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OpenAir Kino Beschallung ---> Problem

  • bennyderengel
  • 29. April 2004 um 19:58
  • bennyderengel
    Beiträge
    58
    • 29. April 2004 um 19:58
    • #1

    Und zwar soll eine Openair Kino Veranstaltung (Dauer 10 Tage) Beschallt werden die Location ist für 2300 Personen pro Vorstellung ausgelegt. Leider gab es letztes Jahr beschwerden über die Lautstärke. Der Veranstaltungs Ort ist in einem Park in der Innenstadt, im Bereich der Zuschauer sollen 72db gefahren werden. Weiss jemand ob es Systeme gibt die Zentral die 72db "drücken" können aber im weiteren umkreis die Grenzwerte von 40-50 db nicht überschreitet??? Wenn Ja welche ???

    Mit einer Schallschutz Wand ist es nicht möglich, laut Ingenieure!

    Wenn gewüscht kann ich die Schallmessungs Grafik von letzten mal noch Online stellen.

    Schonmal Danke für eure Antworten.

  • Schall-lupka
    Beiträge
    133
    • 29. April 2004 um 20:13
    • #2

    hi kannst du mal ne skizze von der lokation und der ungefähren aufstellung der boxen sowie der entfernung zu den häuser ich kann dir dann mal berechnen wie der schallverlauf ist .ach und die 72db sind im zuschauerzentrum gefordert??

    Pump up the Volume aber immer noch reserven haben

  • bennyderengel
    Beiträge
    58
    • 29. April 2004 um 20:38
    • #3

    findet Ihr hier: http://www.shamrock-shelties.de/kino/oa.htm

    Einmal editiert, zuletzt von bennyderengel (29. April 2004 um 20:39)

  • HMPF
    Profi
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    618
    • 29. April 2004 um 20:39
    • #4

    Ich sehe 2 Möglichkeiten:

    1: Gesehen am Königsplatz Open Air Kino in München. An der Leinwand D&B C7 Systeme, die nicht "volle Lotte" spielen, sondern einfach nur der Bezugspunkt für Delay´s sind. Dann "einfach mal eben schnell" möglichst viele kleine Delays aufbauen. So kannst Du den Pegel im Publikum ziemlich gut dosieren eben ohne großartige Lautstärken.
    Wer hat das am Königsplatz eigentlich gemacht? Neumann & Müller? War nur als Besucher da.

    2: Etwas weniger Aufwand wäre der Einsatz eines Line Arrays. Bei den meissten gibt es eine Software, mit Hilfe der sich recht einfach ausrechnen lässt an welcher Stelle Du wie viel Pegel hast, wenn zb 24 Elemente aufhängst etc.
    Das LA sollte so dimensioniert sein, dass die coherente (bestimmt falsch geschrieben, oder?) Welle eben kurz vor Ende des Publikumraumes "aufbricht". (Jaja, ist frequenzabhängig und nicht so einfach, schon klar) So kannst Du es Dir zu Nutzen machen, dass Du im Nahfeldbereich des LAs eben nur 3db pro Abstandsverdoppelung verlierst und damit relativ gleichmäßig beschallen kannst und hinter dem Publikum fällt der Pegel hallt dann um 6db weiter.
    Ob Du so genau auf die Anforderungen kommst, das weiss ich jetzt auch nicht, dass müsste mal eben so eine software ausrechnen.


    Ach ja: 72db was? also wie bewertet? weil mir kommt das schon extrem wenig vor....


    Grüße

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • HMPF
    Profi
    Beiträge
    618
    • 29. April 2004 um 20:40
    • #5

    auf dem link kommt bei mir error 404 guck mal nach ob der richtig ist.


