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  4. Mischpulte & Signalquellen

Sennheiser Empfänger Kompatibilität

  • Fritz233
  • 10. September 2024 um 08:45
  • Fritz233
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    • 10. September 2024 um 08:45
    • #1

    Hallo Leute,

    ich bin relativ neu in diesem Bereich und hätte nun eine, für euch vermutlich dumme ;), Frage an euch.

    In einem Veranstaltungssaal gibt es eine komplette (geschlossene) technische Anlage mit Sennheiser EW300 G2 und G3 Empfänger welche alle zw. 633.000 und 746.000 laufen. Nun würde ich gerne das Signal nochmals auf einem anderen Standort abgreifen für ein Recording. Ist es möglich, einfach mit weiteren Empfängern auf der selben Frequenz das Signal abzugreifen? Klar oder?

    Ich würde Taschenempfänger mit XLR Adapter verwenden. Gibt es etwas auf das ich achten muss beim Auswahl der Taschenempfänger zwecks Kompatibilität?

    Danke euch! :)

  • guma 10. September 2024 um 23:06

    Hat das Thema aus dem Forum Signalquellen nach Mischpulte & Signalquellen verschoben.
  • guma 10. September 2024 um 23:06

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • floger
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    • 11. September 2024 um 00:57
    • #2

    Bei Sennheiser ist fast alles kompatibel. Seit G3 hat sich allerdings der Kompander geändert. Die sind dann nicht mehr kompatibel. Und die Digitalen sowieso nicht.

    Du musst also nur darauf achten, dass die Frequenz und der Kompander passen. Vor ca 90 war es HiDyn, dann HiDyn Plus / HDP. und seit Mitte 2000 ist es HDX.

    Manche Empfänger lassen sich auch umschalten.

    Ich würde das Signal lieber durch einen Splitter oder Direct Outs am Pult abgreifen. Es gibt ja sicher auch noch andere Quellen, die mit auf die Aufnahme sollen.

  • robert müller
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    • 11. September 2024 um 01:02
    • #3

    Der Kompander ist bei den EW-Strecken schon seit G1 der HDX. Den hat auch die 2000er-Serie. Irgendwas mit 3000 bei Sennheiser hat umschaltbar beide Verfahren, aller drüber ist HiDyn (Plus).

    Die digitalen natürlich mal ausgenommen.

    Wenn man einen EW-Sender mit einem zweitem Empfänger mithören möchte, braucht man irgendeinen Empfänger aus der EW- oder 2000er-Serie, der die entsprechende Frequenz kann. Ggf. muss man noch mit den Pilottoneinstellungen spielen.

  • floger
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    • 11. September 2024 um 01:10
    • #4
    Zitat von robert müller

    Der Kompander ist bei den EW-Strecken schon seit G1 der HDX.

    Echt? Wann kamen die denn raus?

    Zitat von robert müller

    Ggf. muss man noch mit den Pilottoneinstellungen spi

    Stimmt, das hatte ich vergessen.

  • robert müller
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    • 11. September 2024 um 01:38
    • #5
    Zitat von floger

    Echt? Wann kamen die denn raus?

    Weiß ich nicht mehr. Ich hatte jedenfalls schon in den frühen 2000ern mit EW G1 zu tun. Alles was danach kam war HF-mäßig immer kompatibel, ebenso die 2000er. Es muss also schon immer der gleiche Kompander gewesen sein.

    Ich hab aber auch ungefähr zur gleichen Zeit irgendwelche alten Sennheiser-VHF-Systeme da stehen gehabt - kann sein, dass das auch so ne Art evolution wireless war. Das hatte meines Wissens HiDyn. Das war aber nicht das bekannte EW-G1 im UHF-Bereich.

    EDIT: Gerade nochmal gegoogelt und das Manual zu den EW G1 gefunden. Hier die technischen Daten:

    Kompander ist ein HDX.

