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gute software für wasserfalldiagramm

  • link
  • 29. Februar 2004 um 10:30
  • link
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    • 29. Februar 2004 um 10:30
    • #1

    ich suche eine gute software mit der man ein gutes wasserfalldiagramm
    anzeigen lassen kann (um das ausklingen einens lautsprechers zu messen)
    das von hobbybox kann man bei bässen vergessen is viel zu kurz und läßt sich nicht einstellen
    kennt ihr eines? sollte eine reine software sein und kein komplettes messystem

    danke schon aml

  • Volker Holtmeyer
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    • 29. Februar 2004 um 16:17
    • #2

    MLSSA - einfach ein *.tim laden

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • link
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    • 29. Februar 2004 um 16:41
    • #3

    ähh MLSSA is doch ein ganzes messystem oder?
    soweit ich das gesehen hab auf der homepage und ein demo gibts da ja auch nicht zu angucken

    kennt sonst keiner ein gutes programm mit dem das geht?

  • Sound-Klinik
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    • 29. Februar 2004 um 18:49
    • #4

    link
    ... die Software von MLSSA funktioniert auch OHNE Messhardware (bis auf das eigentliche Messen) - d.h. man kann abgespeicherte Messungen (Timedomain *.tim und Frequenzdomain *.frq) auch "hinterher" noch auswerten.

    Allerdings: Für eine solche Sache brauchst Du ja erstmal eine Messung, die man im benötigten Format auch "laden" kann.

    Was willst Du denn konkret messen ?

    Falls Du die Eigenschaften Deiner LS überprüfen willst (und kein MLSSA kaufen willst ...) dann könntest Du eine MLS-Sequenz (von MLSSA) von einer CD auf die LS geben - und mit einem Messmikro, Preamp und DAT-Recorder aufzeichnen .... und dann an jemand schicken, der so ein Mess-System hat ...

    Viele Grüsse sendet

  • link
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    • 29. Februar 2004 um 18:57
    • #5

    Sound-Klinik

    ich will messen wie gut meine basshörner ausschwingen also ob sie irgendwo resonanzen oder so haben bzw das ganze eben auch bei neuen konstrukten messen

    hobbybox hätte ich zum messen und das spectralab auch
    allerdings ist mir hobbybox zu ungenau hat nur eine sehr kurze anzeige also nur so 6ms des is für bass a bissi wenig *g*

    hmm gibts von mlssA ein demo mit dem ich die daten importieren könnte?
    soweit ich weis kann man bei hobbybox (ja ich weiß kein profipogramm bzw messystem aba was solls ich messe eh hauptsächlich mit dem spectralab *g*)
    das file exportiren in so ein format

  • Volker Holtmeyer
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    • 1. März 2004 um 01:04
    • #6

    Mit WinMLS und EASRA kann man Files als *.tim abspeichern. Geht glaub ich mit allen gängigen Programmen.

    Oder Demo von Smaart Live downloaden. Mit dieser Spectro-Funktion, wo der Frequenzverlauf farblich über der Zeit dargestellt wird, kannst du auch sehr schön Resonanzen beobachten.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Sound-Klinik
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    • 1. März 2004 um 08:07
    • #7

    ... kurz bevor ich mein MLSSA gekauft hatte, gab es eine Demoversion (damals noch vs 6.0 ...), mit der man vorhandene Messungen auswerten konnte - auf der aktuellen Website ist sowas anscheinend nicht drauf.
    Vielleicht hilft eine Anfrage bei Harmonic Design (deutscher Distributeuer von MLSSA).

    Viele Grüsse sendet

  • Grandfunk
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    • 1. März 2004 um 14:46
    • #8

    > ich suche eine gute software mit der
    > man ein gutes wasserfalldiagramm
    > anzeigen lassen kann (um das ausklingen
    > einens lautsprechers zu messen)

    > das von hobbybox kann man bei bässen
    > vergessen is viel zu kurz und läßt sich
    > nicht einstellen kennt ihr eines?

    Hallo Link,

    HBX basiert auf den üblichen Standartverfahren der FFT. Es gibt demnach keinen Grund, das es hier nur Zeitfenster bis 6 msec Länge gäbe.

    Mit anderen Worten: Da hast Du bei Deinem HBX an der falschen Stelle gekurbelt.

    Die Länge der im WaFa abgebildeten Ausklingzeit ist abhänging von der Postition der rechten Markierung bei der Impulsantwort.

