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Amps für JBL SRX 8*18"; Proline? Crown?

  • Gudel
  • 4. Februar 2014 um 18:50
  • Gudel
    Verifiziert
    Beiträge
    24
    • 4. Februar 2014 um 18:50
    • #1

    Ich habe mir 2 JBL SRX 722 und 2 JBL SRX 728 angeschafft. Bald werden 2 weitere SRX 728 folgen.
    Von meiner alten Anlage habe ich noch 2 Proline 3000 und eine TSA 2200.
    Dazu kurz die technischen Daten:
    JBL SRX 722: 2* 12", 1* 1,5" -> 1200W RMS (4800W Peak)
    JBL SRX 728: 2* 18" -> 1600W RMS (6400W Peak)
    Proline 3000: 2*1500W (gemessen mit ca. 2000W)
    TSA 2200: 2*900W
    alles Angaben für 4Ohm

    Wie nicht schwer zu erraten, würde ich mit den 2 Prolines die 4 Bässe (8*18") betreiben und mit der TSA die Tops.
    Auf den ersten Blick ist mir die TSA ein Dorn im Auge für so hochwertige Tops. Habe mir dafür die Crown XTi 4002 (2x1200W) ins Auge gefasst. (Auch weil ich noch keinen DSP besitze und als Weiche bisher auch nur die Behringer CX3400).
    Kann da jemand Stellung zu nehmen? Ich hätte gerne auch eine Endstufe mit um die 1600W dafür. Leider hab ich bei Crown keine gefunden und ich würde gerne dann eine mit DSP haben wollen.

    Für die Bässe darf es auf Dauer auch gerne etwas mehr Leistung sein. Ich denke qualitativ reichen die Prolines dafür, deshalb dachte ich an eine Proline pro Bass. Dies würde um die 2600W ergeben. Aber ob eine Steigerung von 600W lohnt für 570€...
    Deshalb nehme ich gerne Vorschläge für Endstufen in der Leistungsklasse entgegen. Preislich dürfen sie auch etwas dadrüber liegen, aber nicht auf dem Niveau von Crown.

    Ich bitte um Vorschläge für passende Amps. Gerne auch Meinungen dazu, wie viel Leistung man den Lautsprechern zumuten kann. Sie sollten mindestens die nächsten 5 Jahre halten und das bei nur ca. 20 Veranstaltungen pro Jahr.

  • Dirk Prokein
    Beiträge
    648
    • 5. Februar 2014 um 13:44
    • #2
    Zitat von "Gudel"

    Kann da jemand Stellung zu nehmen? Ich hätte gerne auch eine Endstufe mit um die 1600W dafür. Leider hab ich bei Crown keine gefunden und ich würde gerne dann eine mit DSP haben wollen.

    Es gab doch damals auch eine Crown XTI 6000 mit DSP,die war im PA-Set Paket
    JBL SRX 8A mit dabei (2x SRX 722 / 2x SRX 728 / 2x Crown Xti 6000 mit dsp)

    als kleineres JBL SRX 8 System gab es die auch noch mit der crown xti 4000

    Jede Endstufe im Bi-amp Modus versorgte dabei eine Seite des PA Systems:
    -----------------------------------------------------------------------------
    JBL SRX 8
    Das SRX 8 System besteht aus:

    2x JBL SRX722
    2x JBL SRX728S
    2x Crown XTi 4000
    1x 19" 4HE Rack

    bzw JBL SRX 8A PA-Systems
    2x JBL SRX722
    2x JBL SRX728S
    2x Crown XTi 6000
    1x 19" 4HE Rack


    es gibt noch eine xti 6002 ,

    XTi 6002: 2x 2.100 Watt an 4 Ohm
    10,9 kg, 2 HE, Einbautiefe: 42 cm
    ----------------------------------------------------------------------------
    mehr infos hier:
    http://www.audiopro.de/live/crown_1496_DEU_AP.html

    und hier:

    http://www.ziogiorgio.de/2009/11/08/jbl…-mehr-leistung/


    ansonsten einen DBX pa oder dbx px controller oder einen anderen controller nehmen und die entsprechenden vorgefertigten presets für deine jbl boxen und den entsprechenden amps laden,da sind auch presets für electro voice und andere amps mit drin soviel ich mich erinnere.

    würde aber an deiner stelle bei einer so hochwertigen PA auch die passenden Endstufen dazu kaufen .

