" (Sub L @ AmpL, Sub R @ Amp R), dreh an einem Lo-Ausgang (vorzugsweise R) im Controller die Phase und schalte den Amp zurück in den Stereobetrieb.
    Was passiert ist folgendes:
    Der Amp verstärkt das eine Signal normal, das zweite phasengedreht (is ja logisch...) und zwischen den noch vom Bridgemodus belegten Ausgangsklemmen erscheint (phasenrichtig) die Summe des Ganzen. :wink:

    Falls du dann die Summe phasendrehen muss, musst du natürlich BEIDE entsprechenden Lo-Outs nochmals phasendrehen - also L invertiert, R normal.

    Das geht aber NUR, wenn (wie hier) der Amp Brückbar ist und ausgangsseitig entsprechend angeklemmt wird.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • LARS
    Beiträge
    981
    • 15. August 2012 um 15:42
    • #3

    hey... auf diese idee wäre ich ja gar nicht gekommen. das probiere ich mal.

    ja der bassamp ist eine Tamp TA1400. Habe die Betriebsart auf Brücke gestellt und hinten ensprechend an den Schraubterminals als Brücke angeklemmt.

    Vorher hatte ich den Amp auf Parallel betrieben, normal verkabelt und nur einen Ampkanal benutzt. Bei Parallel werden ja beide Eingänge zusammen geschaltet und somit hatte ich auch eine Summe. aber in Brücke macht der Amp ja viel mehr power und der Speaker kann die 1,4KW auch kurzfristig ab (Fane Colossus 18XB).

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. August 2012 um 18:11
    • #4
    Zitat von "LARS"

    Bei Parallel werden ja beide Eingänge zusammen geschaltet und somit hatte ich auch eine Summe.


    Nö, so entsteht kein Summensignal. So zu betreiben ist sogar nicht Empfehlenswert.

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 15. August 2012 um 21:12
    • #5

    Wenn der Controller nicht Phasendrehen kann, dann tausche beim XLR Kabel, das zu Kanal 2 geht einfach die Pins 2 und 3 aus. (Pin 2 des Female Steckers => Pin 3 des Male Steckers und umgekehrt, Pin 1 bleibt Pin 1, da er Masse ist)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. August 2012 um 21:28
    • #6

    Der Controller kann aber die Phase drehen. :wink:
    Na und?
    Phasendreher macht 180°. Monosumme dreht normalewiese R Kanal um die 90°.

  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.566
    Beiträge
    9.427
    Marktplatz Einträge
    1
    • 16. August 2012 um 06:44
    • #7

    Nicht zwangsweise... :wink:
    Meidet ist die Monosumme nur A+B ohne Phasendrehereien. Alles andere macht ja auch recht wenig Sinn, wenn man das Ausgangssignal nicht kennt. Aber dafür gibt es ja schon genug andere Threads hier...

    Was das Parallelschalten angeht:
    Je nach Amp. Werden da nur die Eingänge hardwired zusammengeschaltet (wie beim Y-Kabel) oder ein Eingang auf beide Blöcke gelinkt. Nix mit Monosummieren.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • LARS
    Beiträge
    981
    • 16. August 2012 um 09:13
    • #8

    bei dem Parallelbetrieb bin ich stark der Meinung , dass ich eine Summe hatte. Zum groben Testen nehme ich immer das Lied chirpy chirpy cheep cheep von Middle of the road. Da kommt am Anfang nur auf einer Seite Bass... mittels Balanceregler kann man das gut testen.
    Mag sein, dass das nicht bei allen Amps geht, aber bei der Tamp TA scheint das so zu funktionieren

  • Jonnytrance
    Gast
    • 16. August 2012 um 09:31
    • #9

    Und gerabe beim TA im dem Betrieb wie bei dir liest man viel über zu früh clippende LED´s.

  • LARS
    Beiträge
    981
    • 16. August 2012 um 09:46
    • #10

    mmh... auch das konnte ich eigentlich nicht beobachten. hatte den Parallelbetrieb aber auch nur an einem Abend mal laufen, in Zusammenhang mit nem kleinen 4Ohm B&C 12PZ31 Sub. Sound und Leistung waren einwandfrei!

