Können eigentlich irgendwelche Spätfolgen auftreten wenn Mikrofone Nass werden?
Wurde letztes WE bei einem Gig vom Gewitter überrascht, dabei sind die Mikros (Dynamisch) doch ziemlich Nass geworden. Das meiste hat der Schaumstoff im Korb abgefangen, aber der Schaumstoff direkt auf der Kapsel war bei einigen auch leicht feucht.
Habe sie daheim gleich ausgepackt, Korb ab, Schaumsoff raus und getrocknet.
Hatte keinen Ausfall während der VA und auch jetzt tun noch alle, nach Gehör auch ohne Klangveränderung.
Meine Frage ist jetzt, ob ich eventuell mit später eintreffenden Schäden zu rechnen Habe.
Grüße, Peter
Mikrofone und Nässe
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Ich habe schon einige Open-Airs mit Regenüberraschungen mitgemacht,für dynamische Mikofone bisher kein Problem.
Für die Condensor baue ich im Zweifel immer kleine Dächer aus durchgeschnittenen Plastikbechern aus dem Catering, geht ganz gut, obwohl jetzt bestimmt einer schreibt, dass das den Sound ändert. :mrgreen:
mfg
Kai -
Zitat
obwohl jetzt bestimmt einer schreibt, dass das den Sound ändert.
Dir ist aber schon klar das dass den Klang ggf. drastisch verändert! :mrgreen:
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Anständig lackierte Boxen leiden auch bei einem Sommerregen verhältnismäßig wenig - Mikrofone aber fangen, wenn's richtig nass wird, an zu rosten. Erst rostet der Korb (SM58, ~15 Jahre alt, regelmäßig vom sabbernden Sänger angebrüllt - einfach eklig...), und wenn's gut draufregnet, rosten auch Magnet und Spule leise vor sich hin, und das Ding wird immer dumpfer... Mikros sollten vor Nässe eigentlich so gut als möglich geschützt werden!
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Ich habe des öfteren eine New-Metal-Band der härteren Gangart gemischt, deren Sänger stets ein eigenes 58er mitbringt. Da der Herr äusserst "Speichelintensiv" grun.. äh singt, ist der Korb (und wahrscheinlich alles dahinter) stark angerostet. Da ich das Mike einfach in den Kanal des Hauptgesangs am Subcore gesteckt hab, musste ich dann erstmal völlig neu Eqen, da aus dem Teil deutlich weniger Höhen rauskamen als aus dem "frischen" davor.
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OK, danke für die Antworten, ich denke dadurch dass ich die Mikros am gleichen Tag wieder getrocknet habe dürften sich Probleme mit Rost etc. in Grenzen halten, und bei Klangveränderungen kann ich ja dann die Mikros allmählich austauschen. Problematisch wäre nur Totalausfall o.Ä. während einer Show...
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bei solchen wasserschäden sind ausfälle, auch nach einiger zeit, nicht auszuschliessen.
da du die mikros aber offenbar recht schnell getrocknet hast, sind die chancen groß das überhaupt nix passiert.@fat-a:
man kann den dumpen sound darauf zurückführen, das bei solchermaßen "behandelten" mikrofonen der schaumstoff-poppschutz total verkrustet und steinhart geworden ist. da gehen einfach keine höhen mehr durch. wenn man diesen schaumstoff ab und an mal ausspült, wirkt das wahre wunder, dann haben selbst die 58er wieder brillanz... :wink:
aber irgendwann ist halt alles zu spät und man sollte in ein neues mikro investieren. -
Bäh, sowas fass ich nur mit der Kneifzange an oder mit Latexhandschuhen. :oops:
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nun ja, ich würde in diesem falle erstmal einen kompletten neuen korb aufschrauben :wink:
die sache mit dem regelmäßigen auswaschen der schaustoff-einsätze auch nicht so stark verschmutzter körbe bringt aber tatsächlich was...
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Regelmäßiges Auswaschen mit milder Seifenlauge, klar. Aber wenn das Dingens schon Bioalarm auslösen könnte (und schließlich dem Sänger gehört) lieber alles austauschen

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Das gehört zum Konzept. Das Mikro ist eh mit ungefähr 10m Gaffa auf ewig mit dem Kabel verbunden und mit verschiedenen „Applikationen“ verschönert. Was bei Jeanette Biedermann Glitzerfolie, ist bei denen Nato-Stacheldraht, wenn auch aus Gummi. Ein neuer Korb würde hier auch garned passen, die Beulen und er Rost fügen sich nahtlos ein. Auch ist es bei dieser Art "Gesang" (von der Band selber Growls genannt) eher nebensächlich, ob ich da jetzt eine audiophile Höhenübertragung hab! Wir reden hier ja nicht über Frauenstimme auf einer Jazz-Bühne mit Beta 87 oder gar Neumann KMS 105, sondern von Gegrunze übelsten Aussmasses mit 105 db Backlinepegel.
Es ist auch übrigens notwendig, dass dieser - übrigens äußerst nette und sehr pflegeleichte Musiker - sein eigenes Mikro mitbringt, denn das Bühnenkonzept ist ein wenig bei Chino von den Deftones abgeschaut: Da wird das Mikro durch die Gegend geworfen, oder er haut es sich gegen den Kopf. Steht auch im Rider. Das würde eh nicht mit dem Equipment laufen, welches ich als Pa-Mensch stelle.
Auch bin ich nicht fester Mischer der Jungs, sondern hab die Band einige Male auf Clubgigs/Festivals gemischt, wo ich entweder selber Pa gestellt habe oder mit einer anderen Band vor Ort war, und für deren nicht abkömmlichen festen Mischer eingesprungen bin. Außerdem war es jetzt für mich nie ein Problem, die Höhen etwas zu boosten, ich bin nur Dienstleister

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Zitat von "Fat A"
Da wird das Mikro durch die Gegend geworfen, oder er haut es sich gegen den Kopf.
Mal mit PL20 versuchen.

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also zu diesen speichel micros:
der herr, der bei uns immer as schüler-theater gemacht hat, hat einmal, um die aufmerksamkeit der theaterleute zu erringen, ein SM85 in den Mund genommen und "ploppen" lassen!!
da kam dann ein ziehmlich lautes wäh vom foh, des mikro wurde markiert und nur noch mit fingerspitzen angefasst! war natürlich dann unser lieblingsmikro wenn unser direx mal wieder seine reden geschwungen hat :twisted:
übrigens: er bekam trotzdem nicht mehr aufmerksamkeit!