    Hatte damals auch mal die JBL SRX Serie in Ausicht gehabt,aber für meine Aufträge bis 300x PAX Personen maximal würde auch schon was viel kleineres dafür reichen,zumahl ich mir die auf Anhieb bei den Preisen von an/über 10k. € hätte nie Leisten können.

    mfg,dirk

  • Mario.Kock
    Beiträge
    164
    • 7. Februar 2014 um 12:00
    • #3

    Ich kann die XTI 4002 empfehlen habe selber einige. Die XTI 6002 war/ist mir zu teuer (dafür bekommste 2x XTI 4002) jedoch habe ich gehört das die XTI 6002 Technik der iTech beinhaltet was wohl bei der XTI 4002 nicht der Fall ist. Bevor ich mir jedoch die XTI 6002 kaufen würde, würde ich auf dem Gebrauchtmarkt Ausschau nach den iTech Stufen halten ...

    Wenn du den Kauf von mehreren Stufen planst solltest du auch bedenken das die XTI nur einen USB Eingang haben die iTech jedoch Netzwerkfähig ist was natürlich einfacher zu verdrahten/anzusprechen ist.

    Gruß Mario

  • Andi Groß
    Reaktionen
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    539
    • 7. Februar 2014 um 13:02
    • #4

    Auch wenn es im Rack nicht so schön aussieht, hör dir den Neuem amp im Vergleich mal an... Ich denke da versenkst du recht viel Geld für ein minimales Ergebnis.

  • Gudel
    Verifiziert
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    24
    • 7. Februar 2014 um 22:05
    • #5

    Das ist genau das was ich meine Andi!
    Das Gewicht der Amps spielt für mich kaum eine Rolle. Ich denke für Bass braucht man keine professionellen Amps. So eine Proline ist ja auch kein schrott, nur günstig und schwer.
    Deswegen wollte ich eigentlich nur für die Tops etwas mehr Geld in Endstufen investieren, da dort die Qualität eine viel größere Rolle spielt.
    Da ich immer mobil unterwegs bin und die räumlichen Gegebenheiten oft schlecht sind, kann man eh oft keinen "schönen" Bass im ganzen Raum erzeugen.

  • studi
    Beiträge
    776
    • 13. Februar 2014 um 00:11
    • #6

    Vertickt nicht der Ralf aus dem Forum hier seine Dicke Berta aus China? Damit sollte sich richtig was reißen lassen - Rockline bot auch eines seiner Schweißgeräte an. (APS Solution 8000)

  • Andi Groß
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    539
    • 13. Februar 2014 um 01:25
    • #7

    Er sucht doch was "Edles" für die Topteile... Eisenschweine hat er.

    Nochmal zu den Schweinen: Da reicht bedenkenlos eine Proline für beide Bässe. Da holst du mit dem zweiten Amp geschätzte 1,5db mehr raus.

    Zu dem Edlen:Ich habe mir damals eine Itech-4000 angeschafft, wegen Rücken und so. Das Ding ist ohne Zweifel toll, leicht und die Netzwerkunterstürzung ist grandios.
    Ob mans braucht? Ich bezweifle es. Nicht das ich meine I-tech nicht mag, aber ich denke am Ende hätte es eine DAP-Tas oder eine große Nova ähnlich gut getan, wäre allerdings mit 700€ weniger zu Buche geschlagen. Deswegen: Wenn du dich nicht jedes mal dran erfreust wenn du die Stufe im Rack siehst, mach vorher den Blindtest.
    Zur Leistung: Alles mit 800-1200W ist Imho für einen Doppel12er genug. Bisschen Reserve schadet nicht, aber viel mehr geht einfach nicht.

  • Gudel
    Verifiziert
    Beiträge
    24
    • 28. April 2014 um 15:54
    • #8

    Muss das Thema hier nochmal aufgreifen!

    Zurzeit betreibe ich die SRX 722 und SRX 728 beide an insgesamt 2 Proline 3000 (mit entsprechendem Limiter für die Tops).

