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Twin Asymmetrical loading

  • krzysztof schwierz
  • 19. Juli 2019 um 11:04
  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 19. Juli 2019 um 11:04
    • #1

    Hallo,

    was ist es für eine Bass-Box Konstruktion?

    So werden die meisten Subs bei KV2 bezeichnet, einige haben noch Bandpass hinzugeschrieben, aber die meisten nur „Twin Asymmetrical loading“.

    So z.B. ein EX1.5 den ich selbst besitze… eigentlich müssten es mich nicht interessieren, Hauptsache die Boxen klingen so wie ich es mir wünsche und alles andere ich Nebensache… es wäre aber schon interessant zu wissen ob es eine Hybrid eines Bassreflexes ist oder was?

    Der Klang ist unverfälscht und präzise, was man genau bei z.B. einem Kontrabass hören kann. Ein BR hat wie man es kennt eigentlich Nichts, außer vielleicht Gitter und Schaum, vor dem LS, hier gibt es aber diesen Brett… in einer Broschüre wird der EX1.5 als Bassreflex angegeben.

    VG :)

  • TobiasNolle
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    • 19. Juli 2019 um 11:32
    • #2

    das ist doch ein Begriff aus der aktiven PropellerAnsteuerung.

    ist Highend Fremd Geschwurbel nun im PA Bereich angekommen ??!!!

    Gruß an alle und an Big Määääc

  • schotte
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    • 19. Juli 2019 um 12:52
    • #3

    Hallo,

    "symmetrical loading" würde wenigstens noch begreiflich sein … aber das ??

    Wird wohl mal Zeit für ein Übersetzungsbuch Werbebegrifflichkeiten KV2 Guru / Fanboywelt >> Realwelt.

    Ich fang mal an ^^

    "Point Source" >> NICHT Koaxial

    ;) Schotte

    3 Mal editiert, zuletzt von schotte (19. Juli 2019 um 13:20)

  • karel noon
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    • 19. Juli 2019 um 19:40
    • #4

    Ach schotte .... ;)

    @krzysztof schwierz :

    Viele Bässe bei KV2 sind Bandpässe 4 Ordnung, das kannst du mal googeln.

    Das asymmetrische bezieht sich darauf das es nicht nur eine sondern zwei Tuning Frequenzen gibt wodurch der Bass ein breiteres Spektrum wiedergeben kann.

    Wohingegen die meisten anderen bandpässe nur bei einer Frequenz einen Peak haben.

    Bei dem EX1.5 schreiben Sie Bass-Reflex, in dem Fall sind es dann zwei unterschiedlich lange BR Ports. Wobei die Bauform auch eher ein bandpass ist.

    Erstaunlich ist folgendes: Bandpässen sagt man in der Regel nach unpräzise zu sein, das trifft auf die KV2 Bässe relativ wenig zu trotz dieser Bauform.

    Ich hoffe ich habe das einfach genug erklärt ohne das es technisch zu verkehrt/vereinfacht ist.

    Hier in dem Link unter Doppelt ventiliert zu finden, aber eben dann auf zwei Frequenzen:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lautsprechergehäuse#Bandpass-Gehäuse

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

    Einmal editiert, zuletzt von karel noon (19. Juli 2019 um 19:47)

  • AlphaC
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    • 22. Juli 2019 um 03:04
    • #5

    Das sind dann halt Bandpässe 6ter Ordnung mit zwei unterschiedlich abgestimmten Volumina. Nix neues. Gab es schon dutzendfach in verschiedener Ausprägung. Ganz prägnant fällt mir da der d&b B2 ein... Wie präzise sowas funktioniert hängt von mehreren Faktoren ab, so z.B. vom verwendeten Chassis und der Auslegung dieses Bandpasses (große/kleine Volumina, Tunings eher nah oder eher weit entfernt, etc.). In der Hochzeit dieser BP6-Typen ging es hauptsächlich um hohen Wirkungsgrad bei relativ niedriger unterer Grenzfrequenz. Entsprechend sind die Resonatorvolumen sehr groß (in Bezug auf das Tuning). Kommt dann ein eher schwach motorisiertes Chassis dazu, wird es ein sehr unsauberer, brummeliger "One-Note-Bass". Der K&F B5 ist (mit Originalbestückung) wohl in diesem Zusammenhang negativ in Erinnerung...

    Mit entsprechend passenderen Chassis und anderen Gehäuseauslegungen kann sowas durchaus recht präzise spielen, dann geht aber der Wirkungsgradvorteil gegenüber Bassreflex flöten. Erst recht wenn man ganzheitlich Umbautes Volumen, Gewicht und SPL in Verhältnis setzt. Außerdem bleibt halt immer der akustische Tiefpass, der in so einer Box "eingebaut" ist. Mit diesem hat man immer mal das Gefühl einen "stumpfen" Bass zu haben, ohne echte Attack...

  • 4Art
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    • 22. Juli 2019 um 06:21
    • #6

    KV2 ist dann, wenn Noon und schotte nicht einer Meinung sind :P

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 22. Juli 2019 um 08:02
    • #7

    Karel, das hast Du seht gut erklärt - ich dachte schon, dass Thema wäre nicht mehr zu retten… ? - sofern vielen Dank!

    Ich finde es auch erstaunlich - von Bandpässen hatte ich mal einen RCF TTS-18A - klanglich fand ich den wirklich gut… was aber v. a. meine Frau störte - Sie meinte es wäre schwer beim Singen „auf 1 zu treffen“, wir hatte so ein Gefühl, als ob der Bas verzögern würde… sofern „benehmen“ sich die KV2 m. M. n. eher wie keine BP. Bei Klassik u. ä., kommt ein Kontrabass so rüber als ob der Musiker live und ohne Verstärkung spielen würde.

    Nochmals vielen Dank an Alle die was konstruktiv gebracht hatten - und einen guten Start in die Woche - VG! ?

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