Moinsen zusammen,
mal ine Frage, hat irgendjemand schon Langzeit Erfahrung mit Irgendwelchen Neodym Treibern im Bass Mittelbereich.
Würde mich mal interessieren
Moinsen zusammen,
mal ine Frage, hat irgendjemand schon Langzeit Erfahrung mit Irgendwelchen Neodym Treibern im Bass Mittelbereich.
Würde mich mal interessieren
PA-Peter und tthorsten!
Zitat von "Jens Droessler"PA-Peter und tthorsten!
Lass uns lieber warten, bis die ersten 100 Mufu-Bässe 2 Jahre unterwergs sind.
Dann werden die Toten gezählt.
Adam
Bei "Bass Mittelbereich" dachte ich ja eher an den 15er in der normalen MuFu..... die läuft ja schon länger.....
In Subs wäre ich noch nicht bereit, Neodym einzusetzen. Neodym ist empfindlich und das wird sich nie ändern. Das Problem ist eben, dass das Leben für einen LS in einem Sub schon härter ist..... werniger Effizienz = mehr Wärme usw...
Ob ich eine 15" Fullrangekiste mit bassigem Fullrangesignal und 1kW+ betreibe oder einen Subwoofer mit dem gleichen Speaker macht glaube ich nicht soo den Unterschied.
Aber man wird ja sehen. Wobei die Tops wahrscheinlich nicht so oft fullrange betrieben werden.
Ich halte aber auch nicht den Magneten, sondern Membran und Spider für die Schwachpunkte des 15ND930. Welche Firma war das doch gleich, die immer vor der bösen "Partikelflucht" gewarnt hat? Folgerichtig wird ja auch der 15ND930 nur mit 6dB Crest spezifiziert, während die "echten" Basschassis mit 10dB angegeben werden. Aber ob die User es deshalb anders behandeln werden?
Meines Erachtens ein Chassis für Leute, die wenig schleppen wollen, und dafür auch mit 2 bis 3 dB weniger Output zufieden sind. Als solches sicherlich nett, vorausgesetzt, man führt die leichte Linie auch bei den Gehäusen weiter. Schöner Korb.
Wieviele von den Mufu-Tops sind denn schon im Einsatz?
Adam
ZitatLass uns lieber warten, bis die ersten 100 Mufu-Bässe 2 Jahre unterwergs sind.
Dann werden die Toten gezählt.
Zweimal zum weglachen! ![]()
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100 verschieden Mufus, bei Thorstens vielen ideen wird das schon passieren können, dass das sogar n 2 Jahren klappt.
Wenn man die Postings zm Mufu richtig gelesen hat, sind ja schon vor dem harten Kundeneinsatz etliche Chassis gestorben. Ich denke, dass der Kompromiss Lautstärke zu Gewicht dem Endkunden nicht deutlich erklärbar sein wird.
Aus Erfahrung weiß ich, wie viele Kunden den kanal bis zum Anschlag aufreißen und dann meckern es sei immer noch viiiiellllll zu Leise.
Mit steigendem Alkohol im Blut, nimmt wohl offensichtlich das Lautstärkeempfinden ab.
Ich bin nicht überzeugt davon, dass sich hier die 20% Gewichtsersparniss auf dauer rechnen.
@ DJ-JAJA: Mir machts auch nichts aus, wenn die Box eben ohne ND 8kg mehr wiegt. Aber tthorsten und PA-Peter sehen das halt anders....
@ Adam Selene: Naja, ein Fullrangesignal besteht für gewöhnlich aus sagen wir mal 70% Bass (unterhalb 200Hz oder so...) und das Tuning liegt um 55 oder 60Hz (üblicherweise bei 15/2ern), während Subwoofer eher um 45Hz oder tiefer getunt sind und AUSSCHLIEßLICH Signale unterhalb 150Hz bekommen. IMO macht das von der Belastung her schon einen Unterschied....
ZitatMeine Meinung: Beim Bass ist es doch echt wurst, ob er nun ein paar kg mehr oder weniger wiegt-- den muß man ja nicht ( so hoch) heben, höchstens mal einen auf den anderen...