    Für die Tops ist es eher etwas zu viel, aber etwas Headroom schadet nie.
    Für die Bässe würde ich gerne ein bezahlbares Eisenschwein zukaufen mit 2500-3000W an 4 Ohm, da die Proline meiner Meinung nach die Bässe nicht ausreizen kann.
    Auch gebrauchte amtliche Amps würde ich akzeptieren. Jedoch als Budget erstmal 800€/Amp.

  • deltamax
    Beiträge
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    • 28. April 2014 um 21:19
    • #9

    machst du elektronisches oder live damit?

    ich würde der optik halber einfach noch für die tops ne proline 2700 nehmen und gut ist. mehr als die proline3000 habe ich im bezahlbar-bereich bisher noch nicht in den händen gehabt. am ende machen die paar watt mehr eh nur die spulen warm - daher frag ich...

  • Gudel
    Verifiziert
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    24
    • 29. April 2014 um 11:36
    • #10

    Live so gut wie nie und wenn dann nur ganz kleine Sachen.

  • dj-pichl
    Beiträge
    684
    • 29. April 2014 um 12:20
    • #11

    Pronomic XA1400 bzw. XA800.

    -ähnlich günstig wie Proline
    -gute Bassperformance
    -Empfindlichkeit (praxisgerecht) anpassbar
    -fest montiertes Netzkabel (kann also nicht wackeln oder abfallen)


    Ist halt ebenfalls super schwer ... :?

    Zitat von "Gudel"

    ...da die Proline meiner Meinung nach die Bässe nicht ausreizen kann


    Das gewisse "mehr" an Performance bedeutet auch eine kürzere Lebensdauer der Pappen.
    Ich würde lieber bei Proline bleiben und die Bässe erweitern. Wenn es mit der Proline nicht langt,
    dann bewirkt auch keine Lab oder sonstwas Wunder.

    MfG

    DJ Pichl

    --- !!! Der Ton macht die Musik !!! ---

  • toadie
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    • 29. April 2014 um 22:45
    • #12
    Zitat von "DJ-Pichl"

    Das gewisse "mehr" an Performance bedeutet auch eine kürzere Lebensdauer der Pappen.
    Ich würde lieber bei Proline bleiben und die Bässe erweitern. Wenn es mit der Proline nicht langt,
    dann bewirkt auch keine Lab oder sonstwas Wunder.

    Sorry... Dieser Bass kann 6,4 kW peak ! mit einer Proline 3000 und 1500 Watt langweilt der sich nur... ;)

    Empfehlung lautet ganz klar ca. 2,5 - 3 kW RMS, also
    Camco Vortex 6, Lab fp6400+, MC² E-45 - in der Liga spielt der Bass ;)
    und damit geht er auch nicht kaputt - natürlich erfordert eine derartige Leistung ein entsprechendes Controlling, aber die Proline hat nicht ausreichend Kraft dieses Leistungsmonster entsprechend zu befeuern... klar macht der "BUMM" - aber von gutem und kontrolllierten Bass würde ich in dieser Kombination nicht wirklich sprechen...

    Probier es aus, geh zu einem Verleiher, leih die so einen AMP und vergleiche selbst...
    Und beachte - es geht nicht um die maximale Lautheit durch mehr Watt, es geht hauptsächlich um die kontrolle der Membran...

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • Dosenfutter
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    • 30. April 2014 um 07:20
    • #13
    Zitat von "Gudel"

    Ich habe mir 2 JBL SRX 722 und 2 JBL SRX 728 angeschafft. Bald werden 2 weitere SRX 728 folgen.
    Von meiner alten Anlage habe ich noch 2 Proline 3000 und eine TSA 2200.
    Dazu kurz die technischen Daten:
    [...]

    Wie nicht schwer zu erraten, würde ich mit den 2 Prolines die 4 Bässe (8*18") betreiben und mit der TSA die Tops.
    Auf den ersten Blick ist mir die TSA ein Dorn im Auge für so hochwertige Tops. Habe mir dafür die Crown XTi 4002 (2x1200W) ins Auge gefasst. (Auch weil ich noch keinen DSP besitze und als Weiche bisher auch nur die Behringer CX3400).


