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Wann "klingt" ein Lautsprechersystem "richtig

  • Sound-Klinik
  • 12. Februar 2004 um 12:47
  • Sound-Klinik
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    • 15. Februar 2004 um 07:06
    • #61
    Zitat von "Jens Droessler"

    ... störend hoch werden, z.B. wenn man bei 60Hz unbedingt mit 48dB/Okt. trennen möchte, ist mal selbstverständlich. Man sollte sich fragen, ob bei gut aufeinander abgestimmten Kisten für Tiefmitten/Bass und Tiefbass überhaupt 24dB/Okt. nötig sind. Klar, bei den heutigen Standard-Infras (Doppel-18er BP 6. Ordnung ist am "gebräuchlisten") muss das sein, damit ...

    ... und darum arbeite ich mit meinen Systemen NIE mit 4. Ordnung - sondern HÖCHSTENS (!) mit 3. Ordnung bei der Trennung der Tops zu den Bässen ...

  • Mechwerkandi
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    • 15. Februar 2004 um 12:48
    • #62
    Zitat von "Kracky"

    Genau so sehe ich es auch, ich bin das Werkzeug und der Verstärker des Kunden und möchte das ihm (Musiker oder VA sei mal dahingestellt) der Sound gefällt. Mein Geschmack, meine Definition von Klang kann ich daheim im Wohnzimmer ausleben um dort Spaß und freude daran zu haben. Auf dem Job mache ich meine Arbeit und die muß nicht unbedingt immer Spaß machen.

    @ Kracky:

    Ich geh' sogar noch einen Schritt weiter, und behaupte, eine Lautsprecherbox, die unter den o.g. Prämissen (Vorstellungen/Ideen eines Einzelnen oder einer kleinen Gruppe) entwickelt wurde, ist nicht verkehrsfähig, weil sie zwangsläufig nicht den Vorstellungen des/der Kunden entspricht.

    Sicherlich finden Entwickler kommerzieller Hersteller ihre "ECO"-Baureihen durchaus verbesserungsfähig, aber die Kundschaft will eben auch solche Sachen.

    Eine Lautsprecherbox muss für sich, ohne Eingriff von aussen, einen für den Verwendungszweck passenden "Grundsound" (blöde Vokabel...) mitbringen, sonst passt etwas nicht.

    Ich würde mir z.B. für meine Kneipen-Festinstallationen eine kleine 2-Weg-Box, ähnlich der C1, wünschen, bei der ich über einen Jumper oder sonstwie, schonmal vorab am Frequenzgang etwas 'rumbiegen kann, um räumlich bedingten Anfechtungen im Vorfeld schon mal aus dem Weg zu gehen.

    Ausser einer HT-Pegelanpassung habe ich aber noch nix gefunden...

  • Jens Droessler
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    • 15. Februar 2004 um 13:49
    • #63
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ich würde mir z.B. für meine Kneipen-Festinstallationen eine kleine 2-Weg-Box, ähnlich der C1, wünschen, bei der ich über einen Jumper oder sonstwie, schonmal vorab am Frequenzgang etwas 'rumbiegen kann, um räumlich bedingten Anfechtungen im Vorfeld schon mal aus dem Weg zu gehen.


    Da müssten dann aber quasi "auf Verdacht" schonmal Saugkreise etc. drin sein, die dann aktiviert werden können. Das würde sie teuer machen, und "teuer" ist der Feind von "Festinstallation in Kneipen"....

    Ich würde mir eher "installations-spezifische" Amps wünschen, wo z.B. ein 3Band parametrischer EQ dran ist. Damit könnte man was machen....

    @ Soundklinik: Ich würde sagen, wenn ein System mit 24dB/Okt.-Trennung hörbar besser klingt als mit 18dB oder 12dB (mal abgesehen von Problemen mit dem Mittetonhörnern von horngeladenen Tops, die dann nicht genügend geschützt sind), dann stimmt was mit dem System in dem Bereich nicht...

  • Mechwerkandi
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    • 16. Februar 2004 um 08:42
    • #64
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ich würde mir eher "installations-spezifische" Amps wünschen, wo z.B. ein 3Band parametrischer EQ dran ist. Damit könnte man was machen....

