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Verarbeitungstips von Warnex

  • linde
  • 8. Mai 2004 um 13:35
  • linde
    Beiträge
    497
    • 8. Mai 2004 um 13:35
    • #1

    Da die Suchmachine über Warnex nix brauchbares ausgespuckt hat wollte ich mal die Profis fragen.Wie verarbeitet ihr das Zeug genau? Wieviel Spritzgänge?,muß ich es verdünnen?,entsteht beider verarbeitung viel Sprühnebel?, was gibt es für alternativen zur SATA Sraymaster mit dem man ein perfektes Finish bekommt?kann ich Warnex mit einem Airless-system verarbeiten?

    MFG Linde

  • twin
    Beiträge
    572
    • 8. Mai 2004 um 16:48
    • #2

    Mit Airless imho keine Chance. Ich habs vor zwei Jahren mal probiert. Da kam nichts aus der Pistole - aber auch gar nichts.
    Sprühnebel entstehen nicht so arg wie bei anderen Lacken, da die Tropfen entsprechend der großen Düse größer sind und sich somit fast ausschließlich in Sprührichtung verteilen.
    In einem Baumarkt habe ich neulich eine Druckbecherpistole gesehen, die der Sata Spraymaster sehr ähnlich war. Kostete aber nur etwa ein Drittel. Hersteller weiß ich leider nicht.
    Wieviele Spritzgänge Du brauchst, hängt davon ab welche Oberflächenstruktur Du haben willst. Und das ist, wie ich immer wieder feststellen muß Geschmackssache.
    Warnex sollte nicht verdünnt werden, weil die Struktur sonst verläuft. Das ist jedenfalls meine Meinung.

    Gruß
    twin

    http://www.lautsprecher-technik.de

  • linde
    Beiträge
    497
    • 9. Mai 2004 um 11:21
    • #3

    danke dir für die Infos.Kannst du mir sagen in welchen Baumarkt du die gesehen hast?Vieleicht find ich ja so eine.Nun zu den Spritzgängen,ist es Richtig das der erste Gang mit verdünnter Farbe passiert oder soll ich die 1-1,5 Kreuzgänge unverdünnt draufsprühen?

  • Kalle112
    Beiträge
    610
    • 9. Mai 2004 um 22:37
    • #4

    mein tipp:
    kauf dir einen baumarktkompressor mit möglichst großem tank (>/=50l) und eine einfache unterbodenschutzpistole.
    die verarbeitung von warnex mit ub-pistole ist einfach und qualitativ durchaus überzeugend (wenn druck und luftmenge stimmen!).
    zusammen bist du mit unter 200,-euro dabei, und kannst den kompressor auch noch für andere zwecke verwenden...

    gruß

    kalle

  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 9. Mai 2004 um 23:31
    • #5

    Hi!

    Mit Unterbodenschutzpistole ist ne Druckbecherpistole gemeint, oder?
    Muss man da dann noch was beachten? Sind da spezielle Düsen oder sonstwas nötig? Sorry, aber hab von der Materie null Plan wie man wohl unschwer merkt.
    Will das aber demnächst auch mal testen

  • twin
    Beiträge
    572
    • 9. Mai 2004 um 23:42
    • #6
    Zitat von "RA-CG"

    Hi!

    Mit Unterbodenschutzpistole ist ne Druckbecherpistole gemeint, oder?
    Muss man da dann noch was beachten? Sind da spezielle Düsen oder sonstwas nötig? Sorry, aber hab von der Materie null Plan wie man wohl unschwer merkt.
    Will das aber demnächst auch mal testen

    Eine Unterbodenschutzpistole ist keine Druckbecherpistole! Genau gesagt hat die überhaupt keinen Becher, sondern nur ein Saugrohr durch das der Lack nach oben gesaugt wird.
    Man kann durchaus mit einer Unterbodenschutzpistole brauchbare Resultate erziehlen. Aber sicher nicht beim ersten Versuch. :mrgreen:
    Wenn da ordentlich Druck drauf gegeben wird kann man aus 5 Meter Entfernung "lackieren", weil das Zeug da nur so raus schießt.

