Müssen Nebelmaschinen eigentlich gewartet werden ? Wenn ja mit was und in welchem Zeitintervall ?
Konkret geht es hier um eine JEM Technofog, betrieben mit Original JEM - DJ- Fluid
:shock:
Pflege von Nebelmaschinen
-
-
-ca alles halbe Jahr den Tank, Sinterfilter, Lüftungsschlitze und das ganze Pumpsystem reinigen (musst du mir sonem Reinigungsmittel durchspülen, kann man auch selbst zusammenpanschen)
-wenn das Gerät lange lagert ohne benutzt zu werden Kanister leeren - vor Allem dann, wenn der Kanister fest ist und unten durch eine Öffnung abgepumpt wird (bei kleinen Maschinen oft der Fall) Ich hatte neulich so eine Maschine die mit der Zeit ausgelaufen und teilweise oxidiert ist -> nicht schön.Womit genua man die Maschine reinigen soll steht ansonsten in der Anleitung (da müsste eigentlich auch allgemein was zur Wartung stehen)
Hauptsache du benutzt nicht irgendwelche brennbaren Stoffe zum reinigen, aber das sollte ja klar sein.
-
Nimm ned dass Reinigungsfluid vom Steinigke... danach stink die Maschine 2 Tanks lang wie Sau.
-
Sokke hat geschrieben: "musst du mir sonem Reinigungsmittel durchspülen, kann man auch selbst zusammenpanschen"
Aus was zusammenpanschen? Wasser und Ajax von Mutti? :mrgreen:
Genau das würde ich lassen. Arme Maschine!
Wenn überhaupt, dann Nebelmaschinenreiniger nehmen und nachher mit viel destillierten Wasser rausnebeln.
Ich habe noch nie bei einer meiner Nebelmaschinen Pumpe usw. mit Reiniger gereinigt.
Was ich bei Bedarf mache: Aufschrauben, Fluidgesabber (vom Nachfüllen) entfernen und dabei auf Undichtigkeiten achten.
Den Sinterfilter (wenn vorhanden) reinige ich bei Bedarf.Das Fluid bleibt auch drin - Leeren und wieder Befüllen verursacht nur unnötigen Aufwand und Schweinerei im Lager.
Bei mir ist noch keine Nebelmaschine durch unterlassene Reinigung mit Nebelmaschinenreiniger "gestorben" eher schon durch Pumpeninfarkt und kaputte Heizung (Fehlerstrom bzw durchgebrannt).
Armin
10 Fluidnebelmaschinen seit 1987, davon 1 Eigenbau.
-
Seh' ich ähnlich.
Vernünftiges Fluid, nich so billich-Zeuch, dann läuft der Kram "ewig".
Für die zwei Foggies vom Verleih hab' ich allerdings 'ne Plombierung am Tank.Die Leutz kippen da sonst alles mögliche 'rein... :mrgreen:
-
zum Reinigen soll Zitronensäure Wunder wirken .. steht glaub ich auch in der Antari-Anleitung
-
Okay, zum Thema Zusammenpanschen: Natürlich nicht irgendwas ("Ajax"), sondern z.B. 20% Essig, 80% destilliertes Wasser. Wurde mir mal so empfohlen und hat sich bewährt.
2 Fluidnebelmaschinen, keine davon selbstgebaut aber des öfteren höchstselbst durchgespült

-
auch mit destilliertem wasser alleine lösen sich die ablagerungen auch. keinesfalls irgendwelche zusätze wie reinigungsmittel. das hat den gegenteiligen effekt, da beim verdampfen logischerweise ablagerungen entstehen.
-
Ich habe auch den, allerdings subjektiven, Eindruck, das zumindest "Safex inside" irgendwelche Ablagerungen wieder an/ablöst.
Ich hatte vor kurzem einen Party-Foggie in der Werkstatt, der wirklich nur noch "hustete".
Da war noch ein Rest von dem Fluid drin, "no-name", ich habe dann zum Versuchen das Safex draufgekippt und nach einer Weile Betrieb ging das sichtlich immer besser.Nach Verbrauch von etwa 1/4 Liter war der Nebelausstoss wieder normal.
Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme und muss nicht zwingend funktionieren, aber technischerseits wäre mir der Zusammenhang vorstellbar.
-
?
Zitat von "djobi"zum Reinigen soll Zitronensäure Wunder wirken .. steht glaub ich auch in der Antari-Anleitung
hm??? Hab i noch nie gehört!
Und wie verdünnt und mit was verdünnt. Oder PUR :shock: )Wissen will! :mrgreen:
-
Zitat von "djobi"
steht glaub ich auch in der Antari-Anleitung
Also ich bin mir zu 99% sicher, dass in der Anleitung für die Z Serie, was von der Mischung 20% Essig, 80% Wasser was steht und nichts mit Zitronensäure. :wink: -
Konkret geht es wohl um die Entfernung von Kalkablagerungen, ähnlich wie in einer Kaffeemaschine.
Insofern sollte es auch ein üblicher Maschinen-Entkalker tun, und den gibt's an jeder Ecke...
-
mein fehler - war Essigsäure
, hast recht
und Essig löst ja bekanntlich auch gut Kalk :wink: -
Zitat von "Mechwerkandi"
Seh' ich ähnlich.
Vernünftiges Fluid, nich so billich-Zeuch, dann läuft der Kram "ewig".
Für die zwei Foggies vom Verleih hab' ich allerdings 'ne Plombierung am Tank.Die Leutz kippen da sonst alles mögliche 'rein... :mrgreen:
Wie haste das gemacht?
-
Zitat von "KlangTerrorist"
Wie haste das gemacht?Durch den Schraubverschluss und den Tankstutzen quer ein kleines Loch bohren 1,5 mm.
Plombendraht durchziehen, Bleiplombe drauf und zukneifen.Eigendlich habe ich das Ding für Fail-Safe Konstrukte, dafür tut's das aber auch.
Ersatzweise ein Stückchen Cu-Draht und die Enden verdrillen/verlöten, geht auch.
Wichtig ist eigendlich nur, das mal die Dinger ohne Werkzeug nicht ohne weiteres aufkriegt. Man könnte natürlich auch über eine Art von abschliessbarer Mechanik nachdenken.
-
was für espressomaschinen gilt, gilt vielleicht nur eingeschränkt für nebelmaschinen...ob man die entkalken muss??? aber wenn schon, dann bitte für beide maschinen zitronensäure+aqua dest. und kein essig. zitronensäure gibt´s als pulver in jedem drogeriemarkt. ist schonender und effektiver.
-
Zitat von "Mechwerkandi"
Insofern sollte es auch ein üblicher Maschinen-Entkalker tun, und den gibt's an jeder Ecke...Hm, da kenn ich auch einen der da so schlau war, mir kam die nächsten 3 Jobs bei jedem mal Nebeln das Kotzen weil eine mit Entkalker gereinigte Maschine danach stinkt wie sau!!!