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instrumenten set-up in einer kirche

  • inhale
  • 21. Mai 2004 um 15:51
  • inhale
    Beiträge
    12
    • 21. Mai 2004 um 15:51
    • #1

    hi,
    ich bräuchte sehr dringend zu folgender frage ein paar tipps:

    wie stellt man amps, drums etc am besten in einer kirche auf. die kirche verfügt über eine sehr gute, fix installierte pa-anlage. die frage bezieht sich deshalb konkret auf das drum set und die gitarren amps. momentan plane ich die amps mit mikro abzunehmen und über die pa-boxen zu spielen und das drumset einfach hinten aufzubauen und es nicht abzunehmen. (also wie auf einer normalen bühne) ich habe aber gehört, dass es möglicherweise besser sein kann, die amps vor der band in richtung band zeigend aufzustellen und nicht abzunehmen. dadurch wird der schall an die wand geworfen und verteilt sich in der kirche, sodass ein besseres klangergebnis erzielt wird.

    habt ihr damit erfahrungen bzw. könnt mir tipps geben? wie gesagt, ich bräuchte schnell antworten. vielen dank

    p.s.: wenn das thema woanders besser aufgehoben ist, bitte verschieben.

  • Wieland
    Beiträge
    223
    • 21. Mai 2004 um 16:28
    • #2

    Also jetzt nur mal ne Frage, machst du Ton? Das mit dem gegen die Wandgeworfen finde ich nicht wirklich prickelnd. 1. Hast du so ein rieeesen Delay da drin 2. Denke ich das sich der Sound dadurch etwas gut verzerren kann oder etwas schwammiger wird 3.Würde ich eher das Drum Set abnehmen und die Amps Richtung Publikum richten.
    Also so kenn ich das nur.

    MfG Alex

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 23. Mai 2004 um 15:19
    • #3

    Also, am besten stellt man Amps und Drums überhaupt nicht in einer Kirche auf, aber wenns denn sein muss: auf keinen Fall irgendwas gegen die Wand drehen, alles schön in einer Reihe nach vorne,möglichst die P.A. noch auf die Backline verzögern, auf Monitoring weitgehend verzichten und gaaaaanz leise machen.
    jolly good luck
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • LautLeise
    Beiträge
    5
    • 26. Mai 2004 um 17:51
    • #4

    Ziemlich kurioser Ansatz, das mit dem "an die Wand werfen". Dein größstes Problem - oder aber Deine größte Herausforderung dürfte dabei das Schlagzeug sein und deshalb speziell ein paar Tipps in Sachen Schlagzeug. So es die Platzverhältnisse zulassen, dann baut das Set doch ganz einfacht seitlich, rechts vorne auf und eben NICHT vor die Rückwand. Damit hast Du den "Paraboleffekt" von der Rückwand gleich mal gänzlich weg und das Set ist schon gleich viel leiser und Du hast einen Teil "der Miete" schon mal gewonnen. Und auf alle Fälle Kick und Snare abnehmen. Womöglich auch ein Mic. ans HiHat und eins fürs Ridebecken und dann das Set "stützend" im Mix platzieren. Ein Schlagzeug abzunehmen heisst nämlich nicht gleich lauter machen, sondern ins Klangbild einschließen. Es klingt nämlich ziemlich Scheisse wenn die Vocals, Keyboards und vielleicht noch die Gitarren usw. aus der PA kommen und das Schlagzeug scheppert irgendwie von hinten dazu und die Kick macht nur "klack". Ich weis nun aber nicht wie "groß, oder klein" das Drumset ist. So aber die Wahlmöglichkeit besteht, kleine Trommeln (Toms 10", 12" 14" o.s.ä) verwenden. Selbiges für die Becken. Und so Euer Drummer des Stimmens mächtig ist, erstmal das Set etwas "hoch" stimmen, Schlag- und Resonanzfelle der Toms auf gleichen Ton stimmen, dann werden die auch gleich mal leiser und wummern nicht. Und zwecks unerwünschten Obertönen, dann einfach ein Röllchen aus Gaffer-Tape (mit der Kleberseite nach außen) auf die Toms und Snare kleben. Und dann vielleicht gar noch Multisticks (Rods....) anstatt der normalen Sticks verwenden. Sowas gibt es auch für den Beater an der Kick. Und ein Daunenkissen in der Kickdrum wirkt Wunder in Sachen Ton und Lautstärke selbiger.
    Ansonsten die Band wie gewohnt aufbauen - nix mit Amps gegen die Musiker und dann gar gegen die Wand und dann wieder nach vorne und besseres Klangbild uns so - da haben die Kollegen schlicht recht.
    So Du der Tonmann bist dann musst Du die Band in der Kirche erstmal als "Klangkörper" verstehen, den Du abnimmst und über Deine PA in aller erster Linie "stützend" überträgst, denn dass Du da "einen nach vorne bläst".
    Wobei Kirche heute ja nicht gleich Kirche im Sinne des "sakralen Steinbaus mit 2 min Nachhall" zu verstehen ist. Ich entnehme Deinem Hinweis "die kirche verfügt über eine sehr gute, fix installierte pa-anlage", dass es sich hier womöglich nicht um den klassischen Kirchenbau handelt (?) Anyway - auch von meiner Seite "good luck" und hoffentlich hast Du da disziplinierte Mucker am Start, sonst ist Dir nämlich trotz guter PA und der eine oder andere Trick nur eines beschieden "Krach und Quaos".

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 26. Mai 2004 um 18:25
    • #5

    Nicht wirklich ein B&A Thema, ich denke das wäre unter Sonstiges ganz gut plaziert.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • djobi
    Verifiziert
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    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 27. Mai 2004 um 12:39
    • #6

    die oft diskutierte Plexiglas-Wand vorm Drumset hat uns damals bei TenSing auch oft was gebracht ..

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 27. Mai 2004 um 14:47
    • #7
    Zitat von "djobi"

    die oft diskutierte Plexiglas-Wand vorm Drumset hat uns damals bei TenSing auch oft was gebracht ..

    Ja,nur ist eine Plexiglaswand mal nich billig,und so richtig funktioniert es auch nur als kompletter Kasten mit Deckel (Ich spreche aus leidvoller Harlem-Gospel-in-Kirchen-Erfahrung)
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

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