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Verdienst in der Ausbildung ???

  • codesieben
  • 1. Mai 2004 um 10:59
  • codesieben
    Beiträge
    356
    • 1. Mai 2004 um 10:59
    • #1

    Moin leute,

    ich möchte demnächst eine ausbildung als fachkraft - veranstaltungstechnik machen... dazu müsste ich allerdings wegziehen, weil es bei uns in der gegend nichts gibt... jetzt wollte ich gern von euch wissen, was man denn in der ausbildng ungefähr verdient, damit ich weiß, ob ich mir des leisten kann :mrgreen: und ob ich noch "unterstützung" bräuchte...

    danke euch...
    mfg
    benny
    cu

    :::codesieben:::

    DUTY FREE ! ! !

  • Pille666
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    2.639
    • 1. Mai 2004 um 11:04
    • #2

    nun ja das ist nicht so einfach, es ist regions abhängig und firmen ab hängig in der berufsschule haben wir verdienstünterschiede von teilweise mehr als 500€. es gibt leider in der VT keinen wert den der betrieb dir zahlen muss!

  • HMPF
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    618
    • 1. Mai 2004 um 13:19
    • #3

    Vor kurzem habe ich mich mal mit einem Lehrling unterhalten über das Thema. Der hat mir jetzt zwar keine Zahlen genannt, aber meinte er wäre ganz froh, dass er in einem Betrieb Ausbildung gemacht hat, mit dem er vereinbaren konnte, dass er für Überstunden Rechnungen schreibt.
    Also unglaublich viel kann das nicht sein, das man so als Lehrling verdient, wenn man aber viele viele Stunden arbeitet und das im Betrieb mit normalem Techniker Satz abrechnen kann, dann kommt man sicher über die Runden.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • Tobias Zw.
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    • 1. Mai 2004 um 15:20
    • #4

    @ HMPF: Obacht! Diese von Dir genannte Regelung ist höchst illegal! Finger weg von solchen Mauscheleien!

    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Pille666
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    2.639
    • 1. Mai 2004 um 15:38
    • #5

    das ganze ist nur rechtmäßig wenn der scheff dir eine überstunden vergütung anbietet. heiß er zahlt dich auf dem normalen weg deine überstunden aus!

    dann gehen aber nartürlich so sachen wie steuer, versicherung usw. ab

  • HMPF
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    618
    • 2. Mai 2004 um 12:43
    • #6

    Ups, dann wars ja gut keine Namen genannt zu haben.
    Also sorry, ich hab wenig Ahnung von diesen ganzen Regelungen und verlasse mich dabei auf den Steuerberater.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • slayer
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    1.478
    • 2. Mai 2004 um 12:56
    • #7

    ich weiß nicht wie das ist wenn man dem lehrbetrieb rechnungen schreib, aber man kann durchaus nebenbei selbsständig bleiben und rechnungen schreiben. ob das halt auch mit dem lehrbetrieb...?
    zum geld. viel ist das wirklich nicht, die lehrlinge die ich kenne müssen ganz schön knausern. das gibt es allerdings noch solche sachen wie ausbildungsbeihilfe, wohngeld...

    aber mal ehrlich, immerhin ist das ne lehrstelle und dazu gibts genug sprichworte

    hauptsarre gitarre !

  • Pfälzer
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    • 2. Mai 2004 um 15:32
    • #8

    Die Reglung über die Vergütung, schreibt eine angemessene Vergütung vor. Angemessen ist eine Vergütung auch dann noch, wenn sie 20% unterhalb vergleichbarer Verträgen liegt. Desweiteren muß die Vergütung jährlich steigen.

    Da sich der Beruf zum VT jedoch zu einem Modeberuf entwickelt, greifen hier die Gesetze der Sozialen Marktwirtschaft aus Angebot und Nachfrage. Also gegen die Finanziellen Intressen der Stifte.......Ups Auszublidenden.

    Gruß Wolf

  • codesieben
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    356
    • 2. Mai 2004 um 15:48
    • #9

    Moin,

    reicht das Geld zum Überleben ??? :mrgreen: :?: :mrgreen:

    logo das ich knapsen muss, des is ja normal... aber kann man davon wenigstens leben ??? :mrgreen:

    mfg
    benny
    cu

    :::codesieben:::

    DUTY FREE ! ! !

