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Mikrofon Kalibrator

  • mixer_wixer
  • 29. Januar 2004 um 20:03
  • mixer_wixer
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    • 29. Januar 2004 um 20:03
    • #1

    Hallo

    bin auf der Suche nach einem Mikrofon Kalibrator mit Adapter für 1/2" und 1/4" Mikrofonen. Preisklasse 350 bis 450 Euro. Welche Fabrikate kennt ihr und sind empfehlenswert.

    mixer_wixer

  • ADMIN
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    • 30. Januar 2004 um 01:26
    • #2

    Bei eBay werden manchmal alte Brüel & Kjaer verhökert. Manchmal muss man die aber erst "kalibrieren"... :roll: (also geeichten Kalibrator, Messgerät danach einstellten, und dann das geschossene Ding einstellen.)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • docjordan
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    • 31. Januar 2004 um 00:13
    • #3

    Schaut mal unter

    http://www.dr-jordan-design.de/splevel_list.htm

    docjordan

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

  • Sound-Klinik
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    • 2. Februar 2004 um 18:38
    • #4

    ... der Klasse 1 von Dir kostet ja schon richtiges Geld ... :D

    ... aber meiner (kommt wohl ca. in 1 ... 2 Wochen) ist auch nicht billiger ...

    Viele Grüsse sendet

  • rockline
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    • 2. Februar 2004 um 19:16
    • #5

    Sagt mal....gehts noch?

    Das ist doch das Thema beim RS232 Thread - Kalibrierung von Schallpegelmessern!

    Warum soll/muß so eine primitive Büchse so teuer sein, wem nützt das was?

    Wenn ein ernsthaftes Interesse an Lärmmessung in breitem Maße besteht, muß auch die Abgleichung der dazugehörigen Pegelmesser kostengünstig sein.

    Aber ein Schallgeber für 950.- .......ich bitte doch!?

    So kann man kein Einsehen beim Anwender gewinnen, wenn schon bei der Stellung erforderlichen Equipments Preise wie im Freudenhaus verlangt werden!

    Wir sind doch nicht bei einer Gehirnoperation mit spezialmedizinischen Gerätschaften.
    Kopfschüttel...... :cry:
    Stefan

    PS...im übrigen nützt das selberabgleichen aber eh niemandem, weil es ohnehin keinen amtlichen Wert hat.
    Also alles sinnlos!

  • docjordan
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    • 2. Februar 2004 um 21:46
    • #6

    Ich sag mal so,
    ein Class 1 Kalibrator von Rion oder Bruel&Kjar ist kein Spielzeug.
    Der Preis für ein Zigarettenscahchtel grosses Gerät deutet schon darauf hin.
    Diese Geräte haben z.b ein Luftdruckmesser mit Mikroprozessor um Luftdruckschwankungen auszugleichen.
    Es gibt aber eine ganze Menge Anwendungen wo ein solcher Kalibrator
    benötigt wird.
    Ein Pistofon mit 250Hz ist noch deutlich teurer....
    Für Heimanwendungen würde ich das auch nicht kaufen.
    Wo von Amts wegen Klasse 1 gefordert wird ist eine solche Investition schnell notwendig, genauso im Bereich wissenschaftlicher Messungen.

    docjordan

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

  • rockline
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    • 3. Februar 2004 um 19:10
    • #7

    Der kleine Schallpegelgeber ist teuer, weil er teuer sein muß! Sonst wäre er in Industriekreisen (wo 950.- peanuts sind) nicht akzeptabel.

    Dennoch ist so ein Tarif ausgemachter Unfug (nicht gegen euch als Verkäufer/Händler gerichtet), der niemandem wirklich nützt.

    Wenn in Richtung Lärmkontrolle wirklich was in der Szene passieren soll, wird es allerhöchste Zeit das solche Kalibratoren für kleines Geld auf den Markt kommen UND anerkannt werden!

    Soll was für die Volksgesundheit erreicht werden, oder Geschäfte gemacht werden?