    Auch nich schlecht...
    Aber bitte nur "innerwärts" zu verstellen, "draussen" nur an/aus, laut/leise, alles weitere führt zwangsläufig ins Chaos. :wink:

    Aber schon extrem OT... :D:D

  • Sound-Klinik
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    • 16. Februar 2004 um 10:34
    • #65

    ... noch eine Anmerkung zu Bandpässen und zu steilen Filtern:

    Warum gibt es überhaupt Bandpassboxen ?

    1. Im Prinzip wird ein Lautsprecher in eine geschlossene Kiste eingebaut - auf der anderen Seite wird ein Volumen mit einem Vent angeschlossen und die Schallabstrahlung erfolgt nur über den Vent ... und es wird (im Idealfall) nur der Bereich um die Abstimmfrequenz wiedergegeben.

    2. Auch bei einer Bassreflexbox erfolgt im Bereich der Abstimmfrequenz die Schallabstrahlung fast nur über den Vent - nur oberhalb strahlt der LS wie ein "direktabstrahlender" ab.

    Welche Vorteile haben überhaupt Bandpassboxen ?

    Vorteil 1: Der Aufwand eines passiven Tiefpassfilters (z.B. bei 150 Hz) ist weniger aufwendig, weil der BP selbst aufgrund seines akustischen Filterverhaltens (eben "Bandpass") zu höheren Frequenzen hin im Schallpegel abfällt (... darum werden bei Wohnzimmer-Subwoofer-Satelliten-Kombination ja auch - oft - Bandpässe engesetzt ...) - wozu aber dann noch elektrische Filter 4. Ordnung (hilft Gegen Klirr nämlich auch nicht ...) ?

    Vorteil 2: Wenn eine Bandpassbox recht schmalbandig "läuft" kann man damit recht hohe Pegel (wenigstens bei einer Frequenz :D ) erzielen ... und manche DJs finden diesen "Sound" ja auch richtig toll...

    Vorteil 3. Bandpassboxen sind nicht offen wie BR (d.h. kein akustischer Kurzschluß bei Subsonics) - allerdings ist die Bedämpfung des Chassis (trotz Federwirkung der geschlossenen Kammer) bei tiefen Frequenzen irgendwann auch am Ende ...

    Über die (nicht unerheblichen) Nachteile ist ja schon geschrieben worden.

    Also: Wieso soll man bei Bandpässen überhaupt steilflankige Filter (z.B. 4. Ordnung) einsetzen ?
    "Insgesamt" wäre man dann doch bei manchen Konstrukten ggf. schon bei 8. - "oder-noch-mehr" Ordnung ...

  • Jens Droessler
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    • 16. Februar 2004 um 11:48
    • #66

    Naja, für einen Tief- oder Hochpass 8. Ordnung mit elektronischen Tief- oder Hochpässen 4. Ordnung müsste der akustische BP ja schon 8. Ordnung sein. Ich kenne zumindest keinen mit höherer als 8. Ordnung...

    Unabhängig davon ist es ja so, dass die BPs ganz selten 4. Ordnung sind (also eine Seite geschlossen, die andere ventiliert), meist sind es für Infra-Anwendungen BPs 6. Ordnung aufwärts, also beide Kammern ventiliert. Da gibts bei zu tiefen Frequenzen schon den Kurzschluss. Zudem sind diese Infra-Kisten allesamt breitbandiger abgestimmt, reichen meistens bis deutlich über 100Hz (vom Frequenzgang her, vom wahren Klangeindruck wollen wir mal nicht sprechen...), müssen aber, damits IRGENDWIE brauchbar ist, bei 60-80Hz getrennt werden, je tiefer, desto besser. Dann koppelt der BP aber schlecht an die Kickhörner an, also wird steil getrennt, damit der Schnitt härter wird. Horn-auf-BP-Übergänge sind im Tierfmitten- und Bassbereich meiner Meinung nach sehr kritisch. Selbst geschlossen oder BR deutlich oberhalb der Tuning-Frequenz getrennt (wos noch "quasi-geschlossen" ist) auf BP ist IMO nicht schön. WENN ich in solche Situationen komme, versuche ich, den BR-Part des Tops/Tiefmittengeräts noch zu nutzen, weil der Übergang dann leichter fällt (was ein, zwei "schlaue" Firmen auch so tun, soweit man BPs als Infra als "schlau" bezeichnen kann).

