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Kuststoff- vs. Holzgehäuse

  • Aerocell
  • 22. Juni 2004 um 08:58
  • Aerocell
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    372
    • 22. Juni 2004 um 08:58
    • #1

    Hallo,

    Ich habe mir 4 neue BR-Subs mit a 600 Watt zusammengebaut uns suche nun 2 preiswerte leistungsstarke Tops in Richtung 12"/1" o. ä.

    Nun habe ich festgestellt, dass auf dem Markt viel mit Kunststoffgehäuse angeboten wird. Was sind denn hier die Vor- und Nachteile?

    Auch für Boxenvorschläge für Tops bin ich sehr dankebar.

  • djobi
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    • 22. Juni 2004 um 10:34
    • #2

    was ist der Vorteil von Kunstoff gegenüber Holz?

    - witterungsbeständiger
    - gewichtsvorteil
    - je nach Kunstoff Haltbarkeit
    - eingegossene Griffe, Flansche etc
    - oft sind die Tops auch als Monitore verwendbar

    allerdings vermackt/verkratzt Kunstoff auch schnell
    Holz kann man leimen .. wenn nen Kunstoffgehäuse reisst .. mhh ...

    Ich weiss leider nicht wie das mit Gehäuseresonanzen etc. aussieht!

    Gerade im Billigbereich gibt es viele ähnliche Systeme im Kunstoffgehäuse von Steinigke, B&K etc. Auch Thomann hat seit längerem (eigene) Plaste-Boxen im Angebot. Wenn es was besseres sein soll: z.B. JBL EON, db Opera (auch aktiv), EV etc.

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • druid314
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    • 22. Juni 2004 um 12:45
    • #3

    Was hat bei Besseres die EON verloren ? Das kann doch wohl nur ein Schreibfehler sein, oder ?

  • djobi
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    1
    • 22. Juni 2004 um 13:20
    • #4

    kommt darauf an, in welchen Kategorien man denkt - besser als ne "OMNITRONIC KPX-212 Kunststoff-PA-Box" und deren Billig-Derivate ist die JBL doch wohl alle mal, oder?

    [Was bitte nicht heissen soll das sie wirklich gut ist]

    Für mich hat ne Kunstoffbox in einem Stack mit 2 Bässen pro Seite eh nichts verloren.

    Ausserdem bin ich bei der Kombination "Selbstbau" und "12/1"-Kunstoff-Topteil" mal von Low-Budget ausgegangen.

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
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  • Aerocell
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    • 22. Juni 2004 um 14:07
    • #5

    Es müssen ja keine Kunststoff-Tops sein. Ich habe mich nur mal gefragt, warum man auf dem Markt von diesen Dingern erschlagen wird. Sie sehen ja nicht wirklich ansprechend aus. Bei meinen Bässen denke ich sind 12"/1" eine ganz gute Wahl, da ich die als Top und für den Proberaum sowie Kneipengigs (Fullrange) nutzen möchte.

  • 3510maniac
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    • 22. Juni 2004 um 14:17
    • #6

    ich hab 15/1" plastiktops, die sind ganzstabiel und klingen auch gut! als fulrange bis 50 mann gehen die super! als tops kicken die auch noch gut.

  • TomyN
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    • 22. Juni 2004 um 14:24
    • #7
    Zitat von "Aerocell"

    Es müssen ja keine Kunststoff-Tops sein. Ich habe mich nur mal gefragt, warum man auf dem Markt von diesen Dingern erschlagen wird.


    Weil die Herstellung (in großen Mengen) einfacher und billiger ist als die von Holzgehäusen.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • AlphaC
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    • 22. Juni 2004 um 16:53
    • #8

    Was TomyN schrieb ist der Hauptgrund für die Verwendung von "Plaste". Holz lässt sich heutzutage auch wetterbeständig machen, und um im Gegenzug die Schwingungsarmut des Holzes zu erreichen, muss man die Kisten von innen mit aufwendigen Wabenstrukturen verstärken - womit der Gewichtsvorteil auch geschmälert wird. Die Plastegehäuse kann man vollautomatisiert (ohne das ein Mensch da je die Finger dazwischen hat) am Band produzieren - im Spritzgussverfahren 10 Stk pro Minute pro Maschine... Das wird mit einem Holzgehäuse schon aufwändiger.

    Leider gibt es bisher keine einzige Kunststoffbox die mich annähernd hätte überzeugen können - sind halt Billigboxen für die Masse.