    In Punkto Lärmminderung und Einhaltung, Kontrolle usw. ist es im Zuge weiterer Überlegungen dringenst erforderlich erschwingliches, beglaubigtes Equipment erlangen zu können. Nur so kann überhaupt eine Einsicht auf breiter Ebene erlangt werden!

    Wenn man sich den Eichgeber von innen mal so anschaut steht einem doch das Grinsen im Gesicht :oops: gegen so ein Dingen sieht mein Handy von innen aus wie der Zentralrechner der nächsten Marsmission!

    Aber was solls, solche Lizenzen für Klasse 1 Equipment läßt man sich ja gut bezahlen - in diesem Sinne: Thema Lärmschutz verfehlt!
    Stefan

  • mixer_wixer
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    • 3. Februar 2004 um 23:08
    • #8

    Was haltet ihr vom Cirrus Research CR:511E. Details hier: http://www.cirrusresearch.co.uk/german/cal.html
    Den gibts für 350 Euro inkl. Adapter für 1/4" und 1/2" Mikrofone. Brauche den Kalibrator um mit SmaartLive Schalldruckpegel zu messen. Keine amtlichen oder wissenschaftlichen Messungen!
    mixer_wixer

  • docjordan
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    • 4. Februar 2004 um 07:11
    • #9

    Für den klasse 2 Kalibrator ist der Preis nicht spektakulär, gibts billiger
    s.o. . Hat jemand ein Preis für den Klasse 1 Kalibrator?
    Ich habe von der Company Cirrus noch nichts gehört. Ich denke aber schon das das Gerät funktioniert
    Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen,
    in den Kreisen wo ein Klassse 1 Kalibrator gebraucht wird,
    würde ein Gerät für 200Euro kaum akzeptiert werden :)

    Es gibt aber mittlerweile durchaus preiswerte Schallpegelmesser,
    die billiger sind als die Kalibratoren. Für viele Tests reicht die Genauigkeit,
    wer aktuell wirklich eine höhe Genauigkeit braucht kommt im Moment an den Kalbratoren nicht vorebei.
    Insofern kann auch der "hobbyist" relativ genaue Schallpegelmessungen macht.
    Wenn es vor Behörden Bestand haben soll reicht auch ein Klasse 1 Kalibrator nicht aus, da braucht es anders Equipment.


    docjordan

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

  • Sound-Klinik
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    • 4. Februar 2004 um 08:07
    • #10

    ... sowas braucht man ja auch nicht nur bei Pegelmessungen auf Veranstaltungen - bei Maschinenlärm (Schallpegel und Schall-Leistungsmessungen) sind Messgeräte der Klasse 1 - manchmal auch 0 - UND dann auch Kalibratoren entsprechender Genauigkeit vorgeschrieben.

    Man hat vor UND nach einer Messung mit einem Kalibrator die Reproduzierbarkeit der Messungen sicherzustellen.

    Außerdem: Elektret-Kondensatormics "laufen" mit der Zeit in der Empfindlichkeit davon. Wenn ich Messungen meiner Boxen zeige, dann weiß jeder, wieviel Schallpegel er bei einer bestimmten Leistung bekommt (weil ich die Mikros regelmässig überprüfe ...) - einige Messungen hier im Forum sind keine Absolutmessungen ... und Aussagen wie "die Bassbox A ist etwas lauter als die Bassbox B" bringt da wirklich nicht viel.

    Nur reproduzierbare Absolutmessungen machen Sinn, wenn unterschiedliche Entwicklungen hier miteinander verglichen werden.

    Ich biete sowas ja zu kleinen "Kursen" an (wird ja auch genutzt) - und wenn es mehrere Entwickler mit professionellem Messequipment machen, dann können Boxen objektiv miteinander verglichen werden.

