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Wartungsfreundliche Boxen - Wer achtet aus so etwas?

  • HippeliPA
  • 6. August 2004 um 22:10
  • HippeliPA
    Profi
    Beiträge
    615
    • 6. August 2004 um 22:10
    • #1

    Ich habe heute die schönen Tag genutz um unter strahlender Sonne einen Hochtontreiber in einer 2/12 Multifunktionsbox zu wechseln. (PSE Q12)

    Keine Große Sache dachte ich mir. Frontgitter runter, (ging sehr einfach, da nur je 5 Spax das gewölbte Gitter halten.
    Ab jetzt freie Sicht auf das 2" Bananenhörn und den PD-12er. Schnell die 8 Imbusschrauben auf und das Horn raus dachte ich mir. Pustekuchen.
    Alles Zerren und fluchen hilft nichts. Erstmal den 12er raus und kucken was da los ist. Da stellte es sich herraus das der 2er stellenweise noch in den Deckel eingesenkt ist. So das man Ihn nicht nach vorne rausziehen kann. Also erstmal versucht das Horn am Treiber zu lösen. (sollte man schon gelenkig sein dazu) dann Horn raus.
    Dann konnte man den Treiber herrausnehmen und das Diafragma tauschen. Das Zusammenbauen wird dann auch nochmal spannend, da man ja den Treiber wieder in der Box an das Horn schrauben muss.
    Den 12" wieder rein, Gitter drauf. Stunden später.

    Zugegeben das System ist Bombenstabil, doch sollte man nicht auch auf Wartung achten? Was ist Qualität? Bombenfestes Gehäuse, oder leichter in der Wartung?

    Krasses Gegenteil dazu ist meine F1 RES4. Nach dem man die Schrauben des Horns gelöst hat, kann man ganz einfach das Horn mit Treibern herrausnehmen. Die leichten Neodyms sind nochmal gegeneinander ausgesteift und hängen an einem Fangseil, so das man auch im geflogenen Zustand arbeiten kann. Die Kabel sind von der Länge angepasst. Hochtontreiber lässt sich dann bequem von hinten tauschen.

    Wie denkt Ihr über Wartungsfreundlichkeit?
    Hauptsache Stabil gebaut, oder lieber schneller zerlegt?

    PS: Totaler Hass sind Spaxschauben die innen überstehen, so dass man sich erstmal schön die Hände aufreisst.

    no virtual - no line - no EQs

  • sachsensound
    Verifiziert
    Beiträge
    1.006
    • 7. August 2004 um 00:14
    • #2

    Das kommt nun ganz darauf an wie gut die Controller und die Systemamps funtionieren. Wenn ich aller 2 Monate einen Treiber wechseln muß, dann ist es mir sehr lieb wenn das sehr einfach geht. Wenn ich aber aller 4 Jahre mal einen Treiber wechseln muß, dann kann die Box ruhig sehr stabil sein und damit verbunden auch ein bißchen gefummel. So schlecht wie das allerdings bei der von Dir beschriebenen Box geht muß man den Hersteller fragen, ob er vielleicht seine Boxen viel zu teuer verkauft. Denn auch die Leute in den Boxenwerken müssen ja schließlich die Speaker reinschrauben. Da könnte man dann entsprechend Zeit sparen. Aber vielleicht hat er es nicht nötig.


    MfG

    Mike


    P.S. Die F1 geht doch nicht kaputt. Da muß man doch keine Treiber tauschen... :wink:

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • HippeliPA
    Profi
    Beiträge
    615
    • 11. August 2004 um 20:22
    • #3

    Das Zeug von PSE ist schon saugut von der Treiberhaltbarkeit.
    Aber es kann immer mal passieren, das auf nem Job ein Treiber verreckt ist. Dann will ich nicht Stunden lang rumachen. Einen Treiber zu wechseln sollte max 10 Minuten dauern. Man hat ja bei einem Job immer Sicherheiten drin, doch die sollten nicht gefährdet werden.

    PS: F1 geht nicht kaputt?! :oops: naja.. ok ... ich habe bei der "Feuertaufe" Mist gebaut. Als ich die neu hatte, habe ich die mal aufgebaut und gründlichst durchgetestet. Bei der Limitereinstellung habe ich allerdings kräftig ins Klo gelangt. So sind mir die 1er um die Ohren geflogen.
    Shit happens. Übrigens sehr günstige Ersatzteile bei F1

    no virtual - no line - no EQs

  • Audiobug
    Profi
    Beiträge
    121
    • 11. August 2004 um 22:36
    • #4

    haja.
    Function One.
    Schon mal versucht einer TSW 124 der blauen Generation des Erfinders den "Zahn" zu ziehen ?
    Viel Spaß dabei. Ist reine Kraftfrage.
    Er oder ich.
    Genauso bei Flash.
    Unmöglich bis undenkbar. ( mind 1h ).
    Oder den 15" einer Apogee 3X3 gegen den gleichen EV aber nicht originalen Apogee EV Speaker tauschen ? Nur mit Eisensäge / Raspel möglich.
    Aber das ist ( bislang ) noch kein Argument bei einer PA....
    Schade.

    Kabellose Energieübertragung in Arbeit

  • HippeliPA
    Profi
    Beiträge
    615
    • 11. August 2004 um 23:36
    • #5

    Naja der Vergleich ist auch etwas unfair.
    Ich denke das bei den alten Ferritbestückungen das schwiriger ist. Die Magnete sind halt einfach schwer und müssen gescheit Fixiert werden.

    Trotzdem sollte man bei der Kontruktion auf so etwas achten. Membrane sind nunmal Verschleißteile. Und wenn man bei der Entwicklung nur einen Tag über so etwas nachdenkt findet man eine Lösung. Für 2000Euro und mehr, kann man so etwas doch erwarten, oder? Ist es etwa in der großen Klasse zuviel verlangt hinten eine "Serviceplatte" anzuschrauben, oder halt einfach das Anschlussfeld, so groß machen, das man an die Weiche (falls vorhanden) und die Treiber kommt. Wieviel kostet so etwas? Ich würde dafür bezahlen.

    Neodym-Treiber wie bei F1 haben da den Vorteil, das Sie nicht genug Masse haben um das Horn abzubrechen. (Ist mir kein Fall bekannt). Deswegen muss da auch nicht so viel gehalten werden.

    Als Pro-Anwender hat man ja auch durchaus Möglichkeiten so etwas bei der Entwicklung mit anzuregen. Ich denke Wartungsfreundlichkeit ist mit ein Verkaufsargumet. Das Geld was so etwas Kostet holt man in Arbeitszeit bei Wartung locker rein. Und nicht zu vergessen, viel weniger graue Haare...

    no virtual - no line - no EQs

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