    PS: Die größte "konventionelle" Plastebox, mit der ich arbeiten musste, ist die EV Sx500+ - eine 15"/2". Dort sieht man, wie unsinnig der Werkstoff für professionelle Nutzung ist: Die Box ist ein riesiger Sarg (für eine 15/2)!! Durch die Wabenverstärkung im inneren wird die Kiste 670mm breit, 840mm hoch und 450mm tief. Eine Holzbox ist da mit 500mm x 700mm x 400mm wesentlich kompakter und eleganter und wiegt mit 27kg (dank Neodymbestückung) auch nicht mehr...

    PPS: Die nächste Unsinnigkeit findet sich beim (IMHO einzigen) Plaste-Großbeschallungssystem von Bell. Mal abgesehen davon, dass die Kisten recht bescheiden klingen, sind die Kisten so leicht (und glatt), dass wir damals das Stack auf einem mit Betonplatten beschwerten Bütec-Podest mit Gurten festzurren mussten, da das Stack bei normaler Last zu "wandern" anfing!

  • 3510maniac
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    • 22. Juni 2004 um 17:36
    • #9

    alpha c:
    hör dir mal die road serie celestion an! das könnten plastikeimer sein die dir gefallen! 26kg leicht!

  • AlphaC
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    • 23. Juni 2004 um 00:37
    • #10

    3510maniac: Hmm. Zum einen wüsst' ich jetzt nicht, wo ich in Sachsen mir so ein paar Celestion-Joghurtbecher anhören könnte... zum anderen kommt bei mir nichts zur Anwendung, wo vorn nicht ein gescheites Gitter davor ist. Überhaupt finde ich die Optik der meisten Plasteboxen fürchterlich. Glatte, minimalistische, schlichte Oberflächen - wie bei Holzboxen normal... - das ist meine Vorstellung davon. Wenn "außergewöhnlich", dann schon lieber Funktion One oder Föön oder NEOcraft :lol: :lol: :lol:

  • slayer
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    • 23. Juni 2004 um 01:51
    • #11
    Zitat von "djobi"

    was ist der Vorteil von Kunstoff gegenüber Holz?

    - witterungsbeständiger
    - gewichtsvorteil
    - je nach Kunstoff Haltbarkeit
    - eingegossene Griffe, Flansche etc
    - oft sind die Tops auch als Monitore verwendbar

    allerdings vermackt/verkratzt Kunstoff auch schnell
    Holz kann man leimen .. wenn nen Kunstoffgehäuse reisst .. mhh ...

    Ich weiss leider nicht wie das mit Gehäuseresonanzen etc. aussieht!

    Gerade im Billigbereich gibt es viele ähnliche Systeme im Kunstoffgehäuse von Steinigke, B&K etc. Auch Thomann hat seit längerem (eigene) Plaste-Boxen im Angebot. Wenn es was besseres sein soll: z.B. JBL EON, db Opera (auch aktiv), EV etc.

    die fakten können denke ich durch jede ordentliche PA-Box entkräftet werden.

    nehmen wir als beispiel ne ps10. 15 kg, immer mal neu lackieren - haltbar, auch als monitor, "eingegossene" griffe & flansche und der größte vorteil - geiler sound

    hauptsarre gitarre !

  • Dr_Goldzahn
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    • 23. Juni 2004 um 17:19
    • #12

    Ich bin mit meinen vier Mackie SRM450 (mit SWA1501 Subs) sehr zufrieden. Der Klang gefällt mir sehr gut, aber ich habe gehört, dass ab einer gewissen Lautstärke (die ich anscheinend aber noch nie hatte) der Hochtöner ziemlich kreischen soll. Die Boxen sind sehr flexibel nutzbar, leicht aufzubauen und ich brauche keinen Verstärker und auch keinen Ersatz-Verstärker rumzuschleppen.

  • 3510maniac
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    • 23. Juni 2004 um 19:46
    • #13

    alpha, da ist ein stabiles 2mm stahlgitter davor! das hält wohl! ach ja; http://www.celestion.com
    da kannste dir die ja mal angucken!

  • AlphaC
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    • 24. Juni 2004 um 05:53
    • #14

    3510maniac: ja sicher, hab ich schon gesehen... trotzdem sehen die aus wie verbeulte mülltonnen (ohne das in irgendeiner weise wertend zu meinen...). vorne zwei riesige "nasenlöcher" und ein "nacktes hochtonhorn... so sieht keine "solide" p.a.-box aus. das gilt im übrigen für alle mir bekannten plasteboxen. besonders grausam: jbl eon.

