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In Ear IEM 2200 db

  • Toeti
  • 16. Oktober 2003 um 21:20
  • Toeti
    Beiträge
    475
    • 16. Oktober 2003 um 21:20
    • #1

    Abend.
    Ich bin Keyboarder wie ja schon ein paar Leute wissen und ich möchte gerne auf In Ear umsteigen und zwar ohne Kabel.

    Da das Teil eigentlich mit in mein Rack soll (ist das überhaupt sinnvoll) hätte ich gerne eins mit Antenne vorne.
    Shure möchte ich vermeiden, da ich mit deren Preisvorstellungen irgendwie nicht so klar komme. Mögen auch vorurteile sein, die ich gerne abbauen werde.

    Hat schon jemand erfahrungen mit den db Systemen gemacht?? Das kleine hatte mal ein Sänger von uns und das war soweit auch ok.
    mfG
    Thorsten

    Kein Dingen, Let's Rock
    http://www.sonik-music.de

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 16. Oktober 2003 um 23:09
    • #2

    Benutze mal die Suchen Funktion. Ich habe seit ca. 3 Jahren ein dBTechnologies IEM und habe schon öfters zu dem Thema gepostet.
    Ich würde Dir das 2200 empfehlen.

  • earthquake
    Beiträge
    15
    • 16. Januar 2004 um 15:01
    • #3

    Hallo,
    ich bin auch Keyboarder und will auf drahtlos umsteigen. In der Auswahl sind db 2200 und Sennnheiser EW 300. Ich benutze angepasste Hörer (HS 15-4) von Heasafe.
    Habe schon hier im Forum gesucht aber noch kein K.O. Kriterium für das eine oder andere System gefunden. Aus meiner Sicht sieht es im Moment so aus:

    Sennheiser
    + Empfänger in Metallgehäuse
    + Gibts im Bundel mit 2 Empfänger zum fast geleichen Preis: Ersatz bei Defekt
    - Kein 19" Sender
    - Antennte hinten (???)
    - externes Netzteil

    db 2200:
    + 19 Zoll
    + Antenne vorne
    - externes Netzteil
    - Empfänger im Kunststoffgehäuse

    Die wichtigsten Fragen sind allerdings noch offen:

    * Soundqualität?
    * Zuverlässigkeit im allgemein?
    * Zuverlässigkeit der Übertragung? Störanfälligkeit?
    * Batterieverbrauch?

    Kann jemand dazu was sagen?

    Habe gerade gesehen: Es gibt wohl auch schon ein EW 300 G2. Kennt das jemand? Preis?

    Vielen Dank & Grüße

    Johannes

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 16. Januar 2004 um 15:19
    • #4

    Das Kunststoffgehäuse vom Empfänger ist sehr stabil, das sollte kein Hindernis sein. Ich bin mit der dB sehr zufrieden, läuft hier seit 3 Jahren störungsfrei (Sender ist noch IEM 2000, die Empfänger sind bei der 2200 verbessert - mehr Pegel und bessere Laufzeit, ansonsten kompatibel).

    Das Externe Netzteil ist erst mal nervig, ich habe meins an die 19" Netzleiste getaped da war Ruhe.

    Ich benutze meins in Verbindung mit dem Hearsafe 2-Weg Hörer und einer abgestzten Antenne (Paddel) von Shure.
    Die abgesetzte Antenne muß sein weil ich Sender und U4D Empfänger zusammen im Rack habe.
    Ich komme mit gepflegten Akkus auf ca. 2h, das ist aber sehr vom Hörer und der Lautstärke abhängig.

    Für mich ist sehr angenehm daß dB bei mir direkt um die Ecke sitzt und ich den Servicetechniker sowieso gut kenne.

  • earthquake
    Beiträge
    15
    • 28. Mai 2004 um 01:53
    • #5

    Hallo,

    ich habe jetzt seit ca. 2 Wochen das DB 2200 IEM System und bin nicht wirklich zufrieden damit. Folgede Probleme:

    * hohes Grundrauschen, das zwar bei Gig nicht stört, aber wenn man zu Hause mal mit IEM übt kanns schon nerven.

    * Einschaltknacks: Hat man die Hörer schon im Ohr und schaltet dann den Empfänger ein, gibts einen Knack das einem das Gehirn rausgepustet wird. Der ohrenschondende Sinn von IEM geht mir dabei ziemlich verloren. Wenn man erst Einschalted ist es ok.

