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Schallschutz bei der Zuluft.

  • Cosmo
  • 5. Juli 2004 um 19:52
  • Cosmo
    Beiträge
    91
    • 5. Juli 2004 um 19:52
    • #1

    Hallo leute.

    Habe ein problem bei dem ich eure Hilfe benötige.
    Muss in einem kleinem Club eine Zuluft von Aussen installieren. (Loch in der Wand) Allerdings darf da Keine, oder so gut wie keine Musik nach Aussen Dringen.(Ärger mit den Anwohnern)
    Jetzt wollte ich dafür einen Art Kiste bauen, in der Mehrere Versetzte Bretter sind an denen sich der Schall bricht. Die angesaugte Luft läuft dann im zigzag. Der schall aber geht nicht raus.
    Soviel zur Theorie. Wie schaut es in der Praxis aus?
    Funktioniert sowas?
    Habt ihr andere Ideen?
    Für Vorschläge bin ich dankbar.

    Gruss, Thomas

  • ADMIN
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    • 5. Juli 2004 um 21:49
    • #2
    Zitat von "Cosmo"

    Funktioniert sowas?

    Im Bassbereich leider kaum.

    Aber wenn es eher um A-Bewertung als um den Schlaf der Nachbarschaft geht, kann das schon helfen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Cosmo
    Beiträge
    91
    • 6. Juli 2004 um 16:03
    • #3

    Hat sonst keiner eine Idee??

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 6. Juli 2004 um 17:07
    • #4

    Theorie:

    Eine große Kiste mit Trennwand, die resultierenden Volumina nicht exakt gleichgroß gestalten. In der Trennwand ein Reflexrohr an einer Ecke. In den Außenwänden ebenfalls Reflexrohre. Alle Rohre gleicher Durchmesser aber unterschiedliche Länge. Die Innenwände leicht dämmen, aber so, dass noch genug Luft durchkommt.

    In ein Rohr könnte dann noch ein Rohrlüfter installiert werden, damit der Luftaustausch groß genug ist.


    Code
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    Alles anzeigen


    Jörg.

  • TechNix
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    218
    • 15. Juli 2004 um 01:00
    • #5

    Also wenn es ganz und gar technisch perfektioniert sein soll, dann hilft vielleicht ein Schalldämpfer aus der Lüftungstechnik, denn durch die Luftströmungen in den Luftkanälen entstehen ja auch Geräusche in sehr vielen Frequenzbereichen, und diese werden von den Schalldämpfern eigentlich gut gedämpft.
    Infos dazu gibt es hier: Trox Lüftungssyteme

    Die Einzige frage die sich da Stellt ist eben, wie leider so oft, die Kostenfrage.
    Bei Selbstbau würd ich dass dann aber wohl so in der Srt machen wie Jörg es zuvor Beschrieben hat.

    Möchtegern Hobbykistenschlepper

  • niggles
    Profi
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    • 15. Juli 2004 um 15:10
    • #6
    Zitat von "Cosmo"

    Hat sonst keiner eine Idee??

    Doch: Nix selberbauen, sondern beim freundlichen Lüftungsbauer um die Ecke mal Kataloge wälzen. Schalldämpfer für Lüftungssysteme gibts in allen Größen, Formen und Farben und vor allem aus Metall. Irgendwelche Holzkonstrukte haben in gewerblich genutzten Gebäuden nichts im Lüftungssystem verloren, das gibt ganz bös Ärger mit Ordnungsamt bzw. Feuerwehr bzgl. Brandschutzvorschriften. Und wenns wirklich brennt zahlt die Versicherung nicht...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Peerless
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    4.334
    • 28. Juli 2004 um 17:40
    • #7

    also, ein schalldämpfer im lüftungsbereicht macht eigentlich was anderes.... der verlangsamt die luft damit die strömungsgeräusche weniger werden.... kann man sich bauen indem man die luft in nen knick lenkt, der mit filz ausgelkleidet ist.... ich würde die luft über einen schlauch bzw. längeren lüftungskanal in den laden leiten und diesen kanal von aussen so gut wie es geht mit schalldämmendem zeugs ummanteln.... am ende dann vielleicht noch sonne kistenaktion wie hier vorgeschlagen um den direkten schall zu brechen.


    und natürlich ma vorher und nachher den schallpegel draussen bei maximallautstärke messen....

    http://www.ae-rental.de

  • Schalldruck
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    1
    • 13. August 2004 um 17:14
    • #8

    Gibt's nicht die Möglichkeit die Luft durch einen Kellerraum zu leiten? Da kann man noch eine extra Vorkammer abmauern (aber keine Pappwände bauen :mrgreen: ).

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 13. August 2004 um 20:37
    • #9

    Das Problem gibt es auch bei der Entlüftung der Schalldämmhaube bei großem rotating equipment.

    Lösung dort: vor oder nach Durchtritt durch die Wand einen langen Kanal im 90° Winkel abknickend, der am Ende wiederum die Austrittsöffnung unter einem Winkel von 90° hat. Das erfordert zunächst mal einen größeren Lüfter, da höherer Strömungswiderstand.

    Nun diesen Kanal innen vollflächig mit offenporigem Schaumstoff (z.B. BASOTECT) auskleben. Mindeststärke 50 mm. Dein Lüftungsquerschnitt ist nur der dann noch freie Querschnitt, daher Kanal großzügig dimensionieren. Kanallänge >= Wellenlänge der tiefsten zu absorbierenden Frequenz.

    Besonders gut wird das Ganze, wenn an den 90°-Umlenkungen jeweils in Achsenverlängerung des Kanales Sackgassen angebracht werden, diese vollständig, aber locker mit Dämmaterial füllen.

    So gedämmt ist auch eine 20 MW Gasturbine durchaus erträglich. :mrgreen:


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 19. August 2004 um 22:05
    • #10

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 13:42)

  • Cosmo
    Beiträge
    91
    • 20. August 2004 um 03:29
    • #11

    Hallo leute,

    erstmal danke für die vielen Tips.
    Anlage ist inzwischen eingebaut. Habe 250er Flexrohr verbaut und 4 90° Knicke eingebaut. das hat gereicht um die Musik zu dämmen.

    Nun habe ich aber ein anderes Problem.
    Das Gerät sitzt im Gebäude an der Aussenwand. Draussen höre ich nun Strömungsgeräusche die von der angesogenen Luft kommen.
    Jetzt muss ich wohl ein Kasten vorbauen, durch den die Luft umgeleitet wird. Ich schätze ein Winkel von 90° müsste ausreichen. Innen wird er mit Noppenschaum ausgekleidet.

    Habe die Lautstärke inzwischen gemessen und diese beträgt ca. 56dbA.
    es müssten 6 - 10 db weniger sein, damit der Nachbar zufrieden zeigt.
    Die bisherige Erfahrung hat mir gezeigt, dass es ohne wietere Probleme zu realisieren ist.

    Falls jemand von euch Tips hat, ich nehme sie gerne an.

    Der Teil der Aussenfassade um den es sich handelt, besteht aus holz. (das besteht so seit mindestens 20 Jahren und bei keiner Prüfung beanstandet worden)
    Deswegen dürfte eine Lösung meines Problems keinen grossen Aufwand darstellen.

    Gruss,
    Thomas

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