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Warum immer günstig günstig günstig,geiz ist geil.zum kotzen

  • ImmerLauter
  • 17. März 2004 um 18:38
  • 4Art
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    • 18. März 2004 um 15:45
    • #21

    Grundsätzlich bin ich mit ImmerLauter nicht uneins. Aber: Was passiert mit all den Top40-Bands, welche mit eigenem PA (und das sind oft wirklich amtliche Geschichten!) unterwegs sind? Paragraph 39? Muss dann einer von der Band die Ausbildung zum Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik machen??

    Uebrigens: Bezüglich amtlichen Material: Ich finde es ehrlich nach wie vor eine Frechheit wie die beiden Konzern Harman und Telex untereinander mehr oder weniger den Markt für sogenannt ridertaugliches Material beherrschen. Ich bin auch nich unbedingt ein Fan von Billigzeug. Aber wenn es irgendwie geht, kaufe ich Zeug, welches nicht von diesen marktbeherrschenden Supermonopolisten kommt, die Preise von Vorgestern machen für Equipment. Ehrlich - da komme sogar ich in Rage :evil: Wieso wehrt sich dagegen eigentlich keiner?? Amtliches PA-Equipment müsste definitiv nicht zu diesen Preisen verkauft werden! Und kommt mir bitte nicht mit Stückzahlen und Entwicklungskosten. Die dürften für Klark EQ's mittlerweile amortisiert sein...

  • Mechwerkandi
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    • 18. März 2004 um 15:51
    • #22
    Zitat von "Wellenfront"

    Die Rezzession kommt nicht!!!!...........wir sind mittendrin!

    Komisch....
    Ich hab' über die Jahre konstant immer bessere Umsätze.

    Eher im Gegenteil:
    Ich war gestern bei einem Kunden, der seit November letzten Jahres in Hamburg hinter einer Firma hersucht, die bereit ist, sich mit seinen Ideen auseinanderzusetzen.

    Die "DAP-Fraktion" hat keine Ideen, bzw. kann sie aus Mangel an Möglichkeiten/Qualifikation nicht umsetzen, und die "quasi-amtlichen" haben offensichtlich überhaupt gar keinen Bock auf solche Jobs.

  • RA-CG
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    • 18. März 2004 um 16:02
    • #23

    Hi!

    Ich glaube nicht das man das so allgemein sagen kann wie ImmerLauter das schreibt. Sicherlich mag das was er sagt für viele Fälle zutreffen, aber nunmal nicht für alle.

    Ich kenne die VstätV zwar nicht, aber wenn mich hier im Ort der Vorstand vom Fußballverein anspricht wegen einer Anlage um tagsüber etwas Musik im Zelt laufen zu lassen, ich dem dann 4 Boxen, nen Amp, Mischpult und CD Player hinstelle, dann denk ich mal kaum das ich hierfür was besonderes brauche. Und das sind nunmal genau die Jobs die ich meine. Sicherlich könnte der professionelle Verleiher hier auch vier Boxen abstellen und paar Euro kassieren, aber der würde das Zeug auch nur hinstellen und wieder abrauschen.

    Ist ja nun nicht so das jeder Hobbykistenschlepper nur solche Jobs macht wo Material über den Leuten geflogen wird und sonstige Vorschriftsgebundenen Späße. Trotzdem ist hier halt ein Bereich wo man sich inzwischen mit nem Verleiher überschneidet.

    Und für diese Grenzfälle nochmals die Frage, wie sollte der "Hobbykistenschlepper" hier verfahren um einigermaßen fair zu sein?

    Kann ja wohl nicht euer Wille sein das alle "Hobbykistenschlepper" nur noch in ihren privaten 4 Wänden und bei der eigenen Geburtstagsparty ihr Equipment aufstellen. Dann meld ich lieber nen Gewerbe an und schreib schöne Rechnungen, mach meinetwegen auch noch nen Lehrgang oder sonstwas. Aber das freut den Verleiher sicher noch weniger, weil mit Rechnung schreiben kann der Hobbykistenschlepper noch öfter seine "Billigpreise" verkaufen!

