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Sinnvolle Aufstellung der PA

  • opiumkoenig
  • 6. August 2015 um 23:17
  • opiumkoenig
    Gast
    • 6. August 2015 um 23:17
    • #1

    Hallo Zusammen,

    ich werde demnächst ein Techno-Zelt beschallen. Da die Bühne mit 12m breite recht groß ist, wollte ich es vermeiden die Stacks Links und Rechts davon anzuordnen (da direkt vor der Bühne in der Mitte kaum Pegel ist). Ein Stack besteht aus je 4xEV T18 (mit anderen Chassis) sowie 2 2x10"/1x2" Limmertop. Da die Musik recht Basslastig ist, sollte gerade auch da nix an Leistung verschenkt werden. Aber wie wäre die Anordnung am besten?

    so? (X=Sub; T=Top)

    TT----------TT
    --XXXXXXXX

    so?

    TT---------TT
    -----XXXX
    -----XXXX

    oder ehr zahnlücke?

    TT------------TT
    X-X-X-X-X-X-X-X

    oder doch was ganz anderes?

    mfg

  • Andi Groß
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    • 7. August 2015 um 01:45
    • #2

    Da das stereobild ist bei Techno nicht ganz so wichtig ist,würde ich es so machen: So geht nicht so viel am Rand verloren und du hast mehr in der Mitte. Wenn du Infills hast, hinfällig:


    ---TT------TT---
    X-X-X-X-X-X-X-X

  • opiumkoenig
    Gast
    • 7. August 2015 um 11:16
    • #3

    Ok vielen Dank.
    Infills wollte ich eigentlich vermeiden.
    Die Subs sind ja 60cm breit.
    Welchen Abstand sollte man denn für die Zahnlücke wählen, damit es keine Probleme gibt?
    Eventuell noch spezielle Controller Settings, wie die äußeren Subs delayen oder ähnliches?

    Gruß

  • zegi
    Verifiziert
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    • 7. August 2015 um 11:48
    • #4

    Wenn ich richtig gerechnet habe, müsste der Abstand von Suboofermitte bis Subwoofermitte 1.4m betragen, bei einer Trennfrequenz von 120Hz.

    Der Ton macht die Musik.

  • opiumkoenig
    Gast
    • 7. August 2015 um 12:43
    • #5

    Vielen Dank.

    Wie lautet denn der Rechenweg um auf das Ergebnis zu kommen?

  • soundworx
    Profi
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    • 7. August 2015 um 13:37
    • #6

    Lad dir doch mal bei d&b die ArrayCalc Software runter.
    Da kan man recht einfach Bass Arrays simulieren.
    Nimm als Sub den Q-sub. Das sollte dich in die richtige Richtung bringen.

    Alternativ kannst Du auch den Subwoofer Array Designer probieren:
    https://www.merlijnvanveen.nl/index.php/en/c…ray-designer-en
    Ist ein Excel File.

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • Mechwerkandi
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    • 7. August 2015 um 15:12
    • #7

    Ohne Präjudiz möchte ich einwerfen, das sich die Begriffe "Bass" und "Zelt" gegenseitig ausschliessen.

    Auf dem Strandfest in Dorum neulich hätte ich dem Techniker auch am liebsten mal zugerufen:
    "Eh, Du Spacken. Geh' in den nächsten besseren Autoscooter und kuck dir an, wie man das macht. Das gibt es an drei Seiten überhaupt keine Wände, und hinterher weisst du, warum Uhlenbrock so teuer ist. Das Holz war schon aktuell, da warst du noch Quark im Regal."

  • FF
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    • 7. August 2015 um 17:36
    • #8

    Das ist aber schon teuer, wenn man als Beschaller auch noch einen Autoscooter anschaffen muss...

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 8. August 2015 um 11:21
    • #9
    Zitat von "FF"

    Das ist aber schon teuer, wenn man als Beschaller auch noch einen Autoscooter anschaffen muss...


    Da käm' er wenigstens mal zum Geldverdienen... :wink:

  • Kracky
    Profi
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    • 9. August 2015 um 04:14
    • #10
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ohne Präjudiz möchte ich einwerfen, das sich die Begriffe "Bass" und "Zelt" gegenseitig ausschliessen.

    Gequirlte Kinder Ka..., so ein dilettantisches Geschwätz kann nur jemand abgeben der noch nie ein größeres Zelt beschallt hat. Jedem Fachmann der mit dieser Materie ab und an zu tun hat ist bewusst das die Bassunterstützung in einem Zelt aus ganz banalen physikalischen Grundlagen entsprechend überproportional bemessen werden muss weil die Wellenlänge des Signals nicht im Raum gehalten werden kann, ganz im Gegensatz zu den kürzeren Wellenlängen von Mittel- und Hochton die sich in der schweren Plane fangen und teilweise reflektieren.