    Ich selbst habe noch zwei Infras in Ausführung "BP 4. Ordnung" im Keller. Die tun schonmal deutlich besser als BPs 6. Ordnung. Das kann ich tatsächlich pauschal sagen. Denn die brummeln nicht unnötig und können trotzdem die Hose flattern lassen. Aber benutzt werden sie sehr sehr selten. Ist quasi in meiner Sammlung....

  • pke
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    • 16. Februar 2004 um 11:52
    • #67

    Ein großer Vorteil von BP Tieftönern ist, daß man im Vergleich zu einer normalen BR Box den höheren Vent so tunen kann, daß man die Membranauslenkung in diesem Bereich in den Griff bekommt. Bei BRs mit tiefem Tuning sind die verwendeten Speaker nämlich meißt eine Oktave oberhalb des Tunings am auslenkungsmäßigen Poller, was man z.B. mit 18ern kaum in den Griff bekommen kann.
    Ob man allerdings da nicht den Teufel gegen den Belzebub eintauscht..

  • Jens Droessler
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    • 16. Februar 2004 um 12:17
    • #68

    @ pke: Hast du schonmal versucht, einen BP 6. Ordnung abzustimmen? Man bekommt es NIE hin, dass die obere Tuningfrequenz bei 60Hz liegt. Sie liegt immer deutlich darüber. Und 60Hz ist die Problemzone schlechthin für Resonatorkonstrukte. Dadurch, dass die Tuningfrequenz eher bei 80Hz aufwärtzs liegt, meist sogar eher bei 100Hz, ist in diesem Mittel-Bereich um 60Hz als erstes eine Senke im Frequenzgang (ganz typisch) und auch die Auslenkung geht dem 18er aus. Aber nicht ganz so schlimm wie bei BR 18ern, und auch das Resultat ist nicht sooo schlimm, da die auftretenden Ks vom BP geschluckt werden.

  • Sound-Klinik
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    • 16. Februar 2004 um 16:03
    • #69
    Zitat von "Jens Droessler"

    Naja, für einen Tief- oder Hochpass 8. Ordnung mit elektronischen Tief- oder Hochpässen 4. Ordnung müsste der akustische BP ja schon 8. Ordnung sein. Ich kenne zumindest keinen mit höherer als 8. Ordnung...
    ...
    ...

    ... akustisch 4. Ordnung (Bandpassbox "allein") + 4. Ordnung (durch Frequenzweiche)
    ergibt _______ ?

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 16. Februar 2004 um 17:12
    • #70

    Ein BP 4. Ordnung hat einen Hochpass 2. Ordnung und einen Tiefpass 2. Ordnung. Der BANDPASS wird in der Ordnung zwar höher um 4 Ordnungen höher, aber der Tiefpass oder Hochpass für sich betrachtet ergibt dann noch nicht 8. Ordnung.... das meinte ich.

  • mischpultschorsch
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    • 16. Februar 2004 um 18:55
    • #71
    Zitat von "Fossi123"

    die folgenden Thesen sind meine persönliche Meinung die auf meinen ansichten/erfahrungen und ein wenig physikalischem Sachverstand beruhen.

    0. der Ideale Lautsprecher klingt nicht, er gibt das Signal wieder,das aus der Endstufe rauskommt und zwar 1:1.

    leider ist dies praktisch so nicht ganz möglich.

    1. ein Lautsprecher sollte möglichst zeitneutral arbeiten, das von TBF vielangesprochene Signal-Tracker verhalten. also auf der Zeitachse dem Signal möglichst gut folgen.

    2. der hier so hochgelobte und gepriesene lineare Frequenzgang spielt imho nur eine untergeordnete rolle, schwankungen von 1,2 oder 3db im Hörbereich sind völlig akzeptabel, aber auch grössere schwankungen toleriert das ohr nach einer gewissen Zeit.