  • AMLB
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    • 18. März 2004 um 16:48
    • #24

    Wir, ein kleiner Betrieb mit 1 FKVT und 1 Elektromeister, bieten seit 3 Jahren bedingt durch den kleiner werdenden Markt statt früher nur Ton jetzt auch Licht, Bühne und Deko an. Durch Kooperationen mit Caterern können wir auch größere VA komplett aus einer Hand organisieren. Damit wollten wir den Hobbyisten aus dem Weg gehen. Das hat soweit (...größtenteils) dann auch geklappt!
    Doch jetzt haben wir das folgende Problem: Wir kämpfen mit 2 Profis in unmittelbarer Nähe, die amtliche Bühnen, Ton- und Lichtanlagen zu wahren Dumpingkursen raushauen. Am Personal scheitert´s zwar häufig (Null-Bock-Azubis), doch der Preis entscheidet häufig. Außerdem: Wenn´s denn mal wieder nicht rund gelaufen ist, wird eben auf den Dumpingpreis noch ein Nachlass gegeben. Ich könnte kot...

    Aus diesem Grund arbeiten wir fast nur noch im weiteren Umkreis, da unsere direkte Umgebung "preistechnisch verseucht" ist.

    Noch ein Wort zum Equipment:
    Wir arbeiten nicht mit Meyer, d&b etc. sondern mit HK (i.e.L.: LP und T-Serien). Und damit kann man ganz ordentlich arbeiten., Wir haben noch keinen Job verloren, weil bei uns kein Nexo auf der Box stand...

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • Jens Droessler
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    • 18. März 2004 um 16:49
    • #25

    @ Schalldruck: Ja, heute steht auf jedem Rider "No Behringer", aber nicht, weils nicht gut genug wäre, sondern einfach nur, weil sichs eingebürgert hat. Genau wie "no Peavey" auf vielen Ridern steht, und warum steht das da? Weil halt irgendwelche Billigheimer damit angerückt sind und damit Scheiße gebaut haben. Scheiße, die diese Personen auch mit Nexo, dbx und Midas gebaut hätten. Aber das können die sich nicht leisten. So sind bei diesen Typen immer die selben Firmen anzutreffen, nämlich die, die billig herstellen! Ich habe unter anderem Behringer im Rack, und es beschwert sich keiner, solange der Sound stimmt, der vorne raus kommt. Aber es beschweren sich schonmal Gasttechniker.... und zwar meistens die, denen ich kurz zuvor erklärt hab, wie ein Kompressor einzusetzen ist..... und warum habe ich Behringer? Weil ich auch Jobs machen will, die weniger gut bezahlt werden. Das sage ich den Kunden. Der Kunde bekommt quasi, "was er verdient". Wenn der Kunde aber plötzlich mit noch geringeren Preisvorstellungen kommt, muss er sich trollen.... Denn solche Sachen wie "Machs 40% billiger als letztes Jahr" bei gleichem Equipment ist nicht drin. Das macht mich doch unglaubwürdig. Das muss doch auch den Kunden einleuchten, dass ich nicht umsonst, diesen Preis genommen hab. Wenn ich es plötzlich für 40% weniger machen könnte, sollte sich der Kunde fragen "Warum erst jetzt und nicht schon die ganzen letzten Jahre?", oder?

    Zu Dingen wie "nochmal am Zelt sichern": Ich habe z.B. für kleine Sachen VMB TE03 Traversenlifte. Die sind TÜV-geprüft. Trotzdem sind die MIR oftmals zu waklig, und es gibt MIR ein Gefühl von mehr Sicherheit, wenn ich die Traverse nochmal an (lt. Baubuch erlaubten) Stellen sichere....
    Die Sicherheit muss natürlich immer eingehalten werden!

    DAP und Konsorten muss kein Mensch kaufen. Es gibt von brauchbaren bis guten Herstellern immer wieder mal Serien-Ausverkäufe oder gut gebrauchte Sachen. Wer eine Box für 200 Euro von DAP kauft ist selber schuld und hats nicht besser verdient....

  • Schalldruck
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    • 18. März 2004 um 17:21
    • #26

    Ich wollte hier keine Behringerdiskussion anfangen, sondern damit zum Ausdruck bringen, dass die Billigheimer durch diese Kriterien eben aus den interessanten Geschichten eh' raus sind.
    Und was die neue VstättV betrifft: Das zusätzliche (bzw. besser ausgebildete) Personal muss bezahlt werden - rechnet mal nach was es kostet den Meister zu machen - nicht nur die Prüfungsgebühren, sondern auch die Zeit etc.
    Und wer zahlt das dann? Die Kunden werden sich bedanken wenn man ihnen sagt: Es kostet ab jetzt 50% mehr, wir mussten 3 Mitarbeiter weiterbilden...