    Gruß
    twin

    http://www.lautsprecher-technik.de

  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 10. Mai 2004 um 09:30
    • #7

    Hi!

    Hm...
    Bei den Pistolen mit dem Schlauch unten dran wird doch die Unterbodenschutzkartusche einfach drangeschraubt normal. Gibt dann ja noch diese Druckbecherpistolen wo man halt umfüllen muss in den Behälter der Pistole.
    Was taugt da den nun und wie erfolgreich wird der Laie da den beim ersten Versuch sein können?

  • twin
    Beiträge
    572
    • 10. Mai 2004 um 09:39
    • #8
    Zitat von "RA-CG"

    Was taugt da den nun und wie erfolgreich wird der Laie da den beim ersten Versuch sein können?

    Eine Unterbodenpistole ist nicht teuer - so um die 20 EUR.
    Preise für Druckbecherpistolen fangen bei über 100 EUR an und gehen bis zu mehreren hundert Euros.
    Wenn Du nur selten und kleine Sachen lackieren willst, dann versuchs mit der Unterbodenpistole. Ein wenig Übung brauchts aber schon.

    Gruß
    twin

    http://www.lautsprecher-technik.de

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
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    130
    Beiträge
    5.286
    • 10. Mai 2004 um 11:21
    • #9

    kann man das zeug, wenn man keine struktur haben will, auch einfach rollen?
    habe das glaube ich schon mal gelesen, vielleicht bilde ich´s mir aber auch bloß ein (möglich :roll: ).

  • djobi
    Verifiziert
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    Beiträge
    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 10. Mai 2004 um 12:44
    • #10

    klar - frag mal den rocknroller hier im Forum.
    Der hat mir auch schon einige Tips gegeben.

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Giovanne
    Beiträge
    51
    • 10. Mai 2004 um 15:55
    • #11

    Hi,
    Wir haben letzten Sommer unsere PA-Anlage mit Warnex und einer Unterbodenschutzpisole gespritzt. Nach kurzen spielen an der Druckreglung hats dann auch recht ordentlich geklappt. Was ich aber auf jedenfall machen würde, wäre erstmal, mit leicht verdünnten Warnex und einer Walze die gesamte Fläche grundieren.
    So sah es dann aus: http://www.givu.de/bilder/024hartestruktur_jpg.jpg

    Gruß
    Giovanne

  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 10. Mai 2004 um 16:17
    • #12

    Hi!

    Giovanne

    Hast vielleicht auch ein Bild oder ne Bezeichnung von der Pistole zur Hand? Dann könnte man ja mal was vergleichbares suchen gehen :wink:

    Mit welcher Druckeinstellung habt ihr zum Schluß gearbeitet?

  • Giovanne
    Beiträge
    51
    • 10. Mai 2004 um 16:24
    • #13

    Hi RA-CG

    Eine Bezeichnung hab ich nicht die haben wir von einem Autolackierer ausgeliehen, war aber so was in der art... http://www.autozubehoer.conradelektronik-shopping.de/coel/38/druckl…hutzpistole.htm
    Wir haben so mit 5-6 bar gearbeitet.

    Gruß
    Giovanne

  • DJ-DD
    Beiträge
    266
    • 10. Mai 2004 um 17:05
    • #14

    Hallo zusammen,

    ich habe mi 3 Kilo Warnex zum probieren bestellt.
    Ich wäre an Bildern intressiert wie der Lack aussieht wenn man ihn mit der Unterbodenschutzpistole lackiert. Gibt es welche??

  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 10. Mai 2004 um 17:16
    • #15

    Hi!

    DJ-DD

    Öhm...

