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Frage zu Drehstrom

  • BartM
  • 23. August 2012 um 05:03
  • BartM
    Beiträge
    186
    • 23. August 2012 um 05:03
    • #1

    Hallo
    Ich habe mir am Montage von La-check das Video angeschaut wo unteranderem auch erklärt wird wie man ein Drehstromadapter von 16 A auf 32 A baut.
    Möchte zwar keinen Bauen aber so ein paar Fragen tauchen da dann doch bei dem Thema Drehstrom auf.
    In einigen Foren habe ich gelesen das ein Adapter von 32 A auf 16 A nicht zulässig sei.
    Kann es sein das es doch Adapter von 32 Ampere auf 16 gibt ?

    habe diesen Gefunden http://www.conrad.de/ce/de/product/626045/

    Und habe mal jemand gesehen der aufeine 32 Ampere Dose einen Adapter draugemach hat ( sah nach gekauftem Teil aus ) und dann sein 16 Ampere Gerät angeschlosen hat.
    Sind in solchen Adapter vielleicht noch extra Sicherungen drin ?

    Der Adapter war aber aus einem Stück also kein Kabel zwischen den beiden Kuplungen. Kann es ein das nur so ein Adapter erlaubt ist ?

  • tufkamar
    Gast
    • 23. August 2012 um 08:07
    • #2

    16A -> 32A: Alles gut. Du bekommst halt nicht mehr als 16A raus.

    32A -> 16A: Als reiner "Adapter" böse. Braucht zwingend Sicherungen. Alles andere ist lebensgefährlich.

  • mgbiba
    Beiträge
    254
    • 23. August 2012 um 17:37
    • #3

    Bei einem Adapter von 32A --> 16A kann im schlimmsten Fall ein Strom über eine Steckverbindung oder eine Leitung fließen, die nur für 16A ausgelegt ist, z.B. Schuko. Das erhöht die Brandgefahr.
    Es gibt aber immer wieder ganz schlaue Kandidaten die ankommen und sagen: Ich hab da noch son Adapter inner Kiste. Den packen wir eben dazwischen und dann läuft das. Zwei Stunden später glüht dann die Leitung.

    Also kurz wie Marce es schon schrieb:

    16A --> 32A: gut
    32A --> 16A: böse

    schöne Grüße
    Marius

  • mike j.
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    • 23. August 2012 um 19:18
    • #4
    Zitat von "Conrad"

    Inkl. Leitungsschutzschalter

    alles bestens!

  • waldschrad99
    Verifiziert
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    2.401
    • 23. August 2012 um 22:09
    • #5
    Zitat von "BartM"

    ........... habe diesen Gefunden http://www.conrad.de/ce/de/product/626045/
    Sind in solchen Adapter vielleicht noch extra Sicherungen drin ?

    Wer Lesen tut, ist klar im Vorteil.

    Zitat von "das hohle C"

    Adapter von CEE-Stecker 32 A auf CEE-Kupplung 16 A. Inklusive 3poligen Leitungsschutzschalter 16 A, C.


    Trotzdem halte ich solche Adapter für weitgehend unbrauchbare Krücken.
    Nicht nur, weil die darin enthaltenen Sicherungen oft keine Automaten - sondern schnöde Fuse-Schmelzsicherungen sind.

    Adapter stellen eine mechanische Belastung von Buchsen und Anschlüssen dar. Zudem ragt das Dingens + Kabel dann noch 30 cm zusätzlich abstehend in den Raum rein.
    Es bräuchte hier also noch mind. 2 Meter 32A CEE Kabel, damit der Adapter und das daran hängende 16A Kabel keine mechanische Belastung auf d. 32A CEE Wandbuchse ausübt.
    Dann lieber gleich nen anständigen 32A CEE Verteiler mit 16A CEE Ausgang.
    Gibs hin und wieder im Bietebrett, einfach mal abwarten oder aktiv dort suchen.

