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K&M Stative: Qualitäts/Materialproblem

  • Marco Maribello
  • 10. Oktober 2012 um 12:21
  • Marco Maribello
    Verifiziert
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    849
    • 10. Oktober 2012 um 12:21
    • #1

    Hallo Mädels,

    ich habe 2 Stative von K&M, die teure Ausführung mit der Doppelverstrebung an den Füßen, sowie zwei Distanzstangen.

    Sowohl bei den Distanzstangen, als auch bei den Stativen reißen mir regelmäßig (bereits 4x) die schwarzen Plastikknaufe des Sicherungsbolzen ab. Der nächste ist schon wieder wackelig.

    Was mache ich verkehrt? Es steht eine 20kg Box auf den Stativen.
    Bevor ich den Feststellknauf löse, ziehe ich den Sicherungsbolzen am Plastikknauf raus. Dann lasse ich langsam die Box herunter und nehme Sie vom Stativ.

    K&M zeigt sich da sehr kullant und schickt mir ständig eine komplett neue Einheit der Sicherungsbolzen. Beim ersten Sicherungsbolzen hieß es noch, dass man mit einer Lieferung der Plastikknaufe Zulieferprobleme hatte, die aber nun gelöst seien. In den folgenden Austauschaktionen wurde dann einfach kommentarlos das Material zugeschickt. Aber das ist doch nicht im Sinne des Erfinders.

    vg, Marco

  • Jürgen Klingel
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    • 10. Oktober 2012 um 12:40
    • #2

    Hm, hatte ich noch nie, sind aber auch Stative >10y old...
    Mit den M20 Distanzstangen hatt ich das auch noch nicht, ich entlaste die Stange, indem ich das Top mit der Schulter etwas hochdrücke und ziehe dann den Bolzen.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Jürgen
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    248
    • 10. Oktober 2012 um 15:17
    • #3

    Ich mache es genauso wie Jürgen: die Feststellschraube lösen, Stativ-Stange entlasten, dann den Bolzen ziehen und die Box herablassen. Hin und wieder muß man nur den Plastikknopf auf dem Gewinde des Sicherungsbolzens festdrehen. Mir ist in vielen Jahren noch kein Knopf der Sicherungsbolzen abgerissen - weder von den Stativen noch von den Distanzstangen.

    Gruß, Jürgen

    Beste Grüße,
    Jürgen Müller

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 10. Oktober 2012 um 15:29
    • #4

    Dito, wie bei Jürgen & Jürgen. :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Joachim Flottmeier
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    • 10. Oktober 2012 um 20:51
    • #5

    Das Problem ist vor allem bei den K&M 214/6 (neue überarbeitete Version).
    Wir haben neue Sicherungsbolzen bekommen und haben seitdem keine Probleme.
    Ditanzstangen aus der gleichen Fertigungsreihe werden wohl den gleichen Fehler haben.
    K&M ist da recht schnell und diskutiert auch nicht.

    http://www.flottmeier-rehrmann.de

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 24. Oktober 2012 um 15:10
    • #6

    Mache es genauso wie die Anderen.
    Schraube lösen, mit Schulter/Rücken Box abstützen/hochdrücken und dann Sicherungsbolzen ziehen.
    Geht einfach.
    Noch nie einen Defekt gehabt.
    Wenn man den voll belasteten Bolzen zieht kann ich mir durchaus vorstellen, dass das nicht lange funktioniert.

