Was macht der kleine Subsonic-Schalter an der Rückseite meiner Endstufe und wofür ist das gut??
Thx
Was macht der kleine Subsonic-Schalter an der Rückseite meiner Endstufe und wofür ist das gut??
Thx
Sub: unter
Sonic: Schall
Die Einstellung hat die Funktion eines Hochpassfilters - also eines Low-Cut - und unterdrückt sehr tiefe Frequenzen um z.B. die Lautsprecher vor schädlichen tiefen Frequenzen (die man ohnehin nicht hört) zu schützen.
Ich betreibe mit der Endstufe (Ecler PAM 1360E) zwei JBL TR-126 Boxen (2 Wege, 600W Programm, 15" Bass). Ist es da sinnvoll Subsonic einzuschalten?
aus 2 gründen sinnvoll:
1. der amp muss keine power rausjagen die die boxen eh nicht wiedergeben können. somit bleibt mehr für den rest.
2. wenn das BR systeme sind wird der LS vor zu viel hub unterhalb der grenz freq. und damit einhergehender zerstörung geschützt.
grüße
Es ist immer Sinnvoll einen Low-Cut zu setzen, egal bei welcher Box, oder Anlage. Alle wirklichen Tieftonfrequenzen machen es du das lange Signal nur der Endstufe schwer und viel Leistung bleibt auf der Strecke. Wenn man weiß, mein Lautsprecher kann unter 40 Hz nichtsmehr, d.h. er fällt so extrem ab, das es keinen Sinn macht diese Frequenzen mit aller Gewalt anzuregen, dann ist es doch das Sinnvollste hier garnichtsmehr im Signal mit zu geben, also alles darunter weg zu schneiden und Leistung zu sparen und die Lautsprecher zu schonen. Man sollte einem Lautsprecher nicht abverlangen was er nicht kann.
Alles klar!
Danke für die Antworten!
nur leider ist der sogenannte SubSonic Filter bei den meisten Amps sehr tief gewählt .. meist unter 20Hz
Zitat von "Chriss"nur leider ist der sogenannte SubSonic Filter bei den meisten Amps sehr tief gewählt .. meist unter 20Hz
... also bei meinen Amps kann ich es mir aussuchen: kein Filter, 30 Hz oder 50 Hz.
Außerdem kann ich bei meiner Frequenzweiche (mit Steckmodulen) beliebige Frequenzen einstellen (also nicht nur Trennfrequenz zwischen Bass und Top, sonder auch HP für Basszweig - mit fast beliebiger Güte ...).
Viele Grüsse sendet
passt nicht 100 % zum Thema aber mal ne andere frage:
angenommen ich fahre meine anlage nur auf 50%. Ist es dann möglich den Rest der Leistung zu nutzen um kräftigeren Bass aus meinen Full-Range Boxen zu holen ohne zu clippen? Was ich meine. Ist es besser dann am Mixer den EQ für Bass hoch zu drehen bis ich am Ausgang 0 db habe oder drehe ich Mitten und Höhen besser runter und gehe dafür mit dem Master höher, auch soweit ich wieder auf 0 db bin? Oder ist es im Prinzip das selbe??
Vielleicht ist meine Frage ein bisschen dumm jetzt aber würde mich mal interessieren!
Thx
Wie ich schon einmal sagte, es ist besser, einer Box etwas nicht ab zu verlangen was sie nicht kann, als das ich Dinge die sie kann einfach etwas minimiere. Soll heißen, lieber Mitten und Höhen wegnehmen wie 10 dB Bass dazu geben und nichts zu erreichen.
Bei sauber arbeitenden EQs (was die im DJ-Mixer garantiert nicht sind) wäre es egal, ob man Höhen und Mitten rausdreht, dafür den Master höher fährt oder Bass reindreht und den Master dafür niedriger fährt. Entscheident wäre in deisem Falle nur, dass der Amp nicht clippt. Das Ergebnis wäre das gleiche.
Da aber der EQ am DJ-Mixer nicht ordentlich arbeitet, wäre es besser, den Bass reinzudrehen und auf den Pegel zu achten! Alles andere versaut wegen unsauberen Filtern (sowohl frerquenzgang- als auch phasengang-technisch) den Sound.