    Bevor Du eine neue Endstufe kaufst, würde ich die primitive CX3400 raushauen und eine DCX kaufen (oder von mir aus die Thomann Achat DSP 24 oder die t.racks DS 2/4 oder was auch immer). Das bringt dich so unglaublich viel weiter als jede andere Endstufe. Du kannst damit Limiter setzen, EQs, Trennung und Filterverhalten, asynchrone Filterung und Anpassung für Sub und Top und Lowcut so präzise einstellen, da ist eine andere Endstufe Kindergeburtstag dagegen! Allerdings mußt Du lernen, damit umzugehen, ein Controller ist nur so gut, wie man ihn bedient und einstellt!

    Ah, nochwas: Um mit dem Setup flexibel zu bleiben, ist es Quark, den DSP in der Endstufe zu nehmen. Das ist was, wenn man ein minimales Rack haben will, leicht und klein, gut zum jederzeit mal eben Mitnehmen, ansonsten fährt man fast immer besser mit einem separaten Controller.

    Zitat von "toadie"

    Sorry... Dieser Bass kann 6,4 kW peak ! mit einer Proline 3000 und 1500 Watt langweilt der sich nur... ;)

    Empfehlung lautet ganz klar ca. 2,5 - 3 kW RMS [...]


    Und das ist ganz klar ein riesen Quark! Wenn der Bass 6,4kW Peak kann, dann sind das -3 dB, also 3,2kW Prg und nochmal -3dB, also 1,6kW RMS. Und siehe da, wir sind bei der Leistung von der Proline angekommen! :D (die Proline sind übrigens sogar sehr konservativ angegeben ;))
    Und: Mehr Leistung bringt kaum mehr Pegel, die Powercompression läßt grüßen. Verdoppelt man die Leistung der Proline nochmal, kommt nur ca. 1-1,5 dB mehr raus. Wenn man seine Subs gerne grillen möchte, darf man aber natürlich auch gerne noch mehr reinpumpen.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • toadie
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    • 30. April 2014 um 21:39
    • #14

    es ist kein "Quark" - es ist deine Meinung, die ich leider nicht teile.

    Zweifelsfrei sind die Proline gute Endstufen für das Geld, aber in Punkto Dämpfung, Impulstreue und Leistungsreserven können Sie nicht mit Namenhaften Herstellern mithalten.
    Ich habe die 3000er im 4 Ohm Betrieb schon gegen einige Modelle gehört - Peavey, Crown, Lab, MC², Camco...
    Und alle wirken kontrollierter und präziser als die Proline.
    Im 8 Ohm Betrieb macht die Proline eine wirklich gute Figur, an 4 Ohm macht sich einfach der Preis bemerkbar... und je mehr Pegel man ihr abverlangt um so schlimmer wird es...
    Und was die Prolines gar nicht mögen ist, wenn sie über längere Zeit im Grenzlastbereich bewegt werden...

    Bei der o.g. Combi würde ich mal ganz klar sagen, dass dies hier der Fall ist, zumal die Proline ja 0db Eingangsempfindlichkeit haben, was ein überfahren sehr begünstigt.

    Eine Bassendstufe sollte meiner Meinung nach nie über einen längeren Zeitraum am Limit laufen, und ohne zu verzerren oder zu clippen die Impulsleistung, wenigsten aber die Programmleistung, des Lautsprechers als Impuls abgeben können - im konkreten Fall wären das min. 3200W an 4 Ohm Impuls. Und ich hege Zweifel das die Proline dazu in der Lage ist.

    Sicherlich funktioniert das auch mit der Proline...
    Sicherlich auch zufriedenstellend...

    Der Kollege wollte aber einen Rat und eine Aussage ob die Proline reichen.
    Sie reichen - ja... wenn man hier und da ein paar abstriche macht tut das schon ganz ordentlich... mehr aber nicht.

    Wenn man mehr will, sollte man drüber nachdenken...
    Darum der Rat von mir. eine amtliche Endstufe mit entsprechender Leistungsreverve zu leihen und im direkten Vergleich schauen ob es für den jeweiligen Anwendungszweck sinnvoll ist...
    Wenn er dann zu der Erkenntnis kommt, dass die Proline völlig reichen, na dann soll es halt so sein...

    Ich habe jedenfalls den 728 noch nie an einer 1500W/4Ohm Endstufe gesehen :grin:
    Man kauft sich doch auch keinen Porsche um damit in der 30er Zone zu flanieren, oder...?

