Ich finds einfach nur komisch, und irgendwie auch gegen die Physik. Wenn ich in einen Trichter schrei, wird doch auch der Bassanteil mitverstärkt, warum dann bei einem Hornstummel nicht?
Kann mir da jemand weiterhelfen??
Coax Topteil bau.
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hallo kt,
auch auf die gefahr hin, dass du´s eh nicht verstehst und dirs dann von tbf erklären lassen musst: der hornstummel ist zu kurz!!!
lg alex
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Wenn du in einen Trichter schreist, wird der Bassanteil der Stimme Verstärkt?
:roll:
Deswegen klingt ein Magaphon (wird das so geschrieben?) ja so Basslastig. :wink:
Horntop und HD 15 klingt nach 1000 Leutz mit Dampf, aber nicht nach Dj Monitor, Ziel verfehlt.
zwei 15er und ein 12"1" Top klingt eher passend, wenn Lauter nötig, dann das doppelte und gaaanz dicht ran, das sollte gehen.MfG
ERICH
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ES funktioniert und als Top und DJ-Monitor ist es allemale gut geeignet. Habe es ja schon getestet und bin eigentlich vollkommen zufrieden. Fullrange funzt es auch so einigermaßen, aber den Bass muss man doch ziemlich anheben.
Sonst vollkommen ok.
Bilder kann ich auch machen, ist halt noch nicht ganz fertig.
HT verschrauben muss man eben noch und anmalen währe natürlich auch nötig, geht nur grade wegen dem Wetter nicht so gut...... -
Hi, KlangTerrorist, hallöchen zusammen...
Also, ich will mal versuchen Deine letzten Fragen zu beantworten. Da Du ja schon Hörner entwickelt hast, wie mir scheint, sind Dir die meisten von mir genannten Punkte bestimmt schon bekannt, für etwaige noch unbedarfte Mitleser :wink: fang´ich trotzdem mal mit Grundlagen an:
Die Übertragungsfunktion eines Horns ist erstmal unabhängig vom verwendeteten Treiber von verschiedenen Faktoren abhängig:
- der für die Berechnung zugrundegelgten Formel, also ob einfach nur konisch (öffnet sich gleichmässig/geradlinig), ob exponentiell (wie der Name schon sagt :wink:, das üblichste...), hyperbolisch (öffnet sich zum Anfang sehr langsam, dann sehr schnell), parabolisch (öffnet sich zum Anfang sehr schnell, dann langsam), ob Kugelwellenhorn (auch Tractrix genannt oder sonstwas. Je nach verwendeten Typ ändert sich der Volumenbedarf eines Horns mit vergleichbarer Übertragungsfunktion, das Verhalten im Bereich der unteren Grenzfrequenz, das Richtverhalten und die Verzerrungswerte...
- der für die Berechnung zugrunde gelegte Öffnungsfaktor, dieser bestimmt die bei idealer Dimensionierung theoretisch erreichbare untere Grenzfrequenz...
- für Dich besonders wichtig: der Größe des Hornmundes, also der Hornöffnung im Verhältnis zur gewünschten Grenzfrequenz. Diese bestimmt im wesentlichen die tatsächlich erreichbare untere Grenzfrequenz, die Linearität des Übertragungsverhaltens (ganz besonders im unteren Bereich) und die entstehenden Verzerrungen (auch besonders im unteren Bereich), aber auch das Richtverhalten (je nach Größe schon ab dem oberen Bassbereich). Für ein ideales Verhalten des Horns muss dabei der Umfang des Hornmundes der Wellenlänge der zugrundegelegten Grenzfrequenz haben! (theoretisch... :wink: ) Deshalb sind Hochtonhörner auch meist kleiner als Basshörner...

Für angrenzende schallharte Flächen darf die Hornöffnung jeweils halbiert werden, d.h. bei Bodenaufstellung halbiert sich der erforderliche Hornmund, bei Boden-Wand-Aufstellung kann der Hornmund nochmals halbiert werden usw. Dabei gilt auch ein deutlich kürzerer Abstand als die Wellenlänge zur Wandfläche schon als benachbart... (theoretisch gilt der Fußboden also auch als angrenzende Fläche, wenn Dein Top auf ´nem Bass steht...) Für Beschallungszwecke kannst Du also grundsätzlich mit halbierter Mundfläche rechnen, trotzdem ist klar, daß für die Übertragung von echtem Bass die Hornöffnung sehr sehr groß sein muß (Hornkonstrukt-Sonderformen von eigentlichen Bandpässen mit angesetztem Hornresonator u.ä. seien hier ausdrücklich ausgenommen..)
Bei zu kleiner Hornöffnung entsteht eine sehr starke Welligkeit mit schmalbandigen Resonanzspitzen von bis zu 18 dB und starken Verzerrungen und einem frühzeitigem Pegelabfall, ab ´ner bestimmten Frequenz arbeitet das Horn dann gar nicht mehr, die Übertragung wird nur noch durch die restliche Konstruktion bestimmt, also in Deinem Fall durch das geschlossene Gehäuse, damit fällt aber auch die Schutzfunktion des Treibers durch ein ideal arbeitendes Horn völlig weg (soviel zum Thema "Hörner sind zum Boosten gebaut...)...
