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Dynacord CMS600 - Behringer X32 Performer - iX16

  • krzysztof schwierz
  • 20. August 2013 um 11:16
  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 20. August 2013 um 11:16
    • #1

    Hallo, wie wichtig ist das Pult, wenn es um die Klangqualität geht? Ich weiß ja natürlich schon, dass das Pult eine Wichtige Rolle spielt, die Frage wäre aber eigentlich, wie weit macht es noch Sinn sich ein besseres (leider meistens teureres) zu kaufen…?
    Wir spielen als ein Duo Tanzmusik (ist auch unser Hobby) - Hauptbegleitung Keyboard bzw. Mp3 - live Gesang, Saxophon, Akkordeon. Wir hatten schon paar Pulte, am Anfang einen Behri, der ging da aber schnell kaputt, danach Mackie CFX, Allen WZ3 - und derzeit Dynacord CMS 600 - eigentlich weil es so viel kleiner und leichter als der WZ3 ist. Wenn das ein Rolle spielt, sind die Boxen KS CPD. Als Effektgeräte benutzen wir TC Helicon - separates Gerät für jeden der beiden Sängern. Sofern ist eigentlich alles dabei, wie Compressor usw.
    Die eigentlich Frage wäre nun - wenn wir die externen Geräte (2x TC Helicon) und den analogen Pult gegen einen Digi-Pult wechseln - z.B. einen X32 Producer oder den iX16 von Behringer - ich hätte früher nie geglaubt, dass ich eines Tages über Behringer nachdenke - da soll es aber heißen, dass es da drin so gut wie alles von Midas und Klark gibt… - verbessert sich da deutlich unserer Sound? Wenn ja - nur an Mikros aufgrund der Midas-Preamps oder auch der Keyboards? (dürfte man da die Keyboards an die XLR direkt anschließen?).
    Danke für jede Antwort - mfG - Krzysztof

  • maccaldres
    Profi
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    • 20. August 2013 um 13:03
    • #2

    Hey

    also ich hab das X32 mit zwei S16 Stageboxen, klanglich und vom Handling bin ich voll zu frieden.

    Ich hab öfters M7, LS9 und ILive unter den fingern und kann von meiner seite aus blos sagen das das Behringer für meinen Geschmack "besser klingt".

    zu der Keyboard frage, du kannst jedes Keyboard an jedes Pult direkt anschließen (notfalls mit adapter). eine dibox macht jedoch gerade bei längeren kabelwegen sinn wegen der symmetrischen signalführung, häufig der galvanischen trennung zur vermeidung von brummschleifen und der impedanzanpassung.

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 20. August 2013 um 15:01
    • #3

    Hey,

    das ist ja schon mal was, danke :)

    Ich kann aber einfach die Klinke-Klinke Kabel auf Klinke-XLR umbauen?

    Hat es vielleicht jemand direkt mit analogen verglichen - wie WZ oder CMS?

    danke, mfG ;)

  • Wurst Werner
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    • 21. August 2013 um 15:49
    • #4

    Den größten Einfluß auf den Klang (nach dem Künstler :D ) haben die Mikros und die PA. Also immer da, wo das Medium gewechselt wird (Luft/Elektronik, Elektronik/Luft).
    Verglichen damit sind die Sound-Unterschiede von Preamps bzw. Pulten vernachlässigbar. Zudem kommt es auch darauf an, wer es bedient. Ich würde Euch raten, das Pult zu kaufen, mit dem Ihr am besten zurecht kommt (Bedienung) und das im Budget liegt.

    LG
    WW

    PS: Deine Keybords kannst Du beim X32 auch über Klinke/XLR Kabel direkt am Pult anschließen. Die Gainstruktur der X32 Preamps macht das mit.
    Das iX16 dürfte nicht mehr in diesem Jahr auf den Markt kommen.

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • waldschrad99
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    • 21. August 2013 um 17:25
    • #5

    Im übertragenem (Un)Sinne:
    Ihr tauscht im Laufe der Jahre 3-4x das Lenkrad aus und seid trotzdem immer mit dem selben Motor, Getriebe, Fahrwerk und immer den gleichen Reifen unterwegs?
    (Fahrer-Wechsel steht ja nicht zur Debatte :D )

    Mit A&H WZ-Serie und der guten alten Straubinger CMS-Serie hat man doch schon ganz amtliche Werkzeuge am Start.
    Die o.g. KS-Boxen sind mir bis dato noch unbekannt. Aber man kann sich auch andere Marken, Systeme testweiße leihen/mieten - hier sehe ich das größte Änderungspotential.
    Zu dem was WW eingangs schreibt, ist fast nix mehr hinzu zu fügen.

