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Schaltnetzteil vs. "gewickelte Version"

  • Herr-Ribbeck
  • 11. Januar 2004 um 11:10
  • Herr-Ribbeck
    Beiträge
    5
    • 11. Januar 2004 um 11:10
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe jetzt verschiedene Meinungen zu Digamps bzw. Schaltnetzteilen gehört.
    Die eine Partei besagt:
    "Schaltnetzteil langsam! Fazit: nicht für Bass zu gebrauchen!"
    Die Opposition:
    "Digams auf Grund von Schaltnetzteil vom Klang her nicht für Mittel-/Hochtonbereich zu gebrauchen!"

    Was nu? :( Ich denke hier kann mir sicher der eine oder andere ein wenig was dazu erzählen.

    Gruss

    Elmar

  • MIKE
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.694
    • 11. Januar 2004 um 11:22
    • #2

    Man muss dazu sagen das die Digam ja auch noch sage das die Digam eine D Class Stufe ist.

    Diese Stufen sind PWM getrieben.

    Das ist was anderes als z.B. Vortex, Powerlight, RMX, Tecton, die neue Crest Serie etc...

    Denn die Nezteile sind das Herz eines Verstärkers aber der Klang kommt immer noch von den Endtransistoren und denren Beschaltung.

    Also Mosfet oder "Normal" und was auch entscheidet sind die Limiter Schaltungen die unter umständen eingreifen und den Strombegrenzen wegen Schlechter Versorgung etc.

    Und da haben wir noch eine Geschichte..
    Der Strom der vorhanden ist...

    Allgemein wird das Schaltnetzteil durchgreifen und vielleicht irgendwan auch aml die Class D Stufen.
    Das liegt aber noch in der Zukunft.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 11. Januar 2004 um 13:42
    • #3

    Genau. Bei den Class D Stufen ist nämlich ein großes Problem den Hochfrequenten Anteil mit möglichst wenig Verlust herauszufiltern. Wenn diese Filterung nicht optimal ist klingt es im Mid/Hi bereich nicht besonders.

    Ansonsten möchte ich behaupten das eine Schaltnetzteilstufe aufgrund der hohen Kapazitäten im Netzteil schneller sind als herkömmliche, und darum "ungewohnt" klingen.

    Fazit: Ist das Netztel ausreichend dimensioniert hat man gewonnen..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 12. Januar 2004 um 05:36
    • #4

    Schaltnetzteil langsam? Das ist Unsinn, denn ein Schaltnetzteil ist hoch getaktet und die Sekundär-Kondensatoren sind dadurch schneller wieder geladen.

    Es gibt bei Schaltnetzteilen aber genauso schwarze Schafe wie bei den normalen Endstufen, wo an Transistoren und/oder Kondensatoren gespart wird.

    Digital-Endstufen sind wieder ganz andere Biester. Viele sind im Hochtonbereich nicht zu gebrauchen.

    Es gibt sogar digitale Endstufen mit "gewickeltem" Netzteil. Die sind natürlich nicht ultraleicht...... aber sie werden nicht heiß.

  • TBF
    Beiträge
    1.785
    • 12. Januar 2004 um 05:46
    • #5

    oh gott wieder eine dieser Diskussionen ..... suchen

    am Schaltnetzteil entscheidet sich der Klang:
    Beispiel Vortex: druch weglassen alller wichtigen Elemente (zwischenkreis...) mieserabelst mögliche Bassperformance bei gelichzeitig latent vorhandener Abbrand gefahr
    das die im Mid high bereich "gut" klingt leigt an der brauchbaren auslegung des Analog teils

    Digam: bestmöglichste auslegung der PWM brutale Bassperformance da LEistung immer genügend vorhanden, relativ drugehsicherer aufbau - der "schlechte" Klang im mid high bereich ... wer keinen direktvergleich hat hörts nicht der Vergleich zw. div Hochtonderivaten ist extremst unterschiedlicher

    LAB: imho gelungenstes Konzept - Vortex wäre gerne eine LAB ist aber nur billigster Abklatsch SMPS plus PWM Buck konverter mit Aktivem Ausgansfilter = Herkömmliche Class AB stufe

    QSC PL: ab 6.0 excellentes design Flyback PFC SMPS mit konventionell lokal gegengekoppeltem Ausgangsamp - schön und luxurös gebaut - sehr egoistischer Amp - Der Amp macht das licht aus - im wahrsten sinne des wortes :)

    QSC PL "Light" edition und PLXe: oh Gott von Luxus zur Grabbelware - einzig die SMPS ist recht aufwendig nett gestrickt - REsonanzkonverter - nicht ganz so trivial zu reparieren - v.a. wenn man das DEsignunglück auf der Platine so ansieht ... klingen tuts entsrechend wie gespart wurde: sparsam

    usw. usf....

    reine Auslegungssache wies klingt langsma ist keine SMPS wie auch ehr sogar rasant nur wenn man natürlcih den (teurern) Zwischnkreis weglässt dann fehlt der schub wenns netzt einbricht

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • LutzE
    Beiträge
    22
    • 12. Januar 2004 um 09:58
    • #6

    TBF hast du vielleicht Literaturtips zu SMPS?

  • Herr-Ribbeck
    Beiträge
    5
    • 12. Januar 2004 um 16:23
    • #7

    Danke für die Antworten, bin jetzt auf jeden Fall schon mal ein Stück weiter danke!

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