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Hilfe unser Sound klingt....

  • stone
  • 27. Januar 2004 um 11:36
  • stone
    Beiträge
    5
    • 27. Januar 2004 um 11:36
    • #1

    nicht besonders Druckvoll und ein bissel Verwaschen.

    Wir haben pro seite 1xDAC Hoch und mittensystem boxen und 1x pro seite 1x 15 Bassboxen alles Horngeladen. als Mixer eine Dynacord 24 kanal und als Effect ein Yamaha SPX 990.
    Unser Drum wird getriggert Bass ein Marshall 7200, Gittarre Crate
    Keyboard Korg Trinitron über Peavykeyboardverstärker abgenommen werden die Git. über shure sm 58 /bass auch sm 58/ key über ein peavy
    gesang über Sennheiser Funke 2 x und 1x Audix 1x sm58 .

    Habe bei anderen gesehen die hatten Trozs KS System noch unzälige
    EQ`s im siderack am Mixer wozu das ?

  • sachsensound
    Verifiziert
    Beiträge
    1.006
    • 27. Januar 2004 um 13:42
    • #2
    Zitat von "stone"

    ...Habe bei anderen gesehen die hatten Trozs KS System noch unzälige
    EQ`s im siderack am Mixer wozu das ?

    Grundsätzlich läßt sich das nicht sagen an was das liegt. Aber die EQ´s in den Sideracks sind sicher für die Monitore gewesen. Da sollte man schon einen 31er pro Weg haben. Da sind dann auch schnell mal 4 Stereo-EQ´s mit im Siderack.

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 27. Januar 2004 um 16:04
    • #3

    So, hab so auf anhieb zwei Dinge gesehen, die hier etwas ausschlag geben könnten. Zuerst mal sehe ich das nur 1x15" Hornbass vorhanden ist, das ist ansich schonmal schlecht, den Hornbässe sind meist nur im Rudel wirklich brauchbar, soll heißen mit zwei oder drei wäre das evtl. schon anderst und druckvoller. Test hierfür, eure beiden Hornbässe übereinander legen, das Top oben drauf und das mal als Monostack anfahren und gucken obs besser drückt.

    Dann ein SM58 ist eigentlich kein sehr gute Abnahmemikrofon für Geräte, da wäre das SM57 an der Gitarre ehr angebracht und am Bass wenn geht diesen mit DI abnehmen, ausser der wird mit Effekt gespielt dann DI und Sennheiser MD 421, beide gibt´s momentan immer mal günstig bei eBay.

    EQ´s würde ich auch viel auf Monitormixing setzen, evtl. einer für FOH denn es kommt immer mal wieder vor das du in den akustisch unmöglichsten Räumen antretten mußt.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • phill
    Beiträge
    20
    • 6. Februar 2004 um 15:42
    • #4

    Hallo,
    wir haben auch eine KS - T11. Auch hier tut eine minimale Bearbeitung mit einem EQ noch sehr gut, und auch wir haben zusätzliche EQ's drin, aber tatsächlich für Monitor und für Einzelkanalbearbeitung. Letzteres liegt dann aber eher am Mischpult als an der Anlage.
    Hab schon viele KS-Anlagen gehört (T11, Standart, T12, T3, CPA2, Session - eigentlich fast alles), und die können verdammt gut klingen. Hab aber schon extrem schlechte Abmischungen gehört - da war es jammerschade, dass die KS Boxen dem Pommesfett im Bierzelt ausgeliefert waren und nicht zeigen durften, was sie können. Da war der Sound flach und grell - eifach besch...
    Nur als Anmerkung,
    Schöne Grüße,
    Philipp

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 6. Februar 2004 um 17:48
    • #5

    ... fahrt Ihr ggf. einen heftigeren Monitorsound auf der Bühne ?
    Viele Anlage stellen die klare Übertragung ein, sobald die Monis unter Strom stehen ...

  • yamaha4711
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    Beiträge
    3.664
    • 2. März 2004 um 00:05
    • #6

