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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

ARLS nicht mit Kappa 15lf

  • linde
  • 3. April 2004 um 11:35
  • linde
    Beiträge
    497
    • 3. April 2004 um 11:35
    • #1

    Moin ich hatte vor mir 4 ARLS zu fertigen. da ich die schön kompakt und dennoch effektiv finde.nun hab ich aber noch etwas Bauchschmerzen mit dem Kappa,da er ja nicht gerade den besten ruf hat.(Oder ist das nur gerede)? Nun ist der Plan vom AW-audio für den Kappa entwickelt worden.gibts denn auch noch getestete und funktionierende Pläne mit anderen Treibernz.b. von Oberton?

    MFG linde

  • C.T.
    Beiträge
    236
    • 3. April 2004 um 14:32
    • #2

    Hallo,

    der ARLS ist numal für den Kappa entwickelt worden, wer etwas anderes reinschrauben will kann das tun, es gibt vielleicht noch in dem Ur-ARLS Thread eine Messung mit einem anderen Treiber darin, den müsstest du mal suchen.
    Der Kappa hat numal seinen Ruf als brauchbarer Billigspeaker und gehört in das Gehäuse, wenn du schon mehr investieren möchtest dann solltest du auch ein Gehäuse für den jeweiligen Speaker bauen und nicht Speaker x in Gehäuse y schrauben und erwarten dass da was besseres draus wird.

    Gruß

    Ruben

    "A helicopter is an assembly of forty thousand loose pieces, flying more or less in formation"

  • tt audio
    Beiträge
    552
    • 3. April 2004 um 15:29
    • #3

    Hallo
    hätte da auch mal ne frage:
    kann man die box mit dem kappa auch laufen lassen wenn 6 auf nem haufen stehen ?
    oder reißen dan die membrane ?
    mfg thomas

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 3. April 2004 um 16:11
    • #4

    ... dieses ganze pauschale Gerede über "amtlichen Marken" ist uralt und ist war noch nie ein Indiz für fachliches Know-How.

    Früher träumte man von Gauss (Martin-Bins ...), JBL - zeitweise auch von EV ... - eine Zeitlang war auch mal Sammi ein "Geheimtip" - heute ist dann mal Oberton (kommt - hab ich wenigsten gehört - aus einem ehemaligen Ostblockland ...), B&C, RCF, Eighteen (wobei es hier auch eingeschworene Gegner gibt ... :| ) - einige "stehen" wohl auch auf Ciare.

    Berade bei Bässen ist jedoch die Schallführung (also die Gehäusekonstruktion ...) viel entscheidender als die Chassis-"Marke". Das Chassis muß zum Gehäuse passen - bzw. umgekehrt - und alles andere ist Geschwafel.

    Fast jeder halbwegs vernünftige LS-Hersteller hat heute brauchbare Chassis im Programm - und ebenso auch "Nieten", auf die man besser verzichten sollte bzw. die man manchmal sogar einfach "vergessen" kann.

    Die Abstimmung macht wenigsten 80 % aus - d.h. aus einem ... vermeintlich ... "mittelmässigen" Chassis hole ich - richtige Abstimmung vorausgesetzt - erheblich mehr Klang heraus als aus aus einem "amtlichen" (ggf. teuren ...) Chassis in einer Bananenkiste ... :wink:

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 4. April 2004 um 00:58
    • #5

    aber mit einem anderen speaker könnte man u.U. einen kleineren ARLS bauen
    oder nicht?

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 4. April 2004 um 11:02
    • #6

    natürlich könnte man das, nur musst du dann alles neue entwickeln.
    das hauptproblem dürfte sein, dass deine schräge frontwand nicht noch kleiner werden kann, da der speaker sonst aufgrund seiner abmessungen nicht mehr hinein passen würde...
    ich würds echt sein lassen.
    außerdem was spricht gegegen normal reflex? soviel weniger schalldruck wird das auch nicht haben und ist nen ganzes stück kompakter.