    Viele Grüsse sendet

  • docjordan
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    • 4. Februar 2004 um 09:10
    • #11

    Aus technischer Sicht ist ein Class 2 Kalbrator recht einfach aufgebaut.
    Im wesentlichen ein Generator und ein Lautsprecher....
    Dadurch natuerlich weit weniger hochentwickelt als ein Handy
    (habe ich mal algorithmenentwurf gemacht :-)), dafuer wurden
    von Handies so um die eine milliarde Gerate gebaut. Insofern vergleicht
    man Aepfel mit Birnen...
    Ganz so trivial ist ein Kalibrator nun auch nicht immerhin soll er langzeit und temperaturkonstant und bei class 1 auch Luftdruckkonstant sein.
    Bei PC-basierten Messsystemen wie WinAudioMLS oder anderen kommt man an einigen Stellen um absolute Refernzwerte nicht herum.
    Der Hobbist nimmt dafuer ein Schallpegelmesser und laesst es je nach Bedarf Kalibrieren. Je mehr man damit macht, um so professioneller das Ganze wird (d.h. man verdient auch Geld mit seinen Messungen) kommt man an einem Kalibrator nicht herum. In dem Moment sind die Kosten hierfuer im Vergleich zu den anderen Investitionen meist vernachlaessigbar.
    Der Preis fuer Kalibratoren wird aus meiner Sicht weniger durch den Technologischen Aufwand als durch die Nachfrage und die Klientel bestimmt.
    Wenn dort wirklich mit extrem ueberteuerten Geraeten extrem viel Geld verdient werden duerde, dann wuerde der eine oder andere auf die Idee kommen ein solches fuer ein erheblich geringeren Preis zu bauen und zu verkaufen.
    Im Moment rangiert solches Geraet unter SpezialEquipment mit den Preisen hierzu.
    Falls jemand so ein "billigeren" Kalibrator bauen moechte, wir wuerden ihn sicher bei uns mit vermarkten.
    Klasse 2 fuer 50Euro waere sicher ein interessantes Angebot ;)

    docjordan

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

  • mixer_wixer
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    • 4. Februar 2004 um 13:52
    • #12

    CR:511F, entspricht der Klasse 1: 550 Euro
    CR:512, Klasse 1: 600 Euro

  • Sound-Klinik
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    • 4. Februar 2004 um 14:32
    • #13

    docjordan

    Da Du ja Mess-Equipment verkaufst, bist Du doch bestimmt auch in der Lage, SPL-Absolutmessungen zu machen - richtig ?

    Wenn mehrere Entwickler bzw. Besitzer "richtiger" Audiomessplätze in verschiedenen geografischen Regionen in Deutschland (event. auch Schweiz, Österreich etc . ?) LS-Messungen zu einem einheitlichen, fairen Preis anbieten würden, hätten wir im PA-Forum endlich vergleichbare Schallpegelmessungen (ist einigen bestimmt besonders wichtig bei Basskisten ... :D ) ...

    Viele Grüsse sendet

  • rockline
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    • 4. Februar 2004 um 16:26
    • #14

    Ich weiß ja das solche Präzisionsgeräte teuer sind (sein sollen), aber ich bin bereits einen Schritt weiter: die blöde Lärmdiskussion!

    Und da halte ich es für unabdingbar, dass in Zukunft (bei ernsthaftem Interesse an der Thamatik) auf breiter Ebene kontrolliert werden kann. Breite Ebene bedeutet bezahlbares, genaues Equipment zuhauf!

    Zum Schutz der Gesundheit (und das unterstelle ich jetzt mal einfach den DIN Machern) ist scheinbar Kontrolle notwendig, und dieses Gut hat nun mal Vorrang vor Geschäftssinn!
    Wenn unser Gesetzgeber wirklich eines Tages diese Kontrollen einfordert, hat er im gleichen Zug dafür Sorge zu tragen, dass sowas realisiert werden kann!
    Dann gehört eben ein im Auftrag des Gesundheitsministers (oder weiß ich wer) gefertigtes Equipment zum kleinen Preis auf den Markt, dessen Werte amtlich sind! Technisch ist das überhaupt kein Thema - dass wissen wir alle!

    Nur darum geht es mir. Persönlich interessiert mich so ein Schallgeber weniger als die Bohnen in Nachbars Garten - ich brauch das nicht. Das Dingen könnte meinetwegen 2000.- kosten, aber wenn so etwas akut zur Volksgesundheit beitragen soll, hört der Spaß auf.

    Oder muß ich bei zukünftigem Gesetzeserlass doch an Abzockerei denken :wink: ?