    Uns wäre viel mehr gedient wenn die Berufsgenossenschaft die Einhaltung der BGV C1 stichprobenartig überprüfen würde. Was meint Ihr wie schnell das Dumping aufhört wenn ein paar Veranstaltungen der näheren Umgebung wegen Nichteinhaltung der Sicherheitsvorschriften gar nicht stattfinden...

    Ich hab es noch nie erlebt - weder auf Galageschichten mit 2000 Leuten und mehreren Bühnen, noch auf Zelt- oder Openair Rockveranstaltungen gleicher Größenordnung, dass jemand sehen wollte ob die Lifte TÜV haben etc.
    Beispiel: Die "Abnahme" in einer Uni erfolgte durch den Sicherheitsbeauftragten - der hat weder von der BGV C1 noch von der TA Lärm oder der VStättV jemals etwas gehört.
    Unabhängige Überprüfung ist einfach nicht vorgesehen, durch wen auch?

    Nur: Wenn man für jede kleine Unifete 2 Sanis, 3 Feuerwehrmänner und einen Hallenmeister braucht - zusätzlich zu den 4 Mann Security die der Veranstalter inzwischen bezahlen muss weil das Publikum wesentlich aggressiver geworden ist - dann wird er einfach keine Parties mehr machen. Ergo brauch er auch keine Light & Sound Company mehr...

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • f8274
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    • 18. März 2004 um 18:11
    • #27

    Ein Thema, das die Gemüter bewegt...und m.E. ins Brett Cash und Co gehört, nicht in Boxen & Amps.

    Zur Sache: Der Kunde ist definitiv schuld!

    Er will immer billiger.

    Ergo haben wir uns entschlossen, nun neben sehr leistungsfähigem Equipment (das auch umgestellt wird, aber in Richtung Gewichtsreduzierung), eben die Billigware zu kaufen, die manche Kunden wünschen (indirekt über deren Preisvorstellung) und andere vermieten.

    Warum nicht ne Behringer Eurolive-PA für 150,- EUR rausgeben? Schneller kann sich Mat. nicht amortisieren.

    Ein Bekannter vermietet für kl. Privatparties Uralt-Mat. (bestimmt 30-40 Jahre altes Zeuchs, schön schwer) noch billiger: 2x Box a la Telefonzelle, 1x DAP-Amp, kl. DJ-Setup Marke Crypt für 80,- EUR. Über die Zeit lernen die Kunden vielleicht noch, besser einen fuffi mehr in besseres mat. zu investieren (miete).

    Vielleicht sollte man immer zweigleisig anbieten:

    1. Mit leistungsfähigem, bewährtem Material, bspw. 1.000,- EUR
    2. Mit Billigstequipment made in china, bspw. 700,- EUR
    ...nur mal um die Faktoren darzustellen.

    ?

    Dem Kunden wird somit offensichtlich, dass er selbst die Verantwortung trägt zu den Theman Betriebssicherheit (Ausfälle), Klang, Power und Optik.

    Unsere Strategie: Leichtes Mat. wird immer wichtiger, weil es weniger Personal und Transportvolumen (-> Kosten) bindet. Also her mit Schaltnetzteilen, Dig. Amps, Neodym-Chassis, ...

  • Campfire
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    • 18. März 2004 um 18:44
    • #28

    Ich habe es glaube ich schon mal geschrieben: Es ist einfach schwerer mit etwas Geld zu Verdienen das für andere Hobby ist (Es gibt auch nur einen recht kleinen Markt für "Urlaubstester" oder ähnliches). Allerdings halte ich es für falsch, dann das Hobby der anderen durch Vorschriften (Lange, kostenintensive Ausbildung etc.) eingrenzen zu wollen um einfacher Geld verdienen zu können (wenn jetzt das Stichwort "Öffentlichkeit"kommt: braucht bald jeder Musiker der öffentlich auftritt ein spezielles Diplom?).
    Das heisst natürlich trotzdem dass Sicherheitsvorschriften beachtet werden müssen, wo sich der Hobbyist dann eben fortbilden muss oder die Finger von entsprechenden Geschichten (Geflogene PA etc.) lassen muss.
    Ich denke nicht dass ein Meisterzwang zu mehr Sicherheit für die Besucher sorgen wird (wenn man so sieht was z.B. Elekromeister ab und zu so fabrizieren....), aber stattdessen für weniger Veranstaltungen bzw. schlechterem Material auf diversen Veranstaltungen.
    Ich z.B. sehe es als Hobby an Bands in kleineren Locations (Jugendhäuser etc.) zu mischen und falls erforderlich auch Material hizustellen, mal umsonst, mal gegen etwas "Fahrtkostenentschädigung".
    Da gibt es einfach nur wenig Geld, wenn es mehr Geld kosten würde eine einzelne Veranstaltung durchzuziehen gäbe es nur noch halbsoviele.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Eric
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    • 18. März 2004 um 18:52
    • #29