    Hallo zusammen,

    zunächst einmal kommt es sehr auf den Raum an in dem man spielt. Wenn der Raum eine akustische Kecksdose ist kann man nur gut daran tun möglichst wenig Saft zu fahren - das gilt vor allem für das Monitoring. Sicher kann man den Raum auch totbügeln, aber dafür braucht ihr mehr Holz. Um einen sauberen Sound hinzubekommen sollte für die Front ein dedizierter 31-Band EQ herhalten, mit dem man die Boxen an die Raumakustik anpasst, d.h. Störfrequenzen und Überhöhungen raus! Das gilt vor allem meist für Frequenzen zw. 125 und 400 Hz. Habt ihr da Resonanzen durch den Raum drin müssen diese Frequenzen eben raus, da zuviel des Guten. Meist wird immer reingedreht.... gar nicht gut.
    Fehlt euch der 31-Bänder dann muss eben die Klangregelung am Pult herhalten. Das ist der nächste Ansatz: die Resonanzbedämpfung wird am Pult-EQ gemacht und das heisst auch Ohren spitzen. Versucht einfach mal die unteren Mitten anzuheben und mit dem Sweep (falls semiparametrisch) durchzuscannen. Man wird sehr schnell die Resonzen hören und die dann eben rausziehen. Damit schliesst man meist einen recht guten Kompromiss zwischen gewünschtem Sound und möglichem Sound. Übringens: vor allem beim Drum haben die Felle sehr nette Eigenfrequenzen die sehr unerträglich klinge(n)ln. Ein Gate wirkt da Wunder.

    Matschsound kommt meist durch eine falsche Einstellung an den EQ's und nicht durch schlechtes Boxenmaterial oder falsche Mikrofonierung.
    Apropos Mikrofonierung - eine gute Ausrichtung auf die Sänger / Amps / Drums etc. helfen auch sehr. Bei der Abnahme eines Gitarrenamps verändert sich der Sound auch alleine durch die Positionierung des Mikro's - richtet man es auf die Mitte der Membran klingt es präsent und hell, während aussen eher ein bassiger, dumpfer Sound gegeben ist.

    Eine andere Möglichkeit eines Matschsounds ist natürlich auch eine Überforderung der Anlage... aus einem 15'er Basshorn kann nun mal nicht ein Bass rauskommen wie bei einem OpenAir. Man rechnet pro Topteil mind. 2 Bässe. Wenn ihr öfter Indoor spielt solltet ihr auf ein Bassreflexgehäuse umsteigen.
    Nächstes Problem ist dann das Monitoring, das meist viel zu laut ist und die Front übertönt. Ich messe bei Veranstaltungen nicht selten 8-10dB mehr Pegel auf der Bühne als direkt vor dem Boxenstack. Das tut dem Gesamtsound sicher auch nicht gut.

    Grüssle
    micha

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 2. März 2004 um 08:27
    • #7
    Zitat von "yamaha4711"

    ...
    ...
    Matschsound kommt meist durch eine falsche Einstellung an den EQ's und nicht durch schlechtes Boxenmaterial oder falsche Mikrofonierung.

    ...

    Man rechnet pro Topteil mind. 2 Bässe. Wenn ihr öfter Indoor spielt solltet ihr auf ein Bassreflexgehäuse umsteigen.
    ...

    Hallo Micha,

    vom Ansatz sind da ja einige vernünftige Sachen bei, was Du so geschrieben hast. Es sind aber leider einige Pauschalisierungen dabei, die allgemein nicht richtig sind:

    1. Die zwei Hauptgründe für schlechten Sound sind m.E. mangelhaft abgestimmte Systeme (dröhnige Basskisten und pedantisch abgestimmte Tops) UND: "unerfahrene" Soundleute.
    Beim den Lautsprechersystemen würde ich sogar so weit gehen und behaupten, daß mindestens 50 % der Boxenhersteller pleite gehen würden, wenn die Mucker und Verleiher die Anlagen vorher unter Praxisbedingungen wenigstens einmal getestet hätten. Mit gutem Material wird auch ein mittelmässiger "Soundmensch" klar kommen.
    Und das ein BR-Gehäuse grundsätzlich für Indoorveranstaltungen besser geeignet ist als Hörner, sehe ich aus eigener Erfahrung völlig anders.

    2. Daß man grundsätzlich pro Top zwei Bässe nehmen muß, ist sehr pauschal und nicht ganz richtig. Es hängt von den Eigenschaften der Systeme ab - bei sehr starken Tops können es auch drei Bässe sein - bei "schwachen" Tops kann schon ein Bass "recht heftig" sein - wobei die Eigenschaften der Bässe hier noch nicht berücksichtigt sind.

    3. Eine weitere - und leider SEHR OFT anzutreffende - Ursache für schlechten Gesamtsound sind undisziplinierte Bands/Musiker. Wenn auf der Bühne ein hoher Pegel (Gitarren ...) gefahren wird, ist eine vernünftige Kontrolle (Monitoring) kaum noch gegeben. Ein Übersprechen der Monis auf die Mikros gibt dem Frontsound dann "den Rest".