    * Schlechte Soundqualität bei tiefen Frequenzen. Tiefe Klaviertöne kommen mit heftigem Rauschen und Flattern daher. Hört sich ein bisschen wie 12 Bit Sound an. Am Hörer liegts nicht, ohne Funkstreck klingts klasse.

    Ist das alles normal oder ist mein Grerät nicht in Ordnung?

    Ach ja, als Hörer verwende ich die HS-15-4 von Hearsave. Kann es sein, das die niedrige Impedanz von 5 Ohm dieses Höres die Probleme verursacht?

    Viele Grüße

    Johannes

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 28. Mai 2004 um 12:39
    • #6

    * Rauschen darf nicht sein, da ist wahrscheinlich was defekt, einschicken. Meine Anlage rauscht deutlich weniger als eine PSM 600.
    * Den Einschaltknack habe ich leider auch, allerdings nicht so heftig.
    * Soundqualität ist bei mir i.O., ich vermute mal das liegt an dem gleichen Defekt wie das Rauschproblem -> Reparatur.

    PS: Ich habe auch einen Hearsafe Hörer (2-Weg).

  • 4Art
    Profi
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    6.137
    • 28. Mai 2004 um 12:47
    • #7

    Haben das 2200er auch und hatten ähnliche Probleme, welche sich aber mit der Zeit gelöst haben. Fragen:

    1. Wie steuert ihr den Sender aus? Wenig Signal, viel Signal?

    2. Ist der Limiter am Empfänger zu oder abgeschaltet?

    3. Wo ist der Sender jeweils positioniert? In der Nähe von anderen Funkanlagen?

  • earthquake
    Beiträge
    15
    • 28. Mai 2004 um 16:52
    • #8

    zu 1. In der Regel viel Signal, hat aber keine Auswirkungen auf die beschriebenen Probleme.

    zu 2. Limiter ist an.

    zu 3. Habe noch andere Funkanlagen, die Probleme sind aber unabhängig davon.

  • earthquake
    Beiträge
    15
    • 28. Mai 2004 um 22:57
    • #9

    Hallo,
    ich habe jetzt noch mal mit einem andern Hörrer mit höherer Impedanz getestet. Der 2-Weg von Hear-Safe hat übrigens 32 Ohm.
    Ergebnis:
    Das Grundrauschen ist jetzt nicht mehr so störend, vermutlich weil der Kopfhöhrer nicht so empfindlich ist, aber ich muss jetzt auch deutlich lauter aufdrehen, so dass da Rauschen und Zerren bei anliegendem Signal nicht nur bei tiefen Frequenzen auftritt, sondern immer und zwar extrem. Inzwischen bin auch der Meinung, das das Teil defekt ist und habe es beim Lieferanten reklamiert.

    Vielen Dank für die Hilfe.

    Grüße

    Johannes

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 29. Mai 2004 um 19:31
    • #10

    Ich steure eher hoch an.
    Limiter ist an.
    Der Sender ist im gleichen Rack wie die Empfänger, Antenne mit 3m Kabel abgesetzt.

    Bei mir ist der Hörer bei etwa 12 Uhr am Empfänger laut genug, der alte 2000er war da fast ganz aufgedreht.

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 29. Mai 2004 um 20:12
    • #11

    das alte sennheiser iem kostet beim grossen t zur zeit nur 699€! bei bedarf kann man mit zwei mikro-empfängern eine linefunkstrecke basteln.

    besondere vorkommnisse erfordern besondere maßnahmenhttp://www.xn--bjrnherzog-fcb.de
    für meine postings gilt die creative commons lizenz
    audio?? PRO!!

  • earthquake
    Beiträge
    15
    • 11. Juni 2004 um 12:48
    • #12

    Hi,

    ich habe jetzt das db 2200 bei meinem Händler reklamiert. Der hat andere Exemplare des db 2200 getestet und mir gesagt, dass diese das gleiche Problem, insbesondere das starke Rauschen bei tiefen Frequenzen. Es sei also wohl keine Defekt, sondern für das db 2200 normal. Er hat mir hierauf ein Upgrade auf das Sennheiser 300 G2 angeboten und empfohlen, was ich jetzt auch gemacht habe. Hier das Ergebnis:

    Der Sound ist absolut ok um nich zu sagen super, keine Probleme bei tiefen Frequenzen. Gerät mach auch einen sehr soliden Eintruck.