  • slayer
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    • 2. Mai 2004 um 16:02
    • #10

    ...da ist eher die frage was du zum leben brauchst. große sprünge sind auf jeden fall nicht drin. da solltest du dann auch eher mit deinem ausbilder klären, da wie gesagt das alles sehr unterschiedlich ist.

    hauptsarre gitarre !

  • Tobias Zw.
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    • 2. Mai 2004 um 18:57
    • #11

    Und falls man nicht wirklich von leben kann, gibt's im Regelfall doch solche Dinge wie Bafög, Wohngeldbeihilfe etc. Unsere Azubis schaffen's jedenfalls, und die verdienen alle keine Unsummen.
    Zum Thema Selbständigkeit: Falls der Ausbildungsbetrieb es nicht untersagt - und ich würde das auf jeden Fall vorher abklären! - kann man natürlich nebenher noch als Freier arbeiten und Rechnungen schreiben... aber auf keinen Fall an den Betrieb, bei dem man angestellt ist! Mal ein paar Schlagwörter: Arbeitszeitgesetz, Einkommensteuergesetz, Scheinselbständigkeit...

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • marcoboy
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    • 2. Mai 2004 um 20:34
    • #12

    na was hab ich davon wenn ich einen Azubi Ausbilde der auf fremden Baustellen ist.

    Wenn ich in jemanden Geld reinstecke dann will auch was von ihm haben , sowas wird im Ausbildungsvertrag unterbinden ! Auch im Arbeitsvertrag bei festanstellung wird ich jede Gewerbliche nebentätigkeit unterbinden !

    Man kann sich ja an der Vergüttungen im Handwerk richten , zu wenig sollte es auch nicht sein und Überstunden sollten bezahlt werden . So sorgt man dafür das die Azubis auch mit vollen Einsatz dabei sind :mrgreen:

  • Pille666
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    • 2. Mai 2004 um 21:09
    • #13
    Zitat von "marcoboy"

    na was hab ich davon wenn ich einen Azubi Ausbilde der auf fremden Baustellen ist.

    Wenn ich in jemanden Geld reinstecke dann will auch was von ihm haben , sowas wird im Ausbildungsvertrag unterbinden ! Auch im Arbeitsvertrag bei festanstellung wird ich jede Gewerbliche nebentätigkeit unterbinden !

    Man kann sich ja an der Vergüttungen im Handwerk richten , zu wenig sollte es auch nicht sein und Überstunden sollten bezahlt werden . So sorgt man dafür das die Azubis auch mit vollen Einsatz dabei sind :mrgreen:

    Es ist ja in der regel nicht so das dein azubi das ganze wochenende im einsatz ist und so kann er doch schon an wochenende wo die ausbildungsfirma keine jobs hat der azubi als freiberufler arbeitet! dieses sollte aber vorher eindeutig geklärt werden!

  • Audiowerk
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    • 3. Mai 2004 um 00:06
    • #14
    Zitat von "Pille666"

    und so kann er doch schon an wochenende wo die ausbildungsfirma keine jobs hat der azubi als freiberufler arbeitet!

    Du bist ja echt 'n Schlauer. Es geht wohl weniger darum, dass der Stift keine Zeit mehr für den Ausbildungsbetrieb hat. Das Unangenehme wird sein, dass man als ausbildender Betrieb das KnowHow und die Tricks und Kniffe vermittelt, die das eigene Unternehmen auszeichnen und auf dem Markt zu halten vermögen. Und dann geht der angehende Geselle hin und schafft mit diesem Wissen bei der Konkurrenz. Dem würde ich was erzählen...

  • Tobias Zw.
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    • 3. Mai 2004 um 07:52
    • #15

    Verzeiht, wenn ich das jetzt mal so offen schreibe, aber das ist doch ganz schön engstirnig. Ihr bildet nicht selber aus, oder?
    Unsere Azubis (z. Zt. Nummer vier und fünf) werden von der Geschäftsleitung ermutigt, in örtlichen Clubs oder bei anderen Firmen zu arbeiten. Voraussetzung: Es kollidiert zeitlich nicht mit ihrer Ausbildung, muß also vorher abgesprochen werden. Die Prioritäten müssen klar sein.
    Und warum das Ganze?
    Weil so
    a) die Azubis sehen, wie's woanders gemacht wird und sie so mehr lernen; sie
    b) mehr (unbezahlbare) Praxiserfahrung sammeln; sie
    c) sich etwas zu ihrer mageren Lehrlingsvergütung dazuverdienen und es
    d) wohl die einfachste Form der Werksspionage ist (<-Scherz!).
    In allen Firmen wird nur mit Wasser gekocht, und ich bin froh, wenn einer neue Ideen in die Firma bringt - in der Industrie nennt man das "kontinuierlichen Verbesserungsprozeß". Man muß lernen wo's geht; eine Gebietsschutzklausel oder Ausschließlichkeitsklausel im Ausbildungsvertrag halte ich für sehr engstirnig und für die Ausbildung extrem hinderlich.