    Leistung ist nicht alles, eine Endstufe hat noch mehr Aufgaben als nur Strom zu liefern.
    Ich kann aus eigener Erfahrung versichern, dass schon 2x 728 an Camco Vortex6 ein völlig anderes Ergebnis Liefern als an einer Proline3000...

    In einem Punkt stimme ich Dosenfutter allerdings völlig zu - Controller ist Pflicht - bitte nicht mit einer einfachen Weiche fahren.

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • Dosenfutter
    Verifiziert
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    1.387
    • 1. Mai 2014 um 04:19
    • #15
    Zitat von "toadie"

    Eine Bassendstufe sollte meiner Meinung nach nie über einen längeren Zeitraum am Limit laufen, und ohne zu verzerren oder zu clippen die Impulsleistung, wenigsten aber die Programmleistung, des Lautsprechers als Impuls abgeben können - im konkreten Fall wären das min. 3200W an 4 Ohm Impuls. Und ich hege Zweifel das die Proline dazu in der Lage ist.


    Schau Dir die Messungen von Rockline an.

    Zitat von "toadie"

    Sicherlich funktioniert das auch mit der Proline...
    Sicherlich auch zufriedenstellend...


    ...und warum dann daran was ändern?

    Zitat von "toadie"

    Der Kollege wollte aber einen Rat und eine Aussage ob die Proline reichen.
    Sie reichen - ja... wenn man hier und da ein paar abstriche macht tut das schon ganz ordentlich... mehr aber nicht.
    [...]
    Ich habe jedenfalls den 728 noch nie an einer 1500W/4Ohm Endstufe gesehen :grin:
    Man kauft sich doch auch keinen Porsche um damit in der 30er Zone zu flanieren, oder...?


    Mal abgesehen davon, daß manche genau das machen - was nützt es, einen Porsche zu fahren, wenn man Holzräder dran hat? Du sprichst davon, daß es 'ganz ordentlich' geht. Ja, richtig! Aber was ist die Schwachstelle? Nein, nicht die Endstufe, es ist die Analogweiche! Genau das sind die Holzräder! Man muß zu allererst diese Schwachstelle beseitigen, bevor man was anderes angeht! Es nützt überhaupt nichts, wirklich nullkommanull, den Motor zu tunen, wenn man die Leistung nicht auf die Straße bringt und in der ersten Kurve rausfliegt.

    Zitat von "toadie"

    Leistung ist nicht alles, eine Endstufe hat noch mehr Aufgaben als nur Strom zu liefern.
    Ich kann aus eigener Erfahrung versichern, dass schon 2x 728 an Camco Vortex6 ein völlig anderes Ergebnis Liefern als an einer Proline3000...

    In einem Punkt stimme ich Dosenfutter allerdings völlig zu - Controller ist Pflicht - bitte nicht mit einer einfachen Weiche fahren.


    Na also. ;) Sich jetzt eine Lab, Camco oder sonstwas zuzulegen ist nur etwas, um einen dicken Amp anzugeben. Die Kollegen zollen dem sicher Respekt - bis sie die Behringer Aktivweiche im Rack sehen und sich vor lachen am Boden krümmen. :roll:

    Ehrlich, zum jetzigen Zeitpunkt bzw. mit dem vorhandenen Material ist es das wichtigste, die Weiche raus und einen Controller mit passendem Setup reinzunehmen. Wie schon weiter oben geschrieben, das bringt bei diesem Stand der Dinge weit mehr, als ein neuer, teurerer Amp. Besseren Klang, bessere Betriebssicherheit, die CX3400 hat nur einen Lowcut von 25 Hz, alles was man da dran 'einstellen' kann ist ein/aus, noch mehr Leistung soll dafür die richtige Antwort sein? Ehrlich, sprich bitte nicht von mehr Pegel und besserem Klang, wenn man weder die Lautsprecher vernünftig schützen, noch das Potential von den Lautsprechern annähernd damit ausschöpfen kann. Mit mehr Leistung und ohne Kontrolle ist das allles versenktes Geld, daß sich nicht positiv bemerkbar macht, weil man einfach an der FALSCHEN Stelle ansetzt.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 1. Mai 2014 um 23:42
    • #16

