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Stromverteilung im Rack

  • Peter Z
  • 28. April 2004 um 12:28
  • Peter Z
    Beiträge
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    • 28. April 2004 um 12:28
    • #1

    Hi!

    Bräuchte wieder mal Hilfe von Euch. Was macht ihr mit den Stromkabeln in den Cases?
    Wenn ich die Überlängen zusammenroll fürchte ich mich vor irgendwelchen bösesn Magnetfeldern, Einstreuungen und Ähnlichem. Bin kein Elektroniker, kenn mich somit nicht aus, habe in meinen live-Racks auch nie Probleme gehabt, aber in meinem kleinen Studio würde mir so etwas gar nicht passen. Außerdem paßt mir das Kabelchaos in den Racks überhaupt nicht.

    Werde wohl eine Stromzuleitung über Kabelklemmen aufsplitten müssen, oder? Einfache Kabelklemmen oder gibt es da etwas Schöneres?

    Wie macht Ihr das?
    thx
    Peter

    EDIT: Habe den Titel mal etwas geändert. Kai

  • chris216
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    • 28. April 2004 um 14:52
    • #2

    Einstreuungen hast du keine zu befürchten, wenn du die Kabel in Schlaufen zusammenwickelst. Denn der Strom, der ins Gerät reinfliesst, erzeugt ein Feld, welches genau von dem Strom, der im gleichen Kabel aus dem Gerät wieder herausfliesst, kompensiert wird. Solange du also handelsübliches Elektrokabel verwendest, sollte das kein Problem werden.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Peter Z
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    • 28. April 2004 um 14:59
    • #3

    Klingt verständlich.

    Danke!

  • Jörg
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    305
    • 28. April 2004 um 15:11
    • #4

    Entweder, wie schon erwähnt, Schlaufen, oder die langen Netzkabel durch kurze ersetzen.

    Jörg.

  • chris216
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    • 28. April 2004 um 16:25
    • #5

    Ich helfe gerne :)
    Kabel durchschneiden und kürzen würde ich nicht. Das Risiko, dass sie aus irgendwelchen Klemmen herausfallen, ist mir zu groß. Ich würde dann irgendwoher ne Netzschnur nehmen, zB ein altes Kaltgerätekabel, passend ablängen und ins Gerät einlöten. Wenn du ein bisschen löten kannst, sollte das kein Problem sein. Hat dein Gerät ne Kaltgerätebuchse, könntest du versuchen, zB bei Reichelt (da ist nur leider gerade der Server down), kurze Kabel von 0,5m oder 1m zu bekommen.
    Kannst du nicht löten, dann tu dir selbst den Gefallen und lass die langen Kabel dran. Ist auch praktich, wenn du mal kurz ein Gerät aus dem Rack ziehen willst. Sonst musst du immer alles zerlegen...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • mhuth
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    • 28. April 2004 um 18:46
    • #6

    Da bieten sich diese "Kabelbäume" an. Schwarze Plastikspiralen die für Ordnung sorgen.

  • Peter Z
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    • 29. April 2004 um 08:27
    • #7

    Nochmals Dank an Euch alle.
    Jetzt ist es zu spät, ich hab gestern alles abgeschnitten. Hatte aber die gleichen Bedenken wie Chris, daher habe ich die einzelnen Kabel zuert verlötet, dann in die Klemme und dann Gaffa!!! Letztlich kommt irgend ein kleines Schachterl drüber und die Zuleitung kriegt eine Zugentlastung. Bin offenbar ein Ängstlicher! ;)

    Gerät kurz mal rausnehmen war auch ein Thema, aber ich hab genug von diesen Kaltgerätekabel, da nehm ich ein anderes.

    Aber es ist herrlich zu sehen wieviel Platz in so einem Rack entstehen kann!!!

    Nett von Euch

    LG
    Peter

  • Jeremy
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    • 29. April 2004 um 08:48
    • #8

    Wäre da nicht evtl. eine Stromschiene (als Luxusversion sogar dreiphasig) mit entsprechend konfektioneirten Kaltgeräte-"Schwänzchen" eine Lösung?

    Das macht zwar richtig Arbeit, aber dann auch Spass, vor allem, wenn man hinter dem Rack mal Licht braucht ...

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • KlangTerrorist
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    • 29. April 2004 um 08:57
    • #9
    Zitat von "Peter Z"

    Nochmals Dank an Euch alle.
    Jetzt ist es zu spät, ich hab gestern alles abgeschnitten. Hatte aber die gleichen Bedenken wie Chris, daher habe ich die einzelnen Kabel zuert verlötet, dann in die Klemme und dann Gaffa!!! Letztlich kommt irgend ein kleines Schachterl drüber und die Zuleitung kriegt eine Zugentlastung. Bin offenbar ein Ängstlicher! ;)

    Gerät kurz mal rausnehmen war auch ein Thema, aber ich hab genug von diesen Kaltgerätekabel, da nehm ich ein anderes.

    Aber es ist herrlich zu sehen wieviel Platz in so einem Rack entstehen kann!!!

    Nett von Euch

    LG
    Peter

    Mal nebenbei. Gaffa ist für Strom das falsche. Normal nimmt man da Iso.

  • chris216
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    • 29. April 2004 um 10:16
    • #10
    Zitat


    ...daher habe ich die einzelnen Kabel zuert verlötet, dann in die Klemme und dann Gaffa!!!