  • Dr_Goldzahn
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    350
    • 24. Juni 2004 um 08:46
    • #15
    Zitat von "AlphaC"

    3510maniac: ja sicher, hab ich schon gesehen... trotzdem sehen die aus wie verbeulte mülltonnen (ohne das in irgendeiner weise wertend zu meinen...). vorne zwei riesige "nasenlöcher" und ein "nacktes hochtonhorn... so sieht keine "solide" p.a.-box aus. das gilt im übrigen für alle mir bekannten plasteboxen. besonders grausam: jbl eon.

    Spitzen-Argumentation :mrgreen:

    Solide Boxen brauchen natürlich einen Mund und keine Nasenlöcher! Wo soll denn sonst der Ton rauskommen? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    --- Muppet Laboratories ---

  • Sound-Klinik
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    • 24. Juni 2004 um 09:39
    • #16

    ... rein akustisch gesehen haben Plastikdosen - sofern keine hohen Wechseldrücke im Gehäuseinneren anstehen - nicht unbedingt Nachteile. Die innere Dämpfung vieler Kunststoffe ist i.d.R. hoch genug, daß bei vernünftiger Konstruktion nichts "scheppert" - Versteifungen sind allerdings schon bei einer kleinen Fullrange zu empfehlen.

    Anders sieht die Sache bei Bass-Systemen aus, die hohe Pegel erzeugen müssen. Hier ist aufgrund hoher Wechseldrücke im Gehäuse eine hohe Schalldämmung (d.h. Schallundurchlässigkeit) erforderlich. Eine Bassbox soll den Schall - möglichst - nur durch die Lautsprecher bzw. dafür vorgesehen Öffnungen abstrahlen ... und nicht durch die Wände (... eine Bassbox ist keine Gitarre oder Cello !). Und mitschwingende Wände führen (nicht nur ...) zu einer undifferenzierten, schwammigen Bassabstrahlung.

    Bei einschaligen Wänden ist eine gewisses Flächengewicht (Masse pro Fläche ...) erforderlich, um die Wände "schalldicht" zu bekommen.

    Sicher könnte man mit Laminaten auch hohe Dämmwerte erzielen, wobei der Hauptvorteil der Plastikdosen (billig bei Massenfertigung) dann jedoch nicht mehr ausreichend zum Tragen kommen dürfte.

    Und bei kleinen Stückzahlen sind Plastikdosen sowieso völlig ungeeignet, weil die hohen Werkzeugkosten sich nur bei hohen Stückzahlen lohnen würden.
    Ich rechne daher bei professionelen Basskisten eher nicht mit Plastikdosen.


    Viele Grüsse

  • Wolfgang
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    1.377
    • 24. Juni 2004 um 10:26
    • #17

    edit

    Gruss
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang (31. Januar 2005 um 02:31)

  • AlphaC
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    • 24. Juni 2004 um 12:03
    • #18

    Wolfgang: "Horn" würde ich das bei der Sx500 nicht nennen (zu kurz, zu großer Mund, etc.). Ist eher eine Maßnahme zur besseren akustischen Ankopplung im Midbass... aber nicht wirklich wirkungsvoll.

    Dr_Goldzahn: Ich weiß nicht ob das jetzt im Scherz oder ernst gemeint war von Dir, aber "Wo soll denn sonst der Ton rauskommen?"... Wie wäre es mit "Na durch ein elegantes, vollflächiges Frontgitter, hinterlegt mit Akustikschaum...!" Es ist nun mal so, das auch die Optik zählt. Auf einen anspruchsvollen Kunden wirkt eine schlichte, schwarze Kiste eben viel ernsthafter (=solider) als ein ver-design-ter, bunter "Plastekübel". Wenn Du Dich mal im Hifi-Großmarkt umschaust, wirst Du feststellen, dass die billigsten "Spielzeuganlagen" am buntesten aussehen - alles hochwertige ist unauffällig und schlicht...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 24. Juni 2004 um 12:31
    • #19

    ... übel finde ich dabei, daß auch Firmen mit großen Namen massenhaft solche Plastikdosen anbieten, um an das Geld der Kinder (preiswerte "HiFi"-Anlagen) jugendlicher DJs (z.B. JBL Eon* ... - ist meine persönliche Meinung ... :mrgreen: ) und - seit vielen Jahren - ans Geld von Musikern mit Heimstudio-Ambitionen (... Control-1 - persönliche Meinung ...) zu kommen.

    * m.E. wurde diese Serie nicht aus Plastik gebaut, um Gewicht zu sparen ...

    Ach ja: Ich habe die o.g. Systeme selbst gehört - die Control-1 "ging" vergleichsweise eigentlich noch ... :wink:

  • Wolfgang
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    • 24. Juni 2004 um 14:30
    • #20

    edit...

    Gruss
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang (31. Januar 2005 um 02:31)

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