    Uhlenbrock hat hier sicher nicht die Physik neu erfunden und Wunder vollbracht, anscheinend waren sie einfach nur in der Lage ganz banal die Gewichtung entsprechend der Gegebenheit an zu passen was man ja von einer Fachfirma nicht anders erwarten sollte.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Mechwerkandi
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    • 9. August 2015 um 11:24
    • #11
    Zitat von "Kracky"


    Gequirlte Kinder Ka..., so ein dilettantisches Geschwätz kann nur jemand abgeben der noch nie ein größeres Zelt beschallt hat.


    Naja, wir wissen ja, von wem das kommt.
    Nicht, das nachher wieder einer heult.

  • Volker
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    • 10. August 2015 um 08:13
    • #12

    Mach es (mindestens) so:

    TT------------TT
    X-X-X-X-X-X-X-X
    X-X-X-X-X-X-X-X


    "Kracky" hat nicht wirklich unrecht...

    Mit 8 x 18" in einem Festzelt, in das eine 12m breite Bühne reinpasst, für Elektromusik aufzulaufen ist ok. Aber nur als Monitor-Anlage.
    Das ist jetzt nicht abwertend gemeint, reiner Erfahrungswert.

    Wenn keine amtlichen DJs auflegen, sondern es eher um einen Discoabend bei einem Dorffest geht, in der die Ansprüche an amtliche Beschallung hinter der Biertemperatur zurückstehen, dann eben nur mit 8 Bässen, aber richtig gut wird das nicht. Abstand etwa 1m, nimm ein Simulationsprogramm.
    Wenn es schön werden soll, zu dem Simulationsprogramm noch mehr (gleiche oder in der Laufzeit angepasste sinnvoll ergänzende) Bässe.

    -> und vor allem keine Mufus ohne Sub als DJ-Monitor bei Elektro...


    VG,
    Volker

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 10. August 2015 um 20:38
    • #13

    EV T18 ist ein Hybrid Stummelhorn/Bassreflex, um die Effektivität zu steigern wäre es nicht dumm, die Fläche des Hornmundes zu vergrößern in dem man zwei aneinander legt. Wenn ich eh schon zu wenige Bässe habe, und aufgrund der Bühnenhöhe nicht unbeschränkt hoch aufstellen kann, würde ich ein doppeltes Monocluster probieren um zumindest im Bereich vor dem DJ ein anständiges Ergebnis ab zu liefern.

    Da ich jetzt kein Bild finde bei dem jemand die T18 so nutzt hab ich mal ein Bild von Fööns V387HLC genommen, die sind eine ähnliche Konstruktion.

    Genau so 4x aneinander und das in der Mitte zwei mal nebeneinander. Probieren kostet nix außer Zeit, wenn es nichts ist kannst du immer noch Zahnlücke fahren.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • opiumkoenig
    Gast
    • 13. August 2015 um 18:16
    • #14

    Nun, mehr als 8 Subs habe ich leider nicht. Die Subs werden mit je 1,5KW angefahren.
    Das Festzelt hat 15m Breite und nur 15m Länge.

    Ich werde die Vorschläge mal ausprobieren.

    VG

  • ralle14
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    2.512
    • 14. August 2015 um 08:54
    • #15

    Stelle unbedingt als Monoblock auf, so wie von Kracky beschrieben. Und bitte weniger als 1,5kW pro Stück, sonst kannst du die Pappen nach einem Abend Techno allesamt reconen, es sei denn es sind Modelle mit >5" Spule verbaut. Zumindest wenn Musik gespielt wird, die ich unter Techno verstehe.

  • opiumkoenig
    Gast
    • 14. August 2015 um 17:24
    • #16

    Habe mal mit dem Simulationsprogramm von d&b herumgespielt. Da sieht tatsächlich die monostack Variante am besten aus. Die werde ich auf jedenfall probieren.

    Das mit den 1,5kw pro Chassie finde ich jetzt nicht so tragisch. Mache ich schon seit Jahren und bis jetzt hat alles gehalten. :D Könnte aber auch daran liegen, dass der Limiter schon bei -3db greift. Ist ein rcf lf18g400. Ob da jetzt eine 5" Spule drin hängt, weiß ich gerade nicht.

  • Plan9
    Verifiziert
    Beiträge
    20
    • 14. August 2015 um 17:43
    • #17

    http://www.rcf.it/de_DE/products…ducers/lf18g400
    4-inch, fiberglass inside/outside copper voice coil

    45 Sekunden.

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