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Schalldruck begrenzung

  • MIKE
  • 4. September 2002 um 13:23
  • Anonymous
    Gast
    • 14. September 2002 um 20:14
    • #41

    nun ich bin z.t deshalb gefragt weil meine preise echt vernünftig sind. Wenn ich halt gemietet werde, dann ist klar was gewollt ist, nämlich party und schalldruck bis zum umkippen. (soweit das möglich ist). ich hatt halt noch nie probleme damit.
    höchstens meine nachbarn, wenn ich ein wenig probe hier zuhause, aber damit kann ich leben. ist nun mal mein hobby, zu beschallen. ein Rennfahrer muss auch schnell fahren aus berufung. da kann er auch nicht 50 auf einer rennstrecker fahren, nur weil andere meinen das wäre zu schnell

  • willi
    Profi
    Beiträge
    299
    • 14. September 2002 um 20:52
    • #42

    moin,
    @ aw-audio: wenn man (wie du) eine eigene these vehement vertritt, muß man damit rechnen,daß (wie in diesem fall) viele anderer meinung sind. das ist ihr gutes recht und darum sind sie noch lange nicht intollerant..
    und meine private meinung: vielleicht solltest du dich schon mal mit dem thema "induktives hören" vertraut machen.. :wink:

    @ inselgert: ach gert, wie lange kennen wir uns? wie lange bist du im geschäft? was stört sich eine alte deutsche (englische) eiche, wenn sich jemand an ihr scheuert.. :wink:

    http://img118.imageshack.us/img118/6889/bl…lappo3afrq9.gif

  • sonic
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    582
    • 14. September 2002 um 21:08
    • #43

    hm, eine begrenung einzuführen wird wohl nicht funktionieren da die lautstärke immer sehr subjektiv ist und die lauten frequenzen von system zu system verschieden sind.
    jungens, passt mir auf eure ohren auf, sie sind eine der wenigen funktionen die die medizin nicht reparieren kann. ich nehme auf alle VA´s earsafes mit. wer meint er könne ohne stöpsel vorne an den boxen stehen ist halt dumm. was kann man schon machen. das gefährliche an der sache: man hört man nicht von heute auf morgen schlecht. die ohren gehn langsam kaputt und wenn mans merkt ist es zu SPÄT!
    ich kenn soviele leute die halbtaub sind, die tinitus haben und schonmal nen gehörsturz hatten. und viele davon sind nicht mal über 25. sowas ist schon erschreckend!
    zudem hört man von natur aus von jahr zu jahr schlechter. diejenigen die ihre ohren schon in frühen jahren foltern haben später mal schlechte aussichten, und hörgeräte machen auch nicht wieder 100%.
    85 dB über 6 stunden täglich macht auch taub.
    eigentlich sollte man von den jungen oder älteren erwachsenen erwarten können dass sie verantwortungsvoll mit ihrem körper umgehen. aber es gibt natürlich immer ausnahmen.

  • aw-audio
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    • 14. September 2002 um 23:36
    • #44

    Nun ich finde ,dass walkman/disc man viel gefährlicher ist. da dreht nämlich jeder oft ziemlich stark auf, und es klirrt sogar, und weil son "man" so portabel ist hören gerade schüler quasi täglich damit, dass find ich schädigend. Stadtdessen 1 oder 2x wöchentlich ein event fahren. ist nicht so gefährlich, zumahl die kleinen ohrstöpsel ja direkt am ohr einwirken.

    Nun meine frage, wenns ein gesetz gibt, dass nur 105db/a oder so erlaubt, dann kann man doch bei events schon wieder mit eminence anrücken, weil man gar nicht die power braucht , die zb Rcf haben.

  • Spleener
    Verifiziert
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    • 15. September 2002 um 01:59
    • #45

    Hallo, hab ich zwar schonmal gepostet, ist aber wohl "verloren gegangen" in den Köpfen einiger....

    OLG Rheinland Pfalz (Koblenz) Aktenzeichen: 5 U 1324/00

    Kurzgefasst: 104dB x 90min = 9000DM
    Fall war ein N`Sync Konzert in Trier.

    mfG

    Peter

  • BVC
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    • 15. September 2002 um 11:21
    • #46

    Hmm das kommt leider viel zu selten vor.
    Bei uns werden Oberstufenfeten immer vom selben Techniker beschallt. Und immer wieder wird einem auf überdeutliche Weise klar dass Musik schnell zur Körperverletzung wird.

