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Klipping von Disco-Mixern

  • newbie
  • 16. Januar 2004 um 10:22
  • newbie
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    557
    • 16. Januar 2004 um 10:22
    • #1

    nachdem hier oft davon die rede ist das billige mixer schnell ins klipping kommen, habe ich mal versucht das mit nem ozzi zu messen, und kann mir das ergebniss nicht so ganz erklären. Vielleicht hab ich irgendwas falsch gemacht? Der testaufbau sah ganz simpel aus, vom laptop ( 500Hz sinus signal) in nen billigen conrad mixer. Selbst wenn man alle fader hoch schiebt ( gain gibts keinen) und die Anzeige "nur noch rot zeigt" wurde am ozzi ein klares nicht geclipptes signal angezeigt. Irgendwie hatte ich von nem 150DM! - mixer da was anderes erwartet :o
    Bevor Fragen auftreten, das Laptop signal war stark genug!

    Dann hab ich selben Testaufbau mit nem dateq disco mixer durchgeführt, wenn gain auf max, gabs klipping pur, egal wie hoch der master war. War das Signal mit dem gain so auf 0db eingestellt, konnte man es auch mit dem master in den roten bereich fahren, ohne das noch irgendetwas blinkte.

    Demnach wäre der conrad-mixer ja eigentlich ideal zusammen mit nem kleinen doppelcd player zu vermieten da der kunde durch fehlende gains ja das signal nicht versauen kann...
    Nachdem hier ja immer auf die billig-mixer drauf gehauen wird, wer hat denn schon jemand die signale von Mischpulten verglichen?

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  • Schalldruck
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    • 22. Januar 2004 um 12:57
    • #2

    Hi Newbie

    Kommt ja auch drauf an wie hoch Dein Eingangspegel war, das konnte ich Deinen Schilderungen nicht entnehmen. Wenn's deutlich mehr war als CD Player i.d.R. liefern ist das Verhalten des Dateqs nachvollziehbar...

    Mit Mixern ohne Gain wird sich kaum ein DJ anfreunden können, denn der Gainregler dient eigentlich dazu die Lautstärkeunterschiede verschiedener Quellen (Teller / Cdplayer) und verschiedener Medien untereinander auszugleichen (Wenn bei vielen DJs auch die "alles Rechtsanschlag Mentalität regiert). Die Kanalfader sind schliesslich zum "Arbeiten" da :wink: (cutting etc).

    Ein Disco-Mischpult sollte eigentlich so ausgelegt sein, dass die Gains eine große Abschwächung und nur eine geringe Verstäkung zulassen.
    Genauso die EQs. Wenn dann Netzteil und Schaltung noch vernünftig designt sind wird's mit dem Übersteuern schon schwieriger.

    Viele Grüße,
    Oliver

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • newbie
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    • 22. Januar 2004 um 13:58
    • #3

    Erstmal danke für deine antwort.
    Die Signalstärke vom Laptop war zu vergleichen mit nem cdplayer...

    könnte man theoretisch einen wiederstand oder so etwas vor den gain schalten um das signal zu dämpfen damit es nicht mehr so stark verstärkt wird?

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  • TomyN
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    • 22. Januar 2004 um 15:38
    • #4
    Zitat von "newbie"

    Erstmal danke für deine antwort.
    Die Signalstärke vom Laptop war zu vergleichen mit nem cdplayer...

    könnte man theoretisch einen wiederstand oder so etwas vor den gain schalten um das signal zu dämpfen damit es nicht mehr so stark verstärkt wird?

    Ja, man kann. Am einfachsten ist ein Spannungsteiler am Eingang, d.h. das Signal wird vor dem Eingang abgeschwächt. Eine änderung der Gaineinstellung setzt eine Kentniss der Schaltung voraus.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • newbie
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    • 22. Januar 2004 um 17:34
    • #5

    hat jemand nen tip wieviel ohm ein wiederstand haben müsste um eine absenkung von 6db zu erreichen?

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  • TomyN
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    • 22. Januar 2004 um 17:40
    • #6

    Hi, der exakte Wert hängt von der Eingangsimpedanz des Mischers ab.
    Ich würde 4k7 nehmen, und zwar als Spannungsteiler, d.h.

    Laptop --- 4k7 ------- Pult
    ........................ |
    .......................4k7
    ........................ |
    ---------------------------- Masse

    Die Punkte dienen nur zur Formatierung.

    Und das halt pro Seite

    Tomy

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  • newbie
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    • 22. Januar 2004 um 17:46
    • #7

    oh dankeschön, aber noch eine frage steht das "7" für ohm?

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  • TomyN
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    • 22. Januar 2004 um 23:04
    • #8

    Hallo,

    4k7 = 4700 Ohm, oder 4.7kiloohm

    Tomy

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  • newbie
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    • 25. Januar 2004 um 14:01
    • #9

    thx @ TomyN

    Zitat von "Schalldruck"


    Mit Mixern ohne Gain wird sich kaum ein DJ anfreunden können, denn der Gainregler dient eigentlich dazu die Lautstärkeunterschiede verschiedener Quellen (Teller / Cdplayer) und verschiedener Medien untereinander auszugleichen (Wenn bei vielen DJs auch die "alles Rechtsanschlag Mentalität regiert). Die Kanalfader sind schliesslich zum "Arbeiten" da :wink: (cutting etc).

    Es wäre auch viel mehr für den DAU bestimmt der höchstens merkt das man es mit den gains noch ein bissel lauter bekommt ( verzerter) und von daher könnten die dann ja auch fehlen, merken würde ers nicht.

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  • Pfälzer
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    • 27. Januar 2004 um 21:17
    • #10

    Hallo zusammen,
    da kann ich mal was dazu sagen.

    Die Anlage die ich vermessen habe besteht aus:
    CD Player: omnitronic CDP460
    Mixer: omitronic FX-524

    Steht am Mixer der Master und der Kanalfader auf 100%, sowie die Klangreglung auf 0, darf der Gain auf max. 11Uhr30 stehen damit das Pult gerade nicht Clippt.

    Im CD Player war eine CD mit 1kHz Sinus bei 0db (also Vollgas) damit der CD Player den größtmöglichen Pegel rausschmeist.

  • newbie
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    • 28. Januar 2004 um 01:06
    • #11

    @ Pfälzer
    zeigt das pult nicht die Kanallautstärke an? also db? wäre etwas aufschlussreicher als 11:30 :wink: denn jeder Gain greift ja unterschiedlich stark. Die CD mit dem Sinuston ist gut, hätt ich vllt auch besser machen sollen bin nur irgendwie nicht drauf gekommen das signal zu brennen.

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  • Pfälzer
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    • 28. Januar 2004 um 01:49
    • #12

    Hi newbie,
    die Stellung des Gain Reglers ist nicht genauer zu beschreiben als mit der Uhrzeit. Die db anzeige wird schon lange vorher dauerrot und zeigt garnixmehr an.

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