Hallo. Am Wochenende wollte ich gerne ein paar Signale über Subgruppen-Inserts komprimieren (Pult: Soundcraft LX7/24) Im Siderack hatte ich 3 verschiedene dbx-Kompressoren: 166, 166XL, 266XL. Mir ist aufgefallen, das bei allen drei Modellen (!) die Stereo-Couple Funktion mehr als unsauber gearbeitet hat.
Soll heißen, ich habe gemerkt, dass ich links und rechts erstmal sehr unterschiedliche Pegel erhalten habe. Abhilfe hat schließlich nur geschafft, dass ich an den rechten Knöppen die selben Parameter wie links eingestellt habe. Eigentlich sollte doch das Steuersignal des linken VCA einfach auch auf den rechten geleitet werden und die Einstellung der rechten Knöpfe müsste doch total egal sein, oder?
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht (achtet mal drauf)? Woran kann sowas liegen?
Stereo-Couple bei dbx-Kompressoren
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also bei der Kombination fällt mir zuerst ein, dass es nicht am Komp lag, sondern am Pult. Und zwar folgendes:
die Anzeige der LX7 ist offensichtlich (eigene + fremde Erfahrungen) teilweise ziemlich ungenau, will sagen, ungleich zwischen R+L, auch wenn beide Pegel objektiv gleich sind.
Die These funktioniert natürlich nur, wenn du die Pegel nur anhand des Meters überwacht hast. Wenn du unterschiedliche Pegel gehört hast, liegt es wohl an etwas anderem, obwohl das bei unseren DBXen eigentlich nicht so ist.
LG David -
Meine Frage wäre, ob der Stereo-Couple-Betrieb beim live-sound überhaupt so günstig ist. ( Für bestimmte Studiosachen keine Frage )
Ich betreibe aus verschiedenen Gründen ebenfalls gerne dbx Compressoren im Sugruppen-Insert. Wenn ich nun aus einer Bläsergruppe oder einer Keyboardburg ein unerwartet lautes Signal bekomme, das weit auf eine Seite gepannned ist, hat das im Coupling-Betrieb die Folge, das auf der anderen Seite leisere Bläserstimmen oder Keysounds mitkomprimiert, d.h. noch leiser werden. Das ist nicht immer sinnvoll oder ?
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DavidH
ich denke nicht, dass es am Mischpult lag. Aufgefallen ist mir die Sache zwar tatsächlich an den Pegelanzeigen, aber als ich dann an beiden Kanälen die selben Parameter eingestellt habe, war wieder alles im Lot.
guma
Ich denke das kann schon sinnvoll sein, gerade wenn's mal wieder hektisch wird. Ich hatte auch z.B. nur leicht gepannte Signale.
In meinem Fall waren auf den Subguppen einmal Schlagzeug (excl. Becken/Hihat natürlich) und einmal Vocals. Das ganze stellt natürlich eine Behelfs-Lösung dar. Das Budget gönnte mir z.B. nur ein rel. bescheidenes Siderack, keinen seperaten Monitormix und nur eine gerade so reichende Kanalzahl. Lieber hätte ich z.B. für jede Gesangsstimme einen eingenen Kompressorkanal gehabt... -
Hallo,
das scheint alles 2 Seiten zu haben.
Unabhängig vom PANing ist es immer kritisch, Einzelquellen über Dyn. in Subgruppen komprimieren zu wollen. Denn eine lautere Quelle drückt alle anderen weg. Für Einzelquellen hilft nur der Einzelkompressor.
Summen- oder Gruppenkompressoren haben die beste Wirkung, wenn sie für eine Gruppe gleicher Quellen genutzt werden. Typischerweise also z.B. bei (Background-) Chören, ... Mein 166 funktioniert als Stereokompressor einwandfrei und ohne irgendein merkbares Problem.
Bezüglich LX7 und dbx traue ich eher dem dbx. (... könnte das aber in keinster Weise begründen).
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War klar, dass jetzt Bemerkungen in diese Richtung kommen. Natürlich ist das nicht ideal gewesen, ich sage ja: Behelfslösung. In meiner Situation die einzige Möglichkeit gewesen, Gesang zu komprimieren, ohne den Kompressor auch auf dem Monitor zu haben und damit meinen Gain-before-Feedback-Abstand kaputt zu machen. Für einen Y-Split hatte ich keinen Kanal mehr frei und ein seperater Monitormix war eh nicht drin.
Ich bin mir aber sicher mir das Problem nicht eingebildet zu haben. Tut mir mal folgenden Gefallen, wenn ihr gerade einen dbx-Kompressor der oben genannten Modelle zu Hand habt: Vergleicht die Ergebnisse im Stereo-Couple Modus wenn (1.) beide Seiten gleich eingestellt sind und (2.) wenn rechts extrem andere Einstellungen sind (z.B. rechts Output Gain voll aufdrehen).
Es würde mich wundern, wenn das nur bei meinen Kandidaten einen merklichen Unterschied macht.