    Hi Kollegen .. möchte auch mal was loswerden zum Thema!

    bin auch ein "Hobbykistenschlepper", besitze aber überaus schon "Amtliches" Material (EVQ66 JBL MP255 JB Variscan Manfrotto Windups Pioneer CDJ 100 usw...)

    da ich mit den Verleiher im näheren Umkreis alle sehr gut dran bin und wir uns eigentlich immer gegenseitig helfen haben wir so gut wie keine konkurrenz Probleme, fast identische Preise und gleiche Qualität machen es möglich! :idea: TEAMWORK :idea: ist gefreagt und lohnt sich auch! Also ich handhabe es so, dass wenn ich es nicht mehr schaffe vom Material her, wird der Auftrag abgelehnt oder der Kunde wird zum Kollegen geschickt ... und es funktioniert einwandfrei.

    ...aber ich kann auch die Kollegen die davon leben müsse sehr gut verstehn... :wink:

  • Kracky
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    • 18. März 2004 um 22:55
    • #30

    Ich sehe es eigentlich genauso wie F8274, wir haben eine vielschicht von Kunden in unserem Ländlichen Raum die mit den verschiedensten Aufgaben aufwarten. Die Einen haben ne Geburtstagsfeier im gehobenem Rahmen mit 50 Personen, die bekommen halt ne Lucas von mir. Die anderen wollen ein Garten/Garagenfest mit 30-40 Personen machen, die bekommen meine 15/3 Turbosound, die ich recht günstig gebraucht eingekauft habe und sind mehr als glücklich. Dann habe ich bzw. ich hoffe hatte die HK Premium, mit der ich größere Discoveranstaltungen bis 250-300 Personen fahre, wird aber nun aufgestockt um den Einsatz der großen Hornanlage nochmehr einzuschränken, siehe Transport- und Menpoweraussage f8274. Ab demnächt wird hier ein ASR Bassprojekt 18er mit einem Coda Audio R32 Top den Großteil der Jobs machen und sollte es dann doch heftiger werden kann ich Kombinieren. Bis zu 8 Hornbässe wenn notwendig mit Horntopteil und Turbosound als infill. So habe ich eigentlich vom Gartenfest bis 1500 Mann alles abgedeckt, was auf mich zu kommen kann. Möglichst viele der Dinge so gewählt das frei Kombiniert werden kann. Mehr kommt in unserer Gegend eigentlich nie auf einen zu und die Konkurrenz, wenn man es dann so sagen möchte ist doch ehr weit verstreut und teilweise lächerlich.

    Das ganze fordert natürlich eine gewisse Investition aber da wir teilweise am Anfang darauf geachtet haben, niemals billiges Equipment zu kaufen und lieber mit amtlichen Gebrauchtmaterial groß zu werden, können wir nun mit Stolz sagen, unser Material, alles sehr amtlich wenn auch nicht 100% aber immerhin. Und nichts im Laden, was nicht 100% Fit ist und hervorragend seinen Dienst tut.

    Also wie gesagt, auch das Billige Marktsegment bedienen, nicht mit Billig DAP, Behringer usw. nein, mit gebrauchtem amtlichem Material. Holz wird nicht wirklich schlecht, Farbe kan man kaufen und Speaker Reconen oder ersetzen. Und dann ist das Material wieder fit wie neu und kann um nummern günstiger seinen Dienst verrichten.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • dirtyharry
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    • 19. März 2004 um 09:59
    • #31

