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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Linearray verständnis frage der Lautsprecheranordnungen

  • tthorsten
  • 29. Januar 2004 um 18:59
  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 29. Januar 2004 um 18:59
    • #1

    so das mag nun dumm klingen aber mir geht das nicht aus dem kopf


    nehmen wird die line arrays an sich wir stapeln immer elemente mit zumeist symetrischer LS verteilung übereinander

    die strahlen in der regel 90x5 grad ab.


    so nun hab ich gelernt das eine wirkliche zylinder welle bei konventionellen kleinen pappen erst ensteht wenn ich in der höhe und breite eine gewisse mindest anzahl erreicht habe. dann hab cih ne abstrahlung wie ne cola dose einfach rund.


    das ist bei linearray ja nicht wirklich erreichbar das sind eher ovale scheiben die da übereinander gestapelt werden.


    dann sind die symetrischen anordnungen um einen hochtöner herrum ja eigentlich DAPPOLITO anordnungnen hier habe ich gelernt.
    dass eine übliche DAPPOLITO anordnung hochkant betrachtet horizontal breit abstarhlt. und vertiakl eng.

    nun liegt ja nen übliches linearray auf der seite also horiziontal hören wir dann die schlechtere vertikale auf lösung des lautprechers und vertikal addiren sich dann die vorher horizontale breite abstahlung also weniger das was mann will.


    dann kommt ncoh ein problem dazu je mehr ls ich habe die übereinander sind desto mehr neben keulen kommen und die obere nutzbare grenzfrequenz sinkt .

    nun muss ich aber oft schon sehr tief trennen da die ls weit ausseinander liegen und kann dann nicht noch tiefer trennen.


    wie sind hier eure einschätzungen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 29. Januar 2004 um 19:30
    • #2

    Gibt es denn wirklich keine Bücher darüber?
    Ist echt nicht böse gemeint.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 29. Januar 2004 um 19:57
    • #3

    na ich hab doch schon div. aus büchern zusammen gefasst.

    und mir geht da div. nicht so rein.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    57
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    3.792
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    13
    • 29. Januar 2004 um 22:37
    • #4

    Zunächst einmal einen Lautsprecher mit 90° x 5° gibts (leider) nicht. Im Hochtonbereich sinds (beim einzelnen Element) vielleicht 5° - zu tieferen Frequenzen weitet sich der Öffnungswinkel immer weiter auf - idealerweise kontinuierlich. Ist ja auch klar, da arbeitet ja eine gewöhnliche Pappe - wo soll da eine große Richtwirkung herkommen? Ist aber auch egal; die Richtwirkung kommt durch die Ausdehnung des (dann als Gesamtes zu sehenden) Arrays.

    Die d'Appolito Anordnung ist nötig, um einen gleichmäßigen horizontalen Abstrahlwinkel hinzubekommen. Bei einem konventionellen Array-Lautsprecher ist das nicht ganz so wichtig, da dort auch horizontal eine Koppelung der Pappen stattfindet.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 29. Januar 2004 um 22:54
    • #5

    aber ein einzelnes element hat durch die dappolito an ordnnung eine abstrahlung die vertikal kleiner wird die üblichen 90 grad und horizontal die breitere eher 100 grad was ja eigentlich schlecht ist

    vorallem wird die abstrahlung im horizontalen vormals vertikal ja kritisch.


    hmm oder ist das wurst da die chassis so eng auf eiander sitzen.


    dappolito sind

    HK die Geo T VDOSC DVDOSC QSC SLS etc. pp
    mccauly eaw 730

    andere gehen den weg und machen zwei pappen neben einander sozusgaen hochkanst gestellt übereinander angeordnete mitteltonspeaker. also die bündelung nimmt da dann kontinuierlich zu insofern das orn dann hamoniert.


    meyer m2d und m1d alcons adams son n

    dei frage ist was ist geiler ??


    mien mini array mit 2x6" gekippt um 10 grad ganz vorne und 3x1" vor 5 jahren hat extrem gerichtet aber ich hab das damals eher auf dei noch vorhanden seien wände geschoben als ichsie dann raus geschnitten habe war das anderst aber die 6" und die 1" haben besser gekoppelt
    2003 hab ich das ja mit 4x4" und 5x1" in einer kiste probiert. das war auch nicht schlecht aber bei beiden der 1" zu leise zu wenig pegel. leider.

    das waren beides dappolito designs.


    mtt gestackten 6" und h96 hab ich noch keine versuche gemacht.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • krisusound
    Profi
    Beiträge
    264
    • 30. Januar 2004 um 11:47
    • #6

    Hallo tthorsten,

    grundätzliches zu linearrays:
    im normalfall sind die konus lautsprecher bei linearray kugelstrahler, bekommen erst ihre richtwirkung im verbund mit gezielten und gewollten phasenauslöschungen.
    erst ab einer bestimmten grenzfrequenz, abhängig von dem abstand der schallquellen benötigt man ein waveguide, welche vertikal sehr eng abstrahlt.

    zu meyer la:
    die konuslautsprecher laufen nur im bassbereich zusammen, bei m2d läuft ab 350hz, bei MILO ab 300hz nur noch ein lautsprecher bis zur trennfrequenz des mid-high treibers.

    gruß kux

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 31. Januar 2004 um 04:05
    • #7

    Die Anordnung bei "guten" LAs sind ECHTE D'Apolitto-Anordnungen. Da wird horizontal eben NICHT viel eingeschnürt, sondern grademal ein bisschen. Vertikal muss nichts eingeschnürt werden, denn wenn die Entfernung von 2 LS horizontal noch nach D'Apolitto erfolgt, ist man vertikal noch näher zusammen (horizontal hängt ja noch der HT dazwischen), und somit koppelt der LS kohärent zum oberen und unteren LS. Durch die kohärente Kopplung von LS zu LS ergibt sich dann auf die Arraylänge bezogen die vertikale Richtwirkung. Ein Teil allein kann im vom Konus-LA abgestrahlten Bereich nicht mal ein bisschen bündeln (Es sein denn, es ist ein "Scheiß-Array", wo die Trennfrequenzen bei Weitem zu hoch sind, dann bündeln die einzelnen LS natürlich schon :) ).

    PS: Anordnung nach D'Apolitto bedeutet ganz streng genommen "LS nicht weiter als Lambda Halbe der obersten zu übertragenden Frequenz von einander entfernt", nicht ganz streng genommen auch mal Lambda 2/3 oder weit gebeugt mal Lambda 3/4. Aber erzähls dem Joe nicht, dass ich da was von "dehnen" gesagt hab.....

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