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 23. August 2012 um 22:21
    • #6

    hi,

    für genau solche zwecke habe ich mir einen 32a auf 16a unterverteiler
    (32a cee in, 16 a cee out, 4 steckdosen, je zwei mit 16a sicherung) und
    fi zugelegt.

    gibts bei reichelt als "stecky" (modell III) so um die 150-200 öre.

    diese adapterkabel mit schmelzsicherungen wären mir zu riskant

    mfg

    andreas

  • PMN-Concepts
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    • 23. August 2012 um 22:31
    • #7
    Zitat von "Waldschrad99"


    Trotzdem halte ich solche Adapter für weitgehend unbrauchbare Krücken.
    Nicht nur, weil die darin enthaltenen Sicherungen oft keine Automaten - sondern schnöde Fuse-Schmelzsicherungen sind.

    Conrad spricht vom Leitungsschutzschalter in der Produktbeschreibung, man darf also davon ausgehen, dass es sich nicht um Neozed, Diazed oder einen mit derartigen schutzorganen bestückten Lasttrenner handelt. Aber auch Schmelzsicherungen haben ihre Bewandnis.

    Zitat von "Waldschrad99"


    Adapter stellen eine mechanische Belastung von Buchsen und Anschlüssen dar. Zudem ragt das Dingens + Kabel dann noch 30 cm zusätzlich abstehend in den Raum rein.
    Es bräuchte hier also noch mind. 2 Meter 32A CEE Kabel, damit der Adapter und das daran hängende 16A Kabel keine mechanische Belastung auf d. 32A CEE Wandbuchse ausübt.


    So ist der Einsatz der Teile auch gedacht...

    Zitat von "Waldschrad99"


    Dann lieber gleich nen anständigen 32A CEE Verteiler mit 16A CEE Ausgang.

    Sehe ich auch so... Gummiwürfel kaufen, der hat dann CEE32 rein, CEE16 raus und dazu noch ein paar schicke Schukodosen. Nur, dass er eben nicht mehr in eine FD34 Truss passt.

  • waldschrad99
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    • 24. August 2012 um 00:56
    • #8

    @ Themestarter:
    Vergiss das Adapter-Dingens vom C ganz schnell und überleg Dir praxisgerechte Lösungen.
    Je nach Einsatzzweck nutzt man mobile/flexible oder Rackeinbau-Verteiler:
    http://www.gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/components/com…ries/10770a.jpg
    http://www.gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/components/com…ries/10771a.jpg
    http://www.gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/components/com…ries/10905a.jpg
    http://www.gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/components/com…tries/9538a.jpg

    http://www.gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/components/com…tries/9130a.jpg
    http://www.gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/components/com…tries/9130b.jpg

    http://www.gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/components/com…tries/2065a.jpg
    http://www.gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/components/com…tries/2065c.jpg

    Auf das Argument *zu teuer* (für eine ordentliche Absicherung/Unterverteilung) würde ich nur antworten:
    ... na dann kauf Dir nen Fliesenschneider und ne Maurerkelle :wink:

  • treibsand
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    • 24. August 2012 um 11:01
    • #9

    Grundsätzlich gilt:
    *link*
    Wenn man genau weiss, was man tut, dann kann auch ein 32 auf 16 Adapter zulässig sein!
    Das Problem ist eher, dass 99% der Nutzer das Wissen nicht besitzen oder einfach wegignorieren. Das geht - aber ohne ein solides Grundwissen um Strom & Gefährdung dritter, sollte man die Finger davon lassen!

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • skyworker
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    • 24. August 2012 um 12:26
    • #10

    Outch...

    Sorry, aber: ich kenne genau KEINEN Fall, in dem ein solcher Adapter zulässig ist.

    Lass mich mal an deinem Wissen Teilhaben, bitte.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • J3004
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    • 24. August 2012 um 14:20
    • #11

    Hausanschluss: 16A, nur Verlängerungskabel 32A verfügbar.

    Adapter 16A->32A --> Verlängerungskabel 32A -> Adapter 32A ->16A :lol:

    Man kann nicht immer nur gewinnen.