    Nur mal so am Rande:
    EU mit kommender Erweiterung und Meisterzwang? Wir leben nun mal nicht mehr auf einer protegierten Insel, Meistertitel helfen m.E. nur den Kammern, ihre Existenzberechtigung zu sichern. Ich bin gut im Ausland unterwegs, siehe, dort geht es meines Wissens auch ohne Meister amtlich. Der Meisterbrief schützt vor Pfusch nicht, gäbe es denn nicht auch andere Wege der Qualitätssicherung, ohne noch mehr Vorschriften? Die dadurch entstehenden hohen Nebenkosten sind ja auch nicht ohne, aber verfolgt man die politische Diskussion, wehren sich alle betroffenen wegen der Besitzstandswahrung gegen sinnvolle Vereinfachungen. Haste keinen Meister, meldest Du dich eben im Nachbarland an, um die schönen deutschen Vorschriften zu umgehen. Safety first, das ist klar, aber muss denn alles immer komplizierter werden? Wo sind die kreativen Lösungen..."Qualität setzt sich durch" (alter Polstererspruch) :wink: .
    P.S. bin kein Polsterer, seit 15 Jahren prof. im Geschäft.
    Gruss und GUTE Zeit wünscht
    H

  • Sven M
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    • 19. März 2004 um 10:16
    • #32

    Ich muss auch dazu sagen dass einige Firmen für die ich arbeite in den letzten Jahren ihren Umsatz stark vergrößert haben.
    Das durch hochwertige Qualität und damit Kunden denen das Ergebnis und nicht der Preis wichtig ist.
    Ideen, hochwertiges Material, gutes Personal, eine ordentliche Planung, und schließlich wie ich mich dem Kunden verkaufe.
    Ich will hiermit keinen angreifen, sondern nur mal aufzeigen das es auch anders geht.
    Und die Jobs die das sind, könnte ein Hobby PA Mensch nie zufriedenstellend erfüllen.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Jens Droessler
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    • 19. März 2004 um 10:31
    • #33

    @ Kracky: Du böser, du! Vermietest einfach amtliches MAterial für wenig Geld. Du machst damit alle Preise kaputt.... :)
    Nein ernsthaft, ich finde, wenn der Kunde wenig bezahlen will, dann hat er Behringer "verdient". Ich sehe nicht ein, dass ich für die Schülerband, die mich noch im Preis drücken wollen, die teuren Sideracks hinstelle....
    Klar ist dein Zeug billig gewesen, weil du es gebraucht gekauft hast, aber es ist trotzdem amtlich.... fast zu schade, um es so billig rauszugeben. Aber das ist dann wohl dein "Marktvorteil".... :)

    @ dirtyharry: Sehe ich auch so. Siehe Meister im EDV-Bereich. Absolut lächerlich. Wenn sich das wie geplant durchgesetzt hätte, hätten hunderte von Firmen dichtmachen können. Und wofür? Dafür, dass schlecht gebildete "Meister" ohne jede Art von echter Erfahrung viel Mist verzapfen....
    Ähnlich sieht es mit der Ausbildung in unserer Branche aus. Wenn sich die Auszubildenden nicht selber informieren, sind sie auf verlorenem Posten. Ich kenne genügend Auszubildende bei Mitbewerbern, die nichteinmal ein Mischpult verkabeln können, geschweige denn, Endstufen richtig anschließen können. Da könnte ich Sachen erzählen..... und ich denke, dass es im Meisterbereich nicht anders ist: Nur der Titel qualifiziert einen ÜBERHAUPT NICHT. Da muss man schon Eigeninitiative zeigen und sich die ECHTES Wissen aneignen (was die Beteiligten hoffentlich getan haben).
    Die Meistersache hilft wirklich nur den Kammern.

  • 4Art
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    • 19. März 2004 um 10:43
    • #34

    Jens Droessler

    Amen dazu!

  • Jens Droessler
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    • 19. März 2004 um 10:55
    • #35

    Ich meine, ich verstehe, dass die, die den Meister gemacht haben, schon irgendwie stolz darauf sind, aber seht mal darüber hinaus: Wieviel (wichtiges) Neues habt ihr dabei gelernt?

  • Wellenfront
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    • 19. März 2004 um 12:18
    • #36

    4Art

    Auch ein Amen dazu:-)

    Absolut Unerträglich diese ganze *****
    Ein besserer Schulabschluss würde im Durchschnitt sehr viel hilfreicher sein!
    Diese ganze Weiterbildung......nützt nur den Bildungsinstituten und den Kämmern...
    Was fehlt ist ALLGEMEINBILDUNG und natürliche NEUGIER


    Germany Fertisch:-(

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Mechwerkandi
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    • 19. März 2004 um 12:48
    • #37

    Es werden Geräte gekauft, die man eigendlich nicht benötigt.

