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Wie dimensioniert Ihr Eure Traversensysteme?

  • ADMIN
  • 4. August 2004 um 14:48
  • ADMIN
    Administrator
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    • 4. August 2004 um 14:48
    • #1

    Wie dimensioniert Ihr Eure Traversensysteme? 0

    1. Nach Gefühl (0) 0%
    2. Nach der Belastungstabelle und der Gesamtlast (0) 0%
    3. Nach Belastungsfall per Hand gerechnet (0) 0%
    4. Nach Belastungsfall mit Software gerechnet (0) 0%

    Wie dimensioniert Ihr Eure Traversensysteme? Es geht dabei um die häufigste Vorgehensweise, nicht um einen ausnahmsweise mal eingeschlagenen Weg.

    "Nach Belastungsfall" meint, dass berücksichtigt wird, welche Lasten wo hängen.

    Bitte ehrlich antworten.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Kracky
    Profi
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    • 4. August 2004 um 17:47
    • #2

    Hm... meißt aus dem Kopf überschlagen mit dem nötigen Respekt und einer gut gemeinten Sicherheit, also weder nur Gefühl noch wirklich 100% gerechnet. Ich denke das war ehrlich genug.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • GETEC
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    695
    • 4. August 2004 um 18:01
    • #3

    Teilweise gehen wir sogar so weit, die scherkräfte in den geschraubten ecken nochmal nachzurechnen, hängt vor allem davon ab wie knapp man an die Belastungsgrenze der Traverse kommt.
    Eigentlich schaut man sich in den Unterlagen den Lastfall an,und dimensioniert danach, aber gerade bei grösseren Riggingaufgaben zeigt sich immer mehr, dass zum einen interessante Lastfälle vorkommen die kaum vergleichbar mit den Lasttabellen sind. Dann ist es besonders wichtig, einen Ordentlichen Lieferanten zu haben, der einem Kenndaten auch über die Belastungsangaben hinaus liefern kann, die machen eine genaue Rechnung ja erst möglich.

    also im Zweifelsfall genau rechnen, im täglichen Gebrauch reichen die Lastfälle oft aus.

    getec

  • CaptainChaos
    Profi
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    236
    • 4. August 2004 um 18:45
    • #4

    Naja,

    mal nach Gefuehl mal gerechnet.

    Gefuehl z.B. bei 8-10m 4Punkt Litec QX30 mit sagen wir 4-8 4er Bars mit PAR 64 (Raylight)

    Gerechnet wenn es ein 10m Teil voll mit Wackeleimern, Stufen und in den noch vorhanden Zwischenraumen noch PARs mit Glaskolben sein duerfen am besten in zwei Reihen. Ich denke Ihr wist was ich meine.

    Gruss
    Holger

    Gruss

    Holger Steppke

  • HippeliPA
    Profi
    Beiträge
    615
    • 11. August 2004 um 19:39
    • #5

    Ich mach das auch nach Gefühl. Erst wenns ernst wird greife ich zum Taschenrechner.

    Allerdings verlange ich das jemand der nach seinem Gefühl geht, fundierte Statische Kenntnisse hat. Da hatte ich schon echt heftige Erlebnisse mit sog. Fachkräften "Riggern" gehabt.

    Ich habe in letzter Zeit zwar kaum noch was mit Trus zu tun, aber wenn mir jemand was erzählen will und nicht mal die Unterschiede zwischen Durchgangsträgern/Mehrgelenkträgern/Kragarmen usw. kennt soll er lieber Bier zapfen. Mal ehrlich. Die Statischen berechungen

    Hippelipa früheres Leben -> 3 Jahre Statik -> 5 Jahre Berufserfahrung als Konstrukteur im Stahlhochbau....

    no virtual - no line - no EQs

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 12. August 2004 um 22:06
    • #6

    Welche Software benutzen denn die 7 Leute die mit Software rechnen?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

    Einmal editiert, zuletzt von kater (27. August 2004 um 00:17)

  • HMPF
    Profi
    Beiträge
    618
    • 27. August 2004 um 00:08
    • #7

    Gar nicht. Ich geh zum Projektleiter und sag dem, dass ich dafür einen Rigger brauche! Oder besser gesagt: Ich lasse mir sowas bei der Planung von einem Rigger (oder sonst wem, der dafür den Kopf hinhält) absegnen.

    Es sei denn es geht wirklich nur um 12 Lampen und ne Spiegelkugel...