...und bei manchen auch ins Auto.
Das grösste Problem ist dabei nicht der Treiber, denn der wiegt ja quasi nix, sondern das schwere Gehäuse drumrum.
Einen passiven 15ND930-Sub konnte ich jedenfalls problemlos alleine tragen.
Aber wieso reden hier wieder alle über Mufu, wo das Thema doch ausgespart werden sollte, weil es wirklich langsam nervt?
Es gibt doch auch noch andere ND-Chassis.
Ja, aber gibt es auch jemanden, der schon genug von solchen Pferdchen laufen hat, um sinnvoll Bilanz ziehen zu können?
- Problem der kleinen thermischen Masse
- Problem der Korrosionsempfindlichkeit
Adam
Wahrscheinlich noch nicht lange genug, um solche Effekte beobachten zu können.
So lange gibt es die Treiber wahrscheinlich auch noch nicht in Neodym, oder?
Da müsste man mal jemanden mit Klimakammer fragen, aber die Behandlung entspricht ja auch nicht der Alltagsbelastung.
Korrosionsprobleme findet man damit allerdings sehr schnell.
Mit kleiner thermischer Masse meinst du den Magneten selbst?
Die Grösse des Magneten verzögert nur die Wärmeabgabe an die Luft. Der Magnet kann nicht so viel Energie aufnehmen und wird schneller warm, gibt also auch schneller Energie an die Umgebungsluft ab. Der grosse Magnet kann mehr Energie speichern, bleibt länger warm und hat keine Kühlrippen.
An meinen Neodym sind Kühlrippen dran. Damit dürfte der Wärmewiderstand Luft/Magnet auch geringer sein, denn ansonsten ist die Oberfläche etwa gleich gross.
Der grössere Magnet dürfte also nur mehr Spitzenbelastbarkeit bringen.
In einem geschlossenen Gehäuse macht das wahrscheinlich keinen Unterschied.
Wenn man jetzt für Konvektionkühlung sorgt, wie das in einem BR-Konstrukt sehr einfach möglich ist (Öffnung oben), sorgt, so dürfte das doch kein Problem darstellen.
Die warme Luft steigt auf, geht raus durch den port und kalte Luft strömt wieder rein. Ganz von allein.
Deswegen bin ich ja so für den Achnebachsub. Da strömt kalte Luft unten rein und kann ungehindert oben wieder raus..
Alles rein theoretisch betrachtet!
Jo, mit kleiner thermischer Masse meine ich die Motoreinheit.
Wenn man sich mal abgebrannte LS ansieht, die im oberen Bassbereich betrieben wurden, dann sieht man oft, dass Anfang und Ende des VC verkohlt sind, die Mitte ist noch (relativ) fit. Das VC gibt massiv Wärme als Strahlungswärme an die obere Polplatte ab.
Klar hilft das nur gegen kurzzeitige Überlastung. Wobei kurzzeitig relativ ist - "Peaks" würde ich das nicht nennen. Taste ich mich dagegen über Stunden hinweg an die obere Temperaturgrenze des VC rann, macht ND- oder Keramikmagnet keinen Unterschied mehr. Aber dann lebe ich eh´ in dem Bereich, wo die PC mit mehr als 3 dB zuschlägt und bin selbst schuld :wink:
Das Konstrukitionsprinzip mit den BR-Ports in den Ecken bringt in Punkto Entwärmung sicher Vorteile, da gege ich Dir recht. Das hilft aber wiederum nicht gegen kurzzeitige Überlastung.
Adam
Wenn der peaks mit enormem Pegel abbekommt, ist der VC wohl egal,was da in einiger Entfernung (thermisch gesehen) für ein Magnet in der Luft hängt.
Oben und unten bekommt die Spule aber doch auch nicht so viel Luft, oder ?(Strömungsgeschwindigkeit)
Was noch nicht so gut gelöst ist, ist der Spulenkörper. Wohin denn da mit der Hitze? Die sind ja meist schon von beiden Seiten einlagig gewickelt, was wohl durchaus Sinn macht.