  • linde
    Beiträge
    497
    • 4. April 2004 um 11:32
    • #7

    Danke erstmal für eure Meinungen und Tipp´s.Dann werd ich mich mal von den Kappa 15 lf überraschen lassen.Vieleicht sind die ja garnicht so schlecht als ihr weit verbreiteter Ruf ,und bevor ich nen anderen Speaker von einem sog. "amtlichen Herrsteller" nehm, am Ende ein haufen Material verbrauche und es zum Schluß doch nichts gebracht hat.Denk ich das ich Sie nach dem AW-Plan bauen werde und auf Nr. sicher geh.Danke

    Mfg Linde

  • tt audio
    Beiträge
    552
    • 5. April 2004 um 14:16
    • #8

    Hallo
    weiß niemand eine antwort?
    ICH WOLLTE wissen ob das verhalten der membran in größeren stacks (6)
    wie bei bphörner ist.
    danke mfg thomas

  • C.T.
    Beiträge
    236
    • 5. April 2004 um 14:42
    • #9

    Hallo,

    das Verhalten in großen Stacks ist nicht wie das von Hörnern, man bekommt halt seine Lautstärkeverdoppelungen hin und irgendwann ist dann Schluss (so bei 8 pro Seite).

    Gruß

    Ruben

    "A helicopter is an assembly of forty thousand loose pieces, flying more or less in formation"

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 5. April 2004 um 16:36
    • #10

    8 pro Seite scheint mir schon etwas hochgegriffen, zumindest auf die Erwartung von 3dB (6dB) mehr pro Verdopplung der Anzahl bezogen.

    Ansonsten sehe ich das Problem nicht. Das Gehäuse wurde für den Kappa15lf berechnet und darin funktioniert er gut. Wenn ich selber Gehäuse berechne bzw. berechnen lasse (wenns mir zu kompliziert wird), dann wähle ich mir einen guten LS aus. Wenn ich NACHBAUE, führt kein Weg am vorgegeben Chassis vorbei, es sei denn, ich rechne selber wieder dran rum....

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 6. April 2004 um 01:26
    • #11

    ...Trotzdem eigentlich ist es klar das der kappa durch seine im vergleich mit anderen modernen 15ern seltsamen eigenschaften... wie z.B. das riesige erforderliche volumen und eine relativ tiefe abstimmung, nicht ohne weiteres durch einen 15er zu ersetzen dennoch denke ich, dass ein 18er z.B. der 18S. 1400 oder auch B&C TBX sich zumindest in der theorie sich gut im arsl machen sollten da sie ähnlich abgestmmt werden können wie der kappa ohne weinen grob anderen frequenzverlauf zu zeigen...
    .... nur mal so der arsl at die ähnlichkeit zum TSE sub von ACL bestimmt nicht von ungefähr mit seinen 50cm breite würte ein 18er noch super rein passen... wer will das denn nu wieder testen :mrgreen:

    mfg Matthias Schoster

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 6. April 2004 um 17:49
    • #12

    Da müsste man sich ja eher einen guten 18" suchen, der sehr ähnliches TSP wie der Kappa hat. Dürfte sehr schwer werden. Am Ende wird es dann doch eine Neuentwicklung.
    Vom Volumen her kommt das aber mit 18" locker hin.
    Wer das testen will? Jemand, der schon ARLS besitzt und irgendwie nicht ganz zufrieden damit ist.
    Wenn es nur ums Aussehen geht, kann man auch den Mufu-Bass bauen (wenns einen Plan davon gibt)

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 6. April 2004 um 21:25
    • #13

    ... da ich bisher nichts gefunden hab: Welchen Wirkungsgrad hat der ARLS denn nun eigentlich ?

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 6. April 2004 um 21:36
    • #14
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... da ich bisher nichts gefunden hab: Welchen Wirkungsgrad hat der ARLS denn nun eigentlich ?


    Wie ermittelt man das?

  • Jens Droessler
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    Beiträge
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    • 6. April 2004 um 21:52
    • #15

    Im einfachsten Falle mit einem Zollstock, einem Pegelmesser und einen durchstimmbaren Sinusgenerator (oder Sinus in passenden Frequenzen von CD). Ach ja, und noch ein Voltmeter.

