Hallo zusammen,
Ich bin gerade dabei mich mit dem VPL-Limiter bei meinem FP14000 Klon auseinanderzusetzen, um meine Wharfedale Pro WLA-218BX Subwofer (Doppel 18", 2000W AES) sinnvoll anzusteuern. (Aktuell habe ich noch keinen DSP mit limiter oder ähnliches aber das wird meine nächste anschaffung.)
Dabei habe ich ein paar Messungen gemacht und wollte fragen, ob das so sinnvoll ist oder ob ich da einen Denkfehler habe.
Der Sub hat laut Hersteller eine Impedanz von 4 Ohm. Im Messdiagramm vom Hersteller zum Widerstand und Frequenz geht es selten unter 4,5 Ohm, aus dem Grund nehme ich für die Leistungsberechung eine 4,5Ohm Last an. Um auf 2000W zu kommen, komme ich auf ca. 94V RMS. Da der VPL Limiter soweit ich weiß allerdings nur die Peaks begrenzt (nicht RMS womit man die watt ausrechnet) wollte ich gern wissen was der Amp tatsächlich ausspuckt, also habe ich ein Oszilloskop an den Ausgang gehängt und komme bei Musik in einem bestimmten Zeitfenster maximal auf ca. 50V RMS. Dabei stoße ich auch nie an die 195V des VPL – ich sehe maximal ca. 166V Spitze.
Zur Sicherheit habe ich den Amp aufgemacht und auch direkt an den Eingängen der verstärker platine gemessen – auch da nur so um die 166V DC.
Ich gehe mal davon aus, dass das ein "schwächerer" Klon ist mit geringeren Betriebsspannungen.
Konkret meine Frage:
Kann ich die 50V RMS die gemessen habe als Grundlage nehmen um zu schauen wieviel Leistung jetzt wirklich beim Sub ankommt?
Dankbar für jede Meinung– gern auch Tipps zum sinnvollen VPL Setting bei dem Amp/Sub.
Grüße
Bruno