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Nexo GEO-S

  • ThomasL
  • 23. Mai 2004 um 15:49
  • ThomasL
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    2.438
    • 23. Mai 2004 um 15:49
    • #1

    Moin erstmal allerseits,

    also, folgendes Problem, ich durfte neulich auf einem gut besuchten Stadtfest das erste Mal meine Hände an ein Nexo GEO System legen. Geflogen wurden pro Seite 8 Elemente Geo S und auf dem Boden dazu je zwei CD 18 Subs.
    Das Gute: Sehr gute Coverage über den ca. 30-40 m langen und 25 m breiten Platz, überall der gleiche Sound.

    Problem: Keine Tiefmitten! Der EQ stand fast linear als ich ankam, an die Amps/Controller kam ich nicht ran...das System produzierte mit Vorliebe den Bereich zwischen 1 und 6 khz, allerdings ließ es sämtliche Wärme und Fülle vermissen. Erst ganz unten wurds dann wieder grummelig...die Bässe haben mir überhaupt nicht gefallen.

    Alles in allem war ich von der Perfomance des "neutralen" Systems sehr enttäuscht, meine Frage an die, die mit dem System öfter schaffen: Woran könnte es gelegen haben?

    Meine vollkommen aus der Luft gegriffenen Hypothesen:

    - Der CD18 als einziger Bass war falsch gewählt, um einen adäquaten LowMid-Bereich zu erreichen brauchts beim GEO-S den CD12.

    - Die Anlage war einfach nicht für den Platz berechnet / eingemessen,sondern pi x Daumen aufgehängt worden. Ich bin ob der an dem Tag des Programms wegen herrschenden Hetze nicht dazu gekommen, mit dem, übrigens sehr netten, Tech ein ausführliches Gespräch zu führen. Dagegen würde die sehr gute Abdeckung des Platzes sprechen.

    Was könnte es sonst gewesen sein, Fragen über Fragen,

    Viele Grüße,

    Thomas

    PS: Der Pegel war bei uns übrigens relativ niedrig, die Band vor uns fuhr durchschnittlich ca. 90 db am Frontplatz, wir 85-87, der "Top-Act" ca. 10 db mehr (Meßgerät am FoH)

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Mufumann
    Beiträge
    51
    • 23. Mai 2004 um 17:18
    • #2

    des ist doch mal schön wenn mann den tiefmitten müll nicht weg filtern muss.

    Ansprechpartner für das MUFU projekt
    http://www.headaudio.de

  • ThomasL
    Profi
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    41
    Beiträge
    2.438
    • 23. Mai 2004 um 17:28
    • #3

    Hallo Thorsten, welcome back,

    nein, das is nicht schön, weil der "Grundsound" der Anlage einfach nur weh tat. Es war nicht nur "ein bissel wenig", es war stumpf so gut wie nix da... Bei einer hochwertigen Anlage erwarte ich, daß sie in der Lage ist, alle Frequenzen innerhalb eines bestimmten Bereiches abzudecken und nicht von 50 - 120 hz und dann ab 1 khz wieder...das kann ja irgendwie nicht Sinn der Sache sein.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 23. Mai 2004 um 18:04
    • #4

    Hallo,TorstenL
    Ich bin grosser NexoGeo-Fan, aber ich muss Dir völlig recht geben,das GeoS
    hat so seine Schwächen in den Lo-Mids,ist halt mehr für Sprache und leise Sachen geeignet. Es geht etwas besser, wenn man statt der CD 18 eine grössere Menge CD12 benutzt oder furchtbar viele Büchsen hat.

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Mister.Lange
    Verifiziert
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    20
    Beiträge
    1.574
    • 23. Mai 2004 um 20:21
    • #5

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es eventuell zu wenige Elemente pro Seite waren für diesen Platz. Wie war es denn gecurved? Vielleicht war das ja nicht optimal?

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 23. Mai 2004 um 20:58
    • #6

    also. denke auch, das es ein fehler war cd18 zu nehmen und nicht cd12! um mit geo S einen schönen warmen sound zu haben muss man cd 12 groundstacken und fliegen! so zumindestens meine erfahrung. allerdings würde ich desweiteren noch bemängeln das anscheinend zuwenig material am start war um 40m richtig zubeschallen sollten mindesten 12 eher 16 elemente verwendet werden wenn es für mehr als sprache reichen soll! im lego land wo ich als hand gearbeitet habe wurden die no angels mit geo S beschallt die fläche war in etwa 60 m lang und ca 25 m breit dort wuden 16 geo pro seite geflogen undirgendwelche anderen bässe (ich glaube rock sound) im ground stack verwendet. diese bei ca 125hz (so mein eindruck) gedrennt. dort war aber nichts von einem mitten loch zu hören.

    weiter könnte es sein das man vorher den platz und die geo kurve falsch berechnet wurde und dann nach erfahrung gehandelt werden! die höhen bekommt man ohne programm gut ein gerichtet. bei den mitten kann ein kleiner fehler fatal sein!

  • stl
    Beiträge
    288
    • 23. Mai 2004 um 21:15
    • #7

    Hallo zusammen,

    auch auf die Gefahr hin von Euch verbal geschlagen zu werden:
    Ein LS-System muss für mich echte Lowmids, respektive Grundton erzeugen können um eine stimmige Reproduktion zu erzeugen.

    GEO S ist ein Spitzenprodukt (absolut ehrlich gemeint, und ohne einen Anflug von Zynissmus), hat aber enorme Schwächen im besagtem Frequenzband. Ein Sub kann hier nur eine Notlösung sein, denn er soll effektiven BASS erzeugen.

    Meine persönliche Einordnung für GEO S: Sehr gutes System für Sprache (wo Lowmids nur angedeutet werden müssen um die Stimme wieder zu erkennen), für eine audiophile Wiedergabe leider nur "Mittelmaß".

    STL

  • Sven H
    Profi
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    1
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    727
    • 23. Mai 2004 um 23:33
    • #8

    Hi,

    also wir haben gestern erst wieder Geo S benutzt und von einem Loch im Tiefmittenbereich war nichts zu spüren, allerdings haben wir noch keine Konfiguration unter 10 S805 pro Seite gefahren. Der Klang war ausgewogen und für die schlechte Akkustik der Halle (Eishalle (Reflektionen)) wirklich ok. Die Winkelung wurde mit Geosoft vor Ort kalkuliert, da der Ursprungsberechnung eine falsche Deckenhöhe zu grunde lag. Fazit: Absolut problemloses Handling, Durchschnittspegel ca 100 db @ Foh.

    Geflogen wurden pro Seite:
    12* Geo S805
    1* Geo S830
    Groundstack pro Seite:
    4*CD 12

    Halle: 60m*30m + Seitenränge
    Effektiv zu beschallende Fläche: (45*30m):

    Gruss Sven

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