  • Joachim Flottmeier
    Profi
    Beiträge
    889
    • 24. Oktober 2012 um 18:50
    • #7

    Wenn K&M Fehler in der Serie einräumt und ohne zu Zögern u. Kostenlos Ersatz schickt gehe ich von einer Fehlbedienung nicht unbedingt aus. Ich denke auch das ein Stativ von K&M kein hochsensibeles Gerät ist sondern den normalen Betrieb unter verschiedensten Bedingungen einfach auszuhalten hat.

    http://www.flottmeier-rehrmann.de

  • Manuel Dangel
    Beiträge
    77
    • 6. November 2012 um 11:49
    • #8

    Also unsere Stative arbeiten seit Jahren zuverlässig, solange man "normal" mit dem Material umgeht darf es eigentlich nichts brauchen. Wir kaufen auch immer mal wieder verschiedenstes K&M Material, aber bisher (klopf, klopf) hat alles funktioniert so wie es sein soll.
    Ich weiß nicht ob ein kostenloser Austausch ein Eingeständniss an minderer Qualität oder einfach nur Kulanz ist.
    Ich schwör auf die Quali von K&M

    http://dm-kabel.de/

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 6. November 2012 um 22:21
    • #9

    Ich tue das auch nicht ohne Grund. Mein allererstes Mikrofonstativ 1993 war von Völkner Elektronik (gabs damals noch), Jahre später habe ich ein zweites angeschafft von Art of Sound aus Köln (leider auch schon weg vom Fenster), auch günstige Ware. Die sind natürlich schon Ewigkeiten auf dem Schrott, und seit Jahr und Tag gibt es hier ausschließlich K&M 210/2 und die kleinen Ausführungen dazu. Nur allerbeste Erfahrungen damit, man kann wirklich jedes Teil nachkaufen. Früher gab es die vollständigen Teilelisten bei K&M auf der Homepage, leider haben die die vor einiger Zeit herausgenommen, was ich nicht freundlich fand. Das Eisen ist allerdings auch extrem formstabil, ich habe die Bude voll davon, egal ob Mikrofonstative, Lautsprecherstative, Distanzstangen etc. Was anderes gibt es hier nicht (mehr). Der ganze billige Schrott taugt einfach nichts. Ich habe fast auf jeder Bühne irgendeinen Gast, der ein billiges Ding dabei hat (Musicstore, Millennium, Noname), egal ob Gitarrenständer, Mikrostativ oder sonstwas. Und egal was man sich anschaut (Formstabilität, Lackierung, Anbauteile), ob das Weichmetall und die Dünnwandigkeit der Rohre, die Standfestigkeit der Gewinde, das billige Plastik der Armaturen oder die minderwertigen Verschraubungen - ich habe noch nicht ein Konkurrenzprodukt gesehen, das man ernsthaft hätte vergleichen können.

    Man kann Teile am Karriereanfang günstig kaufen, wenn nicht viel Geld da ist; auch ein billiger Behringerkompressor oder eine Thomannendstufe machen erst einmal anständigen Sound. Aber wer billige Kabel, Stecker, Stative kauft, der wird zwei Mal kaufen und sich ärgern, davon bin ich felsenfest überzeugt. Nicht zuletzt, weil ich es vor langer Zeit selbst erst lernen musste. Das ist definitiv sparen am falschen Ende.

  • Manuel Dangel
    Beiträge
    77
    • 7. November 2012 um 07:27
    • #10

    So seh ich das auch, wer billig kauft kauft 2x. War/ist bei uns auch so das billige Material wird step by step entsorgt und
    vernünftiges Material gekauft. Mit Qualitätware macht es einfach auch mehr Spaß.
    Beim Stativ aufstellen an allen 3 Füßen ziehen, die dann noch 5cm nach links oder rechts ausschlagen. Oder beim
    Markenteil mit einem Griff ... Feststellschraube --> Fertig.

    http://dm-kabel.de/

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 7. November 2012 um 14:32
    • #11

    Genau an solchen Sachen, Manuel, merkt man das. Nach kurzer Nutzungsdauer kriegt alles Bewegliche plötzlich mehr und mehr Spiel... Schraubverbindungen latschen aus, Gewinde sind dullgedreht. Und durch billiges Rohr ist schnell auch alles krumm und schief, alle zehn Minuten sinkt der Mikrogalgen auf halb neun, weil die Klemmung nicht gescheit funktioniert. Das verärgert auch den Kunden, sowas sehen auch Laien, dass sie da mit billigem Schrott abgespeist werden.

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