    Der Event:
    250 Leute
    6 218er EAW
    4 Horngeladene Tops, fragt mich nich welche auch von EAW
    Aufgedreht nicht nach hören sondern nach den Gain LEDs an der Amp.

    Das tut WEH. Das ist richtig viel zu laut. Viele beschweren sich nach der Fete, alle kommen nächstes mal wieder. Das ist wohl die Geschäftspolitik von aw.

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 15. September 2002 um 12:37
    • #47

    hm, ich hatte gestern folgende va: relativ große showtanzveranstaltung mit etwas über 50 tanzgruppen, dazwischen moderation, bla bla. ich hab foh und monitor gemacht. pa war pro seite: 2xdoppel-15" rocksound-bässe + 1x extreme-top 12"/2" (pa wurde von kollegen gestellt). da der stack über 3meter höhe hatte, für den bühnenrand noch zwei 15"/1" kme-fiedelty nearfills. nach einigem kurbeln klang es dann ganz nett (die tops sind bei 1,6 khz und 4 khz extrem giftig. das wären auch die freqs gewesen, die nachher in den ohren geklingelt hätten - un natürlich gabs keinen controller) beim soundcheck wollt ich kurz zur pa (foh war 25m vor der bühne), um die tops noch einmal neu auszurichten. kurz vor der bühne bin ich wieder weggerannt und hab hear-safes geholt, weil mir die geforderte lautstärke doch zu hoch war. außerdem war der bass in stacknähe nicht zum aushalten, so hat der dich durchgeknetet :wink:
    jedenfalls hat mir das lautstärkemäßig nicht ganz so gefallen. nach der va sagte dann der veranstalter zu mir, dass einige leute meinten, es wäre zu leise gewesen. man muss dazu sagen, dass es ein riesiges areal war (fluplatz), die leute über das ganze gebiet verteilt waren und effektiv 600-700 dauergäste vor der bühne waren. aber wirklich vor der bühne, d.h. auch direkt vor den stacks. am foh war es zwar druckvoll, aber nur so laut, dass man sich ohne weiteres unterhalten konnte. ich fand das halt ne passende lautstärke und ich hatte wirklich keine lust, mich nachher von den leuten anzeigen zu lassen, die vor den stacks standen und nun taub sind. es war halt ein gesundes mittelmaß, aber anscheinend war das immer noch nicht jedem recht.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • BVC
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    • 15. September 2002 um 14:11
    • #48

    Es ist wohl leider niemals jedem recht...

  • aw-audio
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    • 15. September 2002 um 16:08
    • #49

    hm vielleicht hornbässe?
    dann ists nach 20m nicht so viel leiser wie nach 2m. Bassreflex gibt ja immer nahfeld druck ,aber entfernung hmmm

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 15. September 2002 um 20:33
    • #50

    die rocksound-bässe sind hörner, genau wie die topteile (die übrigens von peecker-sound waren). dennoch war auch aufgrund starken windes die lautsärke am foh nicht annähernd so hoch, wie direkt vor den stacks, wo extrem viele leute standen (dürfte ja auch ohne wind klar sein). jedenfalls waren es genau diese zuschauer, die mich dazu animiert hatten, humane pegel zu fahren und nicht wie indirekt gefordert voll-brechstange. ich meine mich zu erinnern, dass ich bei nem rundgang leute im festzelt, welches 50m hinter dem foh stand, sagen hörte, dass es ihnen hier zu leise ist. was soll man sagen? was erwartet man bei 75m entfernung? ich mach mir da trotzdem keine sorgen. hätt ich die starke mitten-entzerrung der tops gelassen, wärs wohl extrem laut geworden, dann so etwas aber lieber ohne mich. nur lautstärke ohne rücksicht auf die sound-qualität... nein danke. ich hoffe, dass das noch andere so sehen. sicher ist pa laut, aber man muss ein- und abschätzen können, wieviel gebraucht und wieviel wirklich gefahren werden kann. und mehr lautstärke hätte ich aus bekannten gründen nicht verantworten wollen.

    die meinung mit bassreflex nur als nahfeld kann ich nicht teilen. mike (sachsensound) hat uns in schwarzenberg recht eindrucksvoll - wie ich finde - bewiesen, dass auch br über die entfernung einiges bewegen kann. bin immer noch begeistert :wink:

    christian

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • aw-audio
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    • 15. September 2002 um 22:51
    • #51

    wieso was war denn damals aufgefahren worden? wiviel Br's pro seite.