    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • f8274
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    • 3. Mai 2004 um 11:27
    • #16

    Da stimme ich Tobais zu. Wissen weitergeben und Wissen erweitern (das ist ja keine Einbanstraße), dazu mehr Erfahrung sammeln sind doch klare Pluspunkte, und die Loyalität gegenüber den eigenen Hauptarbeitgeber setze ich voraus.

    Klar, kann man sein "Herrschaftswissen" auch als Geheimnis hüten, verpasst aber so die Chance, von anderen zu lernen.

    Halte generell eine lockere Zusammenarbeit mit ähnlichen Betrieben für sinnvoller als über Preiskampf einen Verdrängungswettbewerb zu führen. Man kann sich so sinnvoll ergänzen. Dabei lernt man schnell, welche kurzsichtigen, schwarzen Schafe man meiden muss (Thema Kundenabwerbung).

  • Blue2111
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    94
    • 5. Juli 2004 um 19:26
    • #17

    ich kann die EInstellung auch nicht verstehen! Glaube du bildest nicht aus sonst würdest du das nicht schreiben! Da ein Azubi alles können muss also Licht, Ton, Rigging,.... kannst du ihm das alles bieten!

    Ein krasses Beispiel sind die Jungs von Flashart! Die lernen nur "Böllerbauen"... In der Berufsschule wird aber alles erwartet. Also ist es doch gut wenn jemand aus na Typischen Beleuchterfirma auch mal zu einer Bude geht wo man auch viel mit Ton macht!

    So hast dann auch du Vorteile! Denn dein Azubi kann dan mehr als in eurer Firma normal gebraucht wird! Ich habe auch schon gehört, dass eine Tonfirma Licht gekauft hat weil der Azubi Ahnung hatte weil er am Wochenende schon mal Hobbytechnisch damit arbeitet!

    Ich glaube nicht, dass es dir Schaden wird, wenn die andere Firma erfährt wie du deine Kabel an der Traverse fest machst! :)

  • DJ Shane
    Beiträge
    214
    • 5. Juli 2004 um 19:51
    • #18

    Ging es nicht eigentlich um den Verdienst?

    Also ich (ab september endlich im dritten Jahr) kann nicht meckern (möchte,und darf aber keine Zahlen nennen), was mir aber genauso wichtig wie der eigentliche Verdienst ist, dass ich fair abgerechnet werde.

    Bekomme alle Überstunden verrechnet.entweder als Urlaub oder als Geld.ersteres ist mir im moment wichtiger.und wenn ich doch mal mehr brauch kann ich mir am jahresende mein Resturlaub auch auszahlen lassen.

    Also ich bin zufrieden, mal schauen was es gibt wenn ich die Ausbildung hinter mir hab......

    Sind eigentlich von euch noch mehr in münchen in der schule?

    the band make it ROCK, but the roadie make it ROLL

    Fachkraft für Veranstaltungstechnik / Film-und Fernsehlicht / Messebau

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 5. Juli 2004 um 20:59
    • #19
    Zitat von &quot;DJ Shane&quot;

    Ging es nicht eigentlich um den Verdienst?

    Also ich (ab september endlich im dritten Jahr) kann nicht meckern (möchte,und darf aber keine Zahlen nennen), was mir aber genauso wichtig wie der eigentliche Verdienst ist, dass ich fair abgerechnet werde.

    Bekomme alle Überstunden verrechnet.entweder als Urlaub oder als Geld.ersteres ist mir im moment wichtiger.und wenn ich doch mal mehr brauch kann ich mir am jahresende mein Resturlaub auch auszahlen lassen.

    Also ich bin zufrieden, mal schauen was es gibt wenn ich die Ausbildung hinter mir hab......

    Sind eigentlich von euch noch mehr in münchen in der schule?


    ja bin auch in münchen! allerdings erst im ersten lehrjahr und ich muss sagen so schwer ist die schule nicht wirklich und hoffe das es bald mal ein bisschen anspruchsvoller wird!

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