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Lösung eine aktive Frequenzweiche???

  • der bass-freak
  • 3. Oktober 2012 um 11:11
  • der bass-freak
    Beiträge
    184
    • 3. Oktober 2012 um 11:11
    • #1

    Hallo zusammen,


    ich suche nach einer Lösung für mein Musik-System.

    Das System besteht aus: Onkyo Vollverstärker Integra A-8470 und einem Paar Heco Standlautsprechern. Als Signalquelle dient mein Laptop. Ich weiss, dass es HiFi ist. Die Frage dreht sich aber hauptsächlich um eine Aktivweiche.

    Nun möchte ich das System gern mit einem aktiven Subwoofer erweitern und die Heco-Lautsprecher etwa bei 120Hz vom Subwofer abtrennen. Das Problem ist, dass der Onkyo-Verstärker keine auftrennbare Endstufe hat.

    Würde es funktionieren, eine aktive Frequenzweiche zwischen Signalquelle(Laptop) und dem Onkyo-Verstärker zu schalten? So, dass quasi der Onkyo-Verstärker nur die Frequenz von ca. 120Hz verstärkt. Ich mache mir Sorgen wegen Verzerrungen und evt. Schäden.

    Die tiefen Frequenzen bis 120Hz soll der Sub dann übernehmen. Ich stelle mir dass so vor, dass man mit dem Low-Signal der aktiven Frequenzweiche in den Subwoofer hineingeht. Würde es eine Möglichkeit geben, dies in die Tat umzusetzen, so dass alles funktioniert, ohne Schäden davonzutragen? Das ganze soll natürlich stereo laufen!

    Möglich?


    Danke im Vorraus!


    Liebe Grüße

  • Mechwerkandi
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    • 3. Oktober 2012 um 11:44
    • #2

    Einen aktiven Sub kannst Du mit einem beliebigen lineout Signal vom Amp ansteuern.
    Dafür braucht's keine Weiche, die hat der Sub schon drin, dann laufen die Heco fullrange.
    Oder Du legst noch einen Schein mehr auf den Tisch und kaufst Dir einen Aktiv sub mit bi-amping für die MHT Boxen, dann sparst Du noch den Onkyo.

  • der bass-freak
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    184
    • 3. Oktober 2012 um 11:53
    • #3

    Daran habe ich auch erst gedacht.

    Es soll aber nach Möglichkeit der von mir ausgesuchte Subwoofer sein. Mag sein, dass ich einen Dickkopf habe.

    Wäre das Vorhaben aber theoretisch möglich?

  • der bass-freak
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    184
    • 3. Oktober 2012 um 12:08
    • #4

    Habe gerade noch einmal nachgeschaut, welche Anschlüsse der Aktivsub hat.

    Hier auch noch einmal ein Link: http://www.conrad.de/ce/de/product/…VE-SUBWOOFER-SW


    Kann ich nicht direkt an den "High-Level-Ausgängen" meine LS anschließen? Oder sind diese für etwas anderes vorgesehen?

  • Mumann
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    2
    • 3. Oktober 2012 um 13:19
    • #5

    Du kannst einfach das Signal von den Lautsprecherausgängen zum Sub führen und an den Sub deine anderen Lautsprecher anklemmen...
    Steht aber eig. auch in der Bedienungsanleitung :wink:


    Zitat

    ...Der Subwoofer sollte die vorhandenen Lautsprecher im Tiefbassbereich ergänzen...


    :arrow: Ich gehe davon aus, dass die Lautsprecherklemmen (In/Out) einfach durchgeschliffen werden. Nicht ideal...

    Alternativ kann man natürlich noch eine 2 Wege Frequenzweiche vor den Onkyo Verstärker hängen, das High/Mid Signal geht dann via Cinch zum Onkyo und das Low Signal via Cinch zum Sub. Das wäre die bessere Lösung :)


    Dein Vorhaben ist theoretisch, wie auch praktisch möglich...

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 3. Oktober 2012 um 14:30
    • #6

    Nach Party daheim verschoben.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jürgen Klingel
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    • 3. Oktober 2012 um 14:39
    • #7

    Onkyo, zum High-Level-In, vom High-Level-Out an die HECO-Boxen und den Sub an´s Stromnetz hängen, Crossoverfrequenz, Pegel und Phase einstellen - fertig.
    What´s the problem?