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.864
    • 16. August 2012 um 18:24
    • #11

    Wie jetzt? Parallelbetrieb mit zusammengeschalteten Ausgängen und Rechts/Links-Signal an den Eingängen? DAS würde ich tunlichst lassen! In dem Fall spuckt der rechte Kanal dem Linken in die Gegenkopplung und umgekehrt - dass da Verzerrungen und schlimmstenfalls Beschädigungen entstehen liegt auf der Hand.
    Merke: Niemals unterschiedliche Ausgänge ohne Entkopplung zusammenschalten, sofern nicht ausdrücklich lt. Anleitung erlaubt. Der Parallelbetrieb ist eine Ausnahme, wo aber mit GLEICHEM Signal für beide Kanäle gearbeitet wird.
    Der Brückenbetrieb ist auch eine Ausnahme, wo die Phase entsprechend gedreht wird, dort ist aber das Signal an sich auch identisch für beide Kanäle (nur halt mit 180° Phase)

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • LARS
    Beiträge
    981
    • 16. August 2012 um 18:40
    • #12

    ok, das mag alles sein. Aber es gab keinerlei hinweise für eine fehlfunktion. einwandfreier sound im bass über mehrere stunden unter volllast. keine komischen phänomene seitens endstufe, controller oder bass. lief absolut einwandfrei!

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 16. August 2012 um 19:35
    • #13
    Zitat

    Aber es gab keinerlei hinweise für eine fehlfunktion.

    das mag vielleicht daran liegen dass die meisten Tracks kein Stereo im Bass haben.

    Rein zur Überlegung: Wieso fährst nicht im normalen Stereomodus durch den Amp und verbindet dann die beiden Ausgänge des Amps miteinander, um dann in einen Sub zu fahren? *duckundweg*

  • Nordsklang
    Beiträge
    81
    • 17. August 2012 um 08:31
    • #14

    Natürlich ist es falsch die beiden Ausgänge miteinander zu verbinden, das Verhalten ist dann ja "eigentlich undefiniert".

    Praktisch gibt es natürlich keine Probleme: Der typische Ausgangs-Verstärker mit dem üblichen Ausgangswiderstand[1] steckt das klaglos weg. Nur in extremen Situationen, nämlich einseitig hohe Pegel, ist ein erhöhter Klirrfaktor zu erwarten, weil (nur) dann die Ausgangsstufe in die Strombegrenzung geht.

    Eine Endstufe ist deutlich anders dimensioniert, da sie keine rein ohmsche Last hat, d.h. hier muss der Ausgangswiderstand deutlich kleiner gegenüber dem Lastwiderstand sein. Zudem ist der Leistungsbedarf erheblich und die Strombegrenzung wesentlich dichter am Nennbetriebszustand.

    Wenn die vorgeschlagene (und völlig brauchbare) Brückenlösung nicht geht, dann kann man die beiden Ausgänge über je einen 2200 Ohm Widerstand in Reihe zusammenschalten. Das gibt dann eine korrekte Mono-Summierung, ohne dem Ausgang zu viel Strom abzufordern, egal welche Signale man herbeitheoretisiert.

    ====================
    [1] der 22...1000 Ohm Reihenwiderstand im Ausgang, den die meisten fälschlich für eine "Strombegrenzung im Fehlerfall" halten, der aber eigentlich verhindert, dass die von einer kapazitiven Last eingebrachte Polstelle die Nullstellen der ÜTF des gegengekoppelten Ausgangsverstärkers zu weit nach rechts(=Schwingneigung) schiebt.

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 17. August 2012 um 09:45
    • #15

    Wo soll denn hier der Unterschied nun liegen?

    Hier der Schaltplan eines TL084 (gleich TL082), der in den meisten Geräten als Ausgangsverstärker verwendet wird (PDF Seite 4).