Natürlich verlagert sich die Signal-Energie mehr und mehr in den Bassbereich, was dazu führt, dass der Tieftöner mehr Hub leisten muss als bei gleicher Endstufenausgangsleistung OHNE Bassanhebung. Ob die Box das ohne Weiteres verkraftet, hängt von der Box ab und lässt sich nicht verallgemeinern. Kaputtgehen sollte aber nichts, es sei denn, der Mixer an sich clippt schon.
thx, ich probier's mal aus. Übrigens, daß Dj-Mixer was Soundqualität angeht nicht gerade das tollste sind (mal von unbezahlbaren Ausnahmen der Firma Dynacord abgesehen) weiß ich schon seit einiger Zeit. Interessant ist nur, daß einige (naja fast alle) denken, alles andere als der Pioneer DJM-500 /600 ist generell schlecht! Dabei ist der Pioneer, auch wenn er ne ganze Ecke teurer als Behringer ist auch nicht gerade ein Wunder der Technik. Wollte das nur mal anmerken und mir meinen Ärger über die "DJ-Kollegen mit Pioneer-Vergötterung" von der Seele schreiben ![]()
Von den Messungen her sehen die Pioneer sogar recht bescheiden aus. Aber es gibt auch noch andere Mixer, die besser sind. Z.B. Allen&Heath Xone oder das Tascam-Ding.......
...was aber geschmackssache ist. ich ziehe die bedienung eines pioneer djm 600 einem x-zone 62 vor, selbst wenn das ah bessere techn. daten vorweisen kann. ich bin mit unserem djm 600er jedenfalls zufrieden, und setze es oft ein (und lass dafür andere im lager wie ecler & vestax). der eq greift beim pio auch sehr schön (bass= 80 hz). bei ah 62 kann man die drehpotis für master und kopfhörer zu leicht verwechseln, da das masterpoti direkt beim kopfhöreranschl. liegt, das finde ich voll daneben. das tascam-teil finde ich ne totale krücke: 1x mit gearbeitet und nie weider, da sind mir die fader viiiieel zu leichtgängig: einmal gegengeschnippt, und der fader knallt ein paar mal wie ein ping-pong-ball gegen dei beiden anschläge.
zum thema zurück: stell mehr holz hin, und du musst nicht mehr extrem eq-en. bspw. zu deinen 15er tops 2x 18er bässe.
was mich an dem Pio extrem stört.. (wahrscheinlich aber Gewöhnungsache). Die Behringer haben ein Poti mit denen man den Masterbus stufenlos mit dem PFL-Bus mischen kann. Das hat den vorteil, daß man genau das richtige Verhältnis finden kann und so besser und genauer Mixen kann als wenn man nur mit einem Schalter den Master auf den PFL-Bus legen kann. (Wenn z.B. der Output vom Master nur gering ist weil die Endstufen voll auf sind hört man sowieso nix vom Master im Kopfhörer)
@cb404: wir sind offtopic!
ich höre über pfl den geplanten track mit 1 ohr vor, und lausche mit dem 2. ohr der pa, das funzt gut. und bei discos ist der master weit genug oben, um einen premix über kopfhörer zwischen pfl und master zu testen. ausserdem hat jedes produkt nachteile, bei allen pulten stört mich irgendwas (beim 600er: zu leichtgängiger masterfader), damit muss man leben. :wink:
Nur noch mal kurz: Die meisten DJs stehen auf leichtgängige Fader und sehen es als ein Zeichen der Wertigkeit an. Die Pioneer-Geräte gefallen mir von der Bedienung, aber der Sound ist nunmal nicht gerade HighEnd, dazu noch das "unprofessionelle" Verhalten bei hohen Pegeln.
Die Bedienung finde ich beim großen Xone ok, allerdings spielen die DJs da verrückt, einerseits wegen 4fach Klangregelung ("Zuviel, damit kann ich meine Effekte nicht machen"), andererseits aktivieren sie den Hochpass und drehen ihn ganz runter ("So klingts am fettesten!", aber dass da unterhalb 70Hz nichts mehr kommt ist egal..... die Infras konnte ich dann getrost abschalten...)
Aber genug davon...