    Versteht Ihr was ich meine?
    Stefan

  • Sound-Klinik
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    • 4. Februar 2004 um 16:46
    • #15

    Hallo Stefan,

    ich brauche so ein "Dingens" nicht, um auf Veranstaltungen genau messen zu können, sondern weil ich meine Messmikrofone (vorwiegend für Lautsprecherentwicklung !!!!!!!) regelmässig kalibrieren möchte ... um reproduzierbare Messungen machen zu können.
    Weiterhin habe ich auch schon mal Maschinenlärm gemessen und Firmen geholfen, ursächliche Lärmquellen zu bestimmen bzw. zu orten.
    Derzeit befasse ich mich ein wenig mit Verfahren zur Schall-Leistungsmessung.

    Zurück zu LS-Messungen: Die Mikrofonempfindlichkeiten kann ich in der Mikrofon-Library von MLSSA eingeben und zusammen mit einer Referenzmessung (am Endstufenausgang) dann präzise SPL-Absolutpegelmessungen machen.

    ... also keine Angst - ich komme nicht auf eine Deiner Veranstaltungen und messe nach, ob Du schlimme Grenzwertüberschreitungen "verbrichst" ...

    Viele Grüsse sendet

  • docjordan
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    243
    • 4. Februar 2004 um 17:31
    • #16

    @Soundklinik
    >Da Du ja Mess-Equipment verkaufst, bist Du doch bestimmt auch in der >Lage, SPL-Absolutmessungen zu machen - richtig ?

    Unser Kerngeschaeft ist zwar die Messsoftware (winaudioMLS), wir vertreiben aber auch das notwendige Zubehoer (Mics, Kalibratoren, Schallpegelmesser etc.)

    Unsere Software ist natuerlich kalibrierbar um eine SPL Messung absolut zu machen. Hierfuer braucht man dann eine Refernz sei es ein Schallpegelmesser oder besser ein Kalibrator.

    docjordan

    http://www.dr-jordan-design.de

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

  • Sound-Klinik
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    • 4. Februar 2004 um 18:59
    • #17

    ... also mit Eingeben der Mic-Empfindlichkeit und einer Referenzmessung (Endstufenausgang) geht es bei Eurem Programm demnach nicht ?

  • MK
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    373
    • 5. Februar 2004 um 12:03
    • #18

    Hallo,
    hier gibts einen guten Kalibrator im Ausverkauf:
    http://www.mmf.de/Schwingungskalibratoren.htm

    Gruß
    Martin

    Frage: Wo bekomme ich noch eine MLSSA her?

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • Sound-Klinik
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    • 5. Februar 2004 um 12:37
    • #19

    MK

    ... Schwingungskalibratoren sind wohl mehr für Beschleunigungssensoren geeignet - und der auf der gleichen Seite angebotene Mic-Kalibrator ist Klasse 2.

    ... zu MLSSA: die Mess-Systeme gibts bei Harmonic Design zu kaufen - die Firma ist der deutsche Distributeuer von DRA (Hersteller) aus den USA.

    Gebrauchte MLSSAs hab ich bisher auch noch nicht gesehen ... kann ich mir auch schwer vorstellen, weil das System einfach alles, was man für Akustikentwicklung und Raumakustikmessungen braucht, kann.
    Gerade für Raumakustik (auch große Kirchen !) ist das System sehr flexibel (Nachhall, STI usw.).

    Zusammen mit einem vernünftigem Mic-Preamp und Mess-Mikrofon ist man damit recht gut ausgestattet - und die erzielbare Genauigkeit bzw. Auflösung ist für LS-Entwicklung völlig überdimensioniert (... wann braucht man schon eine 64k-FFT ...).
    Und: Controllereinmessungen mit MLSSA sind immer "erste Sahne" und holen aus dem Equipment dann alles raus, was herauszuholen ist.

    Ich arbeite damit jetzt über 10 Jahre und bin bisher nicht an Grenzen gestossen - im Gegenteil: einige Funktionen hab ich bisher noch gar nicht gebraucht (nur mal ausprobiert, ob's auch funktioniert ... :wink: ).

    Viele Grüsse sendet

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