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Korrekte Berechnung des Mindestabstands zweier Subwoofer in L/R Aufbau

  • schneggton
  • 12. Oktober 2025 um 15:35
  • schneggton
    Beiträge
    2
    • 12. Oktober 2025 um 15:35
    • #1

    Moinsen liebe PA-Begeisterte!

    ich habe da mal eine Frage zur korrekten Ermittlung des maximalen Abstands zweier Subwoofer Cluster/Stacks? in der L/R Anordnung.

    Also, es ist eine Veranstaltung in Planung. Zur Beschallung sollen 2 Stacks á 2 horngeladene 18" Subs in L/R Anordnung genutzt werden. Über den Subs sollen zusätzlich noch jeweils 2-4 Kicker/Stack spielen. Für die L/R Anordnung wurde sich entschieden, da in die Mitte zwischen den beiden Stacks eine Mappingfläche mit 1,5m Breite positioniert wird.

    Nun habe ich herausgefunden, dass der Abstand zwischen zwei Stacks ja maximal der halben Wellenlänge der höchsten gespielten Frequenz /xover betragen soll. (Zwischen Kicker und Midtops?). Die Distanz entspricht dem Abstand des jeweiligen Mittelpunktes der Schallwände/ Hornmünder? Also bei 2 Subs/ Stack mit einer jeweiligen Breite von 60 cm, liegt der Mittelpunkt der Stacks bei 60cm. Ich hoffe ich bin soweit korrekt? Wenn ich nun einen Mindestabstand von 1,5m habe + 2x0,6m, lande ich bei 2,7m=lambda/2 -> 5,4m=63,5hz.

    Da wir unsere Kicker/Midtops für gewöhnlich bei 130hz trennen, was lambda/2=1,33m entspricht. Wäre der "zulässige Abstand der beiden Stacks abzüglich der 2x0,6m gleich 13cm???

    Damit erscheint mir der Abstand von 1,5m zw. den Stacks als viel zu groß.

    Achso, der Veranstaltungsraum ist unbedämmt/nackter Beton und hat die Maße: l=19,8m, b=8,5m, h=3m. Ist also eher klein, vlt auch etwas zu klein für die PA :)?

    D.h. ja vermutlich auch, dass unsägliche Raummoden mit vorprogrammiert sind.

    Wie schätzt ihr das nun ein? Ist das am Ende vlt sogar zu vernachlässigen? Ist der Effekt der Interferenzen zu gering, um ihn zu bemerken. Und ist meine Berechnung korrekt? Bzw. sind durch die Raumgeometrie Hopfen und Malz eh verloren? Was wären Alternativen?

    Die Veranstaltung ist auf jeden Fall nichtkommerziell und die Ansprüche, bzw. Erwartungen sind auch nicht allzu hoch :) Trotzdem würde ich mich über eine Einschätzung von eurer Seite freuen, um eventuell etwas Licht ins Dunkel zu bringen :)

    Liebe Grüße und einen schönen Herbstsonntag Euch allen!

  • guma 12. Oktober 2025 um 17:03

    Hat das Thema aus dem Forum Konzert-Sound Praxis nach Boxen & Boxensysteme verschoben.
  • guma 12. Oktober 2025 um 17:03

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • floger
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    2
    • 12. Oktober 2025 um 17:26
    • #2

    Die Formel wird bei Zahnlückenaufstellung verwendet. Der Abstand muss eingehalten werden, damit die Subs untereinanter koppeln und wie eine Linie arbeiten.

    Bei L/R-Aufstellung hast du immer zwei undabhängige Quellen und eine Basskeule in der Mitte. Dazu noch frequenzabhängige Nebenkeulen in alle Richtungen.

    Zitat von schneggton

    Achso, der Veranstaltungsraum ist unbedämmt/nackter Beton und hat die Maße: l=19,8m, b=8,5m, h=3m.

    Dadurch ist eh alles makulatur.

  • madmax
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    495
    Beiträge
    5.386
    • 12. Oktober 2025 um 19:33
    • #3

    Wenn die Funktion (sinnvolle Aufstellung) der Form (Mappingfläche) folgen muss; kannst du soundtechnisch nur verlieren..

    Ansonsten ist es keine Frage irgendwelcher Formeln, sondern eine des Raumes..

    Never stop a running System

  • schneggton
    Beiträge
    2
    • 20. Oktober 2025 um 23:32
    • #4

    Etwas spät, aber vielen Dank für die Antworten!

    Am Ende hat es doch ganz gut geklappt und klang nicht zu schlecht in der L/R Aufstellung.

    Und zu allem Überfluss war es auch eine sehr interessante Erfahrung, (als zweite Indoorveranstaltung) zu sehen, dass Theorie und Praxis sich ja durchaus sehr unterscheiden können und dass sich bspw. die Sorge bezüglich etwaiger Interferenzen als eher unbegründet herausgestellt hat!

    LG

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Tags

  • Subwoofer
  • L/R
  • lambda/2

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