    Hier der Schaltplan einer recht normalen Endstufe für Lautsprecher.

    Schaltungstechnische Unterschied vom Grundprinzip genau null. Wie du schon schriebst, handelt es sich um KEINE Strombegrenzung. Es geht ja darum, das Signal beider Kanäle zu mischen, nicht aber einfach irgendwie auf Kurzschlussverfahren zusammenzuschalten.

    Aber um mal zur Praxis zurückzukehren: wer macht es nicht so, einfach mit Y Kabel das ganze zusammenzuschalten. Und? Ist jemandem schon mal deswegen ein Ausgang abgeraucht? Wahrscheinlich nicht.

  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.566
    Beiträge
    9.427
    Marktplatz Einträge
    1
    • 17. August 2012 um 11:30
    • #16

    ...auch beim Yankee (Kabel) gäbe es ja die Möglichkeit unterschiedlicher Beschaltungen...
    Parallel vs. seriell - wobei letzteres für den Controller eher unschön wäre, während es z.B. bei Mikrofonen die bessere Variante ist.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.864
    • 17. August 2012 um 17:55
    • #17

    Äh...von welchen Ausgängen redet Ihr (Mike J. und Nordsklang) jetzt? Kleinsignalausgänge oder Leistungsendstufenausgänge? Erstere haben lassen sich problemlos über Widerstände zusammenkoppeln, je nach int. Beschaltung auch direkt. Bei nem Lautsprecherendstufenausgang würde ich das nicht probieren auf gut Glück, da sträuben sich mir die Nackenhaare. Wer´s trotzdem macht, spielt mit dem Amp "Russich Roulette".

    JM2C, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Nordsklang
    Beiträge
    81
    • 17. August 2012 um 18:03
    • #18
    Zitat von "Mike J."

    Wo soll denn hier der Unterschied nun liegen?


    Wie geschrieben:

    Zitat von "Nordsklang"

    Eine Endstufe ist deutlich anders dimensioniert,


    Preisfrage: warum arbeiten die Reihenwiderstände in dem angegeben Fall (vermutlich) ganz leidlich als Mischwiderstände, obwohl sie dafür "theoretisch" (vermutlich deutlich) zu klein sind?
    Und was passiert - im Gegensatz dazu - bei der echten Endstufe schon bei sehr kleinen Unterschieden der Eingangssignale?

    Jürgen: das siebt halt die Endstufen mit schlechter Schutzschaltung aus. So'ne Art Endstufendarwinismus...
    und es ging darum, dass die ja prinzipiell eine sehr ähnliche Schaltung (wie ein OP-Ausgang) haben, also beides funktionieren "müsste". Tut es ja auch, aber uneigentlich, also wenn man die Dimensionierung in Betracht zieht, passiert bei der Endstufe eben doch vorwiegend etwas anderes, zudem ist das bei einer Endstufe eben auch viel spannender (äh .. eigentlich ja stromender und leistungder), was dann eben auch schneller mal keinen neuen Papst gibt (=schwarzen Rauch).

    Zitat von "Mike J."

    Ist jemandem schon mal deswegen ein Ausgang abgeraucht?


    Das hat doch auch keiner Unterstellt. Ein kompetent entworfener Line-Ausgang ist Dauerkurzschlussfest - und zu (relevant) mehr Strom kann es hier nicht kommen, selbst wenn man "boshafte" Eingangssignale unterstellt.
    Es ist nur *undefiniert*: Was konkret passiert (d.h. wie doll es klirrt), hängt von einer Menge unbekannter Details ab. Wenn sich eines der Details ändert, dann kann etwas anderes passieren. Hier kann sowohl eine andere Weiche als auch eine andere Endstufe ein anderes Verhalten bewirken. (Speziell das mit der Endstufe sollte einem klar sein, sonst noch einmal richtig durchdenken, wann es Probleme gibt - und wie die provoziert werden!)

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00

Letzte Themen

  1. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  2. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  3. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  4. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  5. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  6. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  7. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  8. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  9. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  10. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™