    3. Was unser Ohr nicht toleriert sind Zeitverschiebungen/dehnungen des Signals (siehe 1.)


    und jetzt muss ich weg 8)

    Alles anzeigen

    Ich würde diese Thesen noch um nen weiteren Punkt erweitern wollen:

    4. Eine wirklich gute Box klingt im Ersten Moment regelrecht "langweilig" - es sind keine Überhöhungen oder auffallende Verfärbungen (oder Effekthascherei) bemerkbar. Ein Ansatz, den auch viele englische Hersteller bei Studiomonitoren verfolgen....

  • Sound-Klinik
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    • 17. Februar 2004 um 08:03
    • #72
    Zitat von "mischpultschorsch"

    ...
    ...
    Ich würde diese Thesen noch um nen weiteren Punkt erweitern wollen:

    4. Eine wirklich gute Box klingt im Ersten Moment regelrecht "langweilig" - es sind keine Überhöhungen oder auffallende Verfärbungen (oder Effekthascherei) bemerkbar. Ein Ansatz, den auch viele englische Hersteller bei Studiomonitoren verfolgen....

    ... da hast Du wohl (leider seeeeehr ...) recht.
    Im ersten Moment "fahren" die Leute" immer auf Kisten ab, die im Bass (und sei es auch nur bei einer einzigen Frequenz) total überzeichnen.

    Ich kenne diese Diskussionen beim Soundcheck "... nun mach doch mal ein wenig mehr Bass ... das klingt doch dünn ...". Wenn ich das dann wirklich machen würde, hätte während der Veranstaltung etwas Probleme mit "Soundbrei" - daher weigere ich mich auch konsequent.

    Während der Veranstaltung wundern sich die Bassfetischisten dann, daß es doch eigentlich schön "klar" und druckvoll rüberkommt.

    Jens
    ... mich "irritierte" der AKUSTISCHE Bandpass 8. Ordnung :wink: ein wenig ...

    Viele Grüsse sendet

  • tthorsten
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    • 17. Februar 2004 um 09:22
    • #73

    ein PA klingt richtig wenn beim gig dei stimme über die Gitrarren zu bekommen ist der sound sich von den boxen ablöst und auf einen zu springt

    der rest tight und homogen klingt

    dies geht nur wenn die band was taugt und einen guten tag hat und zusammen spielt zu 80% nicht derfall diese vorraussetzung.

    Boxen die diffus und indirekt klingen weisen auf ein Phasen problem hinn der highender spricht da von sich nach hinten öffnender und breiter bühne .

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • mischpultschorsch
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    • 17. Februar 2004 um 11:33
    • #74
    Zitat von "tthorsten"

    ein PA klingt richtig wenn beim gig dei stimme über die Gitrarren zu bekommen ist der sound sich von den boxen ablöst und auf einen zu springt

    der rest tight und homogen klingt .

    ....und die Instrumente so klingen, wie sie unverstärkt auch klingen - sowohl in Klangfarbe als auch im Timing.....

    Wobei man die Stimme "irgendwie" immer über die Gitarre kriegt - nur ob es dann noch nach Stimme klingt, steht auf nem andern Blatt....

  • Jens Droessler
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    • 17. Februar 2004 um 12:23
    • #75

    @ Mischpultschorsch: Uahh, eine E-Gitarre unverstärkt.... ein schrecklicher Gedanke. :)

    Aber mal ernsthaft, ich verzichte wenns sein muss eher auf den Klang der Instrumente wie Gitarre und Co. weil man das noch als "Klangformung" sehen könnte, wenn ich dafür die Stimme noch besser kriege. Denn sein wir doch mal ehrlich, jeder Mensch weiß, wie eine Stimme klingt, aber die wenigsten Menschen haben eine Gitarre schon mal gut live gehört. Immer nur über die eigene Anlage, die bei den wenigsten dieser wenigen Menschen wirklich klingt....

    @ Soundklinik: Es gibt wohl akustische BPs 8. Ordnung. Ich weiß nicht, wie sie konstruiert sind, wie da was "verschaltet" ist usw.