    50Hz nehmen, 2,83V am Amp-Ausgang einstellen und dann die Frequenzen durchgehen und immer aufschreiben, welcher Pegel bei welcher Frequenz in 1m Entfernung war (oder auf einen Meter zurückrechnen). Daraus kann man dann ein Diagramm machen, oder den Durchschnitt aus den Werten bilden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Jens Droessler (6. April 2004 um 21:59)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 6. April 2004 um 21:54
    • #16

    ... man könnte in 2 ... 4 m Entfernung (z.B. auf einer Wiese) messen und den Schallpegel - bezogen auf 1 W/1m - messen.
    Der Messplatz muß vor der Messung auf das Ausgangssignal der Endstufe geeicht werden und die Empfindlichkeit des Meßmikrofons muß im Meßsystem berücksichtigt werden. So bekommt man dann Absolut-SPL-Messungen

    Falls jemand in der Region Oldenburg so eine Kiste hat, könnte ich das ja auch mal messen, um den ARLS auch mal mit anderen "marktüblichen" Systemen - objektiv ! - vergleichen zu können.

    Viele Grüsse sendet

  • Mnyut
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    2.329
    • 6. April 2004 um 22:54
    • #17

    Also prinzipiell wär ich bereit das zu machen. Grillplätze gibt's hier genug und Meterstab, Multimeter, Sinusgenerator (Ultracurve 8024 oder ELV SFG 7002) Endstufe und Aggregat sind vorhanden.
    Schallpegelmesser hab ich keinen, aber die Kirche hier hat sich mal einen ausgeliehen. Wenn ich noch richtig weis hatten sie den von der DEKRA. War glaub ich sogar geeicht.

    Sound-Klinik: mit Messplatz eichen meinst du das selbe wie der Jens, oder?

    So: Problem ist jetzt nur, ich hab keinen ARLS "nur" einen ARLS mod :roll:
    Noch jemand hier in der Gegend Pforzheim/Karlsruhe mit ARLS? Sonst muss ich wieder Richtung Stuttgart.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 7. April 2004 um 00:10
    • #18
    Zitat von "Mnyut"

    ...
    Sound-Klinik: mit Messplatz eichen meinst du das selbe wie der Jens, oder?
    ...


    ... ich weiß jetzt gerade nicht, welchen Beitrag genau von Jens Du jetzt meinst - aber ich meine, daß bei einer Absolut-SPL-Messung immer die Spannung am LS und die Mikrofonempfindlichkeit - inkl. Verstärkung des Preamps - bekannt sein muß.

    Mit einem Schallpegelmeter (womöglich A- oder C-bewertet ... :wink: ) und Sinustönen würde ich allerdings eher nicht messen (... und wenn überhaupt: auf einer seeeeehr groooooßen Wiese - und hinterher mit entsprechenden Korrekturen der Meßwerte wg. der - oft nicht abschaltbaren - Bewertungsfilter ...) ...

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 7. April 2004 um 00:42
    • #19

    Wie gesagt, ich meinte eben, wenn nichts anderes da ist, dann ist es wenigstens ein Anfang. Eine Wertung/Wichtung am Pegelmesser sollte in jedem Fall abschaltbar sein, sonst sind die Werte nicht sonderlich vergleichbar und der Tiefbass-Schalldruck sieht dann sehr gering aus. Ob es für den Hausgebrauch ein geeichtes Messgerät sein muss? Ich denke, für solche Eigenzwecke würde es ein Mikro ala ECM8000 tun, wo "Volt pro Druck" bekannt ist.

    Wichtig wäre eben, die Ausgangsspannung des Amps bei 50Hz zu messen, weil die meisten Messgeräte nur bei 50Hz Sinus den richtigen Spannungswert ausgeben. Weiterhin muss dann aber sicher sein, dass der Sinusgenerator seinen Ausgangspegel bei veränderter Frequenz beibehält (beim Ultracurve ist das der Fall, beim ELV-Gerät wirds schon problematischer). Sonst stimmt es hinten und vorne nicht.

    Wie gesagt, dass ist nur, wenn man wirklich nichts anderes hat.

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