  • skyworker
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    • 24. August 2012 um 15:09
    • #12

    Wie stellst du sicher, dass der nicht zweckentfremded wird?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • J3004
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    • 24. August 2012 um 15:33
    • #13

    Geht nicht.

    Man kann nicht immer nur gewinnen.

  • PMN-Concepts
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    • 24. August 2012 um 18:09
    • #14
    Zitat von "skyworker"

    Wie stellst du sicher, dass der nicht zweckentfremded wird?


    Ist wie mit dem Auto... Denn das müsste ja dann auch illegal sein. Es könnte ja jeder, der dir den Schlüssel aus der Tasche zieht damit in ein Rudel spielender Kinder fahren. Auch gefährlich. Kommt halt auf den korrekten Umgang damit an.


    Der Adapter mit integriertem Leitunggschutzorgan ist an sich keineswegs Illegal, auch wenn er nicht gerade die schönste Lösung ist. Maximalstrom ist begrenzt auf 16A, daher völlig legitim. Im Fall, dass man 70m Leitungsweg zu überbrücken hat jedenfalls deutlich besser, das 5G6 zu schleppen und mit dem Adapter die CEE32 auf CEE16 zu reduzieren, als die Strecke mit 5G1,5 auszulegen und sich nachher zu wundern, warum im Kurzschlussfall der Automat im BSV nicht ausgelöst hat, bevor ein Unheil passierte.

  • treibsand
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    • 25. August 2012 um 22:40
    • #15
    Zitat von "J3004"

    Geht nicht.


    In jedem Schützenheim gibt's nen Waffelschrank - wo sollte also das Problem sein, den Adapter nach Gebrauch wieder in Obhut zu nehmen und nicht rauszurücken?

    Die Nummer krankt meist an zwei Punkten:
    1. Darf der CEE16 eben nicht mehr Strom übertragen. Das muss also schonmal sichergestellt werden.
    2. Der 32er darf eben nicht von einer xbeliebigen Person als 32er erkannt werden, weil er dann ja eben max. 16A raushaut.
    Im Übrigen krankt das System 'Starkstrom für jedermann" doch viel öfter an Kabelquerschnitten und Stecken unter Last...

    Was die Leitunglängen und den bœsen Strom(ab)fall angeht: wer bitte denkt schon über Kabelwege VOR dem Einspeisepunkt nach? In größeren Venues fernab jeder Zivilisation gehen ja schon ein paar Meter bis zur Steckdose drauf...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Bernd Masu
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    • 26. August 2012 um 02:07
    • #16
    Zitat von "marce"

    32A -> 16A: Als reiner "Adapter" böse. Braucht zwingend Sicherungen. Alles andere ist lebensgefährlich.

    Vertrauen ist schlecht - Alle Phasen via 16A-Sicherungsautomaten o.ä. abriegeln ist besser.
    Denn
    - Einer verrechnet sich z.B. beim Licht, und hängt zuviel Last dran. "Oh, es leuchtet" - "Ja, aber nicht mehr lange. Hinter Dir qualmt und stinkt es bereits".
    - Das Catering: "Oh, hier gibts Steckdosen. Gleich den Kühlschrank, die Kochplatte und die Fritteuse dran"
    "Warum riecht es nun so merkwürdig ? Die Fritteuse ist doch noch gar nicht heiß"

    Das Kabel sollte nicht als "Schmelzsicherung" dienen. Brandgefahr - Stromschlag - Lebensgefahr !

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • Tom Wantler
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    • 13. Januar 2013 um 22:09
    • #17

    Hey Ihr Lieben,

    ich bin leider auch gerade auf eine Schar von Fragezeichen gestoßen.
    Schaut euch mal bitte folgenden Verteiler an:
    Klick!

    Hier hat man nun 3x 16a FI-Schutzschalter, welche jeweils auf 3x Schuko aufgeteilt sind. Sprich pro Leitung reize ich maximal 16a aus. In wie weit macht das denn nun mit einer 32a Eingangsbuchse Sinn?
    Kann man daher nun die 32a also nicht ausreizen oder verstehe ich da etwas falsch?