    Um das Dasein dieser Geräte zu rechtfertigen, werden sie zu Preisen auf den Verleih-Markt geworfen, die keinerlei betriebswirtschaftlicher Prüfung standhalten würden.

    Wenn einer der Meinung ist, alleine mit dem Verleih/Verkauf so viel Geld zu verdienen, um einen Lebensunterhalt darzustellen, ggf. eine Familie zu ernähren, soll er gerne weiter dran glauben.

    Funzt nicht.

  • ImmerLauter
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    • 19. März 2004 um 13:48
    • #38

    Wenn einer der Meinung ist, alleine mit dem Verleih/Verkauf so viel Geld zu verdienen, um einen Lebensunterhalt darzustellen, ggf. eine Familie zu ernähren, soll er gerne weiter dran glauben.

    Mechwerkandi

    Momentan klappt das noch ganz gut, nur wenn ich an übermorgen denke und die Tendenz so weiter geht...... muß ich mich nach anderen Segmenten umsehen.

  • Uwe 1
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    • 19. März 2004 um 13:51
    • #39

    Um das vieleicht auch mal aus meiner Sicht zu beleuchten. Glauben denn die mittleren und großen Companies, des es im untersten "Billigstsegment" anders aussieht. Ich mache jetzt seit fast 20 Jahren "nur" Hochzeiten, Familienfeiern nebenberuflich. Alles ordentlich mit Gewerbeanmeldung etc und festen Preisen inkl. Märchensteuer. Ich habe bis auf ein paar 100 Visitenkarten Null!!!Euro Werbungskosten, da mein Klientel mich kennt und so bucht.
    In den letzten 12 Monaten sind in meiner näheren Umgebung Mobildiskotheken wie Pilze aus dem Boden geschossen, mit Preisen wo ich nicht mal aufstehe. Dabei gehen mir auch zunehmend VA´s flöten und, dass ist das was mich richtig ärgert... alles "schwarz" Aber Kunde will es doch so, in letzter Zeit klemme ich immer öfter meine Rechnung irgendwo an den Thresen, weil der Kunde eigentlich keine will. Ich schreibe sie trotzdem, weil mir sonst steuertechnisch irgendwann die VA´s ausgehen. Ich sage dem Kunden klipp und klar, was er mit der Rechnung macht interessiert mich nicht. Das das Geld welches ich bekomme eh in keinen Büchern auftaucht, ist doch wohl landläufig bekannt. Ich finde diese ganze Situation zum ko... Der Kunde lässt sich ein Büfett für ´n reichlichen Riesen hinstellen und will die Musik schwarz für´n Appel und Ei.
    Ich habe keine Idee, wie man sowas verhindert, fakt ist vor einem Jahr hatte ich nahezu doppelt so viele VA´s wie jetzt. Mir tun die Leid, die davon Leben müssen.

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Mechwerkandi
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    • 20. März 2004 um 12:52
    • #40
    Zitat von "ImmerLauter"

    Wenn einer der Meinung ist, alleine mit dem Verleih/Verkauf so viel Geld zu verdienen, um einen Lebensunterhalt darzustellen, ggf. eine Familie zu ernähren, soll er gerne weiter dran glauben.

    Mechwerkandi

    Momentan klappt das noch ganz gut, nur wenn ich an übermorgen denke und die Tendenz so weiter geht...... muß ich mich nach anderen Segmenten umsehen.

    Andersrum wird da ein Schuh draus... :wink:

    Bei mir ist die Schiene mit der VA-Technik, Schwerpunkt Mechanik, quasi als "Nebendran" in den bestehenden Betrieb mit eingewachsen.

    Kuckst Du hier:
    http://homepage.hamburg.de/mechwerk/

    (@ Modi: Wenn URL nicht erwünscht, einfach löschen!!)

    Irgendwann ist mal einer angekommen, "ich brauch' da mal was spezielles, kannst Du nicht mal..."
    Klar kann ich. :mrgreen:

    Und dann kommt der nächste und der nächste...

    Entweder betreibe ich so was als "Hobby", dann spielen die Kosten natürlich keine Rolle, dann darf ich mich aber auch nicht beschweren, wenn einer noch billiger ist.

    Oder als Unternehmensbereich "VA-Technik", um bestehende Ressourcen in z.B. Logistik oder Fertigung zu nutzen.

    Als "stand-alone" hat das Ganze, in der angepeilten Grössenordnung, m.E. nach keine langfristige Überlebenschance. Ist ähnlich wie im gesamten Einzelhandel.

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
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