    Edit: Ah, geht plötzlich :)

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • Schall-lupka
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    133
    • 29. April 2004 um 21:04
    • #6

    Tja leider sind daja keine endferungen zu erkennen aber war eben frontale beschallung ich würde eher mal sagen das du wirklich boxen im full range mode rund rum als delay auf stellt dadurch kannst du den maximalen pegel stark senken und durch den schallabbau kommst du dann hin wenn du stark alles nach unten abwinkelstempelung wäre von mir K&F 4xAcces t5-6mittig hinter der leimwand 2Xline 212 R und L vor der leimwand und alle 10 bis 20 m ne CA 1215-6 und die dann mit zb nen BSS TCS 803 Zeitverzögern

    Pump up the Volume aber immer noch reserven haben

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 29. April 2004 um 21:30
    • #7

    also ich würde dort ein line array ala GeoS hinhengen. ist vorallem nicht so groß. desweiteren wird ein linearry wehsenlich günstiger in der miete sein als wenn du ne haupt PA und unzählige delays aufstellst. alleine der zeitaufwand ist wehsentlich geringer und der arbeitslohn macht viel, viel, viel vom endbetrag aus! d hast auch kein problem mit dem ganzen boxenkabel was du bei delay lines legen musst. und wie sieht das denn aus wenn überall boxenständer stehen . ich würde definitiv zum line array greifen!

  • Schall-lupka
    Beiträge
    133
    • 29. April 2004 um 21:59
    • #8

    tja muss man halt genau berechnen

    Pump up the Volume aber immer noch reserven haben

  • HMPF
    Profi
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    618
    • 29. April 2004 um 22:04
    • #9

    bin mir auch nicht so ganz sicher, ob das mit einem LA wirklich zu schaffen ist, weil nach der zylinderwelle ist ja nicht einfach schluss und ende, da breitet sich der schall ja immernoch weiter aus.
    Das müsste man halt mal genau durchrechnen. vielleicht mit dem programm von hk mal gucken, dass sollte benny jetzt haben.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • ADMIN
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    • 30. April 2004 um 11:24
    • #10

    Ich interprtiere die Graphik mal so: Gemessen wurde im letzten Jahr, dort was's zu laut, und dieses Jahr muss das anders werden, sonst gibt es kein Open-Air-Kino....

    Die Aufgabenstellung verstehe ich so: Im bereich von IP01 bis IP05 braucht Ihr einen Leq von 72 dB oder höher, damit der Besucher etwas versteht, im Bereich von IP12 bis IP 26 sollen es maximal 50 dB sein.

    Zunächst mal folgende Fragen:

    1.) Was gilt für IP 27 und IP 28?

    2.) Interpretiere ich die Zeichnung richtig, dass die Publikumsfläche in einer Dreiflügelanlage liegt? Wenn ja, wie hoch sind dann die Gebäude?

    3.) Mit welcher Frequenzbewertung werden denn die Werte gemessen, gibt es Impuls-, Ton- oder was auch immer für Zuschläge? Oder andersrum gefragt: TA Lärm?


    Dann schon mal vorab folgende Anregungen:

    1.) Die Höhen und die oberen Mitten bekommt man dadurch in den Griff, dass man die Speaker auf das Publikum ausrichtet und dezentral arbeitet.

    2.) Die Schwierigkeiten werden dann kommen, wenn kinoübliche Tieftonanteile über irgendwelche Zuschläge (A-Kurve würde sie eigentlich rausfiltern...) wieder in die Messung einfließen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • bennyderengel
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    • 30. April 2004 um 16:41
    • #11

    Mit deiner ersten Aussage liegst du richtig! zu laut = kein Kino.

    Im Publikum brauchen wir mind. 72 db!

    1)Ich hab mal die komplette auswertung der einzelnen IPs Online gestellt
    da stehen jeweils alle max werte drin sowie die überschreitungen in 03.

    http://www.shamrock-shelties.de/kino/messung03.jpg

    2) Ja ist eine Dreiflügelige Schloßanlage mit ca. 5-6m hohen Wänden.
    Luftbild der Anlage (mit bestuhlung 1850 Plätze dieses Jahr 2300)

    http://www.shamrock-shelties.de/kino/22.gif

    3) Impulshaltigkeit +6db :: Ton-/Informationshaltigkeit +3db

    Bei weiteren Fragen ICQ#154 83 55 49 :: Tel.: 06 4 47/922 940

  • HippeliPA
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    • 30. April 2004 um 20:01
    • #12

    Steinigt mich, aber Line-Array ist wohl totaler Schwachsinn.
    Der Schall soll ja ausdrücklich NICHT weit gehen.