    Bei der Version V5.1 wird diese Länge sogar schon unten im Feld mit den Pfeiltasten/FFT-Größen/Frequenz-Auflösung im Impulsfenster angezeigt. Der dort genannte Wert im msec gillt auch für den WaFa.

    Wenn Du lange Ausklingzeiten angezeigt haben willst, wähle eine niedrige Abtast-Frequenz und eine FFT-Größe unter 2049.

    Die FFT-Größe kann im entsprechenden Auswahlfenster unten eingestellt werden, ober ergibt sich aus der Postition der rechten Markierung im Zeitfenster.

    Messung selber im absoluten Nahfeld vornehmen, also 1 - 5 cm Abstand ca.

    Wichtig ist halt, daß die FFT-Größe unter 2049 bleibt, weil HBX beim WaFa "nur" bis 2048 rechnet.

    Wenn Du das mit HBX nicht hinbekommst, wird es auch mit anderen Softwares kaum klappen, denn es handelt sich um ein Bedien-/Versteh-Fehler. ;)

    Viel Erfolg wünscht

    Tom

  • Sound-Klinik
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    • 1. März 2004 um 19:34
    • #9

    Ich selbst kenne Hobbybox nicht (... ich brauche das Mess-System auch nicht). Eine 2k-FFT ist sicher - auch bei eingeschränkter Bandbreite - noch nicht gerade hochauflösend.

    Wenn die erzielbare Auslösung dennoch ausreicht - einfach mal ausprobieren ...

  • Grandfunk
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    • 1. März 2004 um 20:35
    • #10

    Hallo Sound-Klinik,

    ... die 2048 Punkte als Maximum für den Wasserfall. Anstonsten, für die MLS-Messung bis 32.768 Punkte.

    Rechnen wir mal:

    Als Abtast-Frequenz 8000 Hz gewählt.
    Als FFT-Größe 2048.

    Ergibt eine Auflösung von 3,9 Hz und ein Zeit-Maximum von ca. 256 msec im Wasserfall.

    Da kann man schon was mit anfangen, zumindest wenn man im absoluten Nahfeld mißt. (> Direktschall ohne Raum-Reflektionen).

    Grüße

    Tom

  • Sound-Klinik
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    • 2. März 2004 um 08:37
    • #11

    ... ich arbeite bei "reinen" Bass-Systemen üblicherweise mit Auflösungen um die 0,25 ... 0,5 Hz, um auch "andere Probleme" (wie Leckstellen bzw. Undichtigkeiten ...) erkennen zu können.
    Ist sicher auch eine Frage der eigenen "Einstellung" - ich finde: jeder soll messen wie er meint, solange das Ergebnis dann "stimmt" ...

    Viele Grüsse sendet

  • Grandfunk
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    • 2. März 2004 um 12:53
    • #12

    Hallo Sound-Klinik,

    ... jo, die Beurteilung solcher Messungen kann eher philosophischer Natur sein.

    Und manche Messungen können nur "Hilfsmessungen" sein. Aber man lernt immer draus.

    Grüße

    Tom

  • Volker Holtmeyer
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    • 2. März 2004 um 17:48
    • #13

    Tom, du schaust dir doch nicht ernsthaft ein in 5 cm gemessenes Wasserfalldiagramm an?!

    Und wenn doch, welchen Informationsgehalt erwartest du?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Grandfunk
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    • 2. März 2004 um 21:12
    • #14

    Hallo Volker,

    ... doch, daß tue ich ! :wink:

    Manchmal ist es Neugier oder Spiel.

    Sich z.B. das Ausschwingen des BR-Rohres anschauen beim Experimentieren mit dessen Position in einer Box und bei Dämm-Experimenten.

    Oder bei Messungen IN der Box, um Resonanzen auf die Spur zu kommen.

    Spräche denn was gegen "Tiefton-Nahfeld-Wasserfälle ?

    Grüße

    Tom

  • TomyN
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    • 2. März 2004 um 23:14
    • #15

    Hi,

    ich denke er meint, dass du bei 5cm Abstand nicht die gesamte Abstrahlung gleichmässig erwischt, z.B. eben nur das BR Rohr oder nur den Speaker.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Grandfunk
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    • 3. März 2004 um 00:24
    • #16

    Hallo TomyN,

    ... klar, Rohr und TT zusammen bekommt man kaum in die selbe Messung. Der Abstand müßte schon seeeehr klein sein.

    Gibt zwar Teuer-Software mit denen das per Doppelmessung Hilfsweise geht, aber eine gute Simmulation könnte vielleicht schon das Gleiche leisten.

