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VPL einstellen am FP14000-Klon

  • Bruno katz
  • 4. Mai 2025 um 16:56
  • Bruno katz
    Beiträge
    2
    • 4. Mai 2025 um 16:56
    • #1

    Hallo zusammen,

    Ich bin gerade dabei mich mit dem VPL-Limiter bei meinem FP14000 Klon auseinanderzusetzen, um meine Wharfedale Pro WLA-218BX Subwofer (Doppel 18", 2000W AES) sinnvoll anzusteuern. (Aktuell habe ich noch keinen DSP mit limiter oder ähnliches aber das wird meine nächste anschaffung.)

    Dabei habe ich ein paar Messungen gemacht und wollte fragen, ob das so sinnvoll ist oder ob ich da einen Denkfehler habe.

    Der Sub hat laut Hersteller eine Impedanz von 4 Ohm. Im Messdiagramm vom Hersteller zum Widerstand und Frequenz geht es selten unter 4,5 Ohm, aus dem Grund nehme ich für die Leistungsberechung eine 4,5Ohm Last an. Um auf 2000W zu kommen, komme ich auf ca. 94V RMS. Da der VPL Limiter soweit ich weiß allerdings nur die Peaks begrenzt (nicht RMS womit man die watt ausrechnet) wollte ich gern wissen was der Amp tatsächlich ausspuckt, also habe ich ein Oszilloskop an den Ausgang gehängt und komme bei Musik in einem bestimmten Zeitfenster maximal auf ca. 50V RMS. Dabei stoße ich auch nie an die 195V des VPL – ich sehe maximal ca. 166V Spitze.

    Zur Sicherheit habe ich den Amp aufgemacht und auch direkt an den Eingängen der verstärker platine gemessen – auch da nur so um die 166V DC.

    Ich gehe mal davon aus, dass das ein "schwächerer" Klon ist mit geringeren Betriebsspannungen.

    Konkret meine Frage:

    Kann ich die 50V RMS die gemessen habe als Grundlage nehmen um zu schauen wieviel Leistung jetzt wirklich beim Sub ankommt?

    Dankbar für jede Meinung– gern auch Tipps zum sinnvollen VPL Setting bei dem Amp/Sub.

    Grüße

    Bruno

  • hell&dunkel 4. Mai 2025 um 19:46

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Fux
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    • 4. Mai 2025 um 20:15
    • #2

    Wenn es nur eine Peakleistungsbegrenzung gibt, macht es meines Erachtens wenig Sinn diese auf die elektrische Belastbarkeit der Bassbox abzustimmen.

    Ich würde die Peakleistungsbegrenzung auf den Wert einstellen, wo das Chassis in dieser Box zu erst sein X-Max erreicht. (Typischerweise ein Stück oberhalb der Tuningfrequenz, wo die Bedämpfung des Chassis nicht mehr so groß ist.)

    Viele Grüße,
    Fux

  • Bruno katz
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    • 4. Mai 2025 um 20:46
    • #3

    Erstmal danke für deine antwort, aber woher weiß ich wann ich xmax erreicht habe? ich möchte nicht so viel power rein geben bis ich höre das die spule den boden berührt. Und mit einem dsp könnte man doch diese ferquenz etwas runteregeln sodass er nicht ans mechanische limit kommt oder? wäre dann meine überlegung richtig?

  • Fux
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    • 5. Mai 2025 um 07:48
    • #4

    Dazu simuliert man sein Gehäuse mit der vorhandenen Abstimmung und dem eingesetzten Chassis mit eigener geeigneten Software, dann sieht man genau bei welcher Leistung und welcher Frequenz das Chassis sein X-Max erreicht. „Ausprobieren“ oder Messen kann man das mit Hausmitteln eher nicht.

    Ich nutze dazu z.B. AJ-Horn.

    Ob der Controller dann frequenzselektives Limiting kann, kommt auf den Controller halt drauf an.

    Sinnvollerweise stimmt man die Bassbox aber von vornherein so ab, dass sie nicht bei einer speziellen Frequenz das X-Max wesentlich vor allen anderen Frequenzen erreicht. (Im Interesse eines ausgewogenen Frequenzgangs unter hohem Pegel)

    Viele Grüße,
    Fux

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