    Ich weis auch nicht genau wie diese Werte eingehalten werden sollen?
    72db = Chipstüte aus 5m Entfernung?!

    Naja egal.

    Mein Senf: Wie man schon hier gelesen hat. Topteile (kein scheiß Linearray) auf den Boden ausrichten, so das der Schall entweder verreckt, oder in den Himmel reflektiert wird. Also nur exakt die Sitzreihen ausleuchten.

    Bass ist so ne sache. Mehr ist manchmal weniger.... Sprich mit Auslöschungen arbeiten. zb. Frontseitig Bassstacks hintereinander aufbauen und durch Zeitlaufkorrekturen anpassen. Damit kann man Basswellen besser richten. Sprich nach hinten hast du Auslöschungen.
    Oder sogar rund um die Fläche aufbauen und dem entsprechend auspegeln. Innen mehr druck, nach aussen erhebliche Auslöschungen.

    Allerdings sind deine Pegelvorgaben etwas weltfremd, das liegt daran das die Ämter keine Ahnung haben, was zb. 50db(a,b,c,xy) bedeutet.
    Wo kein Kläger, da kein Richter. Wenn sich keiner Beschwert, gibts keinen Stress. Warscheinlich gibts nur mit einer Hand voll Anwohner ein Problem. Die Muss man halt gegebenfalls mit einer Kiste Wein oder Freikarten fürs Kino bestechen, anders funktioniert unser Business nicht.

    Achja, diese U-Förmigen Häuser sollte man auf Jedenfall irgendwie schallschluckend verkleiden. Auch wenn die Anlage da nicht hinbläst. Es muss auch bedacht werden das wir mit 2300 Leuten rechnen, die alleine schon einen Grundpegel liefern. Ich könnte fast wetten, das am Ende des Films, wenn alle gleichzeitig aufstehen und rumkruschen, diese Werte überschritten werden. Und wenn 2300 Leute gleichzeitig laut lachen ist alles zu spät. Die Herren Mathematiker können das ja mal simulieren.

    Liebe Grüße, Mario

    PS: Sound ist unberechenbar. Dazu braucht man Feeling und Erfahrung.

    no virtual - no line - no EQs

  • HippeliPA
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    • 30. April 2004 um 20:05
    • #13

    Ach nochwas. Ich wollte so etwas schon immer mal machen.

    Was nehmt ihr denn für Surroundvorverstärker? Ich habe vor jahren mal ne Laute-Kinonacht gemacht. Allerdings nur Stereo, da ich von den Surround keine Ahnung habe. Was muss ich kaufen?! So ein Hifi-Drecksding werdet Ihr wohl nicht nehmen, oder?!

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  • KREISS
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    • 30. April 2004 um 20:28
    • #14
    Zitat von "HippeliPA"

    Steinigt mich, aber Line-Array ist wohl totaler Schwachsinn.
    Der Schall soll ja ausdrücklich NICHT weit gehen.

    Ich weis auch nicht genau wie diese Werte eingehalten werden sollen?
    72db = Chipstüte aus 5m Entfernung?!

    Naja egal.

    Mein Senf: Wie man schon hier gelesen hat. Topteile (kein scheiß Linearray) auf den Boden ausrichten, so das der Schall entweder verreckt, oder in den Himmel reflektiert wird. Also nur exakt die Sitzreihen ausleuchten.

    Bass ist so ne sache. Mehr ist manchmal weniger.... Sprich mit Auslöschungen arbeiten. zb. Frontseitig Bassstacks hintereinander aufbauen und durch Zeitlaufkorrekturen anpassen. Damit kann man Basswellen besser richten. Sprich nach hinten hast du Auslöschungen.
    Oder sogar rund um die Fläche aufbauen und dem entsprechend auspegeln. Innen mehr druck, nach aussen erhebliche Auslöschungen.

    Allerdings sind deine Pegelvorgaben etwas weltfremd, das liegt daran das die Ämter keine Ahnung haben, was zb. 50db(a,b,c,xy) bedeutet.
    Wo kein Kläger, da kein Richter. Wenn sich keiner Beschwert, gibts keinen Stress. Warscheinlich gibts nur mit einer Hand voll Anwohner ein Problem. Die Muss man halt gegebenfalls mit einer Kiste Wein oder Freikarten fürs Kino bestechen, anders funktioniert unser Business nicht.