    Oder möchte der Themenstarter sich künftig mit digitalen Problemen rumärgen?
    (reichlich nachzulesen u.a. im großen Forum)
    Seit vielen Jahren erörtern / rätseln / philosophieren / raten und ergründen sogar ausgewachsene erfahrene Konzertmischer die speziellen Eigenschaften, Probleme und Unzulänglichkeiten digitaler Mischpulte + dig. Peripherie.
    Möchte der Themenstarter sich dort hinten anstellen?
    Zu analogen Mischpulten und auch zu größeren AnalogTischen stellen die Kollegen fast gar keine Fragen mehr, diese Technik ist ausgereift und funktioniert.

    Das Weglassen eines 2-4 HE Cases (2x TC Effektgerät) weil jetzt statt dem CMS ein digitales Pult am Start einer soo kleinen Musiker-Combo wäre, macht sich angesichts der mitgeführten Backline volumen/gewichtsmäßig kaum bemerkbar.
    Wie wärs damit, das erübrigt sogar sämmtliche Kabelkisten.

  • Kracky
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    • 21. August 2013 um 19:16
    • #6
    Zitat von "Waldschrad99"

    Im übertragenem (Un)Sinne:
    Ihr tauscht im Laufe der Jahre 3-4x das Lenkrad aus und seid trotzdem immer mit dem selben Motor, Getriebe, Fahrwerk und immer den gleichen Reifen unterwegs?
    (Fahrer-Wechsel steht ja nicht zur Debatte :D )

    Mit A&H WZ-Serie und der guten alten Straubinger CMS-Serie hat man doch schon ganz amtliche Werkzeuge am Start.
    Die o.g. KS-Boxen sind mir bis dato noch unbekannt. Aber man kann sich auch andere Marken, Systeme testweiße leihen/mieten - hier sehe ich das größte Änderungspotential.
    Zu dem was WW eingangs schreibt, ist fast nix mehr hinzu zu fügen.

    Oder möchte der Themenstarter sich künftig mit digitalen Problemen rumärgen?
    (reichlich nachzulesen u.a. im großen Forum)
    Seit vielen Jahren erörtern / rätseln / philosophieren / raten und ergründen sogar ausgewachsene erfahrene Konzertmischer die speziellen Eigenschaften, Probleme und Unzulänglichkeiten digitaler Mischpulte + dig. Peripherie.
    Möchte der Themenstarter sich dort hinten anstellen?
    Zu analogen Mischpulten und auch zu größeren AnalogTischen stellen die Kollegen fast gar keine Fragen mehr, diese Technik ist ausgereift und funktioniert.

    Das Weglassen eines 2-4 HE Cases (2x TC Effektgerät) weil jetzt statt dem CMS ein digitales Pult am Start einer soo kleinen Musiker-Combo wäre, macht sich angesichts der mitgeführten Backline volumen/gewichtsmäßig kaum bemerkbar.
    Wie wärs damit, das erübrigt sogar sämmtliche Kabelkisten.

    Alles anzeigen

    Dann möchte ich dir zwei Vorzüge aufzeigen die mir Digital ermöglicht und erleichtert was früher wirklich als Sportliche Aufgabe zu sehen war.

    Als erstes möchte ich mal den guten alten Change Over ansprechen. Da hatte man früher, entweder ein kleines Pult, ein großes Stück Papier und einiges zu schrauben beim Wechsel, oder wir hatten ein großes Pult, ein kleineres Stück Papier und ab in die Dogs zum munteren umstecken.
    Heute, zwei Tasten!

    Als zweites dann aus dem Leben des Bandtechs, bestimmte Songs erfordern bestimmte Effekte usw., früher eine durchaus sportliche und auch geistig anspruchsvolle Aufgabe. Mit notwendiger Zeit um die Veränderungen an den externen Geräten vor zu nehmen. Dann kommt der Song, Effekt hoffentlich passend gefahren und weiter geht es.
    Heute, eine Taste, nächste Scene. Alles schon mit der Band bei den Proben abgestimmt.