    ... also wenn es um CAMCO Vortex, LAB, QSC PL, und CROWN geht, dann darf sich auch RAM DQX + DQL dazu gesellen.
    Im Bietebrett hat wer ne 7er + 4er als Komplettset versteckt, siehe pdf-Datei

  • Gudel
    Verifiziert
    Beiträge
    24
    • 26. Mai 2014 um 01:04
    • #17

    Werde mir diese Woche das DBX Driverack PA+ oder die Alternative von Behringer, DXC2496 bestellen. Die von Behringer ist etwas günstiger und wahrscheinlich genau so gut, aber vom Driverack PA weiß ich sicher, dass sie Presets hat für mein System. Da hat es wahrscheinlich auch schon mehrere Themen drüber gegeben? Vielleicht möchte die jemand kurz zusammenfassen :P

    Für die Bässe werde ich vorerst die 2 Prolines weiter benutzen, da ich für meine jetzigen Jobs (das größte ist 500 Personen open air und nie live; meistens eher kleinere VAs) kaum die volle Leistung brauche. Dann schone ich lieber etwas die Lautsprecher, durch etwas weniger Verstärkerleistung.
    Für die Tops (1200W RMS) jedoch habe ich mich jedoch noch nicht entscheiden können. Habe bisher nach sowas in etwa gesucht:

    Crown XTi 4000 (1200W) --> eher zu wenig Leistung
    Crown XLS 5000 (1800W) --> schwer und angeblich nicht die beste Qualität (störanfällig)
    Proline 2700 (~1500W) --> günstig, aber schwer und auch nicht die beste Qualität

    Das Budget liegt bei max. 1000€; gebraucht ist auch erwünscht (1500€ für 'nen Neuen ist noch okay)
    Schwer darf es sein; möglichst wenig störanfällig

  • Dosenfutter
    Verifiziert
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    1.387
    • 26. Mai 2014 um 05:45
    • #18
    Zitat von "Gudel"

    Werde mir diese Woche das DBX Driverack PA+ oder die Alternative von Behringer, DXC2496 bestellen. Die von Behringer ist etwas günstiger und wahrscheinlich genau so gut, aber vom Driverack PA weiß ich sicher, dass sie Presets hat für mein System.


    Du mußt eh oft die Presets an die Location bzw. Aufstellung anpassen. Ein Controller kann auch nicht hexen. Von daher sind die vorhandenen Presets nur ein Anhaltspunkt, kein 'one fits all' Setting. Von einer Zelt- oder Openair-Location zu einer großen oder kleinen indoor-Bühne muß man an den Settings eh heftig kurbeln. Aufstellen und 'alles paßt' ist nicht, egal ob Controller oder nicht, das kann auch ein Controller mit vorgefertigten Settings nicht.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Dosenfutter
    Verifiziert
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    1.387
    • 26. Mai 2014 um 05:53
    • #19
    Zitat von "Gudel"

    Crown XTi 4000 (1200W) --> eher zu wenig Leistung
    Crown XLS 5000 (1800W) --> schwer und angeblich nicht die beste Qualität (störanfällig)
    Proline 2700 (~1500W) --> günstig, aber schwer und auch nicht die beste Qualität


    Dir ist schon klar, daß zwischen 1200W und 1800W grade mal 1,76 dB liegen? Wenn man die Powercompression abzieht, bleibt davon idR. weniger als 1dB übrig! Die Endstufe nach diesem Kriterium auszusuchen scheint mir doch mehr als fragwürdig.

    Edt: sry für Doppelpost :(

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Marco Birchler
    Beiträge
    156
    • 27. Mai 2014 um 09:25
    • #20
    Zitat

    Werde mir diese Woche das DBX Driverack PA+ oder die Alternative von Behringer, DXC2496 bestellen. Die von Behringer ist etwas günstiger und wahrscheinlich genau so gut, aber vom Driverack PA weiß ich sicher, dass sie Presets hat für mein System. Da hat es wahrscheinlich auch schon mehrere Themen drüber gegeben? Vielleicht möchte die jemand kurz zusammenfassen :P

    Wenn es dir nur um die Presets geht, schau dir doch das zip-File mal an ;)

    http://jblpro.com/ProductAttachments/SRX700tunings.zip

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