    Achja, diese U-Förmigen Häuser sollte man auf Jedenfall irgendwie schallschluckend verkleiden. Auch wenn die Anlage da nicht hinbläst. Es muss auch bedacht werden das wir mit 2300 Leuten rechnen, die alleine schon einen Grundpegel liefern. Ich könnte fast wetten, das am Ende des Films, wenn alle gleichzeitig aufstehen und rumkruschen, diese Werte überschritten werden. Und wenn 2300 Leute gleichzeitig laut lachen ist alles zu spät. Die Herren Mathematiker können das ja mal simulieren.

    Liebe Grüße, Mario

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    Sehr gute Idee, über Kinokarten freuen sich die Nachbarn bestimmt ... :mrgreen:

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    • 30. April 2004 um 20:39
    • #15
    Zitat von "HippeliPA"

    Allerdings sind deine Pegelvorgaben etwas weltfremd, das liegt daran das die Ämter keine Ahnung haben, was zb. 50db(a,b,c,xy) bedeutet.

    Mal eine ganz ketzerische Frage: Wie viele Tontechniker wissen es denn? Wer hat denn schon mal ein Messgerät in der Hand gehabt, mit dem man Leq messen kann?


    Zum Thema:

    1.) Aller Wahrscheinlichkeit nach haben wir ein Kerngebiet, das heisst: Tags 60 dB, Nachts (ab 22:00 Uhr) 45 dB, an Wochenenden kann (Ermessensspielraum) die Behörde ab 20:00 Uhr (bis 22:00 Uhr) 6 dB dazurechnen. Ich befürchte: Aus optischen Gründen wird man um 22:00 Uhr beginnen und liegt damit voll im niedrigen Grenzwert.

    2.) Gebäude mit dämmenden Material abhängen dürfte wirtschaftlich nicht möglich sein und auch im relevanten Tiefmittenbereich nicht viel bringen (die Höhen sind ohnehin weg, wenn man die Boxen entsprechend richtet).

    3.) Die größe Gestaltungsmöglichkeit hat man bei der Auswahl der Filme: nicht alle Filme sind laut, und nicht bei allen Filmen ist das Publikum laut.

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  • HippeliPA
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    • 30. April 2004 um 20:56
    • #16
    Zitat

    Wie viele Tontechniker wissen es denn? Wer hat denn schon mal ein Messgerät in der Hand gehabt, mit dem man Leq messen kann?

    Ich würde sagen, das unterscheidet die Tontechniker von den Partykistenschleppern.

    das mit gebäude dämmen wird natürlich eine Herrausforderung.
    Da muss schon ein haufen Bühnen-Moll her, aber stelle ich mir schon noch als halbwegs realisierbar vor. (Hälfe würde ja auch schon was bringen)

    Zitat

    Die größe Gestaltungsmöglichkeit hat man bei der Auswahl der Filme: nicht alle Filme sind laut, und nicht bei allen Filmen ist das Publikum laut.

    Auch netter Gedanke, damit hätten wir sogar zwei Fliegen mit einer Klatsche. Die Anlage ist leiser und es kommen viel weniger Leute :mrgreen:

    Ich denke die breite Masse will entweder Gewalt oder Humor.
    Achja und SEX zieht auch. Da bräuchten wir dann noch mehr Vorhang, nicht das irgend ein Minderjähriger reinkucken kann... oder hören :wink:

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  • HMPF
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    • 30. April 2004 um 21:00
    • #17

    Zu "kein scheiss Line Array":

    Muss ich Dir recht geben, mit einem scheiss Line Array würde ich das auf gar keinen Fall machen. Aber ein gutes Line Array ist sicher sinnvoll, wenn man eben nicht 6 Delays aufbauen will.
    Und ich liefer Dir auch eine Begründung:
    Im Nahfeldbereich kannst Du mit einem Line Array sehr gleichmäßig beschallen und das eben ohne Delays. Aber der Nahfeldbereich eines LAs ist irgendwann vorbei und das könnte man eben nutzen! Wenn man also die länge der "Bananen" so auslegt, dass die Zylinderwelle bei den für die Messung relevanten Frequenzen kurz vor dem Ende des Zuschauerraums aufbricht, dann bekommt man eben mit geringem Aufwand eine Beschallung zustande, die im Publikumsbereich relativ gleichmäßig ist und direkt dahinter schnell leiser wird.
    Ein weiterer Vorteil eines LAs ist hier sicher, dass man den Schall sehr exakt auf das Publikum richten kann!

