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peavey cs400

  • dechnikusch
  • 3. Oktober 2002 um 15:40
  • dechnikusch
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    726
    • 3. Oktober 2002 um 15:40
    • #1

    hallo leute

    frage an alle alten hasen:
    ist die peavey cs400 im brückenbetrieb dauerlasttauglich für eine 4 ohm last ohne wenn und aber ?
    wird als bassamp eingesetzt, dauerbetrieb pop/rock mit mind. 5 std. einsatzdauer.
    amp ist generalüberholt und hat nen neuen papst-lüfter bekommen.

    danke für die antworten
    mfg dechnikusch

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • Jens Droessler
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    • 4. Oktober 2002 um 00:08
    • #2

    Wenn es keine X ist, ist sie EIGENTLICH nicht dafür spezifiziert. Sie kann es trotzdem. Nur leider ist die Strombegrenzung etwas knapp dimensioniert und evtl. brennt die Hauptsicherung durch. Aber zu heiß wird sie nicht. Evtl. etwas größere Sicherung reintun und auf gehts.

  • rockline
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    • 6. Oktober 2002 um 20:54
    • #3

    um Gottes Willen, bloß nicht!!

    Die ollen CS400 sind so ziemlich das primitivste was die frühen 80er Jahre hervorgebracht haben.

    Diese Stufe hat höchstens 6 Endtransistoren pro Kanal bei minimalstem Kühlkörperaufwand.

    Peavy CS aus diesen Tagen haben eine sehr einfache Strombegrenzung in der Ausgangsstufe, der Amp ist nicht in der Lage die völlige Überlastung im Brückenbetrieb an 4 Ohm korrekt abzuregeln.

    Es besteht ohne große Mühe die Möglichkeit einen Transistor wegzuschießen, und dann bleibt zu hoffen das der DC-Schutz Triac noch funktionstüchtig ist - sonst kannst du die Tieftöner gleich mit erneuern!

    Laß den Brückenbetrieb an 4 Ohm lieber eine moderenere Endstufe mit entsprechender Spezifikation erledigen.
    Stefan

  • ADMIN
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    • 7. Oktober 2002 um 00:25
    • #4

    Sprechen wir jetzt über die alte oder über die neue Serie?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Jens Droessler
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    • 7. Oktober 2002 um 14:46
    • #5

    @ rockline: Ich gehe mal davon aus, dass das eine der CS400 aus einer Serie ab 1988 ist (zu erkennen an den Schrägen an den Griffen, die alten hatten völlig kantige Griffe). Diese können es bekanntermaßen sehr wohl, was ich selbst schon des Öfteren getestet habe.

    Die alten CS-Endstufen mögen zwar primitiv gewesen sein, aber ich kenne immernoch mehr lauffähige CS800 aus den 70ern als QSC-Amps oder Crowns aus der Zeit. Und die CS hatten damals schon einen echt guten Limiter.

  • rockline
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    • 7. Oktober 2002 um 14:57
    • #6

    CS 800 hatten wir früher (Anfang 80er Jahre) auch, dass ist aber was anderes als die alte CS400.

    Die Limiter schützten aber nur vor Clip - nicht vor Überlast!
    Die Überlastschutzschaltung war nur die Stromüberwachung an den Emitterwiderständen von nur 2 Endtransistoren. Solche Schaltungen, die die Steuerspannung an der Basis reduzieren, waren nur als notdürftiger Kurzschlußschutz anzusehen! Bei exessiver Überlast (Brücke 4Ohm/Stereo 2Ohm) konnte die Ausgangsstufe thermisch nicht mehr im SOA Betrieb gehalten werden, und schoß mitunter urplötzlich weg!
    Der CS800 (auch die kleinen 400) waren ein unbeliebter Servicepatient.

    Die Alternative zu Paevy waren damals RSD 800, diese Stufen konnten aufgrund niedrigerer Betriebsspannung an 2 Ohm betrieben werden, waren auch im allgemeinen nicht so anfällig wie Peavys. Der Service an einer RSD 800 war ebenfalls ein Spaziergang.

    Eine alte CS 800 mit +-85 Volt Betriebsspannung und 12 Endtransistoren war aber auch nicht in der Lage 4 Ohm gebrückt betrieben zu werden!

    Das hätte ja eine uneingeschränkte 2 Ohm/Kanal Spezifikation erlaubt!

    Ich weiß aber nichts über das Nachfolgemodell der alten CS 400. Letztgenannte alte Peavys konnten gerade mal 4 Ohm überstehen!
    Stefan

  • rockopa
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    1
    • 10. Oktober 2002 um 13:38
    • #7

    wir hatten einige alte CS400 im Monitor, die an 2.6 Ohm gefahren wurden und dabei gelegentlich ausgefallen sind. Ob das jetzt an der Last lag oder evtl. an Überspannung netzseitig kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. Von Brücke an 4 Ohm würde ich ebenfalls wie rockline dringend abraten.
    Der Kurzschlußtriac als DC-Protection hat zum Glück funktioniert, ist dann aber nach "Aktivierung" kaputt. Yorkville macht da bei einigen Endstufen auch heute noch so. Um die Betriebssicherheit der Peaveys zu verbessern, würde ich den Netztrafo primärseitig auf 240 Volt klemmen; hängt jetzt vom Baujahr ab ob das geht. Falls du ganz gute Elektronikkenntnisse hast, kannst du die Endstufe auch verbessern, indem du die Endtransistoren (sind glaube ich umgestempelte 2N3773 drin )gegen welche mit besserem SOA-Bereich wechselst (z.B. MJ21194) und die schon sehr primitive Stombegrenzung durch Änderung von einigen Widerständen anpasst. Ob sich der Aufwand lohnt ist natürlich zweifelhaft, denn der Netztrafo bleibt ja der selbe und der ist für 2 Ohm Last sicher schon sehr klein.

  • Chriss
    Gast
    • 10. Oktober 2002 um 13:46
    • #8

    hab auch noch ne cs400 am laufen.. tut sehr treu ihren dienst aber 2 Ohm.. nein! höchstens 4 aber höchstens!!!!!

  • Jens Droessler
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    • 10. Oktober 2002 um 16:04
    • #9

    Wie schon gesagt, wir wissen noch nicht, aus welchem Baujahr die Endstufe stammt. Wenn es eine alte ist (vor 1988), dann kann sie es wirklich nicht. Ich bin halt mal davon ausgegangen, dass es nicht so ein Dinosaurier ist.... :smile:

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