  • mischpultschorsch
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    • 17. Februar 2004 um 14:13
    • #76
    Zitat von "Jens Droessler"

    @ Mischpultschorsch: Uahh, eine E-Gitarre unverstärkt.... ein schrecklicher Gedanke. :)

    :wink: das wäre bei der "handwerklichen" Qualität mancher Gitarrenmenschen nicht mal soo ein schrecklicher Gedanke..

    However: Beim Beispiel "Stromgitarre" ist freilich der Amp ein Teil des Intrumentes, zumal jeder Verstärker (und jeder Gitarrenspeaker) ja dem Gitarrenklang nen eigenen Charakter aufdrückt. (Wer einmal das Gitarrensignal aus ner reinen Gitarrenvorstufe aufm Pult anliegen hatte, versteht was ich meine.... )

    Und - Insofern hast Du freilich recht: Wenn die PA es nicht besser zu reproduzieren vermag, ist freilich die Stimme bei ner Band wichtiger als das letzte Quentchen Druck im Gitarrensound....

  • Sound-Klinik
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    • 17. Februar 2004 um 15:25
    • #77

    ... zu Gitarrensound auf der Bühne:

    ich selbst spiele ja auch (seit über 30 Jahren 8) ...) Gitarre - über einen Marshall DSL-401 (Vollröhre, kein besch... "Modelling-Amp" ...).
    Mit 40 Watt Leistung kann ich auch die Endstufe bei den "härteren" Stücken schon etwas stärker "anfahren", ohne daß mir und den Kollegen auf der Bühne die Ohren abfliegen.

    Mikrofon für Gitarren-Amp: "altes" Kugelmikrofon PL-9 von EV
    EQ-Einstellung am Mixer: - flat - (wirklich !)
    FXs: Digitaldelay im Insert vom Mixer und Hall "normal" über Aux-Sends und Stereo-Returns - also dto. wie Gesang etc.

    Sound: klingt vorn klanglich genau wie auf der Bühne - nur eben etwas "halliger" und "breiter" ...

    Und wenn ich mal Gitarrenaushilfejobs mache, freut sich jedesmal der Mensch am Pult :lol: .

    ... Wenn ich mal Bassjobs mache, ärgere ich mich aber auch manchmal über einige besch... Gitarristen mit irgendwelchen Provilneurosen ...

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 17. Februar 2004 um 16:29
    • #78

    @ Soundklinik: Das finde ich ja auch sehr vernünftig. Oftmals sind es gerade die "nicht so tollen" Gitarreros, die den Ohren-Abfaul-Soundpegel auf der Bühne fahren...

  • mischpultschorsch
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    • 17. Februar 2004 um 18:20
    • #79

    LobLob @ Soundklinik! Da sollen sich die ganzen Punks mit ihren JCM900 High-Gain Fullstacks in den kleinen Clubs mal ne Scheibe abschneiden...
    Es mussten sich im Laufe der Jahre schon ein paar Gitarreros von mir die Frage nach dem Problem mit ihrem Geschlechtsteil gefallen lassen, wenn selbst im kleinsten Gemäuer ein Schädelspalter-Sound von ihnen ankam.. :D

  • Sound-Klinik
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    • 17. Februar 2004 um 18:45
    • #80

    ... ich hab einige Jahre in Hannover gewohnt, als lohnabhängiger LS-Entwickler gearbeitet und dann auch (nicht nur ...) in einer Top40-Band als "Basser" gespielt (übrigens alles 100 % live !).

    Der Gitarrist (... war echt ein "Tier" an der Gitarre !) hatte ein Case mit einem Marshall-Preamp, einen Multieffekt-Teil und einem 19"-Stimmgerät - er spielte mit einer 6- und einer 7-saitige Gitarre und: spielte OHNE Gitarrenamp (also mit LS etc.).

    Beim Soundcheck sagte er dann nur: "Gib mir mal ein bißchen auf'm Monitor ...".
    Und dann spielte er "live" nicht nur das Solo von "Beat It" ...

    Fazit für mich: Diese häufig anzutreffenden (Krach-) Gitarristen mit Aussagen (= dummen Ausreden ...) wie "wenn ich leise spiele hab ich kein richtiges 'Feeling' "sollten im Übungskeller bleiben und dort versauern ...

    Viele Grüsse sendet

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