    Allerdings gebe ich Dir recht, dass man mit 15 Delaylines eine noch gleichmäßigere Schallverteilung und noch schnelleren Abfall des Pegels ausserhalb der zu beschallenden Fläche hin bekommt. Würde für diesen Fall einfach 1250 Control 1 Empfehlen, das sind dann immer 2 für 4 Zuhörer. So braucht man sich bestimmt keine Gedanken mehr darüber machen, ob man irgendwo irgend einen Grenzwert einhält. Und die Strippen sind ja schnell gezogen (Vorsicht Ironie)

    Nur so von wegen scheiss Line Array....

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • HippeliPA
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    • 30. April 2004 um 21:30
    • #18
    Zitat

    Ein weiterer Vorteil eines LAs ist hier sicher, dass man den Schall sehr exakt auf das Publikum richten kann!

    Sorry, aber ich bin verbohrter LA Hasser. Wie genau richtest du das horizontal aus? Es wird sich damit kaum vermeiden lassen, das du gegen die Häuser knallst. Und ob man das Dämmen kann wurde noch nicht geklärt.

    Mit einem Sinnvoll bestückten Cluster bekommt man das deutlich präziser hin. Und die "paar" Leute sind auch Leistungsmässig keine Herrausforderung. Natürlich benötigt man First-Class Material und nicht irgend welche Direktstrahlerkisten im Top. Sprich ein paar einheiten Turbo Flash/Flood oder besser F1 res4, res5 brauch ich genausowenig delays wie mit LAs.

    Meine Meinung

    no virtual - no line - no EQs

  • logi
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    • 1. Mai 2004 um 10:43
    • #19

    Ich würde mal das Abstrahlprinzip (Horn vs. Direktabstrahler) nicht mit Qualität vermischen, sind für mich 2 verschienene Paar Schuhe.

    Und die LAs die ich kenne haben recht definierte horizontale Werte, die auch eingehalten werden. Für mich spricht, ehrlich gesagt, einiges für ein LA. Gerade durch die Ausweitung des Nahfelds kann ich einfach gleichmäßiger beschallen und den richtigen Abfallwert (Schwellenwert) berechnen.

    Wenn das mit Cluster Hörnern gemacht wird, komme ich auf Punktzellen, wo es wahrscheinlich zu laut ist (Nebenmaxima); immer unter dem Aspekt einer möglichst gleichmäßigen Schallverteilung. Gegenmaßnahme wären dann ja mehrere Cluster, sorgsam ausgerichtet. Dann könnte ich wiederum gleich mit verteilten Delay-Lines arbeiten, dafür brauche ich dann keine Hornboxen.

    Und wenn ich mir den Aufwand anschaue halte ich ein LA für am sinnvollsten. Inbesondere die Interferenzen können sonst viel kaputtmachen.

    Gruß Frank

  • Pille666
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    • 1. Mai 2004 um 11:02
    • #20

    nochmal zu scheiß line arry.
    wir mussten von kurzen GeoT in einem stadion für die rang beschallung aufbauen! nunja da gabts aber ein problem in ein teil der tribühne war so aufgebaut publikum, presse, vips (von unten nach oben) der pegel im publikum sollte sich vom restpegel im stadion nicht unterscheiden, der pegel in der presse abteilung durfte nicht über 80 db liegen und die vips bekamen wieder volle lautstärke.


    nach aufbau und einrichten der pa soundcheck mit den presse leuten. repoter in der obersten reiche steht und beschwert sich das es viel zu laut ist. wir vordern ihn auf sich hinzusetzen, wie er es auch wärend der übertragung tut. da sahen wir auf einmal ein verdutztes gesicht der es war aufeinmal spürbar leiser!

    also sieht man wie genau man mit einem line array schießen kann.

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