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​ Glühbirnen auf der Bühne

  • Felix_
  • 19. Juli 2017 um 12:09
  • Felix_
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    • 19. Juli 2017 um 12:09
    • #1

    Hallo Zusammen,

    Wie seht Ihr den Einsatz von "nackten" Glühbirnen auf einer Bühne?

    Konkreter gesagt - Stehleuchten ohne Schirm oder einzelne Fassungen mit dem Ziel, dass man die Glühfäden der Lampen sehen kann.

    Besonders reizvoll ist das mit den sogenannten "Edison Bulbs", also Glühbirnen mit langem Glühfaden und verhältnismäßig wenig Output, in kleinen Locations ohne viel Budget. Bei etwas mehr Budget auch Lampen einzeln oder in Gruppen gedimmt...

    Für ruhige Sachen ist das 'ne schöne Abwechslung zu PAR-Kannen oder LED-Pars/Washern. Und kostenmäßig (Neuanschaffung) in einer ähnlichen Größenordnung.


    Jetzt ist die spannende Frage, wie sich so etwas in "sicher" umsetzen lässt.

    Sicher im Bezug auf

    - Splitterschutz

    - Berührungsschutz: Gitarrist stößt mit seinem Instrument an die Birne, zertrümmert die und durch den Kontakt seines Instruments mit dem Glühfaden bekommt er 'nen Schlag (so lange, bis der RCD auslöst)

    - Mechanische Lösung für Lampenständer: Bei IKEA usw. gibt's welche, die aber nicht unbedingt bühnentauglich sind - weder im Handling, noch in Sachen Standsicherheit oder Anschlussleitung.

    E27-Sockel mit ordentlicher Anschlussleitung auf Mikroständer?

    Eine Mögliche Lösung wäre da ein Schrumpfschlauch um jede Birne - jedoch habe ich noch keinen Schrumpfschlauch gefunden, der allen drei Anforderungen "Transparent, ausreichend Hitzebeständig, nicht brennbar" gerecht wird. Und die Frage, wie das Leuchtmittel mit "mehr Isolation" reagiert, wäre da auch noch offen.


    Habt Ihr da Ideen oder konkrete Erfahrungen mit der Umsetzung?


    Kurz zu mir:

    Nachdem ich hier seit über 5 Jahren regelmäßig mitlese, habe ich doch mal einen Account erstellt. Hintergrund ist der, dass ich zunehmend auf Probleme oder Fragestellungen stoße, die mit dem Konflikt aus Theorie und dem in der Praxis Machbaren zu tun haben.
    Vielleicht liegt das daran, dass mein bisheriger Bildungsweg (Abitur, Elektroniker-Ausbildung, aktuell: E-Technik-Studium) eher wenig mit der Praxis bei den kleinen und mittleren Veranstaltungen, die ich so betreue, zu tun hat.. ;)

  • nasi
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    • 19. Juli 2017 um 12:34
    • #2

    Hey Ho und willkommen!

    Im Lampentreff wurde selbiges Thema auch schon behandelt ( Link )

    Variante 1: es gibt einen Silikonüberzug von der Firma Wacker, damit kann man konventionelle Leuchtmittel behandeln.

    Variante 2: Filament-LED-Leuchtmittel verwenden. Es gibt welche, die beim Dimmen die Farbtemperatur verändern oder auch direkt zur Deko gedacht sind (mit deutlich geringerer Farbtemperatur), z.B. von der Firma Segula - hier sind wohl die Serien Vintage Line und Ambient Line am interessantesten. Die sind deutlich robuster und sehen ebenfalls sehr schön aus. Man muss jedoch die Minimallast des Dimmers beachten.

    (Segula macht bei Abnahme entsprechender Stückzahlen auch Sonderanfertigungen und gute Rabatte)

    Bezüglich Ständer würde ich mal in einen klassischen Lampenladen gehen, falls es sowas bei dir noch gibt.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • Felix_
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    • 19. Juli 2017 um 17:19
    • #3

    Danke für Deine Schnelle und umfangreiche Antwort!

    Den Thread im Lampentreff kannte ich schon.

    Zur Variante 1 - bei dem Silikonkautschuk ist nirgendwo eine Maximaltemperatur des vulkanisierten Materials angegeben. Laut Katalog/Datenblatt ist das Silikon als Vergussmaterial innerhalb von Solarzellen gedacht - die bleiben im Sommer ja auch nicht unbedingt kühl.

    Hast Du Erfahrung mit dem Silikonüberzug und der Verarbeitung? Wird die behandelte Lampe deutlich wärmer durch die zusätzliche Schicht (thermische) Isolation?

    Zur Variante 2 - Mir haben Filament-LEDs nie wirklich gefallen, da die ihre Farbtemperatur beim Dimmen nicht verändern. Die von Segula scheinen auch aus Glas zu sein... Könnte aber gemeinsam mit einem Silikonüberzug und Grundlast am Dimmer eine zumindest sichere Lösung sein.

    Zu den Ständern - die meisten aus dem Einrichtungsbedarf fallen ziemlich schnell um. Oder müssen zerlegt werden, und die Gewinde- und Steck/Schraubmechanismen machen da nicht lange mit. Das ist durchgängig so, sowohl im schwedischen Möbelhaus, als auch im schicken Lampengeschäft in der Innenstadt.

    Außerdem möcht' ich möglichst wenig H03-Leitung auf der Bühne haben...

    @Moderatoren: Wenn es Eurer Meinung nach Sinn macht, die Diskussion in's Licht-Brett zu verlagern, gerne... Geht jetzt ja deutlich mehr in Richtung Lampen als um die elektrische Sicherheit derselben.

  • skyworker
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    • 19. Juli 2017 um 20:21
    • #4

    Tellerstative eignen sich hervorragend für solche Hippsterlaternen. Dann ein Gewinderöhrchen mit M10 innen und Lampengewinde außen. Gibts beim gut sortierten Elektrohöker.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • madmax
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    5.380
    • 21. Juli 2017 um 17:57
    • #5

    Würde auch ein schweres Tellerstativ empfehlen.

    Wenn dir das nicht reicht; dann eben ein Schirmständer..;)

    Never stop a running System

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