  • Inselgert
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    • 16. September 2002 um 12:04
    • #52

    Da muss ich cen voll zustimmen. Eine SB 218 von L-acoustics ist auch eine Br. Wenn man die richtig stackt und ihnen die moeglichkeit gibt richtig anzukoppeln tragen die ganz gewaltig weit.
    Mit richtiger Aufstellung hat man weniger interferenzen als beim Horn was zur deutlich besseren ausbeute fuehrt.
    Und noch interessanter ja auch Bandpasspaesse.
    Bei vielen Basshoernern hat man aufgrund der physischen Groesse ja auch das problem das man sie in vielen Hallen gar nicht vernuenftig stellen kann, um ausloeschungen vorzubeugen. Also die Rocksoundkisten sind da bekannt fuer. Je mehr man nimmt desto weniger kriegt man aus der individuellen Kiste raus.
    Abgesehen davon finde ich nicht das Low end automatisch das subjektive Lautstaerkegefuehl ausmacht. Saegende Mitten und hoehen empfinde ich schneller als stoerend.!!
    Gruss von weit weg

    Gert

  • Christian Engel
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    • 16. September 2002 um 14:45
    • #53

    infos zu der va in schwarzenberg findet man auf der startseite des pa-forums unter "Berichte".

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • MIKE
    Profi
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    • 20. September 2002 um 10:40
    • #54

    Noch etwas!

    Habe eine Party hier wo ich zwar kaum Lutstärke beschränkung habe aber die vom Bauamt wollen jetzt die Leistung ( KW etc. )
    sowie den Standort der Boxen haben!!

    Hatte das schon mal einer von Euch????

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • lautundgut
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    • 20. September 2002 um 10:57
    • #55

    Hallo Mike,

    das eine Komune en Standort der schwarzen Kiste wissen wollte, kenn ich. Die Frage nach der "Watt-Zahl" ist neu. Beide fragen deuten für mich aber auf eine Unsicherheit hin. Ich denke, es wäre hilfreich, wenn Du Ängste dadurch nimmst, dass Du neben den gewünschten Infos auch den Herrschaften erklärt, was ein Abstrahlwinkel ist und Dein Beschallungskonzept erläuterst. Sicherlich werden diese Nichtfachleute dankbar Deione Erläuterungen annehmen und auf Deinen Fachverstand und Dein prof. Können, also auch die Zügel einmal anzuziehen, vertrauen. Es ist darüberhinaus eine der besten Arten, Kunden zu binden.

  • MIKE
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    • 23. September 2002 um 12:14
    • #56

    Werde wohl dazu übergehen auch die kleinsten Geschichten zu Simulieren.

    Dann wollen wir mal sehne was die sagen.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • Volker Holtmeyer
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    • 24. September 2002 um 10:59
    • #57

    ... mein Reden! :wink:

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Volker Holtmeyer am 2002-09-24 11:00 ]</font>

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Oliver Derks
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    • 24. September 2002 um 11:03
    • #58

    Also einfach die Wattzahl abzufragen ist ja totaler unsinn.

  • Volker Holtmeyer
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    • 24. September 2002 um 11:21
    • #59

    Hat von Euch eigentlich jemand den Artikel in der Sonderausgabe zur letzten PL+S gelesen? Da ging es um die Studie von irgendsonem Prof. - der hat (vereinfacht gesagt) die These aufgestellt, dass man das Gehör gewissermaßen trainieren kann. Also Fitnesstraining fürs Ohr.

    Demnach wären kurze Einwirkzeiten von hohen Lautstärken (wenige Stunden pro Woche) durchaus nicht schädlich, sondern würden dazu führen, dass das Ohr eben quasi trainiert wird, solche Pegel zu ertragen. Wichtig wäre jeweils nur eine ausreichende Regenerationsphase.

    Finde ich unheimlich interessant. Das würde auch erklären, warum sich gerade alte Leute von hohen Lautstärken belästigt fühlen. Eigentlich könnte man ja denken, dass bei denen bereits die Altersschwerhörigkeit eingesetzt hat. Aber laut dieser These könnte es sein, dass sie einfach nicht "trainiert" sind - sie sind also keine hohen Lautstärken gewohnt.

    Was haltet Ihr davon?! (Such den Artikel noch mal raus - vielleicht ein Link)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • PA-Peter
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    • 24. September 2002 um 11:55
    • #60

    Jepp, hab ich auch gelesen. Fand ich wirklich interessant...
    Die Frage ist doch, ob das ne These war, oder bewiesene Tatsachen???

    Wenn den Bericht niemand mehr hat, kann ich mal schauen, ob ich Zeit zum Scannen habe. Jage dann mal ne OCR drüber und wir schauen mal, was dabei raus kommt :wink:

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

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