    Gefunden hier: https://www.manualslib.com/manual/345399/…?page=79#manual

  • secluded
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    • 11. September 2024 um 12:33
    • #6

    ...entwickelt sich schon wieder so schnell weg vom Thema... :P

    Zitat von Fritz233

    Nun würde ich gerne das Signal nochmals auf einem anderen Standort abgreifen für ein Recording. Ist es möglich, einfach mit weiteren Empfängern auf der selben Frequenz das Signal abzugreifen? Klar oder?

    Ich würde Taschenempfänger mit XLR Adapter verwenden. Gibt es etwas auf das ich achten muss beim Auswahl der Taschenempfänger zwecks Kompatibilität?

    Danke euch! :)

    Du Redest von Taschenempfängern ? Meinst Du In-Ear-Empfänger ?

    Ich weiß jetzt nicht, ob Sennheise zwischen einem Taschensender und einem Taschenempfänger Audio übertragen könnt (denke mal nicht, da der Taschensender ja Mono ist und der Taschenempfänger eines InEars Stereo ist)

    Für das, was Du vor hast, brauchst Du eigentllich einen Rackempfänger, wie es annähernd jede Funkstrecke hat.

    Was genau hast Du dann damit vor ?

    Willst Du jeden einzelnen Funkkanal nochmals an einem Empfänger auf ein Mehrspur-Recorder aufzeichnen ?

    In diesem falle würde ich eher die Direct-Outs am Pult nutzen - falls das Pult dies nicht bietet, vor dem Pult-Eingang 'n Mehrfach-Splitter setzen und von dort aus dann in den Mehrspurrecorder gehen. Weitere Möglichkeit ist, wenn das Pult dies bietet, die Eingänge auf weitere Ausgänge routen und dort dann das Aufnahmegerät einstöppseln. Ob das dann analog, digital via z.B. Dante oder was auch immer geschieht, ist dann zweitrangig.

    Warum reicht da nicht die fertige Stereo-Spur aus dem Pult raus ?

    Worum handelt es sich denn genau ? Theater ? Redebeiträge ? Kleinkunst ? Was machst Du z.B., wenn du Einspieler hast, die nicht auf den Funkkanälen liegen, sondern am Pult eingespielt werden ? Das würde ja dann komplett fehlen auf Deinen einzelnen Spuren...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • robert müller
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    • 11. September 2024 um 14:01
    • #7

    Ich vermute, es geht um das Wörtchen "geschlossene" aus dem Originalpost. Ich kenne da auch so ein paar Hausmeister und "Verstärkeranlagenverantwortliche", die dich ganz panisch am liebsten rauswerfen würden, sobald du nur fragst, ob du da mal noch ein Kabel mit anschließen darfst.

    Je nachdem kann es da tatsächlich einfacher sein, das Ganze einfach per Funk abzugreifen, wenn die Gegebenheiten das denn erlauben.

    Zu Sennheiser zurück:

    Man kann die EW-Funkstrecken problemlos auch mit den In-Ear-Bodypacks empfangen. Es kommt dann halt nur mono raus, aber das geht - der Frequenzhub und das Kompanderverfahren sind identisch.

    Wenn ich jetzt aber explizit was dafür kaufen müsste und es unbedingt mobil sein soll, würde ich mir die Kameraempfänger der 100er Serie nehmen. Die gibt's in den gleichen Frequenzbändern wie auch die Rackempfänger.

    Man muss aber aufpassen: Die Diversity wird bei den Teilen realisiert, indem als zweite Antenne der Schirm der Audioleitung benutzt wird. Im Zusammenhang mit HDMI hatte ich da schon massive Probleme. Die HDMI-Schnittstellen stören ziemlich breitbandig. So lange die ein bisschen von der Antenne weg sind, ist das kein Problem. Wenn aber dein Audiokabel direkt neben so einer in Betrieb befindlichen HDMI-Schnittstelle angeschlossen werden muss (ist z. B. bei den kleinen Atem-Mischern der Fall), liegt halt effektiv die zweite Antenne direkt neben dem HDMI.

    Die Lösung war, da per Trafo (in meinem Fall simple DI-Box mit Ground Lift) eine galvanische Trennung herbeizuführen.

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