  • Audiowerk
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    • 13. Januar 2013 um 23:27
    • #18

    In dem von dir gezeigten Gerät befindet sich kein RCD (das meinst du wohl mit FI-Schutzschalter). Die zu erkennenden Schutzelemente in der Frontplatte sind herkömmliche Leitungsschutzschalter, also Überstromsicherungen C16A.

    So lange - wie bei diesem Verteiler - die Schukoabgänge, bezeichnet mit L1, L2, L3, über drei LSS laufen, bleibt natürlich in der Summe pro Kreis nur ein maximal nutzbarer Strom von 16A (unabhängig von der Anzahl der Schukodosen), insgesamt 3x 16A. Das hast du richtig vermutet. Der Witz bei diesem Verteiler ist der zusätzliche 32er-Abgang zum Anschluss weiterer potenter Verbraucher. Ohne diesen wäre das Gerät eine Fehlkonstruktion und ohne Mehrwert.

    Will man nun die Leistungsfähigkeit eines 32A-Anschlusses auf Schuko basierend ausnutzen, benötigt es mehr Sicherungskreise. D. h., man verdoppelt die Anzahl der LSS von drei auf sechs. Je zwei LSS "teilen" sich eingangsseitig einen Außenleiter U1 / V1 / W1, laufen dann abgangsseitig aber auf zwei Schukodosen - es werden also sechs voneinander unabhängige Abgänge erzeugt, von denen jeder mit 16A belastbar ist. Dann stehen 6x 16A zur Verfügung.

    Die Leistungsfähigkeit eines Anschlusses ist durch die Dimensionierung seiner Vorsicherung bestimmt (und natürlich nach oben begrenzt durch die maximal zulässige Belastbarkeit von Steckverbindern und Zuleitungen). In der Praxis heißt das z. B., dass man in altehrwürdigen Installationen auf CEE32A-Dosen trifft, die korrekt angeschlossen sind und wunderbar funktionieren, bei denen aber unerwartet schnell eine Vorsicherung wegkocht im Betrieb. Forscht man dann nach, entdeckt man in den Verteilungen mitunter etwa noch Schraubsicherungstripel, in denen sich 25A-Patronen finden. Von früher eben. Man muss sich also nicht nur merken, dass eine Drehstromsteckdose so lange keine Drehstromsteckdose ist, bis man nachgemessen hat (obwohl es draufsteht); man sollte ferner auch nicht davon ausgehen, dass dort, wo 32A draufstehen, auch 32A drin sind. Die Grauzone ist da unendlich groß - wer länger in unserer Branche arbeitet, der weiß, dass man immer noch was Neues entdecken kann. Es gibt in dem Sektor nichts, was unmöglich wäre :o

    Einmal editiert, zuletzt von Audiowerk (13. Januar 2013 um 23:33)

  • Audiowerk
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    2.757
    • 13. Januar 2013 um 23:33
    • #19

    Doppelpost... Verzeihung

  • Tom Wantler
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    619
    • 14. Januar 2013 um 06:47
    • #20

    Super, ich danke Dir Audiowerk!

    ich wunderte mich halt warum hier nur 3, statt 6 LSS vorhanden sind. Habe das Teil geschenkt bekommen, daher frage ich :D

    So wäre es also die beste Lösung, wenn ich mir noch einen 16 --> 32 CEE Adapter baue, und so das Teil an einer 16er Leitung über die 3 vorhandenen LSS laufen lassen kann. Sollte mal wirklich 32a vorhanden sein, wäre es ebenso möglich an den 32er Ausgang von dem Verteiler noch einen 16er Unterverteiler mit nochmal 3x LSS dran zu hängen. Falls benötigt in meinen Augen die simpelste Lösung.
    Ob nun 32a dort vorhanden sind wo es drauf steht, wird sich zeigen :grin:

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