    Aber:
    1. Einschaltknacks gibt es auch hier.
    2. Das Grundrauschen ist extrem hoch.

    zu 1. Damit kann ich zwar leben, mich wunders nur, weil ein Kollege mit dem alten 300 sagt, dass bei ihm da nichts knackt.

    zu 2. Das liegt wohl eindeutig an meinem Hear-Safe 15-4 mit 5 Ohm. Vorgesehen ist wohl 32 Ohm. Verwende ich einen anderen Hörer mit höherer Impedanz, so rauscht nix mehr. Hierzu ein paar Fragen:

    * Kann es dem Empfänger schaden, wenn die Impedanz des Hörers so niedrig ist?

    * Kann ich die Impedanz des Hörers durch Serienschaltung eines Widerstandes ohne Probleme anheben, oder ist das keine gute Idee?


    Grüße

    Johannes

  • 4Art
    Profi
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    371
    Beiträge
    6.137
    • 11. Juni 2004 um 12:54
    • #13

    Das Problem mit den Rauschfahnen bei tiefen Tönen (bin selber übrigens auch noch ein bisschen Keyboarder und setzt das 2200er als Inear ein...) kommt bei mir auch manchmal vor - wir konnten bis jetzt nicht 100 % verifizieren, an was es liegt. Was definitv wirkt (und hier ebenso definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen wird!!!:shock: :( Deaktivierung des Emfpfänger-Limiters. Dann rauscht nix mehr... Da der Sender das Eingangssignal ebenfalls limitiert, ist das Risiko einigermassen tragbar.

  • audio-zenit
    Profi
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    1.293
    • 20. Juni 2004 um 23:36
    • #14

    Ich stehe als Keyboarder auch regelmässig auf der Bühne und suche noch nach einem geeigneten System.
    Ich habe bisher nur Erfahrungen mit einem Sennheiser-System gemacht.
    Das war klanglich jedoch so unakzeptabel ( klang wie ein Walkman für 9,90 mit entsprechenden Ohrstöpseln ), dass ich nach dem 1. Set wieder auf konventionelles Monitoring umgestiegen bin.
    Auf der Messe habe ich mich dann bei Fischer schlau gemacht.
    Zunächst mit einem einfachen Breitbandsystem ( siehe Walkmann für 9,90 ), dann mit einem 2-Wege-System ( Walkman für 19,90 ) uns schliesslich mit einem furchtbar innovativen 3-Wege-System, welches geringfügig besser klingt, aber immer noch meilenweit von meinen Soundvorstellungen entfernt ist. Als ich dann den Preis erfuhr ( mit Sender 4-stellig, oder zumindest nicht weit entfernt, ich weiss es nicht mehr so genau), war die Sache schliesslich gestorben.
    Muss ich mich von dem Gedanken verabschieden, mit Inear-Systemen klanglich halbwegs an einen schnöden Mittelklasse-Kopfhörer der 30,- Liga heranzukommt oder gibt es etwas geeignetes, was sich qualitativ deutlich abhebt ( darf auch gerne etwas teurer sein )?
    Schneiden die angepassten Systeme qualitativ besser ab ?

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • earthquake
    Beiträge
    15
    • 20. Juni 2004 um 23:48
    • #15

    Hi Jürgen,
    der Sound meines Höres (Hearsave 15-4) ist schon ziemlich ok, insbesondere wenn ich mit der Alternative vergeleiche. Und die ist in der Regel ein Soundbrei aus einen voll aufgerissenen herkömmlichen Monitor, der gegen Gitarren-Amps und Drumset ankämpft und ständig in der Lautstärke angepasst werden muss. Da ich ein Teil der Show im Sitze, ein Teil im Stehen oder gar mit Umhängekeyboard spiele, ändert sich der Sound (bzw. die Lautstärke) ständig. Hinzu kommt das Pfeifen in den Ohren am nächsten Tag. Mit IEM hingegen habe ich Hifi-Sound in Stereo und Zimmerlautstärke. Ich kann meinen eigen Sound viel besser geniesen und überlassen den Rest dem FOH Mann. D.h. man darf nicht mit einem guten Hifi-Kopfhörer vergelichen sondern mit der üblichen Live-Situation.

    Grüße

    Johannes

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