    Sicher, für den Alleinunterhalter oder das Duo, ist das nicht das Thema, aber hast du dir heutzutage schon mal deren Keyboards angeguckt? Nur noch hightech digital. Es fällt doch schon gar nimmer auf wenn der grade kein Bock hat selbst in die Tasten zu greifen. Alles gespeichert und los geht die große Kunst. Früher mussten die noch was können, da war vielleicht etwas Midi Begleitung drin, heute haben die ein Orchester in der Hosentasche, da verkommt der Alleinunterhalter zur Begleitung und billiger werden die Jungs deswegen trotzdem nicht.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • waldschrad99
    Verifiziert
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    2.401
    • 21. August 2013 um 20:49
    • #7

    @ Andre,
    ... weiß ich schon, trotzdem danke. :wink:
    Für Festivals mit vielen Acts..., Musicals mit vielen Mitwirkenden, bei großen Orchestern, usw. leuchten sogar mir als Nicht-Benutzer die Vorzüge digitaler Signalverwaltung (gegenüber den A4 Blättern mit Poti-Einstellungen) ein.
    In diesem Thread ist das jedoch OT, wie du richtig bemerkst.

    Betreff moderne Keybords für spielfaule Musiker:
    Frühjahr + Sommer 2011 hatte ich für ne Bandagentur jede Woche ne Band technisch begleitet.
    Ob solche "automatischen Klaviere" dabei waren, ist mir nicht aufgefallen, ich hock ja nicht hinter dem Keyborder und auch nicht oben in der Truss.
    Von Firmenfeiern, Gala, Ball, ... war vieles Verschiedenes dabei.
    Insbesondere bei FestZelt-Auftritten versucht unsereins ohne organische/ohrgain'sche Speicherung durch den Abend zu kommen.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 22. August 2013 um 08:27
    • #8

    Hallo,
    danke für Eure Antworten. Ich denke, Ihr habt ja Recht - digital mag ja sehr hilfreich usw. sein, aber für unsere Sachen nicht unbedingt das Richtige. Da werde ich mich lieber weiterhin v.a. damit befassen Musik und Unterhaltung zu machen, als mit dem Pult rumzuspielen… Bei so kleinen Sachen macht analog nach wie vor mehr Sinn und so bleibe ich auch.
    …und Kracky, da liegst Du LEIDER zum großen Teil richtig, es gibt viele Alleinunterhalter bzw. „Keyboard-Bands“ die kaum etwas oder sogar total gar nicht live spielen können. So sieht es nun mal leider aus. Wir haben aber kein Problem damit - und lassen schon mal das Keyboard alleine laufen ohne das da jemand die Hände drauf haben muss - und nehmen dazu je einen Saxophon bzw. Akkordeon in die Hand da kann man zeigen, dass man nicht nur play/stop kann und es klingt auch anders als auch aus dem neusten und besten Keyboard. MfG ;)

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 22. August 2013 um 18:04
    • #9
    Zitat von "krzysztof schwierz"

    Hallo,
    danke für Eure Antworten. Ich denke, Ihr habt ja Recht - digital mag ja sehr hilfreich usw. sein, aber für unsere Sachen nicht unbedingt das Richtige. Da werde ich mich lieber weiterhin v.a. damit befassen Musik und Unterhaltung zu machen, als mit dem Pult rumzuspielen… Bei so kleinen Sachen macht analog nach wie vor mehr Sinn und so bleibe ich auch.
    …und Kracky, da liegst Du LEIDER zum großen Teil richtig, es gibt viele Alleinunterhalter bzw. „Keyboard-Bands“ die kaum etwas oder sogar total gar nicht live spielen können. So sieht es nun mal leider aus. Wir haben aber kein Problem damit - und lassen schon mal das Keyboard alleine laufen ohne das da jemand die Hände drauf haben muss - und nehmen dazu je einen Saxophon bzw. Akkordeon in die Hand da kann man zeigen, dass man nicht nur play/stop kann und es klingt auch anders als auch aus dem neusten und besten Keyboard. MfG ;)

    Ok, beim Saxophon gebe ich dir recht, das gibt es auch schon Digitale Brüder aber das sieht man dann Eindeutig, beim Akkordeon hingegen, da sind mir auch schon Maschinen begegnet die oh Wunder, von ganz alleine spielen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 23. August 2013 um 08:06
    • #10

    Ja, aber ich meine solche die auch ohne Strom ausgehen... :D Akustische... und kurz geschrieben - Musik machen wir auch als Hobby - DJ macht zumindest uns viel weniger Spaß. Dass es Leute gibt, die mit Playback Spaß haben... schade ;)
    Nochmals danke für die guten Tipps zu den Pulten und einen schönen Tag!

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