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • rocker06618
    Beiträge
    80
    • 31. August 2004 um 13:22
    • #8

    Tabellen? Rechnen? Software?

    sowas habsch noch nie von nem Lichtmann erlebt... Gut, ich komm ja eher aus der "Cover-Band-Szene" wo jedes Wochenende die gleiche Anlage aufgebaut wird. Da wird nur selten überlegt, ob das Truss oder die Stative für die Lasten geeignet sind... Eigentlich nie.... obwohl es Bands gibt, die mal überlegen sollten sich komplett neu einzudecken. Da sagt der gesunde Menschenverstand teilweise schon, dass die genutzten Traversen aufn Müll gehören! Ich hab mal mit nem Kumpel ewiglang rumdiskutiert wegen lasten und co. als er sich Truss und stative kaufen wollte... Da hab ich mich mal mit den Belastungstabellen auseinandergesetzt...

    Gibt es irgendwo im Netzt eine ordentliche Anleitung über die Berechnung von lasten? irgendwie habt ihr jetzt doch mein Interesse geweckt....

    gruß an alle Rigging-Rechner....

    Neue Signatur:
    "Was steht in der Ecke und popelt? Ein Tontechniker der das letzte aus sich herausholt!"

  • chris beutler
    Profi
    Beiträge
    56
    • 2. November 2004 um 15:44
    • #9

    Alles was nicht gerechnet ist, ist eigentlich unzulässig.
    Und wer seinen Taschenrechner vergisst kann immer noch das Handy als Ersatz benutzen. Zudem gehören heute Laser und Zollstock nicht mehr zu den unbezahlbaren Werkzeugen um schnell und zuverlässig den Bench zu
    kontrollieren. ( mein Augenmass schlägt aber immer früher Alarm, auch wegen der Estetik).

    Zu den Coverbands:
    was da läuft ist absolut unter aller Sau.
    Widerholt habe ich bei 3 von 4 Aufbauten gesehen wie folgendes Beispiel:
    Front-Truss 10m auf Genie ST24 / 12kW Par / 6 Wackeleimer / PA-Tops
    Back-Truss 10m auf Genie ST24 / 24kW Par / 6 Wackeleimer / Backdrop
    Side-Truss 8m auf Front & Back aufgelegt mit 4 x ACL Bars / Drops / Fresnels

    und ich hab immer geglaubt ein Genie verträgt nur 300kg
    und halte mich daran ( nur Montage, kein Einsatz über Publikum )

    PS: betrifft Schweizer band und sehr viele deutsche Cover Bands die ich in der Schweiz gesehen habe.

    Hilfe!!! mir grauts vor sowas.

    Chris

  • rocker06618
    Beiträge
    80
    • 2. November 2004 um 21:03
    • #10

    hmm...

    Was soll man dazu sagen? Es gibt ja Bands bei denen am Lichtstativ nichtmal ein hersteller oder typenname, geschweige denn technische Daten erkennbar sind... Da hört man vom Lichtchef: Das ding wiegt 100 kilo, ist aus altem Russenstahl - also hält es auch was aus. Dass man sich bei kurbeln die Hände zerschneiden würde, wenn man damit über das Stahlseil fährt, braucht denke ich nichtmal erwähnt werden. Kontrollen gibt es in manchen Regionen (zum Beispiel bei mir inner Ecke) keine, weil keine geeignet geschulten leute in öffentlichen Stellen (gewerbeaufsichtsamt?) sitzen. kann nur sagen: zum Glück. Auch das was ich manchmal baue, is nicht ganz zulässig. So'n Extremfall bin ich aber zum Glück nicht. Ein bissel gesunden Menschenverstand bring ich mit.

    Man muss halt auch mal die andere Seite betrachten: da gibt es regionen (wie daheim) in der sich 15 Coverbands gegenseitig das publikum wegziehen wollen, oft 2-3 veranstaltungen an einem tag innerhalb von 10 Kilometern... Da hat jede band aufm Saal 150-200 zahlende Gäste. und da die meisten Musiker mit der Musik ihr Geld verdienen wollen, bleibt für technik net viel übrig. da wird lieber noch ein Paar GoldenScan HPE gekauft und mit ins gnadenlos überlastete Truss gehängt. Die Scanner sehen die leute, Truss und Stative net...

    man muss halt irgendwo immer nen Kompromiß finden. ich jedenfalls riskier keinen Unfall oder gar in den knast zu kommen. Dann lass ich lieber irgendwas weg oder bau die Anlage anders ein....

    naja, wollts nur mal loswerden!

    gruß!

    Neue Signatur:
    "Was steht in der Ecke und popelt? Ein Tontechniker der das letzte aus sich herausholt!"

  • hausi
    Beiträge
    97
    • 11. Dezember 2004 um 22:40
    • #11

    ich machs nach gefühl und wenns ernst wird mit proRigg light

    lg

    arbeiten bis der arzt kommt

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