    Alles andere wäre nur Vergewaltigung des Vorhandenen.
    Sinn macht eine Aktivweiche bei einem vorhanden Pre-Amp-Out des Vollverstärkers (nicht gegeben) Meiner hat zwar sowas, aber - BULLSHIT - der Ausgang sitzt VOR dem Volume-Poti, was für die Aktvweichengeschichte denkbar blöd ist.
    Es würde mich aber interessieren, ob das bei allen Vollverstärkern so üblich ist?

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • der bass-freak
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    • 3. Oktober 2012 um 16:34
    • #8

    Mumann

    Zitat

    Ich gehe davon aus, dass die Lautsprecherklemmen (In/Out) einfach durchgeschliffen werden. Nicht ideal...

    Warum ist das nicht Ideal?

    Zitat

    Alternativ kann man natürlich noch eine 2 Wege Frequenzweiche vor den Onkyo Verstärker hängen, das High/Mid Signal geht dann via Cinch zum Onkyo und das Low Signal via Cinch zum Sub. Das wäre die bessere Lösung :)


    Dein Vorhaben ist theoretisch, wie auch praktisch möglich...


    Warum wäre das die bessere Lösung?


    Jürgen Klingel

    Gerade für solche Dinge sind Vollverstärker mit auftrennbaren Endstufen(Pre-Amp-Out) gebaut worden, damit man eben beispielsweise einen EQ, oder in meinem Fall eine Aktivweiche integrieren kann. Es sollte auch normalerweise funktionieren, auch so, dass du die Lautstärke am Volumeregler des verstärkers regeln kannst - so kenne ich es. Was hast du denn für einen Vollverstärker?

    Zitat

    Onkyo, zum High-Level-In, vom High-Level-Out an die HECO-Boxen und den Sub an´s Stromnetz hängen, Crossoverfrequenz, Pegel und Phase einstellen - fertig.
    What´s the problem?

    Alles andere wäre nur Vergewaltigung des Vorhandenen.

    Warum wäre das denn nicht gut?

  • Jürgen Klingel
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    • 3. Oktober 2012 um 16:43
    • #9

    Klar, den EQ hab ich eingeschleift, der wirkt global = okay, weil ich an dem keine Lautstärke verändere.

    Als Verstärker hab ich einen 80´s-Style "YAMAHA A-520" ...bin am überlegen, ob ich dem noch einen Pre-Amp-Out nach dem Volume-Poti implantiere, im Originalzustand ist er eh nicht mehr, seitdem ich ihn auf gekühlten Gleichrichter und bessere Endtransistoren-Kühlkörper umgerüstete hatte (der original Plastik-"Gleich-Riecht-Er" hat seinem Namen damals nämlich alle Ehre gemacht und für einen unschönen Ausfall gesorgt :? )

    Einzig mir fehlt gerade die Zeit, das in Angriff zu nehmen und das Risiko, das gute Stück zu schrotten steht auch im Raum.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • der bass-freak
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    • 3. Oktober 2012 um 20:11
    • #10

    So so..

    Na soviel Ahnung davon habe ich nun auch wieder nicht. Hab das Gefühl, du machst das schon :)

    Um nochmal auf meine Frage zurückzukommen:

    Warum wäre es nicht gut, eine Aktivweiche zwischen PC und Amp zu schalten?

  • Jürgen Klingel
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    • 3. Oktober 2012 um 23:48
    • #11
    Zitat von "Der Bass-Freak"

    Warum wäre es nicht gut, eine Aktivweiche zwischen PC und Amp zu schalten?

    Ganz einfach: Du hast einen "Vollverstärker" mit zig Eingängen, so lange Du nur den PC dran hängen hast, kannst das natürlich mit der Weiche machen, willst Du aber einen anderen Eingang beschalten, müsstest Du umstecken (oder ein Mischpult zwischenschalten)

    Du nutzt den ONKYO nur als Endstufe mit Klangverschlimmbesserern und Lautstärkepoti? Dann ran mit der Weiche, aber bedenke...jedes zusätzliche Glied in der Übertragungskette macht den Klang nicht besser. Mit Pech hast Du hinterher mehr Rauschen, als bei der Lösung mit dem High-Level-In.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • sabbelbacke
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    • 5. Dezember 2012 um 22:06
    • #12
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Meiner hat zwar sowas, aber - BULLSHIT - der Ausgang sitzt VOR dem Volume-Poti, was für die Aktvweichengeschichte denkbar blöd ist.
    Es würde mich aber interessieren, ob das bei allen Vollverstärkern so üblich ist?