Die Spule erhitzt sich wahrscheinlich sehr schnell, denn da hat sie ja keine Ableitmöglichkeiten irgendwohin.
wie wäre es, wenn mir jemand ne Neodymbox für die nächste Waterworld-beschallung gibt? Dann werden wir ja sehen, was ein wochenende unter richtig harten und feuchten Bedingungen anrichtet.
Ich weiß wie Normale Schrauben etc. nach dem Wochenende leiden. Und ich weiß auch, dass alle konventionellen Chassis bisher damit kein Problem hatten.
Also: Mutige vor!
Ich glaube nicht, dass hier jemand auf einem solchen Selbstzerstörungstick kommt. So billig sind die Dinger ja nun auch nicht.
Das dürfte eher Sache des Herstellers sein und der wird einen Teufel tun, die Ergebnisse zu veröffentlichen, es sei denn, die sind extrem positiv und nicht zu widerlegen.
Vielleicht müsste man mal eine Zeitschrift nach einem solchen Test fragen.
Selbst mit Kühlrippen ist die Oberfläche eines ND-Magneten eine gute Ecke kleiner als eines ähnlichen "Normal"-Modells. Und das heißt, dass ein normaler Magnet mehr Wärme an die Luft abgeben kann. Dazu kommt erschwerend noch hinzu, dass ND Wärme-empfindlich ist.
Kann ich mir ja bald nicht vorstellen, aber wenn du das sagst, soll es wohl stimmen. Ich werde das jetzt auch nicht extra nachmessen.
Unterschätze nicht die Fläche der Kühlrippen!
Welche Temperatur hält ND denn aus, ohne Schaden zu nehmen?
ZitatIm allgemeinen werden die magnetischen Eigenschaften auch schon unterhalb des Curie-Punktes beeinträchtigt, so weist z. B. das Neodym-Eisen-Bor eine Curie-Temperatur von 180-200 °C auf, wird aber in der Praxis nicht mehr bei Temperaturen über 120 °C eingesetzt.
Die Samarium-Cobaltverbindungen hingegen sind deutlich temperaturbeständiger, ihr Curie-Punkt liegt bei ca. 700 °C.
Was für eine Verbindung ist in Lautsprechern zu finden?
120°C sind ja nicht allzuviel, wenn man bedenkt, dass die Spule schon einige 100 Grad warm werden darf.
Naja, selbst wenn die Kühlrippen insgesamt die Fläche eines normalen Magenten erreichen würden, wäre die Wärmeabstrahlung dennoch etwas schlechter.
Es gibt viele Sorten von Material, die für Magneten eingesetzt werden. Neodym scheint wohl das "kräftigste" zu sein, aber auch das anfälligste. ND verliert eben wie erwähnt bei Wärme an "Leistung" (die auch nicht wieder zurückkehrt!) UND auch bei Stößen!
Zwangsläufig müsste bei ND also sogar deutlich mehr Wärme abgeführt werden als bei normalen Magneten, denn das Material DARF ja garnicht erst so viel Wärmeenergie pro Masse aufnehmen, und die Masse ist auch noch kleiner.....
Wenn ich mich nicht irre, wird aber eh kein reines ND eingesetzt, um eben die negativen Effekte zu mildern.
"Reines" ND..... DAS hat Magnet-Power, das glaubt man gar nicht.....
Hier die Daten zu den Seltenerdmagneten:
http://www.magnete.de/produkte_seltenerd_kenndaten.asp
in Lautsprechern idR NdFeB, d.h. maximale Einsatztemperatur 130°C.
Das sehr viel bessere Samarium-Cobalt wird vorwiegend für Magnetkupplungen und HT-Anwendungen eingesetzt.
Alle Daten und Berechnungshinweise für Magnete auf der site.
Gruß SRAM
Wo steht denn was von gestorbenen Chassis im MUFU-Bereich?
Da habe ich bis jetzt noch keine Probleme mit gehabt...
...auch hat die MUFU (und ja, Cyberlight, das ist ne Noedym-Kiste und hier ist nach Neodym gefragt worden) schon viele harte Einsätze hinter sich! Keinerlei Probleme bis heute...