    Bass-Hörner speziell habe ich noch nicht gemessen, da könnte es vielleicht sein, daß ein gewisser Messabstand erforderlich ist. Wirklich wissen tue ich es aber nicht.

    Bei der Messung tiefer Töne kommen ja so einige Unwägbarkeiten zusammen. Ich für meinen Teil baue für mich HIFI-Boxen, für meinen Hörraum. Da hat man irgendwann raus worauf es da ankommt bezüglich der Tiefton-Wiedergabe.

    Grüße

    Tom

  • Sound-Klinik
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    • 3. März 2004 um 08:33
    • #17

    ... um BR-Boxen zu messen, gibt es ein Verfahren (veröffentlicht im AES Journal 1974) von Don Keele.
    Dabei wird die gewichtete komplexe Summe der Schallquellen gebildet - d.h. bei jeder Einzelmessung wird diese mit dem Durchmesser gewichtet.
    Mit MLSSA kann man solche Messungen durchführen.
    Da im praktischen Einsatz (PA) aber die Raumeinflüsse dominieren, "schenkt" man sich diese Prodezdur meistens (außer bei HighEnd-HiFi für die "Erbsenzähler" ...) und macht besser Fernfeldmessungen am Boden (also Halbraum), weil dies mehr den praktischen Einsatzbedingungen entspricht.

    Messung von Basshörnern:
    bei zu geringen Messabständen ist die Krümmung der Wellenfront u.U. nicht geeignet, um in 1 Meter Abstand den nominellen Wirkungsgrad exakt zu bestimmen (... gemessener Wert ist bei "höheren" Frequenzen je nach Abstrahlöffnung um ca. 0,5 dB zu hoch).
    Besonders bei großen Mundöffnungen eines Trichters ist es daher manchmal sinnvoll, in 4 (ist i.d.R. ausreichend) oder manchmal auch 8 Metern Abstand zu messen und von diesem Wert dann jeweils 12 bzw. 18 dB "abzuziehen".

    Viele Grüsse sendet

  • Volker Holtmeyer
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    • 3. März 2004 um 10:41
    • #18
    Zitat


    Spräche denn was gegen "Tiefton-Nahfeld-Wasserfälle ?


    In wenigen Zentimeter Entfernung sind Schnelle und Druck noch nicht in Phase. Da bekommt man also je nach Position völlig andere Ergebnisse.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Grandfunk
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    76
    • 3. März 2004 um 12:31
    • #19

    Hallo Sound-Klinik,

    kann man diesen ASE-Artikel irgendwo im Net nachlesen ?

    Ich kenne nur ein paar Passagen zu so einem Verfahren aus den Manual von Monkey-Forest, würde aber gern näheres dazu wissen. Z.B. ob und wie der Abstand vom BR-Rohr zu TT berücksichtigt wird.

    Ich selber würde in dem Verfahren den Sinn sehen, einen angenäherten Freifeld-Frequenzgang im Tief-Bereich ermitteln zu können.

    Der wäre naürlich ziemlich relativ, weil ja halt der Raum dessen Wiedergabe noch reichlich verändert und (mich) eigentlich nur interessiert, was man Hörplatz passiert. Evtl. könnte so eine Messung demnach hilfreich sein als Basis für Raum-Simmulationen.

    Das Herstellen korrekter, wiederholbarer Messbedingungen dürfte aber schwierig sein. Monkey-Forest gibt eine Mic-Entfernung von 5 mm vor. Schon wenige Millimeter Abweichung bei der Mic-Entfernung führt zum Ausweis eines anderen Pegels. Welche Auswirkungen das auch auf die Phase hat, weis ich leider nicht, habe ich mir noch nicht angeschaut. Und ob für sowas das normale Mikro wirklich reicht, weis ich leider auch nicht.

    Hallo Volker,

    ... stimmt schon. Wenn man für sich selber vergleichende Messungen macht, muß man halt auf die Mic-Positionen achten um vergleichen zu können.

    Schnelle Grüße

    Tom

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 3. März 2004 um 12:37
    • #20
    Zitat von "Grandfunk"

    Hallo Sound-Klinik,

    kann man diesen ASE-Artikel irgendwo im Net nachlesen ?

    Ich kenne nur ein paar Passagen zu so einem Verfahren aus den Manual von Monkey-Forest, würde aber gern näheres dazu wissen. Z.B. ob und wie der Abstand vom BR-Rohr zu TT berücksichtigt wird.
    ...

    Hallo Tom,

    vermutlich hab ich ihn irgendwo auf dem Dachboden in einem Karton liegen - ich müßte aber erst suchen ...

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