    Zitat

    Wir haben letzten Sommer unsere PA-Anlage mit Warnex und einer Unterbodenschutzpisole gespritzt. Nach kurzen spielen an der Druckreglung hats dann auch recht ordentlich geklappt. Was ich aber auf jedenfall machen würde, wäre erstmal, mit leicht verdünnten Warnex und einer Walze die gesamte Fläche grundieren.
    So sah es dann aus: http://www.givu.de/bilder/024hartestruktur_jpg.jpg

    Grad mal 3 Beiträge über deinem ist ein Link, guckst du :shock:
    :wink:

  • LARS
    Beiträge
    981
    • 10. Mai 2004 um 19:34
    • #16

    Hallo...

    mit der Unterbodenpistole geht das super... da gibts bei mir überhaupt keine Probleme. Ich hab den Warnex einfach in einen alten kleine Behälter gekippt, dann unten den Ansaugstab rein und dann mit so 4-5 Bar aus so 70-100cm Enfernung gesprüht. Das Resultat ist sehr gleichmäßig.
    Vorher kann man enteweder die Box mit Rolle oder einer Sprühpistole (verdünnt mit Wasser!!!) vorlackieren.
    Ich habe mir so nen super billig Aldi Kompressor für 79,-Euro geholt, da ist sogar eine Sprühpistole bei mit der man Vorlackieren kann. Die Unterbodenpistole leih ich mir immer, kostet wohl aber auch nur so 25 Euro.
    Resultate gibt´s auf dem Foren Server (LARS).

    Ach so, ich mache immer zwei Vorlackiergänge mit verdünntem Warnex, dann 30min trocknen (je nach Temperatur) und dann ein Durchgang die Struktur mit der Unterbodenpistole drauf.
    Der vorlackierte Lack muß vorher aber unbedingt getrocknet sein, sonst verläuft er!

    Sprühnebel gibt es wenig. Warnex ist auf Wasserbasis und man bekommt die Sprühpistolen super wieder sauber. Ein tolles zeug.

  • linde
    Beiträge
    497
    • 10. Mai 2004 um 20:09
    • #17

    Ich hab heut ne gebrauchte SATA Fließbecherpistole bekommen mit 2,0 Düse und verschraubbaren Deckel und ich hab noch ne ganze Kiste voller FESTO Pneumatikteile( Druckminderer,Schlauch,Steckkupplungen,u.v.m)da könnte mann ja eigentlich aus der Saugbecher ne Druckbecherpistole bauen.So das Die Funktion von einer Spraymaster gegeben ist.Was anderes ist ne Spraymaster auch nicht.Oder hat das vieleicht schon mal einer probiert?

  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 11. Mai 2004 um 09:36
    • #18

    Hi!

    LARS
    Wie stark hast du denn mit Wasser verdünnt? Ungefähres Mischungsverhältniss?

  • DJ-DD
    Beiträge
    266
    • 11. Mai 2004 um 10:32
    • #19

    Ja sorry, da habe ich wohl nicht aufmerksam genug gelesen, aber wenigstens bin ich nicht direkt angepöbelt worden :roll:
    Das Ergebnis ist doch super (finde ich). Das werde ich gleich am Wochenende ausprobieren da mein Lack gestern geliefert wurde.

  • hell&dunkel
    Moderator
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    Beiträge
    12.398
    Marktplatz Einträge
    2
    • 11. Mai 2004 um 10:37
    • #20
    Zitat von "linde"

    Ich hab heut ne gebrauchte SATA Fließbecherpistole bekommen mit 2,0 Düse und verschraubbaren Deckel und ich hab noch ne ganze Kiste voller FESTO Pneumatikteile( Druckminderer,Schlauch,Steckkupplungen,u.v.m)da könnte mann ja eigentlich aus der Saugbecher ne Druckbecherpistole bauen.So das Die Funktion von einer Spraymaster gegeben ist.Was anderes ist ne Spraymaster auch nicht.Oder hat das vieleicht schon mal einer probiert?

    Lass sie leben und kaufe dir bei Westfalia die Unterbodenschutzpistole.

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

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