    Viele Grüsse sendet

  • Tobias Zw.
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    • 2. März 2004 um 08:58
    • #8

    Tja, da muß ich leider mal in's gleiche Horn tuten wie Sound-Klinik: Jede PA funktioniert nach dem S.I.S.O.-Prinzip (Shit In - Shit Out). Gute Musiker klingen auch über eine schlechte Anlage noch ganz brauchbar, schlechte tönen selbst über das beste, teuerste und perfekt eingemessene Systeme schlecht.

    Von solchen unqualifizierten, vorurteilsbeladenen Verallgemeinerungen wie: "SM 58 als Instrumentenmikro sorgt für schlechten Sound" würde ich Abstand nehmen. Das kann auch supergut klingen. Man muß nur wissen, was man macht.

    Und nix für ungut.

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • yamaha4711
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    3.664
    • 2. März 2004 um 12:15
    • #9

    Hallo zusammen,

    sicher kann man keine Verallgemeinerungen machen, wenn man ins Detail gehen möchte - dazu benötigt man aber auch Detailinformationen.

    Sicher ist der Hauptgrund eines schlechten Sounds in erster Linie auch die Band, nur erzähl das mal einem Musiker. Der Gitarrist hat nun mal seinen supertollen Quietschsound und möchte auch seinen 50W Übungsverstärker mal aufdrehen. Dass dabei nichts rumkommt dürfte allen klar sein. Nur wie gesagt: es handelt sich dabei um Musiker (oder zumindest um solche die es meinen welche zu sein)!

    Ich will hier nicht auf persönliche Gegebenheiten eingehen sondern rein nur technische Betrachtungen anstellen. Der Rest ist dann Psychologie oder wie war das mit der Psychoakustik? ;)

    Musik machen hat auch was mit Hören zu tun... deswegen sollte man sehr schnell herausfinden können, ob man 2,3 oder 30 Bässe braucht.

    Übringens: ich selbst habe es schon erlebt, dass unerfahrene Mischer auch mit dem tollsten Material nix zustandebringen und am Ende ist dann immer das Matrerial schuld respektive der Verleiher der Depp.

    Grüssle
    micha

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
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    • 2. März 2004 um 15:01
    • #10
    Zitat von "yamaha4711"

    ...
    ... Übringens: ich selbst habe es schon erlebt, dass unerfahrene Mischer auch mit dem tollsten Material nix zustandebringen und am Ende ist dann immer das Matrerial schuld respektive der Verleiher der Depp.
    ...

    ... aus diesem Grund steht mein Mischer (in meiner Reichweite) etwa in einem halben Meter Entfernung von meinem Gitarren- bzw. Bassamp, wenn ich mit meiner Oldieband "mucke".
    Motto: "Traue niemals einem Soundmann, den Du nicht kennst" ...

    Viele Grüsse sendet

  • TeO
    Beiträge
    219
    • 11. März 2004 um 14:03
    • #11

    Sound-Klinik: Ich weiss nicht, ob von der Bühne mischen so optimal ist!?!? Okay, bei kleineren Gigs durchaus machbar. aber okay, tut nichts zur Sache... :)

    stone: je mehr Mikrofone Du auf der Bühne hast, desto mehr unkontrolierbaren Geräuschpegel (ich nenn's jetzt mal so) bekommst Du auf die Front. Daher am Besten alles, was direkt ins Pult gehen kann (v.a. Bass, Keyboards, gedriggerte Drums etc.) auch direkt fahren ohne Mikro. Der Keyboardamp kann ja dann weiterhin als Monitor dienen, nur eben nicht mit Mikro abnehmen. Ansonsten schliesse ich mich einigen Vorrednern an: Zum gemeinsamen Musizieren gehört auch etwas Disziplin! Und wenn der Mann am Tonpult sagt, dass der Gitarrenamp zu laut ist, so macht er das ja nicht unbedingt um den Gitarristen zu ärgern. Und auch Gitarristen können einen Lautstärkeregler nach links bewegen!

    Zudem ist ein Mischpult keine Waschmaschine (vgl. S.I.S.O.)... :D

    Grüsse
    TeO

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 11. März 2004 um 14:42
    • #12
    Zitat von "TeO"

    Sound-Klinik: Ich weiss nicht, ob von der Bühne mischen so optimal ist!?!? Okay, bei kleineren Gigs durchaus machbar. aber okay, tut nichts zur Sache... :)
    ...

    ... sowas funktioniert nur mit sehr disziplinierten Mitmusikern ... oder wenn die Mitmusiker vorm Mischpultmann einfach große Angst haben (... z.B. die Finger "abgehackt" zu bekommen ...) wenn sie an Reglern während des Jobs herumdrehen ... :wink:

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