    Äh, nur damit ich das richtig verstehe: Hast du die einzelnen Adern verzinnt, und dann in eine Klemme geschraubt? Oder hast du die Kabel aneinandergelötet und dann noch zusätzlich ne Klemme drum?
    Denn es ist eigentlich suboptimal (wenn nicht sogar verboten?), Stromkabel zu verzinnen. Besser sind Aderendhülsen mit Kunststoffkragen. Das Zinn macht die Litze hart, einzelne Adern können herausbrechen und sind dann nicht richtig vor Berührungen geschützt. Und das Zinn korrodiert, das ist auch schlecht für den Übergangswiderstand (Hitze!)

    Wenn di dir also nochmal die Mühe machen willst, und für ein Rack, das nicht nur in nem Studio steht, solltest du das auf jeden Fall, dann schneide das verzinnte Stückchen ab und nimm Aderendhülsen.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • derautor
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    • 29. April 2004 um 12:17
    • #11
    Zitat

    daher habe ich die einzelnen Kabel zuert verlötet, dann in die Klemme und dann Gaffa!!! Letztlich kommt irgend ein kleines Schachterl drüber und die Zuleitung kriegt eine Zugentlastung.


    Bist Du sicher, dass Du weißt, was Du machst? Das hört sich imho gar nicht professionell an. Wie chris schon schreibt, ist Löten und Verzinnen bei Stromkabeln nicht empfehlenswert und, soweit ich weiß, laut VDE aus genannten Gründen auch nicht zulässig. Auf jeden Fall Aderendhülsen, Klemmen oder Stromschiene verwenden und das Ganze in eine zuverlässige Dose aus Kunststoff einbauen. Nimmt u.U. wieder mehr Platz in Anspruch, ist aber sicherer!


    es grüßt


    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • niggles
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    • 29. April 2004 um 17:26
    • #12
    Zitat von "Peter Z"

    Nochmals Dank an Euch alle.
    Jetzt ist es zu spät, ich hab gestern alles abgeschnitten. Hatte aber die gleichen Bedenken wie Chris, daher habe ich die einzelnen Kabel zuert verlötet, dann in die Klemme und dann Gaffa!!! Letztlich kommt irgend ein kleines Schachterl drüber und die Zuleitung kriegt eine Zugentlastung. Bin offenbar ein Ängstlicher! ;)

    Gerät kurz mal rausnehmen war auch ein Thema, aber ich hab genug von diesen Kaltgerätekabel, da nehm ich ein anderes.

    Aber es ist herrlich zu sehen wieviel Platz in so einem Rack entstehen kann!!!

    Nett von Euch

    LG
    Peter

    Ähm....Ähm....<hüstel>

    1. Adern verlöten=böse. Nicht machen. Das Zinn "fließt" mit der Zeit --> Wackelkontakte, außerdem ist es inzwischen schlicht und einfach verboten.

    2. Wenn du dir eh schon soviel Arbeit machen willst: Spar dir das ganze Gefummel mit Kästchen und Lüsterklemmen (vernünftige Zugentlastung geht damit eh nicht) und bau einfach deine Geräte auf Powercon (in/out) um. Dann einen Satz entsprechende kurze Kabel bauen und Strom durchschleifen. Vor allem in Sideracks absolut genial, weil *alles* bombenfest sitzt und automatisch zugentlastet ist.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • HMPF
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    • 29. April 2004 um 23:38
    • #13

    Oder besorg Dir einfach Leistungsfunk! Das gibts bei Siemens in der Abteilung Lufthaken zu kaufen.

    Sorry OT, aber ich konnts mir nicht verkneifen :)

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • wora
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    • 30. April 2004 um 12:58
    • #14

    nur um unser wissen zu verbessern:
    adern verlöten und dann in klemmen schrauben ist wirklich verboten.
    warum?
    da sich das lötzinn mit der zeit setzt (oder fließt?) und der kontakt dadurch schlechter wird, vergrößert sich in der klemmung der übergangswiderstand.
    das bedeutet, da fällt dann eine spannung ab, es fliesst strom, und beides zusammengerechnet ergibt dann eine leistung... und diese leistung wird in WÄRME umgewandelt!

    das geht dann bis zum abbrennen der kontakte, was durchaus größere schäden nach sich ziehen könnte!!!

    und deshalb ist es untersagt, netzkabel zu verlöten und dann zu klemmen. sie dürfen nur (ungelötet) mit aderendhülse geklemmt werden.

    das gilt nur für litzenkabel, starre leiter dürfen natürlich auch ohne hülse geklemmt werden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mastermacs
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    174
    • 30. April 2004 um 16:38
    • #15

    -DELETED-

    "We've f*cked up bigger shows than yours!"

    Einmal editiert, zuletzt von mastermacs (28. März 2008 um 22:48)

  • wora
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    • 30. April 2004 um 20:44
    • #16
    Zitat von &quot;mastermacs&quot;


    ...wobei starre Leiter für Mobile-Anwendungen tabu sind...

    ... auch wenn´s ne fest eingebaute rackverkabelung ist?
    na ja, ich denke die meisten netzkabel nutzen aber ohnehin litzenlabel.
    ich hab das nur hingeschrieben, damit weniger missdeutungen entstehen können.
    wer´s genau wissen will, sollte eh die entsprechende DIN lesen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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