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Unsymmetrische Insertbelegung bei XL200 möglich?

  • Sven M
  • 3. Juni 2004 um 08:37
  • Sven M
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    • 3. Juni 2004 um 08:37
    • #1

    Hallo, eine XL 200 steht seit ein paar Tagen im Lager, mein Job ist jetzt diese "klar" für einsätze zu machen.
    Alle anderen Pulte haben unsymmetrische Inserts (Venice, A+H)..

    Ein befreundeter XL200 Besitzer meinte nun das man die Inserts bei dieser auch ruhig unsymmetrisch belegen könnte, woraus sich zwei Vorteile ergeben würden:
    1. Kompatibel zu den anderen Pulten
    2. 20 Inserts über ein Harting (64Pol)

    Gibt das in der Praxis nachteile? ist das mit jeder XL200 möglich?

    Danke schonmal.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Tobias Zw.
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    • 3. Juni 2004 um 09:13
    • #2

    Moin!

    Funktionieren wird das auf jeden Fall. Die Frage ist, wie Du den Übergang von symmetrisch auf asymmetrisch und zurück realisierst.
    Einmal kannst Du den heißen Pin als Signalquelle nutzen und legst den kalten Pin auf Masse. Das hat den Nachteil, daß Dir 6 dB Pegel verloren gehen, aber Du kannst alle Signale mit einer gemeinsamen Masse führen (weniger Pins benötigt).
    Alternativ kannst Du, wenn Du alle Schirme auf einem Pin gemeinsam führst, den heißen Ausgang auf den asymmetrischen Eingang und den kalten Ausgang auf die asymmetrische Masse legen. Zurück geht's so ähnlich: Der asymmetrische Ausgang geht auf den symmetrischen heißen Pin, und die asymmetrische Masse auf den symmetrischen kalten Pin. Dann ist der Kabelschirm nur auf einer Seite angeschlossen (nämlich auf der symmetrischen) und Du brauchst mehr Pins, solltest aber keinen Pegelverlust haben.
    Sehr hilfreich zu diesem Thema: http://www.rane.com/note110.html.

    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Sven M
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    • 3. Juni 2004 um 09:46
    • #3
    Zitat von "Tobias Zw."

    Einmal kannst Du den heißen Pin als Signalquelle nutzen und legst den kalten Pin auf Masse. Das hat den Nachteil, daß Dir 6 dB Pegel verloren gehen, aber Du kannst alle Signale mit einer gemeinsamen Masse führen (weniger Pins benötigt).

    So hatte ich mir das Gedacht..
    Sind die 6dB Pegelverlust denn ein Problem? ok, ich muss sie wieder verstärken..
    Bei der anderen Verkabelung habe ich aber wieder keine Kompatibilität, so dass ich dan eher eine vollsymmetrische Verkabelung machen würde.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Tobias Zw.
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    • 3. Juni 2004 um 10:34
    • #4

    Naja, was weg ist, ist weg und muß wieder aufgeholt werden; das rauscht. Probier's doch einfach mal mit einem Kanal / Gerät aus und überleg' Dir, ob Du das Ergebnis akzeptabel findest.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • wora
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    • 3. Juni 2004 um 12:01
    • #5

    ich habe vor längerer zeit auf ein K3 umgesattelt, das hat auch symmetrische inserts.
    die von den vorgängerpulten stammende siderackpeitsche war unsymmetrisch.
    da ich keine lust und zeit hatte, meine siderackpeitsche komplett umzubauen hab ich nur eine neue auflösung angefertigt, die auf unsymmetrische stecker geht (symmetrisch-cold+masse auf einzeladern zusammengeführt).
    das betreibe ich nun seit ein paar jahren ohne probleme.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 3. Juni 2004 um 18:50
    • #6

    denk ich auch bei der Entfernung macht das garnix und den Pegelverlust gleichste locker wieder aus :mrgreen:

  • guma
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    • 3. Juni 2004 um 21:31
    • #7

    Ich bevorzuge ebenfalls die Methode von Tobias Zw. Sie hat den Vorteil das die Symmetrie der Insertgeräte erhalten bleibt. Der return ist auf der assymmetrischen Pultseite dadurch ground lift. Das ist die störunanfälligste Anordnung.

  • PA-Peter
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    • 4. Juni 2004 um 10:56
    • #8

    Das "Problem" hier vermute ich mal bei der bereits bestehenden Verkabelung...

    @Bigsound: wie ist das denn momentan bei den anderen Tischen realisiert? Stecker? Core's?

    PA-Peter
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  • Sven M
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    • 4. Juni 2004 um 11:00
    • #9

    Genau, das Problem liegt darin das die Sideracks alle kompatibel sein sollten.
    Momentan: 20 Fach Core auf 64Pol Harting, An jeder Seten eine Blende zur Auflösung. Alles asymmetrisch.
    Von den Blenden dann mit Patchkabeln ins Pult.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

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  • PA-Peter
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    • 4. Juni 2004 um 11:15
    • #10
    Zitat von "BigSound"

    Momentan: 20 Fach Core auf 64Pol Harting, An jeder Seten eine Blende zur Auflösung. Alles asymmetrisch.
    Von den Blenden dann mit Patchkabeln ins Pult.


    20 Fach auf 64pol?
    Also doch Einzelmasse?

    Da hier ja Patchpanels am Start sind, brauchst Du doch eigentlich nur neue Patchkabel...?

    PA-Peter
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  • Sven M
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    • 4. Juni 2004 um 12:56
    • #11

    20x3=60..also 4 Pins unbelegt..

    Ja, in dem Fall brauche ich nur neue Patchkabel..

    Ich hätte gedacht das mich jeder hier für den Gedanken steinigt, aber da keine echten gegenargumente gekommen sind werde ich es wohl so machen.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

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  • PA-Peter
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    • 4. Juni 2004 um 14:50
    • #12

    Bei Einzelmasse gehts ja eh nicht anders...
    ...siehe den Post vom Tobias!

    Gruß
    Peter

    PA-Peter
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  • DJheini 13. Februar 2021 um 14:19

    Hat das Thema aus dem Forum FOH nach Mischwerkzeuge verschoben.
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