Da Dein Top ja nicht übermässig groß sein soll, schätze ich mal, daß Deine Hornöffnung höchstens ca. 60cm mal ´nem Meter ist, damit arbeitet Dein Horn aber frühestens ab dem Grundtonbereich linear. Da auch Dein geschlossenes Gehäuse nicht allzu groß sein kann, hat der Treiber mit Sicherheit eine Einbaufrequenz von über 70 Hertz, darunter fällt der Pegel dann mit 12 DB/Oktave ab, bei 50 Hertz-Boost wird der Treiber dann sehr schnell mechanisch überlastet... Für den Fullrange-Betrieb scheint mir Dein Top nur mit ´nem Hochpas bei mindestens 60- 70 Hertz geeignet, für reinen Topteil-Betrieb, steilflankig getrennt irgendwo zwischen 120 und 200 Hertz mag´s aber für Deine Zwecke ideal sein...
Dein Vergleich mit dem Handtrichter vor dem Mund erscheint mir eher lustig, wenn Du nicht Ivan Rebroff bist, erzeugst Du beim Schreien sowieso keinen Bass; mess das mal nach, so ein Handtrichter wirkt erst im (stimmrelevanten) Mitteltonbereich...
Richtwirkung usw. lass ich jetzt erstmal raus, ist für Deine Frage jetzt ja nich´so relevant...Schöne Grüße, Günther
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PS: In der Praxis findet man gerade bei Basshörnern meist einen mehr oder weniger gelungenen Kompromiss aus idealer Hornfunktion und in Kaufnahme kleinerer bis mittlerer Nichtlinearitäten und erhöhten Verzerrungswerten durch Reduzierung der Hornöffnung auf praxisgerechte Werte, die teilweise deutlich unter dem Ideal liegen... Da hilft aber nur noch Simulieren mit ´nem geeigneten Programm und/oder Ausprobieren, welcher Kompromiss denn noch tragbar erscheint.
Wenn Du mir die genauen Werte Deines Horns und des Treibers mal mailst, kann ich´s gerne mal durch die Simulation jagen... Ich werd´s auch keinem weitersagen... :wink:Ciao, Günther
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Wenn da ein gewisser jemand mal den Zollstock bemüht, wird er sehen, warum hier ständig immer und immmerwieder gesagt wird, dass der HD15 alleine nicht funktioniert. Er ist nur zum stacking gedacht! Man hat nur ein grosses Horn auf viele "kleine" Kisten aufgeteilt, um es mal ganz simpel zu sagen.
Bolandi such mal nach HD15, darüber gibt es hier massenweise...
http://www.speakerplans.com/page12.htmlDie Dinger sind nicht so einfach aufgebaut wie BR, aber trotzdem erträglich klein. Deswegen werden sie hier massenweise gebaut und hinterher wird sich beschwert, dass das nicht funktioniert, obwohl man das schon vorher gesagt hat.
"Hauptsache Horn" ist derzeit der trend. Man versteht es nicht, aber der Plan sieht gut aus und dann wirds gebaut wider jede Vernunft.
Ausserdem ist das kein Horn, sondern ein Bandpasshorn.Wie du hier siehst, ist es praktisch zwecklos, dagegen anzureden.
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Zitat von "Bolandi"
- soviel zum Thema "Hörner sind zum Boosten gebaut...
- Einbaufrequenz von über 70 Hertz, darunter fällt der Pegel dann mit 12 DB/Oktave ab, bei 50 Hertz-Boost wird der Treiber dann sehr schnell mechanisch überlastet...Zitat von "cyberlight"- Man hat nur ein grosses Horn auf viele "kleine" Kisten aufgeteilt, um es mal ganz simpel zu sagen.
- der Plan sieht gut aus und dann wirds gebaut wider jede Vernunft.Danke! Mir glaubt ers ja nicht.
EDIT:
TBF meinte wahrscheinlich boosten im rahmen der physikalischen möglichkeiten,
im 8erStack kann man natürlich boosten, wenn man weiß was man tut. -
Im 6er Stack oder kleiner kann man das auch, man muss nur wie gesagt wissen was man macht und was zuviel für die eingebauten LS ist. Und wenn man nen richtigen Limiter davor hat kann eigentlich auch nicht passieren, Vorausetzung ist natürlich die korrekte Einstellung.....
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Mal noch zum 2er HD. Haben heute mit paar Leuten eine kleine Open Air veranstaltet. 2 HD´s pro Seite und dadrauf das Coax Top. Bei den HD´s war ein Boost von + 10db bei 37Hz drin, Gab keine Probleme. Hat gut gedrückt. Der Limiter war natürlich sauber eingestellt worden. Dann ordentliche bassreiche Tracks drauf. Rush und so. Die HD´s haben die Aufgabe wirklich gut gemeistert. Kam für 2 Hörner doch gut was raus.
Und noch zum Thema warum Coaxe als Monitore:
Die entfernung zum Zuhörer ist gering, durch das Coax werden die Bereiche besser zusammengefasst, und es klingt nicht so auseinandergerissen, eben wie ein Punktstrahler. -