    Nö. Das, was Du da hast, gleicht mehr dem Verhalten eines REC-Out... Ein "normaler" Vollverstärker mit auftrennbarer Vor-Endstufe hat den Pre-Out hinter dem Volumenregler (und dem restlichen Bass/Höhen/Loudness gewummse). Zumindest hatten das alle ernstzunehmenden, die ich in meinem Dasein in den Fingern hatte...


    Jürgens Vorschlag ist der IMHO sinnigste in diesem Szenario. Ich kenn Deine Heco Boxen nicht, welche sind das? Aber abgesehen davon: Sie werden die Reso des Resonators irgendwo zwischen 20 und 80 Hz haben - Du bekommst passiv das "untenrum" der Hecos nicht sauber weggefiltert, keine Chance.. Aktiv fällt auch flach, da keine auftrennbare Vorstufe am Vollverstärker (schraub das Ding doch auf.... ähm, ich hab nix gesagt..). Daher würde ich so vorgehen:

    Wenn die Hecos an sich nen netten Bass machen, Du nur mehr/weiter runter willst - miss mal mit nem Sinusgenerator (oder lad Dir meine uralte Sinus-Test-Audio-Einstell-CD aus dem dvdboard, äh heimkinotreff) und schau mal, wie tief die Hecos kommen - dann stellst Du den Sub so ein, dass er da drunter noch ergänzt... Rest nach Gehör und Geschmack...

    Wenn die Hecos belastungstechnisch Am Ende sind und Du Dir eine Entlastung erhoffst Durch das hochpassfiltrern - musst Du entweder dann den ganz miesen Kompromiss der Hochpassfilterung eingehen (rauhe Folie Bipolar Kondensator zwischen 300 bis 1500 mikroFahrrad sind grob, was Du dann suchen musst) - oder eben eine aktivfilterung hinkriegen durch: Amp verbasteln / anderen Amp holen plus Aktivweiche...

    hornresp

  • Thorsten Erpel
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    • 6. Dezember 2012 um 00:43
    • #13

    Also als ich damals einen neuen Vollverstärker im Auge hatte hab ich zwischen einem großen Yamaha und nem Onkyo Integra geschwankt.

    Zuerst den teureren Yamaha genommen - da dann meinen EQ zwischen die auftrennbare Vor/Endstufe geklemmt - Ergebnis? NICHT GUT - ich hatte immer das maximale Rauschen des EQ auf den Boxen - egal wie der Lautstärkeregler stand.

    Dann den Onkyo genommen und den EQ in die Tape/Monitor Schaltung - also die für die Hinterbandkontrolle eines Tapedecks - und da liefs dann ohne das permanente max. Rauschen.

    Und genau so würde ich auch die Weiche einschleifen. Hat den Vorteil, daß man alle Quellen über den Tape Monitor laufen lassen kann und nicht hinter nur einem Zuspieler trennt.

  • sabbelbacke
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    • 6. Dezember 2012 um 09:24
    • #14

    [Vom Schlauch steig]
    Aber natürlich... Hinterbandkontrolle - klar... Super Idee! Am REC Out noch den Sub dran, den Hochpass für die Tops in die Hinterbandkontrolle einschleifen, fertig.

    hornresp

  • Jürgen Klingel
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    • 6. Dezember 2012 um 19:45
    • #15

    Aber...wie regulierst Du den Pegel des Tape-Monitor-Kanals - oder ist das nicht gefordert?

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • sabbelbacke
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    • 8. Dezember 2012 um 10:20
    • #16

    Öh, Warte... [Immer noch auf dem Schlauch stehend...]
    Am Rec out ist Quatsch, da kann man den Pegel nich regeln, stimmt... Hm... Am Lautsprecherausgang abgreifen geht dann auch nicht, weil der ist dann hochpassgefiltert... Hm, und einen Sub-Out oder Pre-